Beiträge von Gottfried

    Eins vorweg: mir persönlich geht es tierisch auf den Sack von mehr oder weniger dem gleichen User jedes Mal zu lesen, wie die Schiedsrichter doch den armen TVG mitbesiegen wollen und wie doof (geschönt gesagt...) doch die Gegner sind. Nach zwei bis drei weiteren Posts ist dann jeder selbst entlarvt und jeder weiß Bescheid und die TVG-Fans sind im kollektiv erstmal die dummen arroganten Bauern. Ich kann es echt nicht mehr sehen. Hirn einschalten vorm posten!!! :mad:

    Danke, Brownie!


    es gibt Spieler, Trainer, Betreuerinnen, Vorsitzende vom Gesamtverein, "Berater im Hintergrund", Steuer- und Wirtschaftsprüfer, die sehr wohl auch in den letzen Jahren mit von der Partie waren
    da sind eben auch Personen dabei, die man beim besten Willen nicht von aller Schuld freisprechen kann
    den Untergang des TVG hat nicht eine Person alleine zu verantworten

    Ich denke auch, daß die Steuerprüfer wesentlich zu der Insolvenz beigetragen haben.

    Im Übrigen mache ich mir keine Sorgen darum, daß es hier unübersichtlich werden könnte. Es gibt ja durchaus Meinungsbildner, die schon für Ordnung sorgen.

    Es kann durchaus sein, dass in der Vergangenheit Strukturreformen gefordert wurden, allerdings hat man als außenstehender das Gefühl, dass man in Brüssel primär auf finanzpolitische Reformen achtet und erst dann auf dringend benötigte Strukturreformen. Mit einer moderneren Statistikbehörde ist da
    noch lange nicht geholfen. Mir fehlen da noch Reformen zum Beispiel im Kampf gegen Steuerhinterziehung.

    Och, eine funktionierende Steuererhebung würde ja schon reichen. Rechtssicherheit bei Investitionen, eine funktionerende Verwaltung, Grundbücher, ein Krankenversicherungssystem, in dem man auch ohne Bestechungsgelder behandelt wird (ist einem hier wohnenden Griechen passiert, der immer mit 10K € nach Athen fliegen mußte, weil sein Vater sonst nicht an Herzen operiert wurde).

    Es weiß doch jeder, der sich mit den Details beschäftigt hat, daß dieser griechische "Staat" nicht wie ein Staat organisiert ist. Eigentlich ist er verwaltungstechnisch ein "failed state", auch wenn das kein Politiker so gerne aussprechen möchte. Ich habe mit vielen Griechen sprechen können und alle haben sinngemäß geäußert, daß sie ja schon Steuern zahlen würden. Wenn, ja wenn, die anderen das auch tun würden. So bleiben halt Ärzte übrig mit dicken Yachten und einem zu versteuernden Einkommen in Höhe von € 10.000. Nicht pro Tag, sondern pro Jahr. Bei uns würde das massenhaft anonyme Anzeigen beim Finanzamt hervorrufen, dort eher die Einstellung "Wenn der das macht, dann mache ich das auch". Und ohne funktionerende Verwaltung ändert sich daran nichts.

    Solange kein Geld und keine Anstrengungen in ein funktionerendes Gemeinwesen fließt, sondern nur in den laufenden Staatskonsum, behandelt man nur die Flammen, nicht aber den Brandherd. Vor allem braucht es aber auch das Verständnis der Griechen selbst, daß sie ihren "Staat" so nicht weiterleben können. Können schon, aber dann mit einer eigenen Währung.

    Bezeichnend war doch die bekannte "Lagarde-Liste von Steuerflüchtigen, die vom damaligen Minister "verloren" wurde. Aber erst, nachdem er alle seine Bekannten gewarnt hatte und einige Namen von der Liste verschwunden waren.

    Deutsches Know how, russische Rohstoffe, es könnte grandios werden. Der Ami will das nicht...
    Er will Krieg zwischen Deutschland und Rußland.

