Hinsichtlich der Mehrkosten bzw. Einnahmeverluste des Vereins muss man ja auch noch die gesamtwirtschaftliche Lage sehen - die Beziehungen zumindest zu zwei großen langjährigen Förderern, die bislang in Familienhand waren, ist zumindest infrage gestellt - Möbelriese Porta-Möbel ist verkauft worden; Hammer/Schlau hat in der letzte Woche Insolvenz (bei Weiterführung des Geschäftsbetriebs) angemeldet (beide sind z.B. auf den GWD-Trikots langjährig vertreten)
Beiträge von Karl
-
-
Nach dem Scheitern von Bild-TV macht Dyn für den Axel-Springer-Verlag eigentlich wenig Sinn.
Lidl erschließt sich natürlich auch nicht unbedingt sofort (da scheint es in der Unternehmensspitze aber wichtige Leute mit Handballaffinität zu geben - gottlob ist Lidl bei den Füchsen jetzt ja draußen, so dass nicht das totale 'Füchse-TV' droht, was Dyn in weiten Strecken ja ist).
Hm, DFL - auch seltsam und erklärungsbedürftig (edit: okay, know-how-Einkauf wäre plausibel)
-
Wenn man so die städtischen Bauvorhaben sich so vor Augen führt (wie die ewige Rathaussanierung - indirekt ist der Mindener Bürgermeister durch 'versehentliche' Einwerbung von Fördergeldern ja sogar 'Schuld' dran, dass es überhaupt zu der Sanierung der Kampa kam -okay. die Fördergelder erwiesen sich angesichts der ungeplanten Mehrkosten dann als symbolisch. Der Mann ist ja tatsächlich immer noch im Amt.), dann isses bei der Stadt Minden ja nun nicht viel besser als beim Kreis.
Na, mal morgen dann lesen, welche Firma oder unverschuldete Umstand 'schuld' ist - die Kreispolitik wird dann, wie stets, die Sichtweise der Kreisverwaltung übernehmen.
-
Soooo, auf Anfrage des Mindener Tageblatts bestätigte die Kreisverwaltung Minden-Lübbecke, dass die Wiedereröffnung der Kampa-Halle von September auf Dezember verschoben werden wird....
Der nächste Dämpfer: Wiedereröffnung der Kampa-Halle verzögert sich weiter | Minden: Aktuelle News & NachrichtenMinden. Das Warten auf die Wiedereröffnung der Kampa-Halle geht weiter. Die Sport- und Veranstaltungshalle an der Hahler Straße soll nach MT-Informationen...www.mt.deTja, das kann man nicht mehr kommentieren mit Beachtung der Forenregel
-
Nuja, Inhaber Alexander Thoss bezeichnet übrigens Paul Gauselmann als seinen Mentor und väterlichen Berater, den er regelmäßig treffen würde:
Wikipedia treibt ihn an„Wir wollen etwas zurückgeben.“ So simpel beschreibt Unternehmer Alexander Thoss sein Erfolgsjahr 2020.www.westfalen-blatt.de -
Nachdenklich machen die Namen der 3 nicht zugelassenen Mannschaften,,,,,(da musste Dortmund es schon notgedrungen werden)
Der internationale Frauenhandball ist in einer tiefen Krise...(und klar, für die EHF ist Borussia Dortmund ein Hoffnungsschimmer)
-
Frank schreibt:
ZitatKann natürlich sein, das GWD als Hauptmieter schon früher rein darf als alle anderen.
So war es doch vorgesehen?
Als ich das gelesen habe, hatte mich das auch etwas erstaunt - nuja, dachte ich halt, dass zur offiziellen Halleneröffnung dann eine großes Fest zur Beweihräucherung von Kreisverwaltung und Kreispolitik geplant ist, dazu müssten die ja alle aus dem Sommerurlaub zurückgekommen sein (das die ihr eigenes Handeln in dem gesamten Komplex seit knapp 6 Jahren und 3 Kreisbauräte lang, wie stets, kollektiv als ganz großartig bewerten, steht ja außer Frage)
-
So, zumindest zu Saisonbeginn wird GWD nicht in der Kampa-Halle spielen können; GWD-Geschäftsführer Nils Torbrügge teilte im MT-Interview mit, dass der Kreis aktuell (!!) von Mitte September ausginge. (mt-print von heute, S. 33)
Ursprünglich sollten die Arbeiten ja am 01.09.2024 beendet sein, - spannend wird es, wenn der Kreis die Kosten rausrücken muss, ursprünglich geplant waren 12 Mio,; Wasserstandsangabe vom März 2025 sind 22 Mio € - für den Zuschauer wird die Halle im Wesentlichen übrigens so aussehen wie vor dem Umbau (okay, vielleicht sind die Toilettenwagen verschwunden - naja, ob die wirklich zwingend notwendig waren oder die Toilettensperrung eher eine Showveranstaltung der Verwaltung?).
