Beiträge von kuestentanne

    Nö.

    Hin und Rückspiele in der Liga sind nicht vergleichbar.

    Schon mal gar nicht, wenn der direkte Vergleich irrelevant ist.

    Dann liegen da zum Teil Monate dazwischen.

    Und dann gibt es ja einen Unterschied, ob es ein Heimspiel ist oder ein alles entscheidendes Heimspiel. Dazu dann noch mit einem Ergebnis aus dem Hinspiel.

    Es kommt ja dann noch hinzu, dass das Heimspiel je nach Hinspielergebnis nicht mal gewonnen werden muss oder aber im Gegenteil, ein hoher Rückstand aufgeholt werden muss.

    Die Studienlage, die ich dazu bisher gelesen habe, ist da nicht wirklich eindeutig.

    Das fängt ja schon mit den Gründen des Heimvorteils an, die bei den Mannschaftssportarten hauptsächlich daran liegt, dass die Schiedsrichter unter dem Druck der Zuschauer unbewusst eher zugunsten der Heimmannschaft entscheiden. Dieser Vorteil nimmt aber ab, je besser die Schiris sind.

    Gab mal ne Auswertung zur ersten Liga im Fussball und da machten laut Studie diese Fehlentscheidungen 0,6 Tore aus.

    Dann habe ich mal ne Auswertung von Play Off Spielen der NBA und NHL gelesen.

    Und da war es wohl so, dass insgesamt mehr Heimspiele gewonnen wurden als Auswärts, aber wenn es zu einem alles entscheidenen Spiel kam, wurde dies deutlich häufiger von den Auswärtsteams gewonnen.

    Sprich, letztes Spiel zu Hause und in dem Fall sogar noch ein Heimspiel mehr ist statistisch gesehen eher ein Nachteil.

    Gemutmasst wurde in der Studie, dass der Druck für die Heimteams, die Erwartungshaltung, dann eher lähmt als beflügelt.

    Das hängt aber auch von der Mentalität des jeweiligen Teams ab.

    Das Paradebeispiel wie der Druck ein Team brechen kann, war vor 8 Jahren das WM-Halbfinale Brasilien - Deutschland.

    Umgekehrt die Handball-WM 2007, als das deutsche Team von den Zuschauern beflügelt und die Schiris beeindruckt waren.

    Olsson ist mir beim Schreiben durch die Lappen gegangen, obwohl ich an ihn denken musste, wie ich ihn in Tumba im Systembolaget gesehen hatte nach seiner Herz-OP und mir abgewandelt Wilhelm Busch in den Sinn kam

    3 Tage war der Staffan so krank, nun trinkt er wieder, Gott sei Dank 😁

    Karabatic würde bei mir auch mit 5 Jahren in Kiel nicht auftauchen. Egal wie gut er ist, hat er es für mich nicht verdient, mit den anderen genannt zu werden.

    Ist ne knifflige Frage bei der Fülle an Weltklassspielern, die beim THW sind oder waren. Die Hälfte könnte man alleine mit Torhütern füllen.

    Aber ich versuche es mal mit jeder Position und wie bedeutend der Spieler war, also nicht nur wie gut.

    Omeyer - GOAT

    Wislander - sein Können und seine Bedeutung für den THW muss man gar nicht erklären

    Lövgren - bester Kapitän aller Zeiten.

    Zeitz - bei all den Stars im Team war er allein schon das Eintrittsgeld wert, maßgeblich für 2 CL Titel, erfolgreichster deutsche Spieler

    Jacobsen - Zaubermaus halt

    Ahlm - bester Kreisläufer, selbst miese Anspiele fing er noch, mehr Einsatzzeit als alle anderen.

    Ekberg - Rekordtorschütze, ohne Nerven

    Landin - nah dran an Titi

    Dahlinger - Die Vereinslegende, noch persönlich kennengelernt beim Holzkauf

    Nur noch ein Platz frei und noch so viele Kandidaten.

    Ich entscheide mich für

    Duvnjak - bester Abwehrspieler auf der 1, in entscheidenen Momenten hat er die Verantwortung übernommen.

    Dann trickse ich noch ein bisschen mit Jicha und Schwenker, da die sowohl als Spieler als auch als Trainer/Manager prägend sind oder waren.

    Und dann wären da eigentlich noch Pekeler, Kim Andersson, Matze Andersson, Wiencek, Piti, Pumpe, Knorr, Weinhold, Olsson ...

    Wieso sollte er nicht ins Kieler Spielsystem passen?

    Was ist denn dann erst mal mit Zarabec?

    Der hat doch überhaupt erst mal Variation ins THW Spiel gebracht, die vorher fehlte.

    Und Jicha lässt nicht so spielen, wie es zu seiner Zeit als Spieler war.

    Habe mir die letzten Tage mal ein paar ältere Spiele angesehen.

    Mit Zeitz, Narcisse und Jicha waren das deutlich mehr Einzelaktionen im Angriff.

    Die dann allerdings auf höchsten Niveau.

    Hinten hatte man Omeyer und ja, auch Palle.

    Denn die Abwehr an sich war nicht so gut wie die bis zu Pekes Verletzung. Also zumindest nicht so antizipativ.

    Peke, Wiencek, Dule, Weinhold, M. Landin und Ekberg sind schon wirklich topp.

    Die Abwehrleistung in Magdeburg, im Pokalfinale und teilweise gegen Paris, das geht kaum besser.

    Wer hat ihn denn das erste Mal operiert?

    War er dafür nicht nach Norwegen?

    Bei einer Routineuntersuchung wurde festgestellt, dass der Winkel im Gelenk für die Anforderungen eines Sagosen nicht perfekt sei.

    Also bei einem 0815 Kassenpatienten würde man nix machen.

    Wird wohl nicht die Hochzeit schuld sein und ob man jetzt unterstellen kann, dass bei der 1. OP gestümpert wurde? Ich bin kein Müller Wohlfahrt, um das einschätzen zu können.