Das waren sehr gute GesprächspartnerInnen. Die beiden JournalistInnen haben sich sehr gut artikuliert und auch mal ein paar originäre Gedanken geäussert. Das fehlt mir ab und an bei den journlalistischen PartnerInnen.
Es ist allerdings etwas sinnfrei jeweils dem anderen die Frage zu stellen, ob er/sie den Malletrip genehmigt hättet. Ihr wart nie in der Position des Trainer/GFs.
die Abschlussfahrten gehören zum Handball seit der A-Jugend und meiner Meinung nach auch zu den nicht-tarifären Gehaltsbestandteilen oder nennen wir es "weiche" Faktoren. Es geht auch um ein Mannschaftsfüge und genauso wie die Integration ist so eine Fahrt auch wichtig für den Abschied.
Spieler planen nun einmal ihren Urlaub auf den Tag genau.
Ich bin der Überzeugung, dass ein Verein, der so etwas unterbindet, sich auch einen Ruf erarbeitet.
Warum wurde nicht erwähnt, dass Romero gegen Flensburg davon profitierte, dass die Truppe nach dem EL-Sieg in Bietigheim vermutlich mich Restalkohol angetrefen war.
ihr habt war erwähnt, dass es auch ohne Malle gegen Ende der Saison "komische" Spiele gibt, dass kann man aber gar nicht oft genug betonen.
Ich erinner an den Auswärtssieg von Minden in Flensburg vor Jahren, der den Klassenerhalt sicherte. Dieses Jahr sowas wie BBM in Leipzig. In Liga 2 war es am Ende noch deutlicher.
Um den Effekt zu bewerten müssten man mal die letzten 10 Jahre die jeweils letzten 2 - 3 Spieltage auswerten und dann in Malle/nicht-malle unterteilen. Natürlich rein hypothetisch.
Vielleicht ergibt sich ja mal das Thema "Malle - ein deutsches Ritual". Scheint mir so zu sein.