Es ist blöde für die Diskussion hier, dass alle Artikel hier hinter einer Paywall sind.
Ich könnte Gesellschafter verstehen, die im Mai enttäuscht von Carstens wären, weil er nicht im letzten Jahr seiner Vertragslaufzeit diesen nicht auf die 2. Liga erweitert hätte.
Man muss sich auch in die Situation von Mai letzten Jahres hineinversetzen - Planungen für eine Zweitligasaison waren kaum möglich, da man bis zum letzten Spieltag die Spielklassenzugehörigkeit unklar war, man aber einen Trainer für die 1., aber nicht für die 2. Liga hatte.
Und zentral: Im Mai war so der Höhepunkt der wirtschaftlichen Befürchtungen hinsichtlich Ukraine/Russland - die privatwirtschaftlichen Förderer von GWD werden für Großaktionen hinsichtlich der Finanzierung von Handball die Hände gebunden gewesen sein (man hat ja auch Verantwortung für das eigene Unternehmen/Belegschaft) - dass auf sie Verlass ist, haben sie ja in jüngster Zeit nach einem Abflauen der wirtschaftlichen Befürchtungen ja bewiesen.
Könnte gut sein, dass die Förderer/Gesellschafter enttäuscht darüber waren, dass Carstens dieses Vertrauen nicht aufbringen konnte, dass auch in der 2. Liga der Dankerser Handball eine solide Basis hätte.
Das Ganze wird natürlich noch komplizierter sein, möchte nur einen möglichen Grundgedanken zur Diskussion stellen
TCLIP: bei welchem Verein waren denn die privatwirtschaftlichen (!!) Förderer bereit, einen annähernd 2-stelligen Millionenbetrag für eine neue Spielstätte zur Verfügung zu stellen? (und zudem sich an Betriebskosten für eine Halle zu beteiligen, die ihnen noch nicht einmal gehören würde?). Dass das nun zur 'Nullnummer' wurde, liegt nun wahrlich nicht in deren Verantwortungsbereich (da muss man eher die Stadtverwaltung mit der Rekordzahl von 5 Beigeordneten - Besoldungsniveau der Führungsspitze ist wenigsten 'Spitze' - und den Kreis mit seiner schwierigen Minden-Lübbecker-Konstellation fragen)