Beiträge von pko

    Ketsch schlägt Frankfurt 25:19 (10:7). Nach 1:3 Rückstand besser ins Spiel gekommen, in der 2. HZ kurz den faden verloren (14:15/43.) und über 18:17 (49.) mit Vollgas dem Endstand entgegen. Herausragend Simone Kuhn, die sich was traute und neun Treffer erzielte. Auf Frankfurter Seite ("Wir haben unter Niveau gespielt", so der Gäste-Trainer) weit gestreutes Trefferbild.
    TSG Ketsch – Frankfurter HC
    Aufgebote
    TSG: Mahr, Arndt; Ullrich (2), Kuhn (9), Merkel (1/1), Augsburg (1), Konrad (1/1), Trunk (1), Wörner (2), Garcia-Almendaris (3), Gubernatis, Huber (5), Löbich, Knobloch.
    FHC: Klijn, Schülke; Büttner (1), Tichonowitsch (5/4), Paap (1), Geschke (3), Kot, Hering (2), Jochin (1), Techert (2), Burde, Wolska (3), Neuendorf (1), Simonsen, Schneider.
    Schiedsrichter: Andler/Andler (Neuwirthhaus) – Siebenmeter: 5/2:5/4 – Zeitstrafen: 6:6 Minuten.
    Spielfolge: 1:3, 3:3, 3:5, 8:5, 10:7 (HZ), 12:8, 13:10, 13:13, 14:15, 18:17, 21:17, 25:19.

    OZ: Das erklärt die Differenz, es sind zwei Zeitungen mit gemeinsamen Internet und Außenauftritt aber verschiedenen Lokalteilen: Weinheimer Nachrichten (WN) und Odenwälder Zeitung (OZ) ergibt WNOZ. In beiden werden auch gleichzeitig oder zeitversetzt Berichte des Mannheimer Morgen oder der Schwetzinger Zeitung u.a. veröffentlicht und umgekehrt.

    Nur als Anmerkung: Hexes Bericht aus den Weinheimer Nachrichten datiert vom 18. Januar. Und Oslo: Das mit dem Anrufen in Hausen ist so eine Sache, die gehen gerne auf Tauchstation in solchen Phasen. Und etwas zu wissen oder es zu schreiben ohne handfeste Aussagen sind schon zwei paar Stiefel.

    Keine Kohle: Rote Teufel streiken
    HANDBALL: Spielerboykott bei der SGL / Pankofer will weg
    Von unserem Mitarbeiter Michael Wilkening

    Mit 23:13-Punkten und Rang vier gehörten die Handballer der SG Leutershausen in der zweiten Bundesliga in der Hinrunde zu den positiven Überraschungen. Die junge Truppe von Uwe Rahn wollte in der Rückserie die höher eingeschätzten Mannschaften weiter ärgern - so lautete zumindest die Devise der sportlichen Leitung zum Jahreswechsel. Doch davon ist im Augenblick keine Rede mehr, denn die Schlagzeilen bei den Bergsträßern werden einmal mehr von den Finanzen und zusätzlich von einem Spielerboykott geprägt.

    Eigentlich sollten die Roten Teufel den Übungsbetrieb und die Vorbereitung auf den Rückrundenauftakt am 28. Januar in Eisenach am Montag vergangener Woche aufnehmen, doch die Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen blieb an jenem Abend ebenso leer wie die komplette Folgewoche. Grund: Erneut wartete die Bundesliga-Truppe auf vertraglich zugesicherte Gehälter und wollte die Zahlungen durch den "Trainingsstreik" beschleunigen. "Wir haben am Samstag mit den Spielern geredet, Lösungsvorschläge unterbreitet und ich glaube, dass wir wieder das Vertrauen der Spieler gewonnen haben", erklärt Abteilungsleiter Gerd Schmitt, der die Aktion der Mannschaft nicht nachvollziehen kann: "Am Ende schneiden sich die Jungs doch ins eigene Fleisch, wenn sie körperlich nicht fit sind und nicht ihre eigentliche Leistung bringen können."

    Am Mittwoch fand schließlich die erste Trainingseinheit statt. Und während die Mannen um Kapitän Oliver Glock ihr Pensum abspulten, nahm Daniel Pankofer auf einer Bank in der Halle Platz und beobachtete seine (ehemaligen) Kollegen. Der Rechtshänder, erst zu Saisonbeginn an die Bergstraße gewechselt, hat seinen Vertrag mit der SGL gekündigt und würde lieber heute als morgen zu Zweitliga-Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten wechseln. Dabei berufen sich Pankofer und sein Berater darauf, dass die Leutershausener durch die Nichtzahlung der Gehälter vertragsbrüchig geworden seien. Eine Version, die Schmitt bestreitet: "Wir lassen gerade juristisch prüfen, ob wir uns etwas vorwerfen lassen müssen, aber ich gehe nicht davon aus." Das Klima ist jedenfalls nicht zum Besten bestellt und die Laune der Verantwortlichen dürfte sich in den nächsten Monaten nicht bessern. Denn neben Pankofer stehen zur kommenden Saison die Talente aus der eigenen Schmiede vor dem Absprung. Zumindest laufen die Verträge von Matthias Lenz und Philipp Schulz aus. Schulz wird sich dieser Tage jedoch erst einmal einer Meniskus-OP unterziehen. Gerüchten zufolge soll der Abwehrspezialist vom TV Großwallstadt umworben sein, was aber wohl nicht den Tatsachen entspricht. Vielmehr war der Erstligist an Frantisek Sulc interessiert. Doch da das TVG-Talent Daniel Brack seine Abwanderungsgedanken beiseite geschoben hat, ist das kein Thema mehr.

