Meteo:
ZitatIch hatte mich nur auf aktuelle Bundesligisten beschränkt, die im Hallenhandball Erfolge feierten. Feldhandball ist halt ne ganz andere Sportart in meinen Augen.
Tschuldigung - aber das ist eine ausgesprochen sonderbare Einschätzung.
Feld und Halle (quasi als Nebenbeschäftigung) waren eng miteinander verknüpft. Das wäre ungefähr so gewesen, als ob Du den Deutschen Meister im Hallenfußball (falls es so was gäbe) zum Deutschen Meister im Fußball erklären würdest. Die dominierenden Spieler und Vereine auf Feld und Halle hatten zudem ein sehr hohes Maß am Übereinstimmung (um nicht zu sagen, waren weitgehend identisch) Ein Problem war bis in die 70er hinein schon schlichtweg das Fehlen von größeren Sporthallen (oder von Sporthallen mit 40X20m Spielfeld und Publikumsrängen überhaupt).
Meteo:
Zitat. Ein Titel wie Traditionsverein wird halt willkürlich und von jedem anders vergeben, wie Karls Entzug dieses Status für die Füchse beweist.
Das ist mitnichten willkürlich - anders als die anderen genannten 'Traditionsvereine' der HBL haben die Füchse z.B.als hier einzige zur Diskussion stehende Mannschaft keinen nationalen Titel gewonnen. Und z.B.: Welchen heute noch weithin bekannten ehemaligen Handballer verbindet man mit den Füchsen und ist dort 'groß' geworden? (da haben die anderen Vereine auch alle mindestens eine 'Legende' hervorgebracht). Zudem haben die Füchse ja nunmal nicht allzu viele Jahre in der 1. Bundesliga verbracht - und waren als einziger der genannten Vereine auch etliche Jahre 'völlig weg' von der nationalen Ebene.
Wöller: Meteo und ich beziehen sich jetzt natürlich nur auf Vereine, die aktuell in der HBL spielen - also die 'aktuellen'
'Traditionsvereine' der Handball-Bundesliga.