Auch übrigens interessant, dass Torbrügge die erneute Verspätungsbotschaft publizieren musste - und nicht die Verantwortlichen in Verwaltung und Politik dies taten.
-
Der frisch gewählte Staatspräsident von Rumänien, Nicusor Dan, war der prominenteste Mitspieler für das Home Team beim gestrigen Abschiedsspiel von Cristina Neagu ( als Austragungsdatum wurde natürlich ein 8. gewählt)
Nuja, fast hätte er sich eine Zeitstrafe für einen Kopftreffer eingefangen
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
@Minaur: Diese Meldungen gibt es jedes Jahr zum Jahresanfang (nicht nur bei Minaur) um den Stadtrat zu verdeutlichen, dass er das Defizit aus dem letzen Kalenderjahr (Haushaltsjahr) ùbernehmen muss. Und das muss er,da Minaur Bestandteil der Stadtverwaltung ist.
Gehõrt quasi zur Folklore...(nicht öffentlich werden auch x deutsche Handballvereine so gegenüber ihren Gesellschaftern auftreten)
-
In Rumänien will sich jetzt doch etwas überraschend Minaur Baia Mare um eine Wildcard in der CL bewerben, genauso wie Bistrita.
Minaur hat seine Führungsstruktur umstrukturiert, die zukünftige Rolle von Liviu Bala scheint unklar, Daniel Kotecz wird wohl ausscheiden - damit würde der Frauenhandball in Baia Mare seine prägenden Macher aus dem letzten 15 Jahren (auch aus HCM-Zeiten) verlieren. Das Ganze ist aber etwas undurchsichtlich. Die Trainerposition bei Minaur ist für die nächste Saison noch vakant, gehandelt wird mit Costica Buceschi aber ein alter Bekannter.
Die FRH strebt an, weiterhin mit 3 Teams in der CL vertreten zu sein.
Was für rumänischen Spitzenteams schwierig ist, dass ja kaum wirklich attraktive (und renommierte/verdiente Spielerinnen - in Rumänien sehr wichtig) auf dem Markt sind (auch solche mit einer gewissen persönlichen Ausstrahlung), es gibt sie einfach in ungleich geringerem Umfange als vor z.B. 10 Jahren.
-
Mal ein Vorschlag für den Podcast: Interview mit Alina Grijseels anläßlich des Karriereendes von Cristina Neagu?
Habe heute das letzte Pflichtspiel von Cristina Neagu gesehen, glaube, der Rahmen (und auch das 'Erleben' von Neagu) war für Grijseels ein Highlight ihrer Karriere - auch wenn Grijseels Bukarester Zeit vielleicht nicht alle ihre Hoffnungen erfüllte....(und sie auf dem Spielfeld m.E. schlechter mit Cristina Neagu harmonierte als Omoregie)
-
Heute ist für den rumänischen Handball (ja, und auch für den Welthandball) ein historischer Tag.
Das letzte Pflichtspiel von Cristina Neagu ist ab 14 Uhr hier zu sehen ('inoffizeller Stream' in erfahrungsgemäß sehr guter Qualität, runterscrollen)
Gegner ist Corona Brasov, die als sensationeller Tabellenzweiter nächstes Jahr Rumänien in der CL vertreten wird (Valcea wurde z.B. nur 8. - die Liga ist wirklich....), also auch sportlich interessant (ich bin bei Brasov und Cl äußerst skeptisch, da ihr Spielsystem schon auf Erfolg in der Liga Florilor ausgerichtet ist...)
