Beiträge von TLpz

    @Hereticus

    Na ja, es wird schon seinen Grund haben warum man sich an den besten Ligen orientiert. Playoffs gehören in DK un NOR zum Standard. Und warum z.Bsp. eine NBA eine Vorrunde spielt, um dann in Playoffs den Meister zu kühren, wo nebenbei sogar immer ein Ost- und ein Westteam im Finale stehen? Was wenn 2 Ostteams eigentlich die überragenden sind?

    Eine einfache Doppelrunde in der Frauenbundesliga halte ich wirtschaftlich für sehr gefährlich. Aufgrund der relativ breit gefächerten Spielstärken würden die meisten Spiele kaum Beachtung finden, weil sportlich eh von vornherein entschieden. Mit dem jetzigen Modus gibt es zum Ende der Saison noch ein paar sportlich und wirtschaftlich interessante Paarungen. Ob das jetzt unbedingt das schlechteste ist...

    Eine Nur- KO- Runde ist natürlich ebenso Quatsch, da tritt ja keienr an wenn er vlt. nur 1 Spiel macht...

    Meister sollte der sein, der am Ende der Saison nach dem gespielten Modus Platz 1 belegt. Da jeder diesen Modus kennt, kann er sich darauf einstellen. Komisch, in anderen Ländern gibt es auch Playoffs und da denkt keiner über eine Abschaffung nach. Der wirtschaftliche Faktor spielt eben eine große Rolle und Playoffs garantieren eben noch ein paar spannende Spiele mit entsprechendem Zuschauerinteresse und folgenden Einnahmen.

    Übrigens: Auch in einer Doppelrunde muss nicht immer die konstateste Mannschaft oben stehen. Wer vlt. in der 1. Hälfte abräumt und in der 2. Hälfte mehrere Spiele verliert kann von seinem Punktepolster leben...

    Ok, das praktische Beispiel kann natürlich zutreffen. Es gibt auch hier bei uns die ein oder andere "Doppel"-Dreifachhalle in der das vorkommen könnte.

    Das Spielende wird natürlich eingetragen. Müsste denn dann im anderen Spielprotokoll die genaue Uhrzeit des Eingreifens eingetragen werden? Oder muss der Anpfiff des Spiels der 2. Mannschaft nach nach Abpfiff des Ligaspiels der 2. Mannschaft liegen?

    Das sind zwar alles Feinheiten, aber in der Praxis kann das durchaus relevant sein. Im Zweifel wäre man also auf der sicheren Seite, wenn man durch den Schiedsrichter im Spielprotokoll die Uhrzeit des Eintragens in den Spielbericht eintragen lässt. Ich würde mir wünschen, dass in Festspielregularien dieser Punkt zweifelsfrei geklärt wäre.

    Nein, im Spielbericht wird nicht eingetragen zu welchem Zeitpunkt ein Spieler nachgetragen wurde. Prinzipiell ist es so, dass der Spielbeginn des einen Spieles eben nach dem Spielende des anderen Spieles erfolgen muß. Diese Zeiten werden ins Protokoll eingetragen und sind maßgeblich. Alles andere ist nicht durch die Regeln und Regularien gedeckt.

    Nein es ist nicht einheitlich wenn einer was langarmiges trägt und der Rest mit kurzarm-Shirts
    durch die Gegend rennt.

    Ich als SR habe meist immer ohne Socken spielen lassen. Der eine blau, der andere grün, der Dritte schwarz. Oder ganz schlimm: Mal weiße Socken mit blauen Streifen, mal weiße Socken mit grünen Streifen. Geht garnicht! Und mit Regel 4:7 ist das sowieso nicht vereinbar... :D

    SRBHV
    Las mal die Kirche im Dorf. Und wenn du dich so an den Regeltext klammerst dann bitte auch Socken, Schuhe, Slips und Sport- BH's kontrollieren. Und dann machen wir bitte auch noch bei der Haarfarbe weiter.

    Fichtl

    Zitat

    Wenns nicht grad ne Tapsigkeit ist, dann halte ich den bewussten und absichtlichen Wurf aufs eigene Tor, mit der Absicht ein Tor zu werfen für grob Unsportlich ...

    Wenn es in der D- Jugend passiert kann man eine grobe Unsportlichkeit sicher ausschließen. Ansonsten stimme ich DonMaffa zu...

    Zitat

    Meine Frage war nur, ob eine andere Strafe angemessen und denkbar wäre?