    Derlei Botschaften lösen bei Uwe Rahn dennoch keine Jubelstürme aus, schließlich droht dem Coach der Roten Teufel der Verlust des Mannschaft-Gerippes, das er seit zwei Jahren aufgebaut hat. Gerüchten, er stehe mit Liga-Rivale TSG Friesenheim in Kontakt, weist der Coach von sich: "Da ist nichts dran, die SGL ist für mich wie für viele Personen im Umfeld eine Herzensangelegenheit." Und die Bindung geht soweit, dass der Übungsleiter seit Monaten unentgeltlich arbeitet. Ewig dürfte die Treue Rahns aber nicht andauern. "Die Marketing-Seite ist in der Vergangenheit nicht im gleichen Maße mit der sportlichen Entwicklung mitgewachsen, da muss sich etwas ändern", sagt Rahn.
    © Mannheimer Morgen - 21.01.2006

    Oslo: "Selten habe ich so gelacht!" - Wenn die Situation nicht so ernst wäre . . . würde sich bestimmt mehr anschließen, aber den Fans von der Bergstraße ist wohl mehr zum Heulen zu Mute und viele fühlen sich verarsc... weil sie keine genaueren Information en "Von oben" erhalten - die VereinsFÜHRUNG sie ohne jegliche FÜHRUNG im Regen stehen läßt.

    19.01.2006
    Presseerklärung

    1.
    Durch Probleme bei der internen Abstimmung des Verhandlungskonzepts mit dem TV Kornwestheim ist das Vertrauen zwischen Oliver Hess und den Vorständen nachhaltig gestört worden.
    Die Vorstände der TSG Oßweil bedauern dies und bitten Oliver Hess im Interesse der Mannschaft, des Vereins, der Sponsoren und der Anhänger weiter für den Verein zu arbeiten.

    2.
    Die Vorstände und Herr Hess sind darin einig, dass der Aufstieg des Vereins in die erste Hallenhandball-Bundesliga angestrebt werdensoll.

    3.
    Als vorrangig zur Umsetzung dieses Ziels sehen die Vorstände und Herr Hess übereinstimmend an

    a) dass die wirtschaftlichen Grundlagen für die Unterhaltung einer Bundesliga-Mannschaft insbesondere auch im Hinblick auf die laufenden steuerlichen Ermittlungen gesichert und gefestigt werden;

    b) dass entsprechend dem von Herrn Hess entwickelten und mit den Vorständen abgestimmten sportlichen Konzept ein Mannschaftskader geformt werden kann, aus dem sich künftig mit finanzierbarem Aufwand eine bundeligataugliche Mannschaft bilden lässt.

    4.
    Unter den oben genannten Voraussetzungen wird Herr Hess, nach Maßgabe des von ihm entwickelten sportlichen Konzepts weiter für die erste Mannschaft der TSG Oßweil tätig sein.
    Über die Modalitäten seiner Tätigkeit (Sportlicher Leiter, Team-Manager o.a.) werden die Vorstände und Herr Hess in den nächsten Tagen detaillierte Vereinbarungen treffen.

    5.
    Die Vorstände und Herr Oliver Hess sind sich darüber einig, dass es sinnvoll ist, die Kräfte im Handball in der Region zu bündeln.
    Der Vorstand wird dem TV Kornwestheim vorschlagen, mit dem Ziel einer engen künftigen Zusammenarbeit zum Zweck der Teilnahme einer schlagkräftigen Mannschaft in der ersten Hallenhandball-Bundesliga eine Expertenkommission zu bilden, die begleitend zu den obigen Maßnahmen die Möglichkeiten und Modalitäten einer künftigen Kooperation erarbeitet.

    6.
    Herr Hess und die Vorstände betrachten ihre Differenzen damit als beigelegt und werden gemeinsam alles tun, was der wirtschaftlichen Konsolidierung und dem sportlichen Aufstieg im Sinne des Vereins, seiner Anhänger und Sponsoren dienlich ist.
    Homepage TSG Oßweil

    Interessant, dass das schon zwei Jahre geht. auch die Aussage von mhs: "Angeblich soll es eine Fusion nicht vor der übernächsten Saison (05/06) geben." ist doch den aktuellen Statements "nicht vor 2007/08" recht ähnlich. Doch nur heiße Luft, wie manche kommentieren?

