Lemgo war nicht der einzige Verein mit eigenem Stand, am dem übrigens im Vorfeld ordentlich die Post abging. Auch die Zweitligisten Oßweill (Reif für die erste Liga) und der TV Kornwestheim waren vertreten. Von DHB und HBL hingegen war weit und breit nichts zu entdecken. Das darf jeder interpretieren wie er mag.
Stimmmung, na ja, wie ober erwähnt kein Heimteam, Publikum gemischt, auch in der Sitzanordnung. Der Moderator und die Soundmachine mussten ab und zu schon nachhelfen. Aber der Umschwung im Spielverlauf wurde heftigst beklatscht. Nur mit der Anfeuerung haperte etwas. Hier eine einsame Trommel (und wohl auch die einzige in der ganzen Halle), dort ein paar zaghafte "THW"-Rufe.
Beiträge von pko
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Bären testen heute in Ketsch
Die Bundesliga-Vorbereitung der Ketscher TSG-Handballerinnen ist in vollem Gang: Dazu gehört am heutigen Samstag ab 15 Uhr auch ein Turnier in der Ketscher Neurotthalle. Teilnehmer sind der SC 09 Greven (2. Bundesliga Nord), die TGS Walldorf (Aufsteiger in die 2. Bundesliga Süd) und die Bären als Gastgeber. Turnierspielplan (Spielzeit 2 x 25 Minuten): 15 Uhr Ketsch - Walldorf, 16.20 Uhr Walldorf - Greven, 17.30 Uhr Ketsch - Greven. Morgen nimmt die TSG als Titelverteidiger am Turnier in Oßweil teil. Zum aktuellen Bundesliga-Spielplan sind ab sofort Dauerkarten - reservierter Sitzplatz für die gesamte Bundesliga-Saison - erhältlich: Der Sitzplatz (elf Spiele) kostet für Erwachsene 110 sowie für Rentner/Studenten 88 Euro. Sowohl die Dauerkarten als auch die Spielterminplaner sind ab sofort bei Kiosk Schmeißer erhältlich. sz© Schwetzinger Zeitung - 27.08.2005
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Welch ein Service - merci
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Hier ein Bericht von Franzi in der Schwetzinger Zeitung:
TSG Ketsch reitet weiterhin auf einer Erfolgswelle
HANDBALL: Bären gewinnen Allensbacher Skoda-Cup nach Siebenmeterwerfen gegen Leverkusen
"Wir sind nur ein Karnevalsverein!" So hörte man die Erstliga-Handballdamen der TSG Ketsch nach dem Gewinn des Skoda-Cups, gegen den aktuellen Challenge-Cup-Sieger Bayer Leverkusen singen.Traditionsgemäß nahmen die Bären auch dieser Jahr wieder am Allensbacher Turnier teil. Mit Bayer Leverkusen als Titelverteidiger, mehreren Zweitligisten (Metzingen, Allensbach, Nellingen) und den Schweizer Vertretern aus St. Gallen bekamen die Zuschauer zwei Tage lang attraktiven und spannenden Handball zu sehen.
Die Roten vom Altrhein mussten sich in der Vorrunde mit dem LC Brühl St. Gallen, dem SV Allensbach, dem VfL Waiblingen und dem TV Ehningen, der kurzfristig für Bensheim Auerbach einsprang, auseinandersetzen. Nachdem am ersten Tag alle drei Spiele recht souverän und sicher gewonnen waren, entschied sich am Sonntagmorgen gegen den SV Allensbach die Gruppenplatzierung. Wohl wissend, dass Ketsch mit einer Niederlage auf den großen Tunierfavoriten Leverkusen treffen würde, starteten die Bären doch recht nervös und zerfahren in die Partie. Weder in Angriff noch Abwehr harmonierte der Aufsteiger. Allerdings erwischte auch der SV Allensbach nicht seinen besten Tag, so dass die Roten vom Altrhein knapp mit 14:13 das bessere Ende für sich hatten und als Gruppensieger die Vorrunde beendeten.
Im Halbfinale traf die TSG dann auf den starken Zweitliga-Aufsteiger aus Nellingen, der Platz 6 in der kommenden Saison anstrebt. Die Mannschaft von Trainerin Karin Euler präsentierte sich allerdings stark verbessert und zog nach ausgeglichener Anfangsphase Tor um Tor davon. Trotz einiger Konzentrationsschwächen im Abschluss zog das TSG-Team mit einem deutlichen 18:11-Sieg ins Finale ein.
