Ich glaub nicht, dass die Linke in NRW ein Potenzial für 10% hat. Die werden sich in dieser Legislaturperiode schon selbst zerlegen. Was sind denn deren zentrale Themen? Verstaatlichung von EON, Abschaffung des Landesverfassungsschutzes? Das "Recht auf Rausch" haben sie ja wieder aus dem Programm genommen.
Beiträge von alter Sack
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Original von Steinar
Wir reden hier schon über ein Land, in dem die derzeit regierende Kanzlerin früher eine führende Stellung innerhalb der FDJ hatte, oder? In solche Positionen kam man natürlich als vollkommener Regimegegner gut rein.
Wenn es danach geht hatten 95% aller Akademiker in der DDR eine führende Position in der FDJ inne. Hereticus hat das gut herausgestellt. Wie sieht es eigentlich im Bundesrat aus. CDU wird den Ministerpräsidenten stellen und SPD den Vize. Falls beide unterschiedlich stimmen wird NRW nicht gezählt, oder? -
klick auf das Bild und lies die Bildunterschrift.
Dazu noch eine Leserabstimmung bei der sich 80% gegen Finanzhilfe aussprechen. dann gehe auf http://www.hsg-wetzlar.de und schau was rechts unten für ein Logo prangt. Wenn einem der eigene Medienpartner so ins Knie schiesst....
EDIT: jetzt raffe ich erst, dass es sich um den dritten Link handelt. Unglaublich was sich die WNZ da leistet.
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Da die Klausel mit den 325.000 OIs der HSG bekannt ist, wunder ich mich, dass man "nur" 139.000 haben will. Wäre Luft für Wünsche bis 300.000 EUR.
Auch interessant, dass der genannte Wetzlarer Sportredakteur A.Fischer mittlerweile PMs für den TVH schreibt (siehe heute auf hw).
Was ein Glück, dass Mittelhessen keine Bild-Lokalredaktion hat... -
Ich sehe es auch wie Christian1701. Die Frage ist, ob "Mittelhessen" von der Sponsoren her dauerhaft Potenzial hat, um die HSG mit stabil 2,5 Mio zu "versorgen". Das dürfte aktuell ein Etat sein, mit dem man sicher in der Liga bleibt. Der Marketingfokus liegt ja nun klar auf Mittelhessen und eine reicher Onkel scheint nicht da zu sein. Ich weiss noch nicht mal wo Mittelhessen aufhört. Südlich irgendwo bei Butzbach? Nördlich? Fühlt sich eine potenzieller Sponsor in der Wetterau (20 Minuten mit dem Auto) überhaupt noch angesprochen?
Bleibt als Alternative unendliches Klinkenputzen und der Aufbau eines großen Netzes von Klein- und Mittelsponsoren. Da hat S. Schnobrich ja schon beim TVG seine Qualitäten bewiesen. Da im Augenblick aber Personalien in die Öffentlichkeit gezerrt werden, dürfte das auch nicht gerade einfach sein. Vor allem schafft man so was nicht im Hauruckverfahren. Ich lese über die HSG mittlerweile nur noch in der Zeitung. Wie schon oben angemerkt sehe ich die große Gefahr, dass man Probleme nicht mehr wie früher intern lösen kann, sondern dreckige Wäsche, die es letztlich in jedem Verein / Unternehmen gibt, öffentlich wäscht.
Die Steuerdebatte hat auch viele Facetten. Letztlich können sich Politiker auch mit "Steuergeschenken" profilieren und für den nächsten Wahlkampf punkten. Der Werbewert eines Sportvereins wird ja auch oft angeführt und sogar monetär quantifiziert. Ich halte das für völlige Humbug. Um wieviel % ist eine Stadt für Unternehmen, potenzielle Neubürger interessanter, weil es gerade einen Handballbundesligisten im Ort gibt?Und noch mal zum Thema TVH vs. HSG. Welcher Verein hat auf Anhieb das Jugendzertifikat bekommen?