    Schon wieder ein Zweifrontenkrieg, wie 1941. Denn wir müssen ja auch noch Griechenland von der Syriza befreien.


    Punkte für die Plätze 1 bis 10 reichen doch. Wenn man welche haben will, muss man eben besser werden. "Black Smoke" war nun einmal musikalisch langweilig und stach nicht einmal durch eine tolle Show, Windmaschinen oder brennende Hamster heraus. Wo sollen da Punkte herkommen? ... Das Punktesystem anzuzweifeln, nur weil man jetzt mal 0 Punkte geholt hat, ist fast so als würde man das Notensystem in der Schule anzweifeln, wenn das eigene Kind mal eine 6 geschrieben hat.

    Ich glaube, da hast Du mich ein wenig mißverstanden. Es geht ja im Prinzip auch nur um die Goldene Ananas, und das deutsche Lied war auch kein Überragendes. Aber um bei Deiner Notenvergabe zu bleiben: Es war statistisch eben keine 6, sondern vielleicht eine 4 oder eine 4 (-). Es gab durchaus schlechtere Lieder, beispielsweise war das albanische so grottenschlecht, daß es statistisch auf dem viertletzten Platz noch gut aufgehoben ist. Deswegen spielen ja bei so vielen teilnehmenden Ländern Nachbarschaftshilfen gerade in den unteren Rängen eine so große Rolle.

    Peter Urban ist / war - zumindest für mich - mehr Kult beim ESC als Vorgeplänkel auf der Reeperbank mit "Musik" wie "Ich hole Bomben, Kettensägen und Molotowcocktails". Die "Jury" aus Deutschland ist doch lächerlich von ihrer Zusammensetzung her.

    Der ESC sollte dringend in der Notenvergabe verbessert werden. Bei mittlerweile 40 abstimmenden Nationen hast Du mit einem, sicherlich nicht so schlechten, Lied wie dem deutschen Null Chance auf Punkte. Ich bin mal gespannt auf die Wertungen, die nicht zu Punkten führen. Ich kann mir vorstellen, daß D da Platz 12-14 erzielt hätte, aber aufgrund von irgendwelchen nachbarschaftlichen Konstellationen bekommen grauenhafte Lieder wie das albanische 12 Punkte, alleine weil es aus Albanien ist. Da ist der ESC sicher nicht mehr gut aufgestellt, wenn irgendwann sich noch San von Marino lossagt, gibt es dann wieder zwei gute Freunde, die sich die Punkte zujubeln als reine Anwesenheitsprämie. Nächstes Jahr werde ich so nach den Liedbeiträgen ausschalten, denn die Punktevergabe macht keinen Spaß.

    Schweden war sicher nicht der beste Song, hatte aber die beste technische Umsetzung. Ich hatte den Eindruck, daß die Nation gewinnt, von der man vorher weiß, daß sie favorisiert ist. Ich selbst hätte Norwegen, Estland und Australien vorne gesehen. Rußland fand ich sehr ergreifend gesungen, aber insgesamt zu schnulzig. Aber das ist dann auch Geschmackssache.

    Endlich hat es mein Verein geschafft, sich von der personifizierten Langeweile zu trennen. Keller hatte leider die Ausstrahlung einer Rheumadecke, wohl deshalb war er nie ein Thema für die Werbeindustrie wie Löw, Klopp oder Guardiola.
    Aber vel schlimmer als dieses Defizit war die spielerische Armut in den letzten Jahren, ich kann mich kaum an mitreißende Spiele erinnern. Beim jüngsten Derbysieg war in der zweiten Hälfte viel Glück dabei. Wer in zwei Jahren keine Spielphilosophie aufbauen kann, der hat seine Chance vertan.
    Di Matteo gilt als Taktikfuchs, vielleicht geht es jetzt aufwärts.

    Läuft.