Dort trafen die Bären erwartungsgemäß auf den TSV aus Leverkusen. Die Spielerinnen um Goalgetterin Nadine Krause und den Nationaltorhüterinnen Clara Woltering und Sabine Englert wollten sich auch gegen den Bundesliga-Neuling keine Blöße geben. Dieses Finale sollte aber ein wahrer Krimi werden und war an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten.
Die TSG startete gut in die Begegnung. In der Defensive wurde mit einer sehr aggressiven 3:2:1-Abwehr agiert, die die Bayer-Damen nicht ins Spiel kommen ließ. Zudem erwischte Torfrau Ilka Arndt einen Glanztag und hielt ihre Mannschaft mit mehreren Paraden auf Tuchfühlung. So wechselte die Führung ständig hin und her und als die TSG-Damen nach 23 Minuten mit 9:7 führten, lag eine Überraschung in der Luft. Leverkusen kämpfte sich aber zurück ins Spiel und nach 30 Minuten und beim Stand von 13:13 musste die Verlängerung entscheiden. Aber auch dort konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil erarbeiten; nach weiteren fünf Minuten Extrazeit (14:14) sollte per Siebenmeterwerfen der Sieger ermittelt werden.
Hier wurde Ilka Arndt zur "Matchwinnerin". Mit drei gehaltenen Bällen und sicher verwandelten Würfen von Svenja Huber, Krisztina Konrad und Brunni Merkel fiel die Entscheidung zugunsten der TSG Ketsch. Erstmals feierten die Bären den Skoda-Cup-Sieg. "Diese Mannschaft" macht einfach Spaß und wir werden in der ersten Liga eine gute Rolle spielen", war Trainerin Euler recht zufrieden. fa
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@Fremdlingerin: Danke für die Antwort. Nun, so das allgemeine Vorrundengeschreibsel. Aufstellung und Veränderungen sind mir bekannt, aber nichts über Zielsetzung, Chanceneinschätzung, was gibt der Trainer von sich etc.. In den letzten Tagen sind ja einige Berichte zu Testspielen erschienen. Ciao mike
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Gibt es hier Leser des Stader Tageblattes, die mal ein paar Artikel ihrer Zeitung zum Buxtehuder SC hier posten könnten oder sonstige Informationen über den BSV beitragen würden.
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TV Strombach
Handball Verband Mittelrhein, Kreis Oberberg
http://www.tv-strombach.de/ -
Ergänzung zu Tom's Meldung:
HG: Kolander (n.e.), Rutschmann; Conrad, Höger, A. Rybakov, Hubert (n.e.), Buschsieper (4), F. Sauer, Job (5), Krätz (7/2), Zwißler (2), Werling, Meiser (4), Litzinger (3), D. Rybakov (3/2).
SG: Szmal, Kolpak; Gensheimer (12/7), Bechtold, Werum, Velyky (6), Jurasik (4), Klimovets (2), Mocsai (3), Siniak (4), Hauk (1).
Schiedsrichter: Fischer/Hetzel (Edigheim/Mundenheim(Pfalz)); Zuschauer: 700: Siebenmeter: 4/3:7:7/7. Zeitstrafen: 12:10 Minuten und rote Karten gegen Bechtold wegen groben Foulspiels (24.) und Conrad bei 3 mal 2 Minuten plus zwei (33.).
4:2, 7:4, 13:10, 14:14 (HZ), 16:16, 17:20, 19:24, 26:29, 28:29, 28:32.PS: Sorry Alter, daß ich nicht nach Dir geschaut habe.

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Füchse: Testspiel mit neuem Coach
Der Handball-Zweitligist Füchse Berlin will spätestens in zwei Jahren in der Bundesliga spielen, die Berliner Fans bekommen aber schon jetzt einen Vorgeschmack auf erstklassigen Handball. Montag hat der Vorverkauf für das Saisoneröffnungsspiel der Füchse am 19. August (20 Uhr) begonnen, zu Gast in die Max-Schmeling-Halle ist der deutsche Pokalsieger und Meisterschaftszweite Flensburg-Handewitt.Die Partie gilt für die Füchse auch als organisatorischer Testlauf für die kommenden Heimspiele in der 2. Bundesliga. Mit dem Umzug in die mehr als 8000 Zuschauer fassende Schmeling-Halle ersetzt man das Turnhallen-Ambiente des Korber-Zentrums durch eine professionellere Atmosphäre - wenn die Halle denn einigermaßen gefüllt ist. Vergangene Saison wollten im Schnitt kaum mehr als 500 Zuschauer die Füchse-Spiele verfolgen, in dieser Saison kalkuliert der Verein auch dank der Verpflichtung des Nationalspielers Christian Rose mit dreimal so vielen Fans. Für Geschäftsführer Bob Hanning ist dies nur der Anfang: "Hertha BSC hat in der Zweiten Liga gegen Meppen auch vor nur 3000 Zuschauern gespielt, heute ist das Stadion voll." Flensburgs Geschäftsführer Thorsten Storm glaubt an die Vision: "Ich bin sicher, daß die Füchse in spätestens drei Jahren in der Bundesliga spielen."
