Beiträge von Karl

    Im Kreisläuferbereich gibt es für FTC natürlich auch gute Alternativen, etwa die Montenegrienerinnen Brnovic oder Ema Ramusovic (Letztere wird aus mir unverständlichen Gründen in Bukarest recht wenig eingesetzt. ihre Kreisläuferkollegin Broch ist halt renommierter). Die beiden würden schon auf dem ersten Blick passen (auch sehr beweglich, kampfstark und flexibel im Abwehrbereich). Beide ja auch recht jung (dann gäbe es neben ungarisch und deutsch allerdings noch eine dritte Sprache bei FTC)

    Insbesondere die Vertragsverlängerung von Stolle erscheint als großer Erfolg von FTC, die wird als großgewachsene Linkshänderin und abwehrstarke Spielerin, zudem im noch entwicklungsfähigem Alter, auf ihrer Mangelposition ein internationaler 'Hauptpreis' gewesen sein (man könnte annehmen, dass die z.B. von CSM ganz sicher was gehört hat)

    hamburgerjug: Hast Du den Artikel auch zu Ende gelesen?

    Zitat

    2006, mit gerade einmal 14 Jahren, kam Anna Hajgato zum österreichischen Serienmeister Hypo NÖ und durchlief das Leistungsmodell...
    Quelle: 301 Moved Permanently


    Das ist ja nun mit Petersen in keiner Form vergleichbar...

    Löwenherz: Ja, das Thema ist nunmal hier im Thread, ist ja unsinnig, das an mehreren Orten zu diskutieren, bzw, sich dort zu wiederholen (und hat ja durchaus auch was mit dem Threadthema zu tun). Man weiß ja auch vorher nie. ob es ein eigenes Thema wert ist

    Nuja, komme halt nicht aus der Ecke. "was Deutschland (okay, nur dem DHB) nutzt (oder nutzen könnte), muss unbedingt getan werden" - zumal das in dem Falle ja sportlich auch unklar ist (letztendlich besorgt sich der DHB so einen Ersatz für Naidkevicius, die mit dem Trainer offensichtlich nicht klar kam)

    Warum Petersen nun anders behandelt werden sollte als ein x-beliebiger ausländischer Staatsbürger, ist mir unklar (wie gesagt, gehe von einer entscheidenden Fürsprache des DHBs aus - die Veröffentlichungen legen das zumindest nahe)

    Die Einbürgerung von Petcevicius war sehr wohl umstritten, da sie Anfang der 90er Jahre offensichtlich dadurch motiviert war, dass der SCM die Ausländerbeschränkung (1 Ausländer pro Bundesligamannschaft) umgehen wollte; Wenta hatte deutsche Großeltern (und seine weitere Laufbahn übrigens als polnischer Politiker...); Klimovets hielt sich schon 9 Jahre in Deutschland auf, davon 8 Jahre in Flensburg..

    Nee, der Fall ist schon außergewöhnlich. Mir gehts ja auch nicht darum, welche Staatsbürgerschaft Petersen nun noch zusätzlich zu der Dänischen erwirbt, das ist ihre Privatsache, sondern ob der DHB in solchen Fällen aktiv unterstützen sollte...(und letztendlich den Erwerb der Staatsbürgerschaft zu diesem Zeitpunkt durch Fürsprache womöglich erst ermöglicht)

    Wie kommst Du darauf, dass ich irgendeine Meinung habe zu russisch-ukrainischen Konfliktlagen? (ich weiss einfach nur, dass die existieren, ohne mir da irgendeine Urteilsbildung zuzutrauen). das ist einfach nur mal wieder ein mieses Denunzieren von Usern durch dich. Die verleumderische Absicht ist doch mal wieder eindeutig...("Probleme mit staatlichen Gegebenheiten" = Reichbürger)

    Das die von Balonmano angeführten Fälle nicht direkt mit Petersen vergleichbar sind, hab ich doch ausgeführt (von daher ist 'was andere dürfen, darf Deutschland nicht' doch unsinnig)

    Primär geht es hier ja um die (wahrscheinliche) Unterstützung des DHBs im Einbürgerungsverfahren (laut den Angaben von Komnentator erfüllte Petersen die Anforderungen ja eigentlich nicht). da kann man sich jetzt schon fragen und diskutieren, wie der DHB mit ähnlichen Anliegen von Spielerinnen in Zukunft umgehen wird, die keine Chance auf eine Nominierung in ihrem Heimatland haben (5 Jahre Aufenthalt in der HBF bei 2 Vereinen erfüllen ja sicherlich noch einige Spielerinnen mehr)

    Die von balomano angeführten Vergleichsfälle liegen aber anders, da die jeweiligen Herkunftsnationen der Spielerinenn selbst keine international wettbewerbsfähigen Nationalmannschaften und Spielbetrieb hatten (Barbosa/Portugal) bzw, eine nationale Zuordnung der Spielerinnen eher schwierig ist (Omoregie: Bulgarien/Griechenland/Nigeria; Managarova ist noch in der alten UDSSR geboren - konnte auch gut sein, dass sie der russischen Minderheit in der Ukraine angehört - Ukraine als 'Nation' wird in Russland ja auch eh skeptisch gesehen)