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Kleiner Einwurf: Ich denke, dass der TV Hüttenberg seinen Anhängern die Studententruppe mit einem Etat, der sich wohl im Bereich von einer halben Mille bewegen sollte, sehr wohl die eingleisige zweite Liga schmackhaft machen kann und Bundesliga eine absoluter Wunschtraum bleibt. Wenn der Verein das stemmen kann, wäre es schon ein Riesenerfolg.
Ich halte es für sehr bedenklich, dass jetzt der Steuerzahler einspringen soll, wenn auch in überschaubarem Rahmen. Wobei das auch eine Endlosdebatte ist. Theater wird auch hochsubventioniert und Sport ist ja vielleicht auch ein Kulturgut etc.... Aber wo soll man die Grenze ziehen und Wetzlar ist nun mal nicht Eschborn, die ihren Regionalligafußballern mal eben einen Millionenbürgschaft schenken konnte. Hatten die Bundesligabasketballer aus Giessen nicht erst vor kurzem auch eine Bürgschaft zum Überleben bekommen und krebsen weiterhin am Rande der Insolvenz? Doch solche Drohkulissen kommen auch nicht besonders gut. Welches Süppchen da welcher Redakteur noch kocht steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Letztlich bleibt aber auch mal festzustellen, dass bei der HSG in all den Jahren der Bundesligazugehörigkeit nie getrickst wurde. Klar wurden, wenn es eng wurde, mal schnell ein paar Spieler verschoben, aber letztlich hat man immer den Kopf über Wasser gehalten. Und das sollte man Rainer Dotzauer schon hoch anrechnen. Dummerweise sind in den letzten Jahren die Etats extrem angestiegen und die Klimmzüge wurden und werden immer schwerer. Da kann eine Trennung vom Trainer mit entsprechender Abfindung den Kahn schon mächtig ins Wanken bringen. Die ganze Kiste hängt nun mal an sehr wenigen Personen und wer sich das Video der Krisen-PK auf der HP der HSG angeschaut hat, sollte einem Herrn Reimann schon abnehmen, dass er mit vollstem persönlichen Einsatz für die HSG kämpft. -
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Original von TGR
Was Du so alles weißt .......................
Wieviel war es denn mehr?

Oder genauer, wieviel ist denn jetzt weniger, wo LICHER nun offiziell back ist.
Ich hatte damals die Gelegenheit ein paar Leute von Krombacher nach dem Sinn der Aktion zu fragen, da Krombacher doch eigentlich mit Formeleins und Kinowerbung andere Wege einschlägt bzw. eher ein größeres Rad dreht. Natürlich wurden keine Zahlen genannt, aber die Begründung war einleuchtend. Man wollte auf dem regionalen Biermarkt Richtig Süden expandieren. Die Brauerei liegt bei Siegen. Im Norden hatte man Arminia Bielefeld und wollte in Westfalen wachsen nach Süden hin lag die aktuelle "Grenze" bei Herford, also bot sich Wetzlar als "Pfeiler" für die Expansion nach Süden an.
Ich denke der Deal hat der HSG damals gut getan, denn man hatte als einer der wenigen Buliklubs einen deutschlandweiten Hochkaräter auf der Brust. Aber wie dem auch sei. In der PM zu Licher wird klar, dass sich die HSG klar als mittelhessische Marke fokussieren will. Das ist ja zumindest schon mal eine klare Ansage und lässt auf ein Konzept schliessen.
Die Frage ist, welche Unternehmen in Mittelhessen als finanzkräftige Sponsoren in Frage kommmen, welche man mit diesem Konzept ansprechen kann. Mir fällt da auf Anhieb Buderus (Bosch), Leica und Pfeiffer-Vacuum ein, wobei letztere ja wohl schon dabei sind. Letztlich braucht man mittelfristig in der Buli 3 Mio pro Saison. Das wird eine echte Fleissarbeit.p.s. lese gerade diesen satz
Zitat„Die HSG Wetzlar sollte dabei nicht fehlen und darum freuen wir uns sehr, mit dem Verein wieder vertrauensvoll zusammen arbeiten zu können“, so Rainer Noll, Licher Geschäftsführer Marketing und Vertrieb
Die Rückkehr scheint also durch intensive Beziehungsarbeit vorbereitet worden sein, ein gutes Zeichen. Ich lese aus der Meldung auch heraus, dass es in der Rittal-Arena weitermacht. Die Spielstätte wurde doch in Frage gestellt, da man mit dem Catering kein Gewinn macht. Schöne Nachrichten.
p.s.2.