In einer eindrucksvollen im prachtvollem Präsidentenpalast (mit Staatsaktcharakter, Reden, Abspielen der Nationalhymne usw.) wurde in dieser Woche 'CN8' vom Staatspräsidenten geehrt (mit höchster Ordensverleihung, den als Sportler davor nur Hagi bekommen hat - selbst Halep anscheinend nicht)
Das binnen 2 Stunden ausverkaufte Abschiedsspiel findet übrigens am 8. Juni statt und ist der Endpunkt einer Saison, die insgesamt als Abschieds- und Ehrungssaison inszeniert wurde (an jedem Auswärtsspielort fand irgendwas statt, in Zalau z.B. die historische 'Versöhnung' durch die Ehrung von Cristina Neagu durch Tadici)
-
Für die Vereine wäre die traditionelle Lösung mit Hin- und Rückspiel doch viel attraktiver (sportlich übrigens auch).
Bin schon sehr erstaunt, dass hier der F4-Modus quasi als 'Naturgesetz' angesehen wird.
-
Im Mindener Tageblatt ist das übrigens heute der Lokalaufmacher auf S. 3 mit einem ganzseitigen Artikel.
Jo, Mennighüffen ist schon sehr lange im gehobenen Männerhandball in Ostwestfalen dabei (jahrzehntelang Oberliga, als dies noch die vierthöchste Spielklasse war - na, vll. wird man diese Saison wieder viertklassig), zeitweise auch durchaus mit relativ prominenten Spielern/Trainern aus der Mindener/Hiller Ecke.
-
Andre Fuhr wird ab 01.07.2025 Trainer der Männermannschaft vom VFL Mennighüffen!
Schritt zurück ins Leben: Ein Handballverein reicht Trainer André Fuhr die Hand | HandballHille/Löhne/Lübbecke. Im Herbst des Jahres 2022 stürzte seine Welt zusammen. Spielerinnen erhoben schwerwiegende Vorwürfe gegen den Handballtrainer André...www.mt.de -
Rheiner schreibt:
ZitatGlaub, es gibt keine andere Sportart außer Männerfußball und Tennis, wo die Bedeutung von Olympia so „niedrig“ ist wie beim Handball.
Das ist eine 'exclusiv' deutsche Sichtweise, überall sonst in der Welt denkt man in olympischen Zyklen (in Deutschland halt in Heimturnier-Zyklen).
Auf den Aspekt der stattlichen Sportförderung auch in D habe ich schon hingewiesen, dieser ist gekoppelt an dem Olymiastatus einer Sportdisziplin.
-
Wichtig ist zudem erstmal, dass Handball olympisch bleibt. Sommer wäre natürlich besser, der Handball ist aber nicht in einer starken Verhandlungsposition.
Ein Verbannen hätte katastrophale Auswirkungen auf die staatlichen Förderungen (und ja, auch in Deutschland hängt der Handball existentiell am staatlichen 'Tropf').
Ps. was soll eigentlich das themenfremde und den Nationalsozialismus verharmlosende (durch Vergleich/Gleichstellung) Geschwätz in diesem Thread?
-
Interessantes (und bisher öffentlich noch nie gelesenes) ist heute im Mindener Tageblatt zu finden (paywall):
„Es gibt Städte, die mehr tun“ - Mindener Politik befasst sich im Sportausschuss mit GWD Minden | GWD MindenMinden. Während in der großen Handballsporthalle an der Olafstraße dringender Sanierungsbedarf am Hallenboden besteht...www.mt.deGWD-GF Torbrügge war zu Gast im Sportausschuss und wird mit den Worten zitiert: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist gut. Aber es gibt auch Städte, die da mehr tun.“
Ersten Teil des Satzes kann ich nicht beurteilen, der zweite trifft ohne Zweifel zu (vermutlich könnte man auch formulieren"..... an fast jedem BL-Standort gibt es Städte, die mehr tun")
Nach dem Bericht nahm der zuständige Beigeordnete nicht sofort eine Abwehrhaltung ein, sondern erwähnte (potentielle) Optionen von städtischen Tochtergesellschaften.
-
Hm, ich sah Valcea im Hinspiel eigentlich spielerisch deutlich überlegen....(das am Ende das Spiel noch fast verloren ging, war primär der engen Personaldecke zuzuschreiben - daheim spielt man dann halt etwas 'beflügelter' und kann so etwas kompensieren)