Beiträge von Karl

    Meteo schreibt:

    Zitat

    Die Liste von Karls Traditionsklubs in der Bundesliga würde dann folgende Vereine umfassen:

    VfL Gummersbach, GW Dankersen, Reinickendorfer Füchse, THW Kiel, Frisch Auf Göppingen und der TV Großwallstadt

    (Reihenfolge chronologisch)

    Den SC Magdeburg sollte man sicherlich auch noch zu den 'Traditionsvereinen' der Bundesliga hinzuzählen. Da käme man dann immerhin auf 6 von 18 Vereinen (Füchse hab ich jetzt nicht dazugezählt).

    @meteo: auch wenn es off-topic ist: mir ist nicht ganz klar, wie Du das mit "chronologisch" meinst ?

    Das ist eine Liste, die ich plausibel finde (wobei die Füchse längere Zeit ein 'One-Man-Unternehmen' des Immobilienmaklers Bendzko waren, die würde ich deshalb nicht unbedingt dazuzählen - und auch sonst gegenüber den genannten Vereinen etwas abfallen).

    @Meteo: der Abwehrspezialist aus Minden, ohne den der Tusem keinen Titel gewonnen hätte, spielte in Dankersen aber nur einige Jahre (ich glaube, der damalige Trainer der 2. Mannschaft 'Hotti' Bredemeier hatte ihn zunächst für die 2. verpflichtet) - wenn ich mich nicht täusche, kam er gebürtig aus dem Ruhrgebiet.

    Huhn: zwischen den 5 genannten Vereinen (jetzt ohne Füchse) und dem TBV gibt es schon gravierende Unterschiede - wenn man den Begriff nicht inflationär verwenden möchte.

    Einen Verein, dessen 'Aufstieg' ich noch nicht mitbekommen habe :)

    Ne, ernsthaft: also in den 60er Jahren sollte der Verein schon ne Rolle gespielt haben - war denn nicht der TBV selbst in der ersten Hälfte der 70er nicht selbst in Westfalen noch bedeutungslos? (ist ne Frage - Zweitligaaufstieg war 1981, beinahe wärs im nächsten Jahr dann ja auch wieder runtergegangen)

    Bericht der MT-Pressestelle:

    Zitat

    Ein Sieg über den ostwestfälischen Traditionsclub, der für die Bartenwetzer so etwas wie das heimliche Vorbild ist.

    Naja, ein "Traditionsclub" ist Lemgo sicherlich nicht (ähnlich wie die SG Flensburg-Handwitt) - "heimliches Vorbild" verwundert: anhand der Mannschaftszusammensetzung der Melsunger kann man davon nichts merken.

    Naka, da kann man jetzt die (alljärhlich sich wiederholende) Frage diskutieren, wer eigentlich auf so ein Mannschaftsphoto 'gehört'.

    (das wird interessanterweise von den verschiedenen Vereinen unterschiedlich gehandbabt - und das ist nicht unbedingt zufällig)

    jaja, der Junior scheint nicht nur auf dem Bild beim TuS von der 3. Reihe letztes Jahr (fast) in die 1. vorgerückt zu sein - allerdings nicht auf dem Bild rechts ganz vorne wie der Vater letztes Jahr, sondern links vorne (etwas verdeckt) plaziert: man setzt halt eigene Akzente.

    Die Arbeitgeber von Storm wechseln - der Maßstab nicht:

    Zitat

    Der THW Kiel ist der Maßstab, an dem wir uns orientieren.

    Das sich die Mannheimer noch zusätzlich zu den polnischen Spielern Wenta ins Haus holen wollen, kann ich mir nicht vorstellen.

    Ahja, Tamo Schwarz zum THW:

    Zitat

    "Familienmodell THW"

    So 'familienmäßig' hört sich das zum Neuzugang Ancic von Serdarusic aber gar nicht an:

    Zitat

    Igor Anic muss noch viel arbeiten, und es gibt noch ein Sprachproblem. Es ist nicht sicher, ob Marcus Ahlm zum Saisonbeginn fit wird. Die Verpflichtung von Igor war sicher nicht die optimale Lösung.Die Verpflichtung von Igor war sicher nicht die optimale Lösung. Andere Spieler hätten wir aber nur mit sehr viel Geld bekommen können.