Du hast recht, ob Licher jetzt erheblich weniger zahlt ist nur eine erste Vermutung. Wir sind jetzt sechs Jahre weiter. Handball als Produkt ist interessanter geworden und mit den Ausschankrechten in der Rittalarena ist das Paket auch interessanter geworden. -
Zitat
Original von Tix
Daß gerade seitens der HNA die Formulierung so aussieht, als hätte Roth Heiner Brand angerufen um ihm mitzuteilen welch böser Bub der Heine ist wundert mich nicht. Im Gießener Anzeiger (der mMn etwas objektiver als die WNZ in Sachen HSG ist) liest sich das so:
"Weiter hat sich Nationaltrainer Heiner Brand ebenso in die Angelegenheit eingeschaltet und sich telefonisch von Michael Roth den Vorgang schildern lassen. "Heiner ist ebenso der Meinung, dass ein solches Verhalten nicht für einen Nationalspieler gebührlich ist. (...)"- bleibt abzuwarten, ob sich da noch etwas tut, ich denke es wird maximal ein ernstes Gespräch geben...
Die Aktion gegen Horst Theiß verstehe ich auch nicht, kenne aber auch die gesamten Hintergründe nicht...
Danke für den Hinweis bzgl. der HNA. Dann wird einiges klar. Aber warum gibt sich der Redakteur für sowas billiges her? Ist der auch gleichzeitig Pressemann der MT?
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eben gefunden in der HNA
ZitatDoch so richtig haben sich die Wogen immer noch nicht geglättet. Was die Mittelhessen weiterhin in Rage bringt, ist die Tatsache, dass Silvio Heinevetter, der mit seinen Provokationen gegen den künftigen Melsunger Michael Allendorf die Rudelbildung ausgelöst hatte, ungeschoren davonkommt. Deshalb hat sich Wetzlars Trainer Michael Roth mittlerweile an Nationaltrainer Heiner Brand gewandt, um den zu einer Strafe für den introvertierten Füchse-Schlussmann zu bewegen.
Hat es so was mal gegeben, dass ein Bundesligatrainer als Strafe vom Bundesheiner fordert, dass der Übeltäter doch in Zukunft die Massagebank zu schleppen habe. Oder was gibt es da noch für Strafen
-Antiaggressionstraining???
-Sozialarbeit im Heim für schwer Erziehbare?
-öffentliches Gelöbnis bei Johannes B.?
Die Aufstellung wird der Schorle dem Heiner doch wohl nicht diktieren wollen.Und dann für einen introvertierten Spieler

linkwikipdia:
ZitatIntroversion (von lat. intra »innerhalb« und vertere »wenden«) ist der Gegenpol zu Extraversion. Introvertierte Charaktere beobachten in sozialen Gruppen eher, als dass sie selbst handeln. Typische Eigenschaften sind hier still, sorgfältig, scheu, reflektierend und zurückgezogen.
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Geschmack hin oder her, am Ende geht es um die Penunsen. Vor Krombacher stand immer Licher auf dem Trikot der HSG. Krombacher übernahm dann für erheblich mehr Geld. Krombacher ist d i e Premiumbierkmarke in Deutschland, Licher dagegen eine Marke von vielen innerhalb der Bitburger Gruppe mit rein hessischem Werbefokus. Am Ende wird wohl weniger Geld vom Trikotsponsor fliessen. Ich hoffe, dass noch ein paar andere Sponsoren dazukommen bzw. die bestehenden mehr zahlen sonst drohen wieder bange Momente.
