Beiträge von Marc

    Dann wird ein Spieler auffällig gar nicht eingesetzt und bekommt keinerlei Chancen, sich zu zeigen, obwohl es bei der Mannschaft gar nicht läuft.
    Dieser wird dann ausgeliehen und schießt in seinem ersten Spiel für den neuen Verein 6/6.
    Das zeigt doch, wie viel bei den Löwen derzeit falsch läuft.

    Das ist doch fast schon der Klassiker, wovon wohl die meisten Mannschaften getrieben sind, die unter ihren eigenen Ansprüchen liegen: Probieren, Experimentieren und die komplette Breite aller Möglichkeiten nutzen, findet dann kaum mehr statt.

    Da man erstmal die vermeintliche Top7 in den Griff bekommen will und dorthin allen Fokus legt.

    Läuft es dann besser, ist man wieder in dem Trott, mehr mehr mehr zu erreichen, möglichst nichts verändern um die Serie möglichst lange nicht zu gefährden und sich noch halbwegs glimpflich aus der Sache raus zu winden.

    Vermute, sie sind an einem Hauptsponsor dran bzw. Gespräche dass Bestandssponsoren ihr Engagement erweitern sollen. Deswegen auch dieses Interview von Schindler "zur Lage der Nation" im Januar, in dem das ja zentrales Thema war. Und da das noch im Gange ist, gibts auch noch keine Vollzugsmeldung.

    Eine Verpflichtungsmeldung von Hochkarätern wie Mahé passt halt zeittaktisch nicht so perfekt, einerseits um mehr finanzielle Unterstützung zu werben, andererseits zeitgleich nicht gerade preisgünstige Neuverpflichtungen zu veröffentlichen.

    Mappes selber rechnet kommende Saison demnach mit wenig(er) Spielzeit, weshalb er ,,eine andere Herausforderung annimmt".

    Sein Gefühl ab Sommer 2024 nicht mehr 100 % beim VfL gebraucht zu werden, haben ihn u.a. zu dem Wechsel nach Wetzlar bewogen.

    Finde ich schon eine "interessante" Formulierung seinerseits. ;)

    Boah, schwierig.

    Wenn man seit der ~40 Minute in Rückstand gerät und sogar 10 Minuten vor Schluss mit 5 hinten liegt und dann 30 Sekunden vor Ende doch nochmal ausgleicht, ist das sicher eine tolle Moral, aber da von verdient / unverdient zu sprechen, ich weiß nicht.

    In meinen Augen hat der VfL das Spiel bereits um die 40. Minute nach äußerst fahrigem Beginn gebogen, sukzessive Ausgebaut und dann einfach sehr schlecht verwaltet und am Ende es leider unnötig knapp werden lassen.

    Habe Gummersbach individuell eigentlich von Anfang an etwas präsenter gesehen, ausser dass sie sich mit leichtfertigen Abschlüssen und einer Nullleistung auf Torhüterposition das Leben selbst schwer gemacht haben und überhaupt in Rückstand geraten sind.

    Statt 3:0 stand es früh nur 1:2.

    Bin sogar eher der Meinung, wenn das heute eine Niederlage, oder auch bloß ein Unentschieden gegeben hätte, wär das maximal ärgerlich gewesen nach einem solchen Spiel. Da waren die zwei Punkte in Eisenach glücklicher.

    Man stellt doch immer mehr fest, wie Hinze angezählt zu sein scheint. Die Auszeiten waren jedenfalls ganz schön kernig.

    Im Rahmen der letzten Leistungen, könnte man den Löwen eine durchaus engagiertere Leistung attestieren. Die eklatanten Fehler bleiben dennoch und am Ende war es auch wieder eine sehr deutliche Niederlage und insgesamt ein schwaches Spiel, das dann auch als solches in den Köpfen aller hängen bleibt.

    Ein bisschen (positiv) überrascht war ich schon, dass Andy Schmid doch kritisch mit der Leistung, dem Zustand und der allgemein vorhandenen Qualität der aktuellen Löwen umgeht.

    Dass der zur Zeit beste Feldspieler der Löwen den Verein verlässt, ist auch irgendwie bezeichnend für die gesamte Situation.

    Man stelle sich vor, der TBV hätte diese Saison ein einigermaßen konstant gutes Torhüterniveau.

    Sehr spannend, wie das nächste Saison mit Möstl so wird.

    Was ich nach wie vor nicht verstehe, wieso sich der TBV bei den Schwankungen zwischen Genie und Wahnsinn so an Kastelic klammert?:/

    Ich finde an Köln überaus positiv, dass es für die im Normalfall daran beteiligten Mannschaften neutraler Boden ist.

    Und eben der selbsterklärte Handballtempel in Europa. :head:

    Passt doch.

    Dazu Heimstadt der HBL.

    Alternative wäre für mich Dortmund, auch wenn dort die Kapazität zu gering ist.

    Ansonsten fallen mir kaum weitere Alternativen ein.

    München vielleicht noch? Dort bleibt aber auch die geringere Kapazität das Problem.

    Sehr geil, du zitierst "Trainer" und schreibst "Spieler"... irgendwas stimmt da doch nicht.

    Ja klar, weil es es mir um Trainer- UND Spieler-Erfolge ging.

    Ich schrieb:

    Zu dem sportliche Erfolge als Spieler wie auch (Vereins-)Trainer vorweisen kann, die beide nicht im letzten Jahrtausend zurückliegen

    Darauf schrieb kustentanne, dass Alfred doch sämtliche Erfolge als Trainer in diesem Jahrtausend hatte.

    Was ja auch stimmt. Aber nicht in Kombination. Deswegen meine Anmerkung, wo denn Alfred als Spieler nach der Jahrtausendwende erfolgreich gewesen sein soll!?

