Beiträge von TLpz

    Mann braucht nicht nur "bessere" Lehrwarte sondern auch Schiedsrichter die das mitmachen. Und die werden auch immer weniger. Ist auch kein Wunder bei dem was manchmal in den Hallen abgeht. Anfeindungen und Beleidigungen durch Zuschauer, Trainer und andere Offizielle sind doch an der Tagesordnung. Warum soll sich das ein SR an der Basis antun?

    Weiter geht es dann mit den Ansetzern. Da können die aus dem Kreis nicht mit denen aus dem Bezirk und die nicht mit denen vom Verband. Und dann fährt man als SR Samstag und Sonntag zu einem Verbandsligaspiel statt an einem Samstag 2 Spiele hintereinander leiten zu können...

    Hallo, zusammen.

    Fakt ist, Ausführung bei 7m und direkten Freiwürfen gestattet einen Fuss abzuheben, solange der andere Fuss am Boden bleibt, heißt man darf nicht (ab-)springen. Ich denke, das ist unstrittig.

    Verlässt der nun den Freiwurfort, hm. Also grundsätzlich hat man beim Freiwurf im Bereich der Mittellinie etwa 1,5m Toleranz bei der Ausführung des Frewiurfes. Wo ich mir aber schwer tu, vermutlich würde ich deswegen auch abpfeifen, bei einem direkten Freiwurf verkürzt er damit dann die Distanz zum Tor und verschafft sich aus meiner Sicht dann einen Vorteil.

    Fakt ist dass man auch bei allen anderen Würfen einen Fuß abheben darf. Da der 2. Fuß aber den Boden berühren muss bis der Ball die Hand verlassen hat KANN sich der Spieler garnicht vom Ort des Freiwurfes entfernen. Er verschafft sich damit auch keinen ungerechtfertigten Vorteil! Deswegen ist hier auch keine Toleranz o.ä. zu beachten.

    PS: Bei einem Freiwurf an 9m darf ich auch einen Schritt nach links oder rechts machen um möglicherweise besser an der Abwehr vorbei zu werfen, solange ein Fuß stehen bleibt. Dadurch verschafft sich der Werfer ja auch einen (regelgerechten) Vorteil.

    Ich weiß wirklich nicht, was hier so schwierig ist - Spieler setzt den linken Fuß auf und verlässt damit seine Position nach Anpfiff (wäre der Fuß nur in der Luft nach vorn gegangen wärs okay) - Tor hätte also nicht zählen dürfen.

    Wenn man einen Fuß einen Meter nach vorn setzt ist es nun mal so, dass man seinen Position verlassen hat - und wenn der Fuß in der Luft wäre regeltechnisch eben nicht (und das gilt für die verschiedensten Möglichkeiten, wie bei einem Freiwurf oder 7m ein Fuß vor der Linie und einer in der Luft über der Linie oder aus dem Spiel heraus Kreisläufer ein Fuß vor der Torraumlinie und einen in der Luft über dem Torraum und und und ... - aber ein Aufsetzen des Fußes dreht das Ganze natürlich um) Und die Regeltexte sind ja nun ausführlich (für meine Begriffe schon mehr als ausführlich) erläutert.


    Ähm, das ist kompletter Quatsch!

    Ja, grundsätzlich gibt es eine Pflicht für Jugendliche in ihrer Altersklasse zu spielen. Sie dürfen jedoch auch in der nächsthöheren Altersklasse eingesetzt werden. Genaueres regelt die Spielordnung des DHB §22 Jugendschutzbestimmungen.

    Grundsätzlich sollte aber auch die Frage im Raum stehen ob nicht statt der nächsthöheren Altersklasse eine leistungsmäßig höher spielende Mannschaft der gleichen Altersklasse sinnvoll wäre. Hängt alles vom Einzelfall und von den Altersklassen, um die es hier gehen soll, ab.

    Ich vermute auch stark, dass die 1:56 die noch verbleibende Strafzeit von der ersten 7m-Entscheidung war.

    Es ist immer die noch verbleibende Strafzeit, ansonsten dürfte die Zeitmessanlage nicht für die Darstellung der Hinausstellungen (zumindest im DHB- Bereich) verwendet werden.


    Ich schrieb doch, dass ich das Foul nicht gesehen habe, sondern mich nur darauf bezog, dass das Berühren der Linie durch den Abwehrspieler bei einer Abwehrhandlung noch nicht ausreicht - beim Angreifer gilt das Berühren der Linie bereits als Übertreten.