Am 19. August wird dann wohl auch der neue Trainer auf der Bank sitzen. Der Kandidatenkreis hat sich laut Hanning auf zwei Personen reduziert: "In den nächsten zehn Tagen werden wir einen neuen Coach präsentieren."
Tickets für das Spiel (8 bis 16 Euro) sind erhältlich unter Telefon: 44 30 44 30 oder im Internet unter http://www.fuechse-berlin.de.
JöS / B MoPo 3.8.
Hanning: "Meine letzten Spiele als Trainer"
Am Freitag steht für die Füchse Berlin ein weiterer Härtetest bevor: Bei einem Vorbereitungsturnier des Regionalligisten LHC Cottbus treffen die Füchse auf den französischen Erstligisten US Dunkerque, den rumänischen Erstligisten Uztel SC Ploiesti und auf den Gastgeber, der für diese Saison den Wiederaufstieg in die Zweite Liga anpeilt. Für Bob Hanning sollen dies die letzten Spiele als Trainer der Füchse sein, am Wochenende soll der neue Coach der Öffentlichkeit präsentiert werden.Hannings Tage als Trainer der Füchse sind gezählt
Olaf Nolden (10.08.2005)
Ihren ersten Auftritt in der Lausitz-Arena haben die Füchse am Freitagabend gegen das rumänische Team aus Ploiesti, einer Stadt 60km nördlich der Hauptstadt Bukarest mit ca 230.000 Einwohnern, das im diesjährigen EHF-Challenge-Cup startberechtigt ist. Am Samstag folgt die Partie gegen US Dunkerque. Der französische Erstligist scheiterte in der vergangenen Saison im EHF-Pokal am VfL Gummersbach und stellt mit Bastien Lamon, Sebastien Bosquet, Didier Katschnig, Bertrand Roine und Patrick Cazal mehrere französische Nationalspieler. In der vergangenen Saison erreichte Dunkerque Platz 7 in der französischen ersten Division. Am Samstag spielen die Verlierer des ersten Tages ab 17.00 Uhr gegeneinander, bevor ab 18.30 Uhr der Sieger des Turniers ermittelt wird.
"Meine letzten Spiele als Trainer"
"Für uns ist das nach den harten Trainingseinheiten die Woche der Spiele", sagt Bob Hanning und muss feststellen, dass seine Jungs "total müde sind". Heute gibt es noch ein kurzfristig angesetztes Freundschaftsspiel gegen Ligakonkurrent Stralsunder HV im Horst-Korber-Sportzentrum, bevor die Mannschaft am Freitag in die Lausitz reist. "Wir wollen uns natürlich gut präsentieren, im Vordergrund steht aber das Einspielen von Abläufen", sagt Bob Hanning. "Es werden in jedem Fall meine letzten Spiele als Trainer sein". Denn am Wochenende soll der neue Trainer der Füchse präsentiert werden. Ob das Mike Fuhrig sein wird, der zuletzt die A-Jugend von Wallau/Massenheim trainierte oder der derzeitige Sportliche Leiter des Süd-Zweitligisten EHV Aue, Mike Nowak, wie die Berliner Morgenpost spekulierte, lässt Hanning indes offen. Er lässt sich nicht in die Karten schauen, sagt aber gleichwohl, dass er mit vielen guten Trainern Gespräche führt und geführt hat. Nach dem Turnier in Cottbus wird das Geheimnis gelüftet.
Mit bisher 700 verkauften Tickets für das Saisoneröffnungsspiel gegen die SG Flensburg/Handewitt in der Max-Schmeling-Halle läuft auch der Vorverkauf auf das erste Saison-Highlight in der Hauptstadt gut an. Bob Hanning hofft, dass 2.500 Zuschauer den Weg in die neue Heimspielstätte der Füchse finden werden. Flensburg kommt mit allen Top-Stars und gilt als heißer Kandidat auf den Meistertitel. Berlin hat schon lange kein derartiges Top-Team zu Gesicht bekommen. Tickets gibt es noch unter der Ticket-Hotline (030) 4430 4430 oder im Internet velomax.de.
