Beiträge von kuestentanne

    Der russische Trainer hat so einiges dazu beigetragen, dass sie nicht gewinnen.
    Die Torhüterinnen anfangs so oft gewechselt, dass die Hallensprecherin schon nicht mehr hinterherkam ...
    Polenova wußte auch nie, wie sie dran war, rein, raus ,draufbleiben oder nicht. Nach jedem Angriff hat sie beim Zurücklaufen geschaut, ob sie drauf bleiben darf oder nicht.

    Die Norwegerinnen dagegen wie aus einem Guss. Hat Spaß gemacht, zuzuschauen, dazu das zahlreiche norwegische Publikum mit guter Stimmung.

    Anette Hovind-Johansen im Mittelblock einfach nur großartig.

    Ich weiß, hab mir bei der Bekanntgabe der Schiris schon so meine Gedanken gemacht, dass man da vielleicht etwas unglücklich in der Schiriansetzung war.
    Und als frankophil konnte man die Beiden dann auch wahrlich nicht bezeichnen ...

    Viel knapper ist gut, das Spiel stand auf der Kippe, dann gab´s die unnötige Zeitstrafe für Frankreich und Norwegen konnte den Sack zumachen.

    Vor dem Spiel war ich für Norwegen, während des Spiels wanderte die Symphatie mehr und mehr nach Frankreich, das war schon imponierend wie die aufgespielt und gekämpft haben und das obwohl die Halle fest in norwegischer Hand war.

    Zu den Deutschen, da war mehr drin, die Russinnen kamen mir teilweise etwas pomadig vor, hatten mir Suslina die bessere Torfrau.
    Aber wer weiss wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn man die Chance genutzt hätte, noch mal auf ein Tor heranzukommmen anstatt am leeren Tor vorbeizuwerfen, zumal in der Phase viele Norweger anfingen, das deutsche Team zu unterstützen.

    Zu Schweden - Ungarn muss man nicht viel schreiben, das Spiel hat mich nicht vom Hocker gehauen.

    Enttäuscht war ich vom schwedischen Zuschauerzuspruch, schon bei ihrem Spiel waren mehr Norweger in der Halle und nach dem Spiel sind die Schweden auch noch fast alle gleich wieder verschwunden.

    Oh, mein Beitrag war in keinster Weise irgendwie gegen dich gerichtet.
    Ich wollte damit lediglich drauf hinweisen, dass Selbstverteidigung nicht nur beim tatsächlichen Übergriff hilfreich sein kann, sondern auch dazu führen kann, aufgrund der eigenen Ausstrahlung gar nicht erst Opfer zu werden.

    Als langfristige Maßnahme halte ich das Erlernen einer Kampfkunst für sinnvoll.
    Ne Dose Pfefferspray kann ja zusätzlich nicht schaden. Oder vielleicht doch?

    Das Tragen von Waffen kann nämlich auch schnell nach hinten los gehen. Wenn der Angreifer selbst unbewaffnet ist, es aber schafft, einem die Waffe zu entreißen, steht man noch mißlicher da als vorher ...

    Der Vorteil eines Selbstverteidigungskurses oder einer Kampfkunst liegt darin, dass man selbstsicherer durch die Gegend läuft und sich das auch in der Körpersprache zeigt.
    Das führt dann dazu, dass man im Normalfall gar nicht erst zum Opfer wird, da sich die Verbrecher instinktiv auf Opfer stürzen, von denen sie keine große Gegenwehr erwarten. Im Einzelfall kann das natürlich auch anders kommen.
    Aber man senkt so schon mal die Wahrscheinlichkeit eines Übergriffes.

    Ob man mit Pfefferspray in der Tasche die gleiche subtile Wirkung erreicht, zweifel ich eher an.

    Die SG mit dem Handicap zuerst zu Hause spielen zu müssen. Aber Barca ist machbar dieses Jahr. Kiel und Gummersbach habens gut erwischt.
    Ein Halbfinale mit 3 deutschen Teams ist möglich.
    Ciudad und Portland müssen sich gegenseitig rausschmeissen. Die Auslosung hätte kaum besser laufen können.

    Meine Lieblingsstadt in Deutschland ist, wie sollte es anders sein, Kiel. Da bin ich aufgewachsen. Kiel hat fast alles (bis auf Wald), was meinen Interessen und Neigungen entspricht, was sicher auch wieder daran liegt, dass man dort aufgewachsen ist, wenn auch nicht von Anfang an.