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ich glaube nicht, dass ein jahr bundesliga gut wäre für hüttenberg. der schritt wäre zu groß. dort gibt es doch nicht einmal einen hauptamtlichen geschäftstellenmitarbeiter. die haben doch nicht einen vollprofi in der mannschaft. ich denke der tvh macht im augenblick das allerbeste aus seinen möglichkeiten. mehr ist nicht drin. und eine fusion? kann ich mir nicht vorstellen.
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Das Video von der PK auf der HP der hsg ist sehr aufschlussreich.
Bei der ganzen Geschichte ist zumindest bemerkenswert, dass die ganzen Konflikte intern behandelt wurden und nicht über die Presse ausgetragen wurden. Es sieht derzeit wieder einmal nach einem Schlussstrich aus und wieder einmal wird man über "neue Strukturen" reden. Ein Hauptproblem liegt aus meiner Sicht darin, dass viele Akteure immer noch geistig in Dutenhofen verwurzelt sind. Das kommt deutlich in den Eingangsworten von R.Dotzauer zum Ausdruck. Wenn man aber immer noch geistig im Wetzlarer Vorort agiert, wie sollen dann jemals große Sponsoren aus ganz Mittelhessen überzeugend angesprochen werden? Mit Sascha Schnobrich hat man sich jedoch einen fähigen Mann geholt, welcher sicherlich eigenständiger agieren kann sein Vorgänger. Seine Feuertaufe hat er ja schon mal bestanden. Das lässt hoffen. -
Nun spricht Allendorf
quelleZitatWetzlarer Linksaußen kann wohl ablösefrei nach Melsungen wechseln - Rico Göde als neuer Kreisläufer im Gespräch
Jürgen Heide. Als sein Name bei der Mannschaftsvorstellung vor dem Spiel gegen Minden genannt wurde, gab es Pfiffe im Rund der Arena für Michael Allendorf. Die Wetzlarer Fans waren sauer, dass Ligakonkurrent Melsungen am vergangenen Mittwoch den Wechsel des Linksaußen zur nächsten Saison bekannt gegeben hatte, obwohl am 20. Januar von der HSG die vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2012 mit dem zweifachen Nationalspieler verkündet worden war. "Die damalige Pressemitteilung ging zu früh raus, obwohl wir uns bei zwei, drei Details noch nicht einig waren", sagte Allendorf.
Damals sei er aber davon ausgegangen, dass diese Dinge schnell geklärt werden würden. "Und ich bin davon ausgegangen, in Wetzlar zu bleiben", habe er die Meldung nicht dementiert, in der er mit den Worten "es ist schön zu wissen, dass ich auch in den kommenden beiden Spielzeiten das HSG-Trikot tragen werde" zitiert wurde. Deshalb habe er der Mannschaft mitgeteilt, "dass es gut aussieht, dass ich hier bleibe."
Weil eine Einigung über die strittigen Sachen aber ausblieb und es die HSG, die von einer Abmachung mit dem Ex-Wallauer spricht, nicht schaffte, mit diesem einen schriftlichen Kontrakt abzuschließen, ging der 23-Jährige trotz der verkündeten Vertragsverlängerung davon aus, ab dem 1. Juli 2010 keinen Vertrag bei der HSG zu haben und dieser noch nicht einmal eine mündliche Zusage gegeben zu haben. Dass sein Berater Björn Schultz die HSG-Version einer Einigung über zwei Jahre bestätigte, führt Allendorf auf "Kommunikationsprobleme" zurück. Das könnte auch den Interessen des Beraters, der bei der HSG mit Timo Salzer und Peter Jungwirth noch weitere Spieler betreut, geschuldet sein. Über das Melsunger Angebot sollen die HSG-Verantwortlichen vor Allendorfs Vertragsunterzeichnung Anfang vergangener Woche übrigens unterrichtet gewesen sein.