    Hut ab vor Melsungen, nach einer so desolaten Rutsche gegen den SCM, direkt aufzustehen und so ein fieses Spiel am Ende dann doch solide zu ziehen.

    Das hätte die MT vor 1, 2 Saisons nicht fertig gebracht.

    Ansonsten, wenn man in Wetzlar Bettwäsche schläft, dann bleibt einem ja nix anderes übrig, die MT nicht gerade stark zu reden. Zu schade dass er gestern nicht das Heimspiel seiner kommentieren durfte. 8)

    Ihr habt beim Torhüter einfach viel zu hohe Ansprüche und versteift euch auch zu sehr auf die Quoten.

    Vielleicht auch daher kommend, dass der Rest des Kaders nicht so performt, wie ihr euch das gerne wünscht, so müssen es die Torhüter rausreißen, was auch immer nicht so einfach ist.

    Also entweder einen absoluten Top-Mann verpflichten (schwierig), oder eben die Abwehr entsprechend verbessern.

    Und so sehe ich nicht, dass einer der aktuellen 30er Torhüter dieser Saison, automatisch bei euch im Kader auch ein 30er Torwart wäre.

    Und nur weil Ravensbergen - anders als zuvor - mal drei Spiele nix zu fassen bekam (davon in einem Spiel Sego sensationell gut war), würde ich ihm nicht die Fähigkeiten absprechen.

    btw. Mannschaften wie Hannover oder Gummersbach haben nach Statistiken im Schnitt sogar schlechtere Torhüter.

    Mit diesem Trainer und der entsprechend experimentierfreudigen Truppe hättest du dich irgendwo zwischen den Plätzen 13 und 24 einreihen müssen. Dies kann sich der DHB aber nicht leisten, will er international ernstgenommen werden.

    Genau das ist es, man meint, man hätte einen wahnsinnigen Ruf zu verlieren.

    Das ist halt generell ein deutsches Problem, nicht nur im Sport, nicht nur im Handball auf Verbandsebene. Das lähmt ungemein.

    Wiegert oder Jacobsen als Beispiel für diese Art Trainer wurden auch belächelt als sie ihre Systeme durchdrückten, teils noch, als sie diese bereits erfolgreich spielen ließen. Und was ist mit ihnen heute?

    Ich bin mir auch sicher, dass einige der gestandenen Nationalspieler ihre Teilnahme am Turnier abgesagt hätten.

    Welche gestandenen Nationalspieler sollen das sein?

    Aber nur zu, dann hätten Absagen von Spielerseite wenigstens mal wieder neue Gründe. :cool:

    Also jetzt wird es lustig.

    Sämtliche Erfolge als Trainer hatte Alfred in diesem Jahrtausend.

    Ich wüsste nicht, dass Alfred nach 2000 als Spieler Erfolge hatte.

    Wie auch immer, selbst wenn er morgen 1:1 so wie ein moderner Trainer agieren würde, er behält einfach die Aura eines alten weißen Manns des Handball und gehört allein deswegen schon ausgetauscht.

    Was wolltet ihr denn sehen?

    Ich möchte einen Trainer sehen, der mutig und experimentierfreudig einen modernen und individuellen Handball spielen lässt.

    Zu dem sportliche Erfolge als Spieler wie auch (Vereins-)Trainer vorweisen kann, die beide nicht im letzten Jahrtausend zurückliegen, sprich auch als Typ für eine moderne, offene Handballmentalität steht und diese 24/7 energisch vertritt. Quasi ein Freak ist.

    Dann im DHB Team einen Spielstil etabliert und junge hoch talentierte Spieler aufbietet, als im Zweifel eher auf "die Nummer Sicher" setzt. Also etwas, worüber man international spricht und diesem große Anerkennung zollt. Und der mittelfristig (was anderes ist ja unrealistisch) damit auch nachhaltig erfolgreich sein wird, sprich mindestens eine Generation prägt.

    Problem ist halt, dass der DHB das Stand vor 5 Jahre, Stand jetzt und auch Stand in 5 Jahren nicht zulassen wird, egal mit welchem Trainer. Dafür gibt es viel zu viele (vermeintliche) Abhängigkeiten.

    Dafür müssten sie unter Umständen mal ein paar Turniere abschenken, schlimmstenfalls sogar ausserhalb der Top 10-12, durchstehen.

    So lange es also mit Eintagsfliegen oder Wurschtelei immer mal wieder fürs Halbfinale reichen wird, sehe ich sich da aber auch nichts grundlegend ändern.

    Es könnte unangenehm werden, man könnte stürzen. Ja, das ist so, wenn man vom Sofa aufsteht, man kann durchaus tief fallen.

    Kann ich diese Haltung verstehen? Ja.

    Befürworte ich trotzdem, so weiter zu machen? Nein.

    Eins der Probleme liest man ja schon hier:

    "Wenn man gegen xyz verliert..." oder "wenn man gegen gewinnt, dann..."

    Diese Anspruchshaltung zeigt doch das wahre Problem der Löwen, die nicht zum derzeitigen sportlichen Zustand passt.

    Siege gegen Kiel, Magdeburg, Flensburg, Berlin sind doch derzeit keine Maßstäbe! Das wie des Auftritts ist entscheidend, nicht Sieg oder Niederlage ansich.

    Die anderen Spiele sollten bei Auftritt und Erfolg passen, vielleicht zu Hause gegen Hannover oder Melsungen punkten.

    Das sind doch die eigentlichen Messlatten.

    Und zeigt man sich dort dann erfolgreich, wird man auch am Ende im Bereich 6./7. landen, was sportlich absolut realistisch sein sollte. Melsungen halte ich schwer abzufangen, egal für wen ab Platz 6.