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Statt Manager nun Trainer in seinem "Wohnzimmer"
(kre) Handy- und Telefonklingeln wechseln sich in den Räumen der Veranstaltungsagentur DeMi-Promotion in Leutershausen ab. Vor dem Formel-1-Rennen auf dem Hockenheimring trafen sich Prominente auf der Heddesheimer Anlage, um für einen guten Zweck den Golfschläger zu schwingen.
Für Mitorganisator Michael Roth Routine. Dagegen setzt den 43-Jährigen etwas ganz Anderes unter Hochspannung: die Vorbereitung des Handball-Bundesligisten TV Großwallstadt. Und dort ist der in Weinheim lebende Leutershausener seit dem 1. Juli offiziell Trainer. "Ich freue mich riesig auf die Aufgabe, bei einem solide geführten Traditionsklub mit professionellen Strukturen Coach - und zwar nur Coach - zu sein", ist die Begeisterung in seinen Worten fast fühlbar. Der siebenmalige deutsche Handball-Meister hatte nach der vergangenen Saison einen Schnitt gemacht: Peter Meisinger verließ die Trainerbank des Bundesligisten und übernahm das Amt des sportlichen Leiters. Nachfolger des 50-jährigen TVG-Urgesteins, das seit rund 30 Jahren mit dem Klub eng verbunden ist, wurde Michael Roth, der bei den Mainfranken einen Zwei-Jahres-Vertrag erhalten hat.
Der Ex-Teamchef der SG Kronau/Östringen hat seit wenigen Monaten seine Trainerlizenz in der Tasche, bereits Mitte Januar war klar, dass er die sportliche Verantwortung bei den Traditionsverein aus Bayern übernimmt. "Eigentlich sah meine Lebensplanung ja anders aus", sagt Roth, der vor etwas mehr als einem Jahr bei der SG "Kö" geschasst wurde, nachdem der damalige Erstliga-Aufsteiger in der Relegation einen Neun-Tore-Vorsprung vergeigt hatte und postwendend den Weg nach unten antreten musste. Damals wurde seine Vision, die Kraichgauer als Manager Richtung Mannheimer SAP Arena zu führen, jäh zerstört. "Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich das einigermaßen verarbeitet hatte", erklärt der Ex-Nationalspieler, der 1984 mit der DHB-Auswahl Silber bei den Olympischen Spielen in Los Angeles gewann. Zehn Jahre in Östringen legt man eben nicht so einfach ad acta...
Inzwischen ist Roth, der das Handball-Abc bei der SG Leutershausen lernte, bereit für eine neue, sehr reizvolle Aufgabe, nachdem er zuvor einige Angebote (unter anderem der HSG Düsseldorf) ausgeschlagen hat. "Ich bin bei meinem Wunschverein gelandet. Für mich ist Großwallstadt wie mein Wohnzimmer. Der TVG ist auch eine Herzensangelegenheit", unterstreicht der Ex-Kapitän, der fünf Jahre lang das Trikot der Mainfranken überstreifte, dort zwei Mal den DHB-Pokal (1988 und 1989) holte und als deutscher Meister 1990 verabschiedet worden war.
Dass Michael Roth seinen neuen Arbeitsplatz von seinem etwa 70 Kilometer entfernten Wohnort aus gut erreichen kann, kommt dem Weinheimer zusätzlich entgegen. "Ich bin sehr heimatverbunden und hatte nie die Absicht, wegzuziehen", erklärt der Medienberater, der in den nächsten Wochen kaum in der Agentur DeMi-Promotion in Leutershausen anzutreffen sein wird. Dann füllen Trainingseinheiten, Turniere und Testspiele den Terminkalender.
Seit sechs Monaten ist er bereits in die Planung beim TVG eingebunden, zeichnete in Absprache mit Vorstand Georg Ballmann auch für die sieben Neuverpflichtungen verantwortlich. Die Bayern holten die Keeper Chrischa Hannawald (TuSEM Essen) und Darko Stanic (TV Suhr). Jan-Olaf Immel, Heiko Grimm, Jens Tiedtke und zuletzt Dominik Klein kamen von der SG Wallau-Massenheim, Alexander Petersson von der HSG Düsseldorf. "Wir haben sehr gut ausgetauscht und ergänzt", ist Roth mit seiner Truppe, deren Etat bei 1,85 Millionen Euro liegt, zufrieden: "Eine charakterstarke, sehr dynamische Mannschaft." Die um einen einstelligen Tabellenplatz mitspielen will. Roth: "Unter den ersten Sechs haben wir nichts zu suchen. Wenn wir das schaffen würden, wäre dies eine Sensation."