    Mir ist jetzt nicht klar, wie aktuell die obigen Posts sind, aber seit Mitte Dezember steht fest, dass auf dem Messegelände Balingens eine neue Halle entsteht (dann gibt es auch Parkplätze), die mit viel Glück und gutem Wetter in rund einem Jahr bespielbar ist. Stuttgart stand nie zur Debatte, Tübingen ist ein Ausweichquartier. Die Halle wird privat finanziert und errichtet und dann über xx Jahre von der Gemeinde/Stadt angemietet und für Veranstaltungen zum entsprechenden Tarif angeboten.

    Handball-World
    29.12.2005 - Mike Junker
    Leukämie-Benefiz-Aktion für Susi

    Im Rahmen des Handball-Frauen-Pokalspiels zwischen der SG MTG/PSV Mannheim und der TSG Ketsch II (6. Januar, 18.30 Uhr) bestreiten die HG Oftersheim/Schwetzingen und Regionalligist TV Hemsbach ein Benefizspiel zu Gunsten einer urplötzlich an der seltenen chronisch, myoloischen Leukämie erkrankten SG-Spielerin.


    Der Aktionstag unter dem Motto „von den Minis bis zur Bundesliga“ beginnt bereits um 9.30 Uhr in der neu erbauten MWS-Halle am Herzogenriedpark (ehemals Carl-Diehm-Halle) mit einem Einlagespiel von E-Jugendlichen aus Ketsch und Mannheim. Nächster Programmpunkt (11.15 Uhr) ist die Kreisstaffel-Begegnung zwischen der männlichen B-Jugend der MTG/PSV-Formation und der HG Oftersheim/Schwetzingen Ic. Anschließend misst sich eine Mannheimer Traditions-Stadtauswahl mit den Seniorinnen der SG Mannheim. Anpfiff ist um 13.15 Uhr.

    Derweil dürften die Zweitligaspieler der HG Oftersheim/Schwetzingen eingetroffen sein und stehen ab 14.30 Uhr in einer Autogrammstunde mit Autogrammkarten den Fans der Handballregion Rhein-Neckar zur Verfügung. Gerne hätten die Organisatoren um Arno Germer und Petra Kolander noch Erstligist SG Kronau/Östringen mit ins Boot als Partner geholt, aber das war aus terminlichen Gründen so kurzfristig nicht möglich. Aber auch Hemsbach war gegen die HG schon immer für ein spannendes Duell gut und wird dem Favoriten sicherlich einiges abverlangen.

    Die Hilfe für die zweifache Mutter ist dringend nötig, denn die üblichen Medikamente schlagen bei der 38-jährigen Susi nicht an. Die einzige Hoffnung besteht nun in einer möglichst schnellen Knochenmarks-(nicht zu verwechseln mit Rückenmarks-)-Transplantation. Der Eingriff ist für den Spender völlig harmlos. Typisierungen und Informationen gibt es vor Ort und unter http://www.dkms.de.

    Info: Spendenkonto: Volksbank Rhein-Neckar (Konto-Nummer 244112 / BLZ 670 900 00)

    HG: Rutschmann, Köstler; A. Rybakov, Buschsieper (4/2), Weißling (1), Job (2), Krätz (6), D. Rybakov (6), Meiser (3), Litzinger (2), Conrad.
    TSG: Lehnert, Bansa; Weber (2), Rejab (2), Möller, Bengs (7), Wernig, Rossmeier (3), Kaluzinski (7/4), Zapototschney (2), Clasen, T. Mauch, Brendemühl
    Zeitstrafen: 10: 2 Minuten. Siebenmeter: 5/2: 6/4. Rot Buschsieper wegen Kopftreffer Bansa (38.)
    Spielstände: 3:0, 7:4, 7:9, 9:12, 11:12 (HZ), 15:14, 15:18, 19:19, 24:24, 24:25.
    ausführlicher Bericht folgt auf Handball-World

    Bild: Der Oslo war wirklich da.

    Sorry Oslo,
    auf deinen Besuch bei Schwetzingen gegen Münster freue ich mich sehr, aber auf Jense musst Du verzichten, der soll in Ruhe heiraten. Steffen wird - obwohl dauerangeschlagen - laut Trainer Embs auflaufen. Bis Freitag.

    Bei unserem Aufstieg wurde die möglichen Vereine angeschrieben, diese gaben einen vorrübergehenden Antrag zum März ab und der Aufsteiger bekam eine längere Frist zur Einreichung aller Unterlagen, als die Etablierten.
    Meines Wissens wird auch nicht zwischen 1. und 2. Liga unterschieden, es gibt nur die Bundesliga-Zugehörigkeit.