    Nuja, eher kühl und kalkulierend (auch die Ungeduld mit den Verletzten).

    Wenn man davon ausgeht, daß ein Lokaljournalist auch das Bild von einem Verein beeinflusst (vor allem hier im Internet - man nimmt es halt durch seinen 'Filter' wahr - und Stil usw. zählt da auch zur Bewertung) ist Tamo Schwarz Wirken bei den KN (zumal noch quasi 'Miteigentümerin' des THWs) für mich nahe einer 'Rufschädigung' des THWs.

    Nuja, Tydecks Chef sitzt jetzt in Warstein - sowas kann ja auch manches ändern (die haben aber angekündigt, den Marketingetat der übernommenen Brauerei zu erhöhen - muß aber natürlich überhaupt nicht für den Handball relevant sein).

    Klar, die Einsparungen bei Baur (da kursierten bei seiner letzten Vertragsverlängerung 'abenteuerliche' Zahlen über die Gehaltsaufbesserung des sich in Hochform befindlichen Spielmachers in der OWL-Presse) und Schwarzer fallen voll ins Gewicht - dazu noch die Jicha-Ablöse: also Phantasiesummen von Stockmeyer vermag ich da jetzt nicht zu erkennen.

    Letzendlich wird aber (nicht nur in diesem Thread) mehr über Geld als über Sport geredet (es kann mitunter der Eindrck entstehen, daß Handballanhänger geldorientierter sind als viele Spieler, die mitunter ja auch auf sportliche Entwicklungsmöglichkeiten, Trainer, Umfeld, Mannschaftskollegen achten sollen :) ) - klar ist, daß das Heristo/Stockmeyer Engagement dem TBV dazu beigetragen hat, wieder eine sehr ordentliiche Mannschaft aufzustellen. Nun ist es eigentlich eher interessant, wie z.B. die Abwehrformation des TBVs in der nächsten Saison aussehen wird.

    Postfan schreibt:

    Zitat

    Dann ist der Bezug auf Handball eine absolute Frechheit und wirft ein total falsches Bild.

    Tja, medien sind halt selbstreferentiell - die Mär von Handball als Dopingsportart macht jetzt die Runde, die Süddeutsche von heute:

    Zitat

    Doping ist kein Phänomen des Radsports, sonder eine Seuche, die viele Bereiche befallen hat. Der frühere Zehnkämpfer Frank Busemann verweist auf eine Untersuchung, derzufolge allein 200.000 Breitensportler dopen. Alle Ausdauer- und Kraftsportarten sind gefährdet: Das gilt für so unterschiedliche Sportarten wie Gewichtheben und Biathlon, Schwimmen und Hallenhandball, Kugelstoßen und Fußball.


    [URL=http://www.sueddeutsche.de/,tt3m5/sport/w…96/article.html]Quelle: Süddeutsche (wieder)[/URL]

    Hm, wenn man sowas in einem Blatt mit Qualitätsanspruch liest, dann kommen einem Zweifel an der Validiität der gesamten Dopingberichterstattung (die ja kaum von einem hier außerhalb des Handballsports überprübar ist)

    Ah ja, mit einfachen Mitteln ordentlich und ganz informativ gemacht.

    Arne Niemeyer fühlt sich "bombastisch" - das macht Mut (im letzten Jahr war der Traininingsauftakt durch seine Fußverletzung überschattet).

    Es gibt übrigens auch eine Flashplayerversion auf der Seite des Anbieters des Videopodcasts: MT-Online

    Ergänzend zu Jens Friedrichs: Westfalen-Blatt (Volker Krusche)