Fast wichtiger als der einstellige Tabellenplatz ist für den Coach aber, dass der TV Großwallstadt nach einer Katastrophensaison, als sich beim Bundesliga-Dino sogar zeitweise Abstiegsangst breit machte, neue Euphorie entfacht und attraktiven Handball spielt. "Dann wäre das erste Ziel erreicht." Dabei ist dem 43-Jährigen eines durchaus bewusst: Dass er bei seiner zweiten Trainerstation an einer sehr erfolgreichen Ära Meisinger gemessen wird.
Im oberen Drittel werden sich, so schätzt Roth, die üblichen Verdächtigen tummeln: Kiel, Flensburg, Magdeburg, Lemgo, Gummersbach und Hamburg. Im gesicherten Mittelfeld sieht er dann auch seinen Ex-Verein. "Die SG Kronau/Östringen wird mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Allerdings müssen die Leistungsträger von Verletzungen verschont bleiben."
Von der Stärke der "Rhein-Neckar Löwen" kann sich der TVG-Coach gleich am ersten Spieltag ein Bild machen: Zum Bundesliga-Auftakt am 4. September (17 Uhr) gastiert er mit seinem TV Großwallstadt in Mannheim. Und irgendwie schließt sich dann auch ein Kreis: Denn Michael Roth fädelte es damals ein, war Antreiber dafür, dass die SG "Kö" schließlich zum zweiten Hometeam der SAP Arena neben den Eishockey-Adlern wurde. Bald darf er nun das erste Handball-Pflichtspiel im neuen Schmuckkasten der Quadratestadt hautnah miterleben. Allerdings von der anderen Seite aus.
WNOZ -
Die SG 92 enstandt aus einer Fusion dreier Handballvereine aus Wenshausen, Breitungen und Niederschlakalden (letztere Fusionierten bereits 1988 zu einer Spielgemeinschaft).
Werratal: „Wir sind leider nicht handlungsfähig“
WERNSHAUSEN – Während allerorts die Spieler schon fleißig in Vorbereitung auf die neue Saison schwitzen, herrscht im Werratal noch immer Unklarheit über die Zukunft des Handballsportes in der Region. Die Chance, in der kommenden Saison wenigstens Regionalliga-Handball zu erleben, wird immer kleiner.
Voller Optimismus und mit großem Tatendrang hatten vor zwei Wochen Werrataler Handballenthusiasten die HSG Werratal 2005 gegründet, um bei einem möglichen Konkurs des Zweitliga-Zwangsabsteigers SG Werratal 92 bereitzustehen, den Handball in der Region aufrechtzuerhalten. Doch seit dieser Zeit habe sich laut HSG-Vorsitzenden Volkmar Lienert kein Unterschriftsberechtigter der SG Werratal zu Gesprächen bereitgefunden.
„Die Zeit ist uns davongelaufen. Ich muss sagen, dass wir uns als HSG Werratal nicht mehr um die Spielrechtsübertragung von der SG beim Südwestdeutschen Handballverband bemühen können. Dazu hätte es der Zusage durch die SG bedurft, doch kam es zu keinerlei Kontakten mit Bruno Tanner, dem amtierenden SG-Vorsitzenden“, klagte Lienert. Am Dienstag habe es eine Unterredung mit Lothar Möller gegeben, der im Mai von seinem Amt als SG-Vorsitzender zurückgetreten war. „Es ist in der Tat eine verfahrene Kiste. Jetzt müssen wir abwarten, mit welchen Ergebnissen Rolf Rombach, der vom Amtsgericht Meiningen eingesetzte Gutachter am 29. Juli seine Arbeit beendet. Danach müssen wir schnellstens Entscheidungen treffen“, sagte Lothar Möller gegenüber der stz . Jedoch ist er bei der SG nicht mehr unterschriftsberechtigt.
Vor kurzem hatte eine Krankenkasse wegen rückständiger Beiträge zur Sozialversicherung einen Insolvenzantrag gestellt. Aber auch viele Ex- und noch unter Vertrag stehende Spieler der SG Werratal haben offene Forderungen gegenüber ihrem Vereins, den damit ein großer Schuldenberg drückt.
„Wir werden uns erst ins Vereinsregister eintragen lassen, wenn klar ist, dass es künftig keine SG Werratal mehr gibt. Solange es keine Sicherheit in irgendeiner Richtung gibt, solange sind wir nicht handlungsfähig“, meinte Lienert.