    Das Topspiel dieses Spieltags verspricht eine heiße Geschichte zu werden. Heute kann 'Brasilia' Braila versus CSM Bucuresti ab 16.30 Uhr auf der Facebookseite von Braila gesehen werden (vermutlich auch auf YouTube)

    https://www.facebook.com/HCDBraila

    featured

    Die Übertragungen aus Braila haben gewöhnlich eine ganz gute Qualität und werden kommentiert

    Die angekündigte Fernsehübertragung im ersten Programm des Staatsfernsehen TVR ist abgesagt worden, weil die TVR-Mitarbeiter nicht reisen können, weil niemand im Fernsehsender generell die Verantwortung für die Bewilligung von Reisekostenanträgen übernehmen möchte (das erklärt auch, warum in der letzten Zeit bei Fernsehübertragungen Spiele aus Bukarest präferiert wurden)

    Aber war ja nicht verpflichtend...

    Selbstverständlich konnte man auch im DDR-Bildungssystem sicherlich hervorragend Englisch lernen, aber....

    Ps. Wieso eigentlich 'nur' Russisch - das Russische war halt das Englisch des Westens. Sagt jetzt überhaupt erstmal nix über die Qualität des DDR-Bildungssystems aus (oder dasjenige von Rumänien). Schon erstaunlich übrigens, dass Du dich mit Englisch in Rumänien verständlich machen konntest, obwohl viele dort nur Russisch verstanden ;)

    Lazovic übrigens mit Kreuzbandriss ausgeschieden im Heimspiel von CSM gegen Cisnaide, ist numehr bestätigt

    Ersatz ist im Linkshänderbereich mit Andrea Klikovac und Youngsterin Alicia Gogirla nicht so richtig da - meine Güte, die haben aber auch immer Pech bzw. Verletzungssachen (nach Smeets und Dembele die dritte Spielerin, die aktuell mit Kreuzbandriss ausfällt). Letzte Jahre war da ja auch wirklcih einiges...

    Eine Neuverpflichtungsmöglichkeit aus der Liga Florilor sehe ich nicht....(CSM zahlte bislang grundsätzlich keine Ablösen an internationale Vereine - auf LA wurde ja Dindiligan von Zalau nachverpflichtet, natürlich zum größten Vergnügen von Gheorghe Tadici, der sich freute dass CSM auf ihn angewiesen ist).

    Natürlich auch bitter für Cristina Neagu - selbst überragend, haben ihre Mannschaften irgendwie die 'Seuche' (knapp verpasste Olympia-Quali mit 'Beigeschmack' wegen danischen SRinnen; hauchdünn verpasste F4-Teilnahme von CSM letztes Jahr; diese CL-Saison wird es wohl jetzt auch endgültig nix mehr, rumänische Meisterschaft muss man auch mal abwarten.., dazu noch Verzicht auf die WM in Spanien, primär wohl aus 'nationalem Interesse', um andere Spielerinnen an 'Verantwortung' heranzuführen - übrigens auch eine bemerkenswerte Geste, geht bei ihr ja auch um 'all-time-Rekorde' und so..)

    Erster Gedanke ist - nuja, wer seinen Papageien-Vizepräsidenten noch nicht mal im Griff hat...(Hanning wird ja auch einen hohen internationalen Bekanntheitsgrad haben - ist ja schwer zu übersehen ;) )

    Als Deutscher auf IHF-Ebene für das Vizepräsidentenamt direkt gegen einen französischen Amtsinhaber zu kanidieren, ist natürlich zunächst auch erstmal ungewöhnlich.

    Kann Michelmann eigentlich gut englisch? (ist jetzt nicht ironisch gemeint, kann man von jemanden der im DDR-Bildungssystem sozialisiert wurde, selbstverständlich nicht voraussetzen oder erwarten)

    Ich glaub, Julischka spielt auf das Geburtsortsprinzip an, aber da hat Natalie Schatzl mit dem Erreichen ihres 21. Geburtstages ja eigentlich keine Optionswahl mehr (vll hat sie sich aber ja auch für Deutschland entschieden, ist nur noch nicht publiziert - das jetzt mit Petersen kam ja auch sehr unvermittelt)

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    Bin da kein 'Experte', aber die Optionswahl müsste nach dem Wortlaut des Links doch existieren? (letzter Absatz)

    Nuja, gut, da könnte der DHB durchaus jetzt mit (sportlich motivierten) Unterstützungsbegehren in einem Einbürgerungsverfahren verstärkt konfrontiert werden.

    Messlatte für die Unterstützung scheint in dem Falle für den DHB auf dem ersten Blick ja nicht allzu hoch gewesen zu sein - 5 Jahre in zwei verschiedenen (geographisch weit entfernten) Vereinen - Vereinswechsel (mit neuem Umfeld) erst letztes Jahr.