    Das ist falsch! Linien gehören zu dem Raum den sie begrenzen. Das Berühren der 6m- Linie ist daher sowohl Angreifern als auch bei Abwehrspielern regeltechnisch untersagt.

    Ich sehe das nicht so - Beispiel aus der realen Welt:

    1. Ich stehe mit beiden Füßen auf dem Bürgersteig, die Autos fahren an mir vorbei.
    2. Nun setze ich 1 Fuß (wie im Video) ca. 50 cm nach vorne und werde dann von einem Auto umgefahren.

    Und das Ganze passiert, obwohl ich meine Position nicht verändert habe? Kaum...

    Ju hu, endlich der Äpfel- Birnen- Vergleich! Nimm einfach die Kante des Bürgersteiges als Freiwurflinie an und dann stimmt das Ganze vielleicht in deiner Version. Ansonsten bitte die Regeln zitieren die belegen dass der Spieler falsch gehandelt hat!

    Die Frage ist, ob er mit diesem Schritt den Ort der Ausführung verlassen hat.
    Scharoff macht da durchaus einen Kniff weil mit der Stellung ja eher "Hand am Ball" und "ein Fuß am Boden" gemeint ist.
    Nichts desto trotz gibt es ja auch die Regel

    Ich sehe da durchaus Interpretationsspielraum ob er die Stelle verlassen hat, eben weil ja ein Fuß am Boden bleibt.
    Der Vorteil den er gegenüber der Mauer hat ist bei einem Schritt aber schon enorm. Von daher kann ich der Logik folgen. Hier fehlt ggf eine Regelklarstellung.


    NEIN! Er hat den Ort der Ausführung nicht verlassen, der hintere Fuß steht ja noch dort! Wozu noch eine Regelklarstellung? Soll dann die Richtung des Schrittes gleich mit festgehalten werden? Oder Schrittgeschwindigkeit usw.?

    Fraglich ist auch ob der "Vorteil" wirklich so groß ist. Je weiter der Ort der Ausführung von der Freiwurfline weg ist desto geringer wird dieser vermeintliche Vorteil. Wie groß ist der Vorteil eines Schrittes aus dem Stand? Die Geschichte mit dem Schritt vorwärts kann man auch heute schon bei Frei- und Strafwürfen so machen (sofern man die Linie nicht übertritt).


    Wirklich? Angenommen, er stand beim Anpfiff mit beiden Füßen an der Stelle, an der das Foul geschah. Dann darf er noch einen Schritt nach vorne machen - also den Abstand zu seinen Gunsten verringern?

    Das ist wirklich regelgerecht? Käme mir komisch vor ...

    Ja, das darf er. Oder steht etwas anderers in den Regeln?
    - Lt. Regel 13 ist der Freiwurf am Ort der Regelwidrigkeit auszuführen. Wird er.
    - Lt. Regel 15 muss der Werfer einen Fuß auf dem Boden behalten bis der Ball die Hand verlassen hat. Hat er (zumindest nach Ansicht der Schiedsrichter, m.E: wäre das nach dem Video zu urteilen der einzigst strittige Punkt).
    - Lt. Regel 13 darf er die Freiwurflinie nicht berühren. Tut er nicht.
    Etwas anderes steht nicht in den Regeln...

    Die Frage ist wohl ob der Spieler mit dem Schritt nach vorne den Punkt für den Freiwurf unrechtmässig um einen Meter überschritten hat ?

    Nein, die Frage stellt sich nicht da der rechte hintere Fuß am Ort des Freiwurfs stehen bleibt. In den Regeln steh nirgends geschrieben in welche Richtung man sich beim Frei-/Strafwurf bewegen muss. Und solange keine Linie überschritten wird ist alles im grünen Bereich...

    Hat Scharoff das echt so gesagt? Dann sollte man ihm den Titel "DHB-Rechtsexperte" streichen! Der einzig strittige Punkt ist ob der rechte (hintere) Fuß solange am Boden bleibt bis der Ball die Hand verlassen hat! Alles andere ist regelkonform! Selbst beim 7m kann man einen Schritt nach vorn machen sofern ein Fuß stehen bleibt und man keine Linie überschreitet!

    Warum soll ein Angreifer, der frei durch ist und seinen Lauf auf das Tor abbricht oder aufgibt, indem er langsamer wird oder stehenbleibt mit einem 7m belohnt werden ? Zu einer klaren Torgelegenheit gehört auch der erkennbare Wille ein Tor zu erzielen und wenn da einer stehenbleibt, obwohl er frei durch ist, will er kein Tor werfen. Also warum 7m für jemanden, der kein Tor werfen will ?

