Aus traurigem, aktuellem Anlass hole ich diesen Thread mal wieder vor.
In der Türkei wurden diese Woche drei Mitarbeiter eines christlichen Verlags brutal ermordert. Die Täter waren religiös motiviert, die Menschen mussten sterben, weil sie sich in der Türkei zum Christentum bekannten.
Bereits vor dieser Tat berichteten die Mitglieder des Verlags von Aufwiegelungen und Drohungen von Lokalpolitikern und der Anwohnerschaft, es waren also keine Verwirrten, sondern das gesamte Umfeld war feindselig.
Zeitgleich standen in einer türkischen Großstadt(weis nicht mehr welche) zwei Bekannte der Ermordeten wegen christlicher Missionstätigkeit
vor Gericht.
Meiner Meinung nach hat ein solches Verständnis von Religionsfreiheit in der EU nichts verloren.
Im umgekehrten Fall gäbe es sicher Lichterketten, Demonstrationen für Toleranz, Sondersendungen im Fernsehen und die üblichen Betroffenheitsadressen devoter deutscher Politiker.
Aber jetzt ist das Schweigen im Walde, man will ja nicht in die rechte Ecke gestellt werden.