Gibt es eigentlich noch weitere hier, die merken, dass die Politik und das RKI versuchen, mit falschen, aus dem Zusammenhang gerissenen Fallzahlen, Angst und Panik bei der Bevölkerung auslösen? Tagtäglich werden wir mit neuen hohen Zahlen positiv getesteter Menschen konfrontiert.
Chronologie:
09.03.2020 : 300 neue positive Fälle
16.03.2020 : 1.900 neue positive Fälle
23.03.2020 : 3.200 neue positive Fälle
Laut RKI stieg die Gesamtzahl der in Deutschland positiv getesteten in diesen zwei Wochen von knapp über 1.000 Menschen auf beängstigende 32.000. Am 28.03.2020 waren es sogar ca. 50.000. Was soll uns damit vermittelt werden? Das Coronavirus breitet sich rasch und rasant übers Land aus.
Die Öffentlichkeit wird in Angst und Schockstarre versetzt.
Meines Erachtens kann man die Entwicklung der Fallzahlen jedoch nur dann als aussagekräftig betrachten, wenn diese ständig auch im Verhältnis zur Anzahl der jeweils durchgeführten Tests gesetzt werden.
Vereinfacht gesagt: Wenn in einer Woche (oder in einem Land) 10.000 Tests gemacht werden, bei denen 1.000 Infektionen festgestellt werden, in der darauffolgenden Woche (oder in einem anderen Land) aber 20.000 Tests und 2.000 Infektionen, dann kann man daraus keine höhere Ausbreitung des Virus ableiten. Dies zeigt lediglich eine größere Zahl an Messungen.
Wollen wir wirklich valide und messbare Zahlen zur Ausbreitung des Virus, so ist es in meinen Augen unerlässlich, dass man die Neuinfizierten im Verhältnis zur jeweiligen Anzahl an durchgeführten Tests betrachtet.
Auf entsprechende Nachfragen bei den Pressekonferenzen des RKI wurden nur Aussagen wie "es gäbe keine Meldepflicht für Tests" getätigt.
Ich denke wir sind uns einig, dass sich die Anzahl der Tests in den vergangenen Wochen stark verändert hat. Daher ist die isolierte Betrachtung der Fallzahlen wissenschaftlich kaum aussagekräftig, um eine Veränderung der Gefährdung für die Gesellschaft zu messen.
Das RKI hat am Donnerstag (26.03.) einen Lagebericht veröffentlicht: https://www.rki.de/DE/Content/Inf…publicationFile
Wer sich diesen Bericht mal genau anschaut, sollte bemerken, dass der Anstieg der Fallzahlen durch Regierung und Medien der Bevölkerung stark irreführend vermittelt wird.
Auf Seite 6 des o.g. Berichts findet man eine Tabelle zur Anzahl der Tests in KW 11 und 12 (09.03 - 22.03)
--> in KW 11 wurden fast 8.000 Personen positiv getestet
--> in KW 12 wurden fast 24.000 Personen positiv getestet
Diese Zahlen wurden uns auch in den Medien vermittelt.
Was uns in den Medien aber nicht vermittelt wird sind die Anzahl der durchgeführten Tests.
--> in KW 11 ca. 130.000 Tests
--> in KW 12 ca. 350.000 Tests
Es hat sich also nicht nur die Zahl der positiv getesteten Menschen verdreifacht, sondern auch die Anzahl der Tests.
Die tatsächliche Steigerung der Fälle bezogen auf die Anzahl der Tests, beträgt dadurch lediglich 1% !!!!
In KW 11 wurden knapp 6% der Untersuchten positiv getestet in KW 12 wurden 7% der Untersuchten positiv getestet.
Im folgenden Lagebericht vom 27.3. wurden die Informationen übrigens wieder entfernt – sie finden sich also bislang ausschließlich im Lagebericht vom 26.3. Es scheint, als sei die Behörde nicht an einer größeren Verbreitung dieser Daten interessiert.
Jeder kann sich darauf selbst sein Bild machen....