    Zitat

    Sechs Wochen stehen Ratka zur Verfügung, um seine junge, überwiegend deutsche und aus Eigengewächsen bestehende Mannschaft auf Kurs zu bringen. Obwohl seine Schützlinge um ein Jahr gereift sind, dürfte die bevorstehende Spielzeit nicht einfacher werden. Immerhin verlor Ratka mit Dimitri Kouzelev und Snorri Gudjonsson zwei Leistungsträger, die nicht adäquat ersetzt werden konnten. Für »Dima« verpflichtete GWD den bislang in der 2. Liga für Aurich spielenden Kreisläufer Anders Henriksson, den Ratka gestern als einzigen (echten) Neuen präsentieren konnte. Ihm zur Seite steht nun auch offiziell der im Vorjahr »nur« zum erweiterten Kader zählende bisherige Jugend-Nationalspieler Georg Auerswald. Ersatz für den isländischen Spielmacher aber gab es keinen. Zum einen, weil trotz des Einsparens der Gehälter für die beiden Abgewanderten keine Gelder für eine weitere Verpflichtung vorhanden waren GWD schloss die Saison 2006/07 mit einem Minus von 200000 Euro ab , »zum anderen, weil der Markt absolut nichts hergab«, wie Ratka deutlich macht. Mit Jens Sieberger von der HSG Düsseldorf habe er von einem Wunschkandidaten einen Korb erhalten. »Ansonsten war da nichts! Und bevor wir nur einen Mann um des Verpflichten Willens unter Vertrag nehmen, der uns letztlich aber nicht so weiter hilft, wie wir es uns vorstellen, lassen wir doch lieber die Finger davon.« Man werde die Position jetzt aus den eigenen Reihen besetzen, wobei sich ein Duo Stephan Just/Jan-Fiete Buschmann für die Mittelposition anbieten dürfte. »Ja, das sind meine beiden Kandidaten dafür. Allerdings haben wir neben Fiete nur noch zwei weitere Linkshänder, sind dann da etwas dünn besetzt«, macht Ratka deutlich, wo durch die neue Aufgabe Buschmanns noch personelle Probleme auftreten könnten.

    Der GWD-Coach ist allerdings guter Dinge, vielleicht doch noch seinen Spielmacher zu bekommen. »Der Markt ist derzeit kräftig in Bewegung.« Einige Klubs würden weitere Verpflichtungen ins Auge fassen, »von denen wir dann vielleicht profitieren könnten.« Und anderenorts tun sich größere wirtschaftliche Probleme auf. »Da kann es der Fall sein, dass sich dort kurzfristig etwas ergibt.« So wie bei Salamander Stuttgart, die vor dem Aus in der 2. Liga stehen und bei denen Minden schon ein Auge auf Junioren-Nationalspieler Gunnar Dietrich geworfen hat. Daher weilten Richard Ratka, Günter Gieseking und Horst Bredemeier in der vergangenen Woche auch bei einem Test der Junioren-Nationalmannschaft in Tübingen. Dort nahm man auch Thorsten Salzer unter die Lupe, der allerdings noch bei Zweitligist Friesenheim unter Vertrag steht

    Ganzer Artikel erhältlich über: GWD Minden.de

    Zitat

    An den Ball werden sich die Dankerser heute wieder gewöhnen müssen, an neue Gesichter kaum. Ein einziger Zugang gibt seinen Trainingseinstand bei GWD: Anders Henriksson vom Zweitligisten OHV Aurich, der den nach Aarhus (Dänemark) abgewanderten Russen Dimitri Kusilew ersetzen soll. Die Lücke, die aus dem Wechsel von Snorri Gudjonsson (zu Gudme/Dänemark) entstanden ist, wird beim heimischen Bundesligisten zunächst nicht aufgefüllt.

    GWD-Trio besucht Junioren-Länderspiel

    "Unser finanzieller Spagat ist unverändert", weist Ratka wie zuletzt auch Manager Horst Bredemeier gebetsmühlenartig auf das enge Budget hin. Zudem, so Ratka weiter, sei "nichts auf dem Markt, das uns begeistert oder auch nur weiterhilft." Trainer und beide Manager (Bredemeier und Günter Gieseking) sondieren den nach den Kieler Beutezügen (Filip Jicha/Lemgo und Börge Lund/Nordhorn) durchaus in Bewegung geratenen Markt aufmerksam. Zuletzt besuchte das GWD-Trio in Tübingen ein Länderspiel der Junioren-Nationalmannschaft gegen Serbien. "Wir wollten uns ein Bild machen, Kontakte knüpfen", berichtet Ratka, "da liegt schließlich unsere Zukunft."