Weil er sich vertraglich nicht an die HSG gebunden fühlte, "und ich in Melsungen bessere sportliche und finanzielle Perspektiven sehe", unterschrieb der Linksaußen, "nachdem ich vier schlaflose Nächte hatte, weil ich weiß, was ich an Wetzlar habe", bei der MT. Die Hoffnung Allendorfs, dass der Wechsel sauber über die Bühne gehen würde, wurde auch durch provokante Äußerungen von Melsungen durchkreuzt. In einer Pressemitteilung hieß es, "die Absicht, Allendorf längerfristig an den Klub zu binden, gelang Wetzlars Verantwortlichen offenbar nicht in die Tat umzusetzen". Und der Sportliche Leiter Alexander Fölker sagte: "Wetzlar soll keine große Welle machen. Sie sollen erst einmal ihre Spieler bezahlen."
Im Moment deutet vieles darauf hin, dass die HSG für Allendorf keine Ablöse erhalten wird. Zudem zeichnet sich ab, dass die Kreisläufer Sebastian Weber und Gregor Werum den finanziell angeschlagenen Klub verlassen, während sie Rico Göde (27 Jahre) von den Füchsen Berlin ersetzen könnte. -
Richtig dämlich stellt sich meiner Meinung nach auch die MT Melsungen an. Kommt nicht sehr gut wenn man mit einem Mäzen im Rücken hämisch auf die hessische Konkurrenz herab grinst.
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Ach wie schön ist Google-news. Hier die Erhellung. Wie vermutet gibt es nur eine Unterschrift in Melsungen. Ergo keine Ablöse und die Schuld wird Allendorf in die Schuhe geschoben. Als nächsten Akt dürfte sein Berater eine Stellungnahme bringen.
ZitatAlles anzeigenHSG Wetzlar gegen MT Melsungen
Wirbel um Allendorf-Wechsel
Michael Allendorf im Trikot der HSG Wetzlar - wie lange noch?Ärger zwischen Hessens Handballclubs: Die MT Melsungen hat am Mittwoch Michael Allendorf von der HSG Wetzlar verpflichtet. Für die Mittelhessen ein Schock - sie hatten erst vor kurzem Allendorfs Vertragsverlängerung vermeldet.
Am 20. Januar war die Handball-Welt bei der HSG Wetzlar noch in Ordnung: "Auch Michael Allendorf bleibt ein Wetzlarer!", titelten die Mittelhessen in einer Pressemitteilung, und auch der 23-jährige Linksaußen kam zu Wort: "Ich fühle mich wohl in Wetzlar." Allendorf habe seinen Vertrag bis Sommer 2012 verlängert.Nicht einmal einen Monat später sieht die Sache ganz anders aus: Bundesliga-Konkurrent MT Melsungen vermeldete am Mittwoch die Verpflichtung des gebürtigen Heppenheimers: "Michael Allendorf wird ab der kommenden Saison für mindestens zwei Jahre das Trikot von Melsungen tragen."
Wetzlar droht mit "Maßnahmen"Wo spielt Michael Allendorf also nun in der kommenden Saison? Darüber herrscht noch dringender Klärungsbedarf: In Melsungen betont man, dass Allendorf in Wetzlar keinen Vertrag unterschrieben habe. Ganz anders sei die Situation bei der MT: "Hier ist die Tinte trocken", sagte Melsungens Sportchef Alexander Fölker auf Nachfrage von hr-online. Für Wetzlars Pressesprecher Björn Seipp ist die Sache nicht so eindeutig. Aber: Aus juristischen Gründen möchte man sich bei der HSG zu Vertragsdetails derzeit aber nicht äußern, sagte er zu hr-online.
Man habe die "angebliche Verpflichtung" mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Im Januar hätten Spieler und Verein "in allen Punkten und Modalitäten Einigkeit erzielt", dies habe Allendorf am Mittwoch auch noch einmal ausdrücklich bestätigt. Trotzdem habe er nun in Melsungen unterschrieben und dabei den bereits zustande gekommenen Vertrag mit Wetzlar offengelegt. Die HSG sei über "dieses Vorgehen enttäuscht" und behalte sich "weitere Maßnahmen" vor.