Nach dem gegenwärtigen Stand erscheint es unrealistisch, dass es den HSG-Verantwortlichen bei allen Bemühungen, gelingt, den Spielbetrieb, egal für welche Spielklasse, aufrechtzuerhalten. Gegenwärtig kann und darf sie keine Vertragsverhandlungen mit Spielern oder Sponsoren führen oder die spieltechnischen Voraussetzungen schaffen.
„Es müsste schnellstens eine SG-Mitgliederversammlung einberufen werden, auf der Klartext geredet wird. Dann bestünde für uns noch die Chance, wenigstens bei der Aufrechterhaltung der Nachwuchsmannschaften mitzuhelfen oder des Landesligastartplatzes“, sagte ein enttäuschter Lienert. Sollte die SG Konkurs gehen, wäre im Nachwuchs- und Frauenbereich Einheit Bad Salzungen, die in diesen Bereichen eine Spielgemeinschaft mit der SGW eingegangen war, alleiniger Spielrechtsinhaber für diese Spielklassen. „Wir würden Einheit gern helfen“, schloss Lienert an.
Bleibt im Sinne des Handballsportes in der Region zu hoffen, dass es die amtierenden SGW-Verantwortlichen nicht dazu kommen lassen, dass das mühsam Aufgebaute dem Zerfall preisgegeben wird. (lr)stz
Regionalliga-Start ist jetzt akut in Gefahr
BREITUNGEN – Die Hoffnungen im Mittleren Werratal, in der künftigen Saison Regionalliga-Handball erleben zu können, haben einen Dämpfer erhalten. Die neu gegründete HSG Werratal 05 wird sich nach jetzigem Stand nicht beim Südwestdeutschen Handball-Verband um die Übertragung der Regionalliga-Spielrechte von der SG Werratal 92 bemühen.
Das erklärte am Mittwoch HSG-Vorsitzender Volkmar Lienert. „Die Zeit läuft uns davon, ohne dass es seitens der SG 92 klare Ansagen über deren Zukunft gibt“, erläuterte Lienert. „Seit der Gründung unseres Vereins vor zwei Wochen kam kein Kontakt zu den jetzt bei der SG zeichnungsberechtigten Vorstandsmitgliedern zustande.“ Erst am Dienstag hatte es ein längeres Gespräch mit dem früheren SG-Vorsitzenden Lothar Möller gegeben. „Wir werden aber die HSG 05 nur dann als eingetragenen Verein registrieren lassen, wenn klar ist, dass es die SG Werratal 92 nicht mehr geben wird“, machte Lienert deutlich.
Darüber freilich wird, so sich die SG nicht früher erklärt, wohl erst am Ende des Monats entschieden, wenn der vom Amtsgericht bestellte Gutachter Rolf Rombach (Erfurt) die Entscheidung bekannt gibt, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wird. Den Antrag dazu hat die zuständige Krankenkasse gestellt.
Diese fortgesetzte Ungewissheit führe dazu, so Lienert, dass man weder mit Spielern gesichert verhandeln noch sonst irgendwelche materiell-technischen Vorbereitungen für die nächste Saison treffen könne.
Außerdem, so Lienert, komme man in dieser Situation auch mit der Sponsorenakquise nicht weiter. „Es gibt zwar viele Bereitschaftserklärungen, aber kaum welche mit genauen Zusagen über die Höhe der Beträge und den Zeitpunkt, wann sie fließen werden. Aber auch das liegt mit an der ungewissen Zukunft. Die Sponsoren müssten ja mindestens wissen, welchen Verein sie denn nun unterstützen sollen.“
Lienert zur Konsequenz: „Wir können in dieser Situation kein Spielrecht für die Regionalliga beantragen. Denn wenn wir am Ende dann doch nicht spielfähig wären, kämen erhebliche Schadenersatzforderungen der Liga-Konkurrenz auf uns zu.“ Und wenn man in der SG weiter so auf Zeit spielen würde wie jetzt, geriete sogar die Fortsetzung des gesamten Spielbetriebes durch die HSG in Gefahr. (rab)freies wort
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Frodo: Geht es dabei um das Vorspiel?
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Jägermeister Braunschweig / Bayer Leverkusen / Bayer Dormagen / Eisenbahnersportverein Hintertupfingen?
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wolfgang: Superaktion
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Jens:
Bahlingen mit "h" spielt Fußball in Baden-Württemberg.