    Von der Bausubstanz hat Kiel freilich nicht viel zu bieten, da Kiel ja im WK II zu 80% zerstört wurde und mit seelenlosen Sozi-70er Jahre Betonklötzen zugepflastert wurde. Aber wenn man Stadt und Umland kennt (es ist die Lage, die Kiel ausmacht), läßt es sich sehr gut aushalten in Kiel, man wohnt schließlich da, wo andere Urlaub machen. Und als Handballfan und Stammblattbesitzer muß man eh nicht mehr sagen :D
    Dann gibts da noch die Kieler Woche ...

    Die ersten 10 Lebensjahre verbrachte ich in Baesweiler bei Aachen. In die Gegend zieht mich aber nichts mehr. Aachen ist ganz nett anzuschauen, Köln zum Karneval, das war´s aber auch schon.

    3 Monate meines Lebens verbrachte ich in Flensburg. Die Stadt ist ganz nett und gefällt mir, wenn man mal von der Lübecker Altstadt absieht, besser als eben Lübeck. Außerdem beheimatet diese Stadt eine gewisse SG, ohne die doch ganz schön was fehlen würde im Handball.

    Durch Urlaub und Beruf ist mir Penzlin ans Herz gewachsen, eine Kleinstadt bei Neubrandenburg und die Geburtsstadt meines Vaters. Dort habe ich eine wunderschöne Zeit verbracht, dort lernte ich meine erste echte große Liebe kennen und verlor sie dort auch wieder und ein Großteil meiner Freunde stammt von dort, auch wenn inzwischen nur noch 2 dort wohnen, der Rest ist halt berufsbedingt umgezogen (Mecklenburg halt). Mein bester Freund und Trauzeuge stammt ebenfalls von dort, der inzwischen in Berlin wohnt.

    Die nächste 4 Jahre habe ich dann in Eberswalde (nordöstlich von Berlin) verbracht. Dort habe ich Forstwirtschaft studiert und genau dafür ist diese Gegend prädestiniert. Ist man naturverbunden wie ich, ist diese Gegend genial, Eberswalde selbst hat für Nicht-Forststudenten nicht viel zu bieten.
    Aber Berlin war ja nicht weit.
    In Eberswalde lernte ich dann meine 2. große Liebe kennen. Diesmal klappte es besser und inzwischen sind wir verheiratet :)

    Wo ich gerade schon bei Berlin war. Berlin ist die Stadt, in der ich am häufigsten war, ohne dort jemals gewohnt zu haben. Berlin hat also für mich einiges zu bieten, gefällt mit auch besser als die anderen 3 Millionenstädte in Deutschland.

    Hamburg ist irgendwie nicht so mein Fall, keine Ahnung warum. Planten und Blomen ist ganz nett, Reeperbahn alle Jubeljahre mal, ansonsten war ich immer nur zu Konzerten in Hamburg oder halt zum Handball. Ansonsten hab ich Hamburg eher als "Hindernis" Richtung Süden empfunden (Elbtunnel).

    Dann hab ich mal ein Jahr in Trautenstein im Ostharz gelebt, der Ort selbst ist keiner weiteren Erwähnung wert, außer dass ich mit meiner Anwesenheit den Altersschnitt bestimmt um 10 Jahre nach unten geschraubt habe ...
    Wenn man mal woanders als bei Netto einkaufen wollte mußte man schon nach Blankenburg, da gabs immerhin nen Real. Sonst mußte man sogar bis Halberstadt. Halberstadt hat bestimmt gemessen an der Stadtgröße das größte Arbeitsamt Deutschlands. Unerfreulich an Halberstadt ist auch, dass es da tatsächlich noch mehr Neo-Nazis gibt als in Eberswalde oder Neustrelitz.
    Wenn man also mal was Größeres vor hatte, mußte man schon bis Magdeburg fahren. Magdeburg finde ich gar nicht so schlecht.

    Berufsbedingt war ich dann auch mal ein Jahr im Südschwarzwald. Gewohnt hatte ich in Schopfheim, ein schön gelegenes, gemütliches Örtchen im Wiesental. Lörrach und Basel gleich nebenan und auch bis Freiburg war es nicht weit.
    Ich hab dort zwar die Leute kaum verstanden mit ihrem allemannisch, aber es hat mir dort trotzdem gut gefallen.
    Vor allem Freiburg finde ich toll. Sehr schöne Stadt, vom Studentenleben geprägt und wunderschön gelegen.