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Im Zuge der Vertragsverhandlungen legte er den bereits zustande gekommenen Vertrag mit der HSG Wetzlar offen
Mein Tipp: Wetzlar wird auf eine mündliche getroffene Vereinbarung abzielen, wobei das bei Arbeitsverträge in der Praxis wohl nicht gilt. Sonst hätte jeder durchschnittliche Profifussballer in seinem Leben schon mal bei drei Vereinen parallel einen Vertrag geschlossen. Hätte er in Wetzlar unterschrieben, stände es wohl auch so in der Wetzlarer PM. Aber alles nur Spekulation. Wird sich wohl demnächst klären.
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Original von Tix
"Nach der erfolgreichen Vertragsverlängerung wurden in beiderseitiger Abstimmung auch die Öffentlichkeit (per Pressemitteilung durch die HSG Wetzlar) und die Mannschaft (durch den Spieler Allendorf persönlich) informiert.Trotz der getroffenen Vereinbarung hat der Spieler Allendorf bei der MT Melsungen einen Vertrag ab 1. Juli 2010 unterzeichnet. Im Zuge der Vertragsverhandlungen legte er den bereits zustande gekommenen Vertrag mit der HSG Wetzlar offen; so seine heutigen Angaben gegenüber den Offiziellen der HSG Wetzlar."
...ohne Worte,...
QuelleSehr verwirrend. In dem Falle ständen MT Melsungen und der Berater von Michael Allendorf ziemlich dämlich da. Beide hätten ja von der Unterschrift gewusst. Warum dann der Hinweis von Seiten der MT? Es bleibt spannend.
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zu Allendorf eine Passage aus der PM der MT
ZitatDie Absicht, ihn längerfristig an den Club zu binden, gelang Wetzlars Verantwortliche offenbar nicht in die Tat umzusetzen.
ergo, Allendorf hat den Vertrag in Wetzlar noch nicht unterschrieben und ist ablösefrei.
Da wird man in Wetzlar wohl jetzt erklären müssen, warum man die Verlängerung als perfekt meldet und den Spieler auch noch Worte in den Mund legt, die dieser zu diesem Zeitpunkt wohl kaum so gesagt hat. Auf hw wird die damalige Passage ja schön zitiert
Zitat"Es ist schön zu wissen, dass ich auch in den kommenden beiden Spielzeiten das Trikot der HSG Wetzlar tragen werde“, wird auch Allendorf zitiert und fügte an: "Ich fühle mich hier sehr wohl und weiß, was ich an der Mannschaft, dem Trainer, Fans und Umfeld habe. Die HSG hat mir vor vier Jahren die Möglichkeit gegeben in der Handball-Bundesliga Fuß zu fassen. Das war einer von vielen Gründen, der für eine Vertragsverlängerung gesprochen hat."
Bin mal gespannt ob Allendorf jetzt der Buhmann ist oder man kleinlaut darüber hinweg geht.
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Zitat
Der Tw ist in der 2ten Halbzeit Feldspieler, also ist ein anderer TW drin.
Und dann wollt ihr den TW in einem leibchen als Feldspieler aufs Feld schicken?
Dann sind also Feldspieler in zwei verschiedenen Farben auf dem Feld? Und das soll Regeltechnisch iO sein? Welches Team hat denn leibchen in der gleichen Farbe wie die Trikots? Der sinn von leibchen soll doch eher der sein, dass sie sich von den Trikots farblich absetzen.Klar. Da hast Du natürlich recht. An den zweiten Torwart habe ich da nicht gedacht. Halte ich also mal fest.
ZitatWo ist denn das Problem, dem TW ein x-beliebiges Trikot anzuziehen und da mit Tape-Band eine 1 drauf zu kleben?
Das wäre die saubere Lösung.
ZitatDer Spieler behält im Spielbericht die eins und wenn er eine Strafe bekommt dann wird das halt bei der eins eingetragen, egal welche Nummer er an hat, solande die SR und das Kampfgericht und meinentwegen auch die beiden MV bescheid wissen ist das absolut kein Problem.
das ist die kleine "tolerante" und einfachste Lösung.