    M.E. nicht. Dazu muss man nur einmal die Auswirkungen anderer Strafen und die möglichen Sachverhalte für Nichtaufführen eines Spielers im Spielprotokoll gegenübersetzen. Denn dass der MV den Spieler "vergisst" ist nur eine Möglichkeit. Man könnte dies aber ebenfalls auch bewusst tun um nicht spielberechtigte Spieler einzusetzen. Dazu jetzt die Strafen im Gegensatz:

    - Spieler bestrafen (Sperre/Geldstrafe)-> Der Spieler wird ja nciht einmal bestraft wenn es im Spiel auffällt. Also kann er auch danach nicht bestraft werden, zumal er regeltechnisch ja keinen Fehler begangen hat.

    - MV bestrafen -> Im Fall des bewußten Weglassens des Spielers hätte die benachteiligte Mannschaft nix davon und dem Betrug wären Tür und Tor geöffnet

    - Spielverlust + Neuansetzung -> Natürlich etwas hart falls man den Spieler wirklich nur vergessen hat. Das Einsetzen aber eines z.Bsp. gesperrten Spielers wäre dann mit einer empfindlicheren Strafe versehen, die geschädigte Mannschaft hätte zumindest die Chance zur Rehabilitation.

    Ein Blick in die Spielordnung zeigt, dass das Urteil garnicht anders hätte lauten können. Alle Argumentationen wie "der Spieler hat ja kein Tor gemacht" oder "wenn das im Spiel aufgefallen wäre hätte ja auch nur der MV eine Strafe bekommen" zählen nicht. §50 Spo verweist sogar wortwörtlich auf solch einen Fall, so dass es hier gar keinen Interpretationsspielraum gibt:

    § 50 Sonderfälle des Spielverlustes – Spielverlustwertung
    (1) Für eine Mannschaft ist ein Spiel in folgenden Fällen mit 0:2 Punkten und 0:0
    Toren als verloren zu werten:
    h) wenn Nichtspielberechtigte/Nichtteilnahmeberechtigte als Spieler mitwirken;
    Dies sind z. B
    ...
    - Spieler, deren Nichtteilnahmeberechtigung nach Spielende festgestellt
    wird (s. § 10 Abs. 3SpO, Regel 4:3 IHR).

    DonMaffa

    Zitat

    Meiner Meinung nach werden die Torhüter eben nicht in den Torraum verbannt, sondern eher dazu gezwungen, lieber zweimal darüber nachzudenken, ob sie den Ball vor dem Gegenspieler erreichen können. Wenn dann die Gegenspielerin den Zusammenprall provoziert, liegt es bei den Schiedsrichtern, die das erkennen sollten.

    Geschieht diese Aktion außerhalb des Torkreises gibt es DQ für den TW, innerhalb des Torkreises gibt es nichts für den Feldspieler. Irgendwie ungerecht und man hat eben doch den Eindruck das die TW in den Kreis gezwungen werden und die Konterspieler frei von jeglicher Verantwortung sind...

    Perkele

    Die Handballregeln sagen dazu:

    Es ist nicht erlaubt:
    8:2 b) den Gegenspieler mit Armen, Händen oder Beinen zu sperren oder ihn durch Körpereinsatz wegzudrängen oder wegzustoßen, dazu gehört auch ein gefährdender Einsatz von Ellenbogen in der Ausgangsposition und in der Bewegung.
    8:3 Regelwidrigkeiten, bei denen die Aktion überwiegend oder ausschließlich auf den Körper des Gegenspielers abzielt, müssen zu einer persönlichen Strafe führen. Zusätzlich zur Entscheidung auf Freiwurf oder 7-m-Wurf ist mindestens progressiv zu bestrafen, beginnend mit einer Verwarnung nach (16:1a), dann Hinausstellung (16:3b) und Disqualifikation (16:6d).

    Nach Ansicht des Videos hätte hier zumindest eine Bestrafung der Gegenspielerin erfolgen müssen, da die Aktion ausschließlich auf den Körper abzielte. So würde meine Entscheidung als Schiedsrichter ausfallen...

    Wenn du so fragst ist es uhrzeitbezogen. Mit dem 2. Einsatz innerhalb von 4 Wochen in der 1. Mannschaft ist der Spieler festgespielt. Er kann also nicht noch in der 2. spielen wenn die an dem gleichen Tag nach der 1. spielt.

    Gleiches gilt für das Freiwerden: Das Spiel der Mannschaft, in der er festgespielt ist, muß abgeschlossen sein, bevor er wieder für eine andere Mannschaft spielen darf.

    TSVROT

    Eine Zusammenhang zwischen §19RO und §20 RO sehe ich da nicht wirklich...

    Zitat

    Im Wesentlichen geht es um die Definition "Spieler ohne Spielberechtigung", die nicht klar gefasst ist und so auch Interpretationsspielraum lässt.