    Zum Ausland,
    da muß ich natürlich zuerst Stockholm nennen, schließlich wohne ich hier nun seit fast 4 Monaten. Die Stadt ist toll. Hier läßt es sich gut leben. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, ein sehr guter ÖPNV, Museen, Oper, Theater, Konzerte aller Art, ne "deutsche" Königin, top Sportveranstaltungen, man kann einkaufen, was der Geldbeutel hergibt, na ja, einfach alle Freizeitangebote, die man sich so vorstellen kann und dann auch noch grandiose Natur, ich sag nur Schärengarten, obwohl das nicht mal alles ist.
    Die Nachteile wären, teuer (obwohl ich mir das schlimmer vorgestellt hatte), der Wohnungsmarkt (weniger die Mietpreise, sondern das System mit Wartezeit, also nicht Wochen oder Monate, sondern Jahre, eindeutig sozialistisch angehaucht das System) und das schwedische Gesundheitssystem (ihr könnt es mir ruhig glauben, das deutsche Gesundheitssystem ist dagegen geradezu paradiesisch).
    Dann verstehe ich besser schwedisch als allemannisch :D

    Die nächste Stadt, von der ich mir vorstellen kann, dort zu leben, ist Vancouver. Einfach toll da. Meer, Berge, ein großer Fluss und viel Wald, dazu mit Vancouver Island eine traumhafte Insel vor der Nase. Dazu sind die Leute für eine Millionenstadt ungewöhnlich nett und hilfsbereit.

    Insgesamt kann man sagen, dass ich eine Vorliebe für skandinavische Städte habe. Oslo, Trondheim ist schön, wie gesagt Stockholm, Uppsala, Göteborg und weitere schwedische Orte, dann Kopenhagen, Odense, Apenrade.

    Edinburgh und Stirling haben mir auch gut gefallen, Glasgow weniger. Desweiteren fand ich San Franzisco sehenswert, aber nur nen bestimmtes Gebiet, in anderen Vierteln hat man´s mit der Angst zu tun bekommen ...
    Salt Lake City war interessant.
    London ist natürlich auch eine Reise wert, leben möchte ich da aber nicht.

    Meine Frau und ich hatten uns im letzten Jahr viel Gedanken darüber gemacht, wo man sich wohlfühlen könnte und zwar nicht nur zum Urlaub, da klar war, dass wir Kiel leider aus beruflichen Gründen lebewohl sagen müssen.

    1. Von Bad Schwartau einfach nach Hamburg "verpflanzt" und dadurch Schleswig-Holstein einen Erstligaverein genommen.

    2. Der Name, wieso sich Wappen und Name von nem Verein aneignen, mit dem das Ganze eigentlich gar nichts zu tun hat. Diese Art von Marketing mag ich nicht.

    3. Noch mal der Name, ich mag schon den Original-HSV nicht

    4. Der Schmu aus der Vergangenheit

    5. Aktueller Hauptgrund: Die Spielweise, dazu keine Spieler im Team, die ich sympathisch finde. Sehr subjektiv, aber Fan sein ist immer subjektiv ;)

    Was heißt, es war zu befürchten? Fuentes hatte doch schon vor Monaten gesagt, dass er nicht nur Radsportler versorgt hat. Es war auch von 200 Sportlern die Rede, wovon 58 Radsportler sein sollen. Bleiben also noch 142 andere.

    Man sollte sich eher mal fragen, warum nur Namen von Radsportlern kursieren.
    Die heilige Kuh Fußball will man halt nicht schlachten ...

    Ich lebe ja mittlerweile ein paar Monate in einem Land mit Tempolimit und zwar in dem Land mit dem niedrigsten Tempolimit in Europa. 110 km/h darf man auf der Autobahn fahren. Das ist schon ganz schön langsam. 130 km/h wie in Dänemark sind dagegen in Ordnung. Schneller bin ich zuletzt in Deutschland auch nicht mehr gefahren wegen der Spritpreise.
    Und ob ich 130 oder 150 fahre, macht nicht mehr viel aus vom Zeitgewinn her, bei freier Strecke gerade mal 6 min auf 100 km, bei 130 gegenüber 110 sind immerhin über 8 min. Da es aber meist nicht frei ist, schafft man vielleicht real 3 von den 6 min. Dafür treibt man aber den Spritverbrauch und den Verschleiß am Auto mächtig in die Höhe.
    Nüchtern betrachtet, setzt man ganz schön viel ein, nur um einen Tick schneller zu sein, an Geld, Nerven und Gefahrenpotenzial.

    Also, das Gefahre bei Tempolimit 110 ist schon weniger aufregend als in Deutschland. Auf längerer Strecke, wo dann auch noch nichts los ist sogar eher einschläfernd und damit wieder gefährlich.

    Ideal wäre wohl ein Verkehrsleitsystem mit variablen Tempolimit.