Balingen ohne "h" ist im Handball aktiv -
Zollernalbkurier (ZAK):
HBW holt Ex-Nationalspieler
Dreierturnier in Dotternhausen: DHB-Junioren gewinnen
Der HBW Balingen-Weilstetten hat gestern Abend Jörg Kunze verpflichtet. Der 37jährige Ex-Nationalspieler gab dem Handball-Zweitligisten nach langem Hin und Her seine Zusage.
Balingen, 11.07.2005
Der Hintergrund ist bekannt: Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Lars Klüttermann forderte HBW-Coach Dr. Rolf Brack einen adäquaten Ersatz, um die "Jahrhundertchance" beim Schopf zu packen. Der Trainer sieht mit Jörg Kunze eine realistische Möglichkeit, in den Kampf um die Spitzenplätze einzugreifen. Gestern Abend unterzeichnete der Ex-Nationalspieler, der zuletzt beim TV Großwallstadt unter Vertrag stand, einen Kontrakt mit dem HBW. Über den möglichen Wechsel berichtete der ZOLLERN-ALB-KURIER bereits am 22. Juni. Der Verein hatte den Transfer bis gestern nicht bestätigt.Unterdessen hat die deutsche Junioren-Nationalmannschaft das Dreierturnier in Dotternhausen gewonnen. Zweiter wurde die TSG Oßweil, Letzter Balingen-Weilstetten.
Das "Blitzturnier" in der Dotternhausener Sporthalle erfüllte zumindest seinen sportlichen Zweck: Die DHB-Junioren tankten Selbstvertrauen für die Ende August beginnende WM in Ungarn. Und die württembergischen Zweitligisten TSG Oßweil und Balingen-Weilstetten konnten Spielpraxis sammeln.
Ein Manko blieb: Die Zuschauerresonanz blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Lediglich 150 zahlende Fans verloren sich in der Sporthalle. "Womöglich gab es zu viele Parallelveranstaltungen", rätselt HBW-Manager Günther Kirschbaum über die Gründe des schwachen Zuspruchs. Noch vorige Woche in Geislingen hatten mehr als 400 Besucher den 32:27-Erfolg des HBW gegen die Junioren verfolgt.
Brack-Sieben schwerfällig
Balingen-Weilstetten tat sich diesmal weit schwerer - gab sich gar schwerfällig. Die krafraubende Spielweise des Zweitligisten forderte ihren Tribut: Das Team baute im Turnierverlauf kontinuierlich ab. Nach der 16:17-Auftaktpleite gegen Ligakonkurrent Oßweil zog die Mannschaft von Dr. Rolf Brack gegen die DHB-Junioren (21:31) klar den Kürzeren. "Wir haben nicht clever genug agiert", bemängelte Kirschbaum. Allerdings musste Brack kurzfristig David Szlezak ersetzen: Der österreichische Nationalmannschafts-Kapitän durfte wegen einer Gesichtsmaske (zum Schutz des gebrochenen Nasenbeins) nicht auflaufen.
Unterschiedlich stark agierten die drei eingesetzten Neuzugänge: Oliver Groß war seine Verunsicherung anzumerken - er offenbarte Höhen und Tiefen. Felix Lobedank deutete hingegen an, dass er eine Bereicherung sein könnte. "Er hat sich schon gut akklimatisiert", fand Kirschbaum. Und außerhalb jeglicher Diskussion steht Jens Bürkle: Der Kreisläufer ist "eine deutliche Verstärkung für uns", ist Balingen-Weilstettens Manager überzeugt.
Für Martin Heuberger, den Coach der DHB-Junioren, die sich im dritten Turnierspiel von Oßweil unentschieden (22:22) trennten und sich damit Platz eins sicherten, ist die Welt in Ordnung: "Wir befinden uns auf einem guten Weg", analysierte der Trainer des Turniersiegers. Für das Nationalteam stellte das Turnier den Abschluss und Höhepunkt eines mehrtägigen Trainingslagers im Schlichemtal dar. "Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt", lobte Heuberger die Unterkunft und die Trainingsmöglichkeiten am Rande der Schwäbischen Alb.
Der Oßweiler Übungsleiter Oliver Hess, dessen Team als Mitfavorit in der Zweiten Liga gilt, nahm die Einladung nach Dotternhausen gerne an: "Das Turnier kommt zwar ein bissschen früh. Wir trainieren zur Zeit sehr hart im physischen Bereich. Aber die Junioren haben nach Testgegnern gesucht und da sind wir natürlich gerne bereit zu helfen."
Einladungsturnier in Dotternhausen:
HBW - Oßweil 16:17, Junioren - Oßweil 22:22, Junioren - HBW 31:21.