    Ähm, sorry das ich erst jetzt zur Diskussion stoße. Hab 2 Tage das Regelwerk gewälzt um zuschauen wo der notwendige erkennbare Wille für eine klare Torgelegenheit festgeschrieben steht... :D

    Btw: Eigentlich eine glasklare Situation. Der Angreifer kann so schnell oder langsam laufen wie er möchte. Er kann auch das Tempo so variieren wie er es für nötig hält. Was nicht in den Regeln steht ist ja erlaubt. Und hoffentlich kommt nicht einer mal auf die Idee den Angreifer bestrafen zu wollenw eil er zu schnell gelaufen ist und dem Abwehrspieler keine Möglichkeit geboten hat ihn einzuholen...

    Wenn ich Abwehrspieler wäre würde ich mich doch freuen wenn der ANgreifer beim Tempogegenstoß langsamer werden würde. Dann hätte ich doch die Chance ihn zu überholen (oder auf gleiche Höhe zu kommen) und den TGS REGELGERECHT unterbinden zu können. Umrennen ist eben nicht regelgerecht. Egal bei welchem Tempo...

    Aus meiner Sicht verliert die 3. Liga Frauen dadurch stark an Attraktivität. Für mich unverständlich, wie diese Regelung eine Mehrheit finden konnte. In Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet kommen dann 8 Teams aus einem Umkreis von 50 - 100km zusammen und die stammen dann vermutlich fast alle aus dem selben Landesverband? Was hat das noch mit einer 3. Liga zu tun?

    Das mag für einzelne Regionen zutreffen. Für andere Regionen gibt es aber immense Fahrtwege. Die sind nicht attraktiv für viele Spielerinnen, Vereine und Schiedsrichter...

    Ich habe gelesen, dass die EHF das als Tatsachenentscheidung bewertet. Begründet wird es mit:
    Und das wiederum würde bedeuten, dass das Spiel wiederholt werden muss?


    Nein, eine Spielwiederholung kann es nur bei einem spielentscheidenden Regelverstoß geben. Sonst würde in D wohl jedes 2. Spiel wiederholt werden müssen. Der Fehler geschah in der 37. Minute beim Stand von 17:14. Dass das Spiel unentschieden endete kann nicht zur Bewertung der Spielentscheidung herangezogen werden. Schließlich waren noch 23 Minuten zu spielen in denen jede Menge passieren kann/passiert ist. Das Unentschieden ist letztendlich nicht auf diesen einen (kurzen) Regelverstoß zurückzuführen sondern auf das Vermögen/Unvermögen der Spielerinnen beider Mannschaften.

    Das von dir verlinkte Urteil ist in der Tat spielentscheidend gewesen. HIer passierte der Fehler in den letzten 10 Sekunden des Spiels, und die Mannschaft die den Fehler begangen hat hat in dieser Zeit noch den Ausgleich erzielt. (Ironie bei der Geschichte ist das Hüttenberg das erzwungene Wiederholungsspiel verloren hat und damit garkeinen Punkt bekam...).

    Da stellt sich für mich erstmal eine grundsätzliche Frage: Wenn du am Wochenede zu deiner Mannschaft fährst, wann willst du da Spiele an deinem Studienort leiten?

    Ansonsten ist der richtige Ansprechpartner sicher ein Schiedsrichterwart. Jenachdem auf welcher Ebene du pfeiffen möchtest gibt es da verschiedene Ansprechpartner. Adressen gibt es sicher beim Handballverband Rheinland.

    Warum möchtest du dort keinem Verein beitreten? Du kannst auch in 2 oder mehr Vereinen Mitglied sein. Über einsatzfähige Schiedsrichter freuen sich die meisten, da kann durchaus auch mal der Mitgliedsbeitrag entfallen...

    Wenn ein Verein, der in den Fond einzahlt, sportlich absteigen würde, dann müsste schon etwas enorm schief laufen. Entweder wäre die Mannschaft katastrophal zusammengestellt, falsch trainiert (das beinhaltet auch das sogenannte Verletzungspech) oder die Einzahlschwelle wurde zu niedrig gewählt. Viel wahrscheinlicher...


    Mit Wahrscheinlichkeiten läßt sich hier aber nciht arbeiten. Es kann theoretisch passieren. Punkt! Und das wird kein Verein mit sich machen lassen..