    Ich gehe mal davon aus, dass z.B. Eheverhältnis mit deutschen Staatsbürger oder andere wirklich relevante private Gründe nicht vorliegen, weil die ansonsten sicherlich publiziert worden wären (obwohl - so sicher kann man sich da im Frauenhandball auch nicht sein)

    Schon eine Frage, wie man mit Unterstützungsbegehren in Zukunft umgehen wird...(wenn jemand ohne Unterstützung des DHBs die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt, ist das noch eine andere Sache - gehe nach dem Wortlaut der PM und den Erläuterungen von Fachfremder von einer entscheidenden Unterstützung des DHBs aus)

    Jau, führt natürlich auch dazu, dass man eigentlich keinen langfristigen Vertrag (alles länger als 2 Jahre) mehr ernst nehmen kann.

    In Birlehms Fall finde ich allerdings so das vorzeitige Verlängern (hatte ja im Mai 2021 Vertrag bis 2022) schon etwas außergewöhnlich. Warum nicht gleich eine Vertragsverlängerung bis 2023 (okay, dann hätte Leipzig nicht eine ganz so knackige Pressemeldung schreiben können, aber irgendwann glauben die Anhänger dann eh solche Verlängerungsmeldungen nicht mehr - auch wenn es mal wirklich sich um ein echtes "Bekenntnis" zum Verein handeln sollte - um mal die Leipziger Formulierung aufzugreifen)

    Also war der DHB dann doch aktiv fördernd an der Einbürgerung beteiligt? (etwa durch das Herausstellen einer 'nationalen Bedeutung' der Einbürgerung - zumindest für das Handballand ;) ) . Bedanken braucht man sich ja nicht, wenn man am Einbürgerungsprozess eigentlich unbeteiligt ist.

    Der entsprechende Abschnitt nochmal:

    Zitat

    „Gratulation an Silje zur erfolgreichen Einbürgerung. Sie ist proaktiv auf uns zukommen und hat den Prozess intensiv begleitet, was ihren Willen zeigt, für Deutschland aufzulaufen“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Unser Dank geht auch an die Behörden, dass die Einbürgerung so reibungslos funktioniert hat. Das Trainerteam bekommt mit ihr eine weitere Rückraum-Option für die kommenden Turniere.“

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    julischka schreibt:

    Zitat

    Die einzige Chance mal ein internationales Turnier zu sehen. ;)


    Wenn das die einzige Motivation WÄRE, dann wäre das aus DHB-Sicht in der Tat doch ein wenig problematisch, zumal die Dänen ja auch eine sehr konkurrenzfähige Nationalmannschaft haben.

    Grad um so einen (vermutlich ungerechten) 'Verdacht' zu zerstreuen, wären weitere Angaben schon sinnvoll.

    Hat Petersen denn jetzt überhaupt eine doppelte Staatsbürgerschaft oder hat sie die dänische Staatsbürgerschaft aufgegeben?

    Ist jetzt nicht so optimal gelaufen - erst taucht sie in einer DHB-Auflistung auf (jeder hier hält es für einen Irrtum), kurz darauf dann eine wenig erhellende Meldung auf der Homepage....(okay, man könnte sagen, das ist Privatsache, aber das ist immerhin Frauennationalmannschaft.....ein Interview mit ihr zu publizieren, wäre doch ganz sinnvoll)

    Ist denn irgendwas über den näheren Hintergrund der Einbürgerung bekannt?

    Wenn Sie z.B. einen deutschen Staatsbürger geheiratet hätte und/oder ihre langfristigen Perspektiven in Deutschland sieht, ist eine Nominierung ja eine Selbstverständlichkeit...

    Ein bissel auffallend ist allerdings der letzte Absatz in der PM, wo man doch eine aktive Rolle des DHBs im Einbürgerungsprozess vermuten könnte (vor allem der Dank von Krömer an die Behörden).

    Fällt mir auch gerade auf, dass die Einbürgerungsthematik in den letzten Jahren auch international stark an Bedeutung verloren hat (letzter prominenter Fall war eigentlich die jetzige Nationaltorhüterin von Rumänien Iulia Dumanska - vorher Ukraine, in Grenznähe zu Rumänien geboren - die kam mit 14 des Handball wegen nach Baia Mare und wurde als 20jährige von der Sportmininsterin persönlich mit einem 'Festakt' die Einbürgerungsurkunde überreicht und gleich in die Nationalmannschaft berufen - Fall liegt da natürlich etwas anders)

    Intuitiv würde ich das enge Verwandschaftsverhältnis mit einem Hamburger Spieler als entscheidenden 'besonderen Umstand" für eine Neuansetzung annehmen.

    Das sollte auch herausgestellt werden - das irgendeine psychisch problematische Person im Publikum (vll. mit medizinischen Kenntnissen) Anreize bekommen könnte bei einem 'Freifahrtsschein' für Spielabbrüche bei herbeigeführten ärztlichen Interventionen, ist jetzt schon eine nicht völlig abwegige Befürchtung (auch Instrumentalisierungen von Vorfällen durch ''Gedanken im Hinterkopf' von Mannschaftsleitungen), auch wenn so etwas noch nicht vorgekommen ist.