    Falsch. Die Spielberechtigung ist in §10 ff SpO klar geregelt. Da gibt es keinen wirklichen Interpretationsspielraum. Das es nicht immer ein Spielerpass sein muss ist klar, deshalb hatte ich das auch als "grob gesagt" etwas vereinheitlicht.

    Zitat

    Also kann man § 20 durchaus als Rechtsgrundlage für eine persönliche Sperre nehmen

    Natürlich kann man das. Aber eben nciht im Zusammenhang mit dem Festspielen. Dem steht auch noch §55 Abs. 8 entgegen...

    Zitat

    Mir ist jetzt kein Grundsatzurteil des Bundesgerichts bekannt, welches diese Vorgehensweise untersagen würde.

    Was noch lange nicht heißt dass solch eine Praxis, so sie denn angewendet wird, rechtens wäre.

    TSVROTTSVROT

    Nun, zunächst steht in §55 Abs. 8 der Spielordnung, dass ein Einsatz festgespielter Spieler mit Spielverlust und Geldstrafe zu ahnden ist. Eine persönliche Strafe ist daher definitiv nicht möglich.

    Jetzt zu dem von dir zitierten § 20 RO: Der greift hier nicht. In §10 SpO ff steht alles zur Spielberechtigung. Grob gesagt: Die Spielberechtigung im Sinne SpO und RO ist der Spielerpass, den jeder Spieler erhält. In welcher Mannschaft zu welchem Zeitpunkt er damit festgespielt sagt das logischerweise nciht aus. Ein Spieler, der unter Nichtbeachtung der Festspielregel in einer falschen Mannschaft mitgewirkt hat hat sich die Spielberechtigung nicht erschlichen.

    Eine Spielberechtigung erschleicht sich wer wider besseren Wissens behauptet einen Spielerpass zu besitzen bzw. für den Verein spielberechtigt zu sein.

    PS: Mit deinem Verweis auf § 20 RO dürfte es ja auch kein Festspielen in Junged D und darunter geben...

    Ellob

    Zitat

    Du vergisst, dass die Spielleitenden Stellen in diesem Falle in aller Regel auch eine persönliche Sperre (§20 RO DHB) für den Spieler aussprechen. Somit ist es möglich, dass er erstmal gar nicht auftauchen darf

    Sicher? Hab ich noch nie erlebt und ist durch die Spielordnung auch nicht gedeckt. §55 Abs. 8 SpO spricht eindeutig von Spielverlust und Geldstrafen. Von eienr persönlichen Sperre ist da keine Rede. Geht also nicht wenn alles mit rechten Dingen zugeht...

    @Snooky

    Leider kennen auch die SPieler die Regeln meist nicht. Kleiner Tip von mir: Erläuterung 3 behandelt das Team- Time- Out , Regel 14 Abs. 1 wann auf 7m entschieden werden darf. Bitte nachlesen und weiterbilden :hi:

    Es ist unerheblich wann die Karte abgelegt wurde, entscheident ist der Pfiff des Zeitnehmers. Erst nach diesem werden alle Handlungen "ungültig". Einige Trainer denken aber auch das Sie, nach dem sie die grüne Karte (aus 3m Entfernung) auf den Tisch geworfen haben, sofort das Spielfeld betreten können...

    Unwichtig ist auch wer im Kampfgericht sitzt. Das sind nämlcih nicht immer einer von Heim und einer von Gast. Manchmal nämlich auch nur von Heim oder neutral. Es sollte also auch nicht Freiwurf oder was man sonst möchte geben sondern dass was in den Regeln steht.

    Und wenn die SR der Auffassung waren das es eine klare Torgelegenheit war dann gibt es eben 7m für B weil der Pfiff des ZN zu diesem Zeitpunkt unberechtigt war da A nicht mehr in Ballbesitz.

    Wenn man auch die weiteren Absätze von §55 liest findet man in Absatz 8 dass Verstöße einen Spielverlust für die MAnsnchaft bewirken, in der der Spieler fehlbar wurde. Demnach wäre das hier die 1. Mannschaft. Für welche Mannschaften er am nächsten Spieltag regulär spielberechtigt wäre lässt sich ohne weitere Angaben nicht sagen. Haben z. Bsp. beide Mannschaften bereits ihre ersten beiden Spiele absolviert wäre er für die 1. und 2. Mannschaft spielberechtigt.

    Zitat

    "Der Zeitnehmer vom TuS konnte sich natürlich nicht mehr daran erinnern, dass die Karte früh genug auf seinem Tisch lag. Da war ich schon perplex als ich sie von den Schiris wieder bekommen habe", berichtete Hampel.

    Und mal wieder ein unwissender Trainer... Nach dem Bericht zu urteilen haben die SR alles richtig gemacht.