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Ausschnitt eines Artikels aus dem Mannheimer Morgen/Schwetzinger Zeitung von August letzten Jahres, nur als Diskussionsbeitrag in Bezug auf die aktuelle Entwicklung.
Handball nur für Groß-Arenen?
Heinz Jacobsen, der scheidende Handball-Ligachef, formulierte im Vorfeld des Staffeltages in Hannover, dass große Veranstaltungshallen wie die Colorline Arena in Hamburg, die er für eine „der schönsten, wenn nicht die schönste in Deutschland“ hält, wichtig für den Handball und sein Image in der Zukunft sind. Er sieht einen Trend, dass der Handball in die großen Städte zurückkehrt. Auch einen Standort in Berlin empfindet er als wünschenswert.
„Schulturnhallen sind out“, sagt auch Reiner Dotzauer, Manager der HSG D/M Wetzlar und spricht damit den gleichen Sachverhalt an. Gummersbach spielt in Köln vor über 18.000 Zuschauern auch wirtschaftlich sehr erfolgreich, TUSEM Essen geht nach Oberhausen, Solingen lässt die altehrwürdige Westfalenhalle wieder erbeben. Bördelandhalle Magdeburg, Ostseehalle Kiel oder Preussag Arena Hannover sind weitere Beispiele Handball moderner zu präsentieren und nicht nur der Traum von DHB Präsident Strombach ist, ein WM Endspiel im Jahr 2005 vor 35.000 Zuschauern in der Arena Auf Schalke.
Dabei kann der große Handballsport auf den „Dörfern“ auf eine lange Tradition zurückblicken. Es sein dahingestellt ob Jacobsen und Dotzauer damit das Aus für die „kleineren“ Kommunen wie Göppingen, Pfullingen, Nordhorn oder Wetzlar fordert, oder eine stärkere Konzentration in Spielgemeinschaften mit einer Hinwendung zu größeren Hallen, wie es bei der SG Kronau/Östringen mit dem Projekt Mannheim Arena angestrebt ist. -
Im Reutlinger General Anzeiger gibt es auch noch einen Kommentar:
VfL bewegt sich auf dünnem Eis
VON MANFRED KRETSCHMER
Die Pfullinger Handball-Anhänger treten in die Phase der Neu-Orientierung. Ab sofort firmiert das Bundesliga-Team unter dem Namen VfL Pfullingen-Stuttgart. Wenn in einem Jahr der Umzug in die neue Stuttgarter Ballspiel-Arena bevorsteht und mit dem TV Kornwestheim ein weiterer Verein auch formell hinzu stößt, kommt es zur nächsten Namensänderung.
Der VfL öffnet seine Türen.Einer der bisherigen Hauptsponsoren wird die Schützlinge von Trainer Eckard Nothdurft ab sofort nicht mehr unterstützen. Und wenn sich die Bundesliga-Garnitur im Jahr 2006 endgültig aus der App-Halle verabschiedet, werden weitere mittlere und kleinere Sponsoren aussteigen, weil die Stuttgarter Arena für sie keine geeignete Plattform darstellt. Mit mehr TV-Präsenz und größeren Erfolgen - die Rede ist mittelfristig von Platz zwei bis sechs in der Beletage - sollen und werden neue, potente Sponsoren einsteigen.
Der VfL ändert seine Philosophie.
Auf Dauer hätte sich der Klub aus dem Echaztal nicht in der Bundesliga etablieren können. Die Halle ist zu klein, der Etat zu gering, um den Großen Paroli bieten zu können. Nach langen und kontroversen Debatten hat sich die Pfullinger Führung für den Stuttgarter Weg entschieden. Die Frage liegen auf der Hand: Wie tief fällt der Verein, wenn er in der Bundesliga über Mittelmaß nicht hinauskommt und Stuttgart das Interesse verliert, oder wenn es eines Tages gar zum Abstieg kommen sollte? Wie verhält es sich mit der Identifikation der Pfullinger Fans, die bislang jede zweite Woche in die App-Halle pilgerten und mit ihren »Handballern zum Anfassen« mitfieberten?
Der VfL bewegt sich auf dünnem Eis.
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Zitat
Original von meteokoebes
Evars passt eher als Rose nach Dormagen. Da steht schließlich die längste Theke der zweiten Liga
Da steht laut Bayerwisser die längste Theke Dormagens, aber der 2. Liga? Das bleibt einer genauen Überprüfung vorbehalten, die ich in der nächsten Saison angehen werde. Ich suche allerdings noch Sponsoren für dieses wissenschaftliche Projekt.
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Linksaussen: da hast du aber einige übersehen