Beiträge von Outsider81

    12 Frauenhandballteams bei Olympia 2008 in Peking


    Gute Nachrichten für den Frauenhandball gab es heute aus Lausanne. In seinem Meeting beschloß das Executive Board des Inernationalen Olympischen Kommittees (IOC), dass am nächsten Olympischen Frauenhandballturnier zwölf Mannschaften teilnehmen werden. Die Frauenkonkurrenz wird damit der der Männer gleichgestellt. Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, die die Qualifikation für die Spiele in Athen knapp verpasst hatte, steigen so die Chancen auf die Teilnahme in Peking.


    Christian Ciemalla Die IHF hatte bereits seit Jahren versucht, das Herren- und Frauenkonkurrenz gleichgestellt werden. Die Herren spielen bereits seit 1976 in Montreal mit zwölf Teams, die Frauen mussten sich von zunächst sechs über acht und bei den letzten beiden Olympischen Spielen zehn Mannschaften hocharbeiten.

    IHF-Präsident Hassan Moustafa: "Ich bin sehr erfreut und zudem erlöst, dass wir durch die IOC-Entscheidung eine Gleichstellung der Olympischen Handball Turniere erhalten haben. Ich möchte mich dafür beim IOC und insbesondere bei Präsident Jaques Rogge bedanken".

    Olympische Spiele Frauen Herren
    Berlin 1936 6
    München 1972 16
    Montreal 1976 6 12
    Moskau 1980 6 12
    Los Angeles 1984 6 12
    Seoul 1988 8 12
    Barcelona 1992 8 12
    Atlanta 1996 8 12
    Sydney 2000 10 12
    Athen 2004 10 12

    Quelle: hbvf.de

    :jump:

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    :D

    Rechnen müsst man können!

    Laut dpa Pressemeldung langt unsren Jungs nur ein Sieg im Russlandspiel noch die Möglichkeit erhalte ins Halbfinale einzuziehen :wall: un des Kroatienspiel als Olympiarevanche zu bezeichnen is ja a hirnverbrannt.

    Thema: Frauen-Handball

    20.10.2005


    Frauenhandball gab es schon 1919 in Deutschland – in der Halle. Aber wen
    interessiert das wirklich? Eigentlich niemand so richtig. Oder etwas sanfter
    beschrieben: Nur ganz wenige im Lande.


    Leipzig ist noch immer eine Hochburg im deutschen Damen-Handball (imago)


    Bis in die heutige Zeit hinein ist diese Fachrichtung des Handballs nämlich – von wenigen Ausnahmen abgesehen – eine Randsportart. Von dem hohen Stellenwert des Frauenhandballs wie in Norwegen und in Dänemark darf man in Deutschland nur träumen. Im Westen der Republik wissen mancherorts nur ganz wenige, etwa in Kiel, Hamburg, Essen, Stuttgart und München, dass Frauen überhaupt Handball spielen können.

    Beim SC Magdeburg sind die Frauen längst als uninteressantes Anhängsel
    ausgelagert worden. Nur in Leipzig und Frankfurt (Oder) konnten sie in den
    90-er Jahren tatsächlich die Männer im Leistungsbereich verdrängen. Ein
    Novum. Die Wurzeln dafür lagen im realsozialistischen Regiment. Die DDR-Frauen,
    dreimal Weltmeister, hatten wie die Männer ihre fünf Leistungszentren und
    standen zudem in der öffentlichen Wahrnehmung zwischen Elbe und Oder, ganz
    anders als im Westen, gleichberechtigt neben ihren männlichen Sportgenossen.

    Nach der Wende ging bei den Klubs an der Oder und in der Messestadt die
    ökonomische Antriebskraft für die Männer in die Binsen, doch die Frauen
    konnten sich nicht nur halten, sie gehören auch heute noch zu den stärksten
    Klub in der höchsten deutschen Spielklasse. Frauenhandball zu Beginn der
    90-er Jahre auf deutschen Boden, das bedeutete auch ausnahmsweise zwei
    deutsche Nationalmannschaften bei der Weltmeisterschaft im Dezember 1990 in
    Südkorea, obgleich seit dem 3. Oktober die deutsche Einheit längst vollzogen
    war.

    Die Auswahl Ost oder das, was davon nach der Flucht vieler
    Stammspielerinnen in den Westen noch übrig war, besiegte unter
    Auswahltrainer Heinz Strauch und seinem Assistenten Lothar Doering in Seoul
    die Auswahl West im Kampf um die Bronzemedaille (25:19). Soviel
    Leistungssubstanz hatte der DDR-Handball aufgespeichert, soviel Potenzial
    war mit der notwendigen Rückkehr von Katrin Mietzner (Frankfurt Oder),
    Kerstin Nindel und Angela Werner (beide Leipzig) dann doch noch vorhanden.

    Auch noch drei Jahre später bei der nächsten Frauen-Weltmeisterschaft in
    Norwegen. Heinz Strauch hatte bei Olympia in Barcelona 1992 das
    West-Ost-Gemisch in seiner Mannschaft nicht richtig in den Griff bekommen
    (Platz vier), im Lande der Fjorde sollte es sein Nachfolger Lothar Doering
    richten.

    Er tat es mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft (22:21 im Finale
    gegen Dänemark), wobei zwölf Spielerinnen aus dem Osten und vier aus dem
    Westen, darunter eine ehemalige polnische Nationalspielerin, die
    unterschiedliche Reflexion der Presse widerspiegelte. Die wichtigsten
    Zeitungen aus den neuen Bundesländern waren in Oslo dabei, die bekanntesten
    Blätter im Westen gaben dafür kein Geld aus. Sie passten ihre
    Berichterstattung dem mangelnden Interesse ihrer Leser am Frauenhandball an.

    pko: Zu dem Thema hab i mi schon in nem andre thread geäußert, hier nochmal mein Beitrag.

    Ich durft gestern mal wieder Wilfried Jobs Kasperletheater miterlebe, echt klasse der Mann! Da kann ein Spiel noch so schlecht sei ihn sehe zu könne is der Eintritt trotzdem wert, theatralik pur !Warum er jedoch gege Ende des gestrigen Spiels nich mehr gecoacht hat sondern nur noch teilnahmslos am neben der Bank stand, nachdem er wutentbrannt die Time-Out Karte weggefeuert hat, weiß wohl nur er selbst. Nen Punkt wäre für sei Jungs nämlich noch drin gewese. Ich befürcht jedoch dass er mal nen Herzinfarkt während eines Spieles erlebe wird Als Spieler jedoch würd ich sofort den Verein wechseln, unmöglich wie der mit seine Jungs umgeht.


    I geb also härterschneller vollkommen recht!

    Zitat

    Original von Gunnar Prokop
    Wehe ich erwisch euch hier auf der Seiten mal mit so Bildern von Hypo-Spielerinnen.

    Warum net ? is doch nix schlimmes dran als schönste Handballerin gehandelt zu werde;)

    @härterschneller: 8o man o man, hast mehr so nette Fotos? ;)