    Ergebnisse bei der Suche nach einem Spielmacher gibt es bislang nicht. Das erinnert an die Situation des Vorjahres, als mit Jiri Hynek und Mirza Cehajic erst sehr spät die benötigten Verstärkungen verpflichtet werden konnten. Die Folgen seinerzeit: Hynek und Cehajic brauchten bis weit in die Saison hinein, um sich bei GWD zu akklimatisieren und einzuspielen.

    Damit startet Minden mit einem 13er-Kader in die Vorbereitung. "Ich mache mir ers tmal keine Sorgen", sagt Ratka und gibt sich unverzagt. Dass es bei Verletzungen von Leistungsträgern ohne Gudjonsson-Ersatz zu verzwickten Situationen kommen kann, ist dem 44-jährigen Coach durchaus bewusst.

    Ganzer Artikel: Riechmann/Mindener Tageblatt

    OWL-Andy schreibt:

    Zitat

    War bei E-on nicht was von 1 Million in 3 Jahren die Rede?

    Ja, da hatte sich die Bildzeitung gestern mit den Nullen vertan.

    Mich hätte das aber auch verwundert, da sich EON dann doch sehr in die Nähe von Oesterhoff gerückt hätte (nicht nur als indirekter 'Arbeitgeber) - so gern exponieren sich solche Konzerne nicht bei einer so unübersichtlichen Lage wie in Magdeburg.

    Scheffhexe: naja, unter "positive Schlagzeilen" verstehe ich was anderes, zumal EOn auch schon vorher beim SCM engagiert war

    Edit: Die PK ist ganz interessant: http://www.eulenspiegel-multimedia.de/seiten/handball_scm.html

    Da wird klar, daß das Engagement von EON-Avacon dem gesamten 'BL-Standort' Magdeburg in seiner ganzen Breite (Jugend, 2. Mannschaft) gilt - nicht der Unterstützung einzelner Personen.

    Abendblatt:

    Zitat

    Der prominente Sendeplatz, fußballerisch eingerahmt vom Regionalliga-Magazin "Liga 3" und der ARD-"Sportschau", hat allerdings seinen Preis. Bei der Anwurfzeit wird man die Fans wohl umerziehen müssen: Sie dürfte sonnabends oftmals von 19 auf 15 Uhr vorgezogen werden - jedenfalls sofern nebenan nicht zeitgleich der große HSV kickt.

    Ob das Zuschauer koste, könne man mangels Erfahrungswerten nicht einschätzen, so Krebs: "Es ist ein sensibler Spagat, aber wir unterstützen dieses Projekt. Notfalls müssten wir auch mal auf 500 Fans verzichten."

    Super - und Vereine im Sendegebiet des WDR und NDRs, die nicht den großen HSV nebanan spielen haben, dürfen dann wohl (fast) immer am Samstag um 15h antreten :nein:

    Klar ist, daß z.B. Göppingen gegen Großwallstadt kaum übertragen wird - wenn man sich das mal mit 3 Paarungen (oder 4, 5 - drei ist ja nur das Garantieminimum; Ostseehalle usw. ist auch häufiger besetzt), dann wird es für Vereine mit freier Hallenverfügbarkeit fast nur noch Sa. 15h-Terminne am Wochenende geben (oder Termine in der Woche).

    Edit:
    Olaf schreibt:

    Zitat

    denn es sollen ja (bis zu) drei Spiele am Samstag um 15.00 Uhr angepfiffen werden


    Da ist vermutlich ein Flüchtiggkeitsfehler? statt "bis zu" "mindestens".

    Zitat

    Für wahrscheinlicher halte ich es, dass man sich hauptsächlich Spiele heraussucht, in denen der Norden gegen den Westen antritt. Sind ja immerhin 10 Vereine, die sich in den beiden Sendegebieten tummeln.


    Das hört sich beim flüchtigen Lesen einigermaßen beruhigend an - beim Durchrechnen wird aber die 'Brisanz' für die beteiligten Vereine bzw. der Zuschauer deutlich (man beachte, daß die Kölnarena am Samstag kaum, Hamburg und Ostseehalle häufig nicht zur Verfügung stehen)