Beiträge von pko

    Weniger

    15.4.2. Steigen aus der 3.Liga mehr Mannschaften ab als auf und/oder verzichtet der 1./2. Platzierte des MHV auf den Aufstieg in die 3.Liga, reduziert sich die Zahl der Aufstiegsplätze für die aufstiegsberechtigten Mannschaften aus den
    Landesverbänden. Die freien Aufstiegsplätze werden, wenn erforderlich, durch eine Qualifikation zwischen den
    aufstiegsberechtigten Mannschaften aus den Landesverbänden ausgespielt.

    Sprich, nicht alle eigentlich aufstiegsberechtigten Oberligisten dürfen hoch.

    Die Rheinpfalz schreibt zur Situation von Haßloch vorm Derby mit Mundenheim:

    "Insofern. . . . das Endspiel des Jahres. Denn gleichzeitig trifft der Tabellennachbar TV 07 Aldekerk auf das HLZ Friesenheim/Hochdorf und könnte Haßloch um zwei Punkte abhängen. Die Bären hoffen auf einen Sieg in Mundenheim und auf Schützenhilfe des HLZ, das wiederum mit zwei Punkten vom Niederrhein die gröbsten Sorgen los wäre. Es steht diesmal mehr als sonst auf dem Spiel. In den verbleibenden sechs Partien benötigen die Bären mindestens noch vier Zähler, um den Ligaverbleib zu schaffen."

    Kann ich nicht mehr Tabellenrechnen? Vier Punkte zum Klassenerhalt ist nach meiner Ansicht zu wenig. Bitte korrigiert mich, falls ich daneben liege.

    Fangen wir mal vorab an. wer bleibt drin, wer geht nach oben oder unten, wer kommt neu.

    Nicht neu dabei ist, dass immer noch manche an Mär der Lizenzerteilung in der 3. Handball-Liga glauben.

    " . . . . .Sollte es aber Rückzüge von oder Verweigerungen von Lizenzen für Drittligisten kommen, könnte . . . ."

    (U. Sommerkorn / Mainpost)

    Vielleicht hätte es auch eine zweistaffelige Lösung getan. Aber der aktuelle, seit einigen Jahren anhaltende Zustand ist nicht wirklich befriedigend. Drei, vier Teams liefern sich untereinander enge Matches und "schlachten" den Rest ab, wenn sie nicht die Zweitvertretungen damit beauftragen. Nicht umsonst bestreiten diese Mannschaften oft Trainingsspiele mit Gästen aus umliegenden Verbänden - auch während der laufenden Saison.

    Handball.net wird von Tickaroo, einer Firma aus Regensburg betreut, entwickelt. Deren Schwerpunkt schient die Medien-, Presselandschaft zu sein, aber auch Sportorganisationen werden dort als Kunden erwähnt. Ein Fallbeispiel (Spiegel) zeigt, dass ein Bereich wohl Liveblogs bei Sportereignissen sein sollen. Dagegen ist nichts einzuwenden und mit den Livetickern für Handball kann ich auch leben.

    Aber der Output, die Masken für das gesamte Spielgeschehen sind für mich indiskutabel, wobei ich der Firma (noch) keinen Vorwurf machen will. Denn der Programmierung der Oberflächen wird sich ja wohl nach den Vorgaben des Auftraggebers, also des DHB richten. Oder hat der nur gesagt, "macht mal"? Zum Beispiel, dass es keine Spielberichte in *.pdf-Form mehr gibt (würde auch anderes Format akzeptieren, Hauptsache vernünftig les- und verarbeitbar).

    HB4all, Sportradar und später oder bald scheinbar auch nuLiga sind ja weiter aktiv, erfassen sämtliche Daten, erfüllen noch mehr für die Öffentlichkeit nicht einsehbare Funktionen, mit denen wir im Hintergrund arbeiten, also Passwesen, Spielbetrieb etc. abwickeln. Dass diese "Sachen" nicht parallel existieren dürfen, liegt wohl daran, das HB.net die Werbung für sich haben will und wohl auch die "Kundendaten", den bei nuLiga und HB4all muss ich mich als einfacher User ja nicht registrieren lassen. Dort scheinbar schon, wenn man Favoriten setzen will, wie mir jemand sagte.

    Aber dafür haben wir jetzt schöne große Buchstaben, einige Bildchen, farbige Logos, große Zeilenabstände und keinen generellen Überblick mehr sowie eine permanent Hinundherspringerei über Links zu Ecken, die nicht aufsuchen wollte. Soviel zu der angekündigten "vereinfachten, intuitiven Bedienung".

    PS: Ich habe heute meiner Redaktion angekündigt, einen Teil des mir übertragenen Bereichs nicht mehr zu bearbeiten, weil der Aufwand, die Sucherei, in keinem Verhältnis zum Ergebnis, sprich der Kohle, mehr steht. Da verzichte ich lieber.

    Ich meine: ich komme noch aus einer Generation, wo man erst zwei Tage später (frühesten!) das Ergebnis aus der Zeitung erfuhr (wurde damals durchtelefoniert).

    Aus der Generation bin ich auch, aber wir haben die Ergebnisse nicht nur durchtelefoniert, wir konnten wenig später auch anrufen und haben alle Ergebnisse bekommen, teils direkt, teils sogar vom Band. Damit haben wir etliche Kneipenwirte ganz schön genervt in der Vor-Handyzeit.
    @nicjamejue: H4all - wenn ich ich recht erinnere, war das ein Projekt der drei BW-Verbände, dem weitere beitraten

    Das gezeichnete Kapital beträgt 125.000,00 Euro per 31.03.2014.

    Die Aktien werden gehalten von:

    • Handball Baden-Württemberg (1 Aktie)
    • Badischer Handball-Verband (4 Aktien)
    • Südbadischer Handballverband (3 Aktien)
    • Westdeutscher Handball-Verband (2 Aktien)
    • Handballverband Westfalen (4 Aktien)
    • Handballverband Württemberg (4 Aktien)
    • Handballverband Schleswig-Holstein (4 Aktien)
    • Hamburger Handball-Verband (3 Aktien)

    Heute wurde auch meine allerletzte Hintertür zum alten Model (dem in gelb-schwarz) zugemauert. Ich kann einfach nicht begreifen, wie eine gut funktionierende Sache zugunsten von so einem Müll einfach weggeworfen wird. Und ich könnte mir vorstellen, dass das alles noch ein Schweinegeld extra kostet.