Beiträge von Tobi75

    ,,,Er hatte keine Lust wie einige andere schon vorher beim SCM ein einjähriges Reservisten- und Bankdrückerdasein zu führen, es sollte schon ein zweijähriges ;) werden. Schadenfreude ist hier sicherlich trotzdem nicht angebracht. Er ist schlichtweg der Meinung noch 2 - 3 Jahre auf gutem Niveau spielen zu können. ...


    Nein, Schadenfreude auf gar keinen Fall. Es scheint nur so zu sein, dass die Einschätzung des SCM zum Marktwertes des Spielers realistischer war als die eigene (oder die des Beraters). Wenn das so ist, hat der Verein richtig entschieden und recht daran getan. Ich denke, Robert wird schon noch das eine oder andere Jahr gut spielen können. Ob es dann jetzt besser ist, als noch ein SCM und dann noch zwei Jahre irgendwo anders, kann jeder selber beurteilen.

    nur weil jemand der bei kleinen teilen der scm anhänger in ungnade gefallen ist einen angebotenen
    1 jahresvertrag nicht unterschrieben hat, hat er sich doch nicht verzockt....
    noch dazu sein neues engagement ja auch von 2 anderen bundesligaspielern genauso gebucht wurde......
    kommt vor im sport-beidseitig-
    ohne hämisch zu sein- der scm erlebt es doch grad mit lagergren umgekehrt auch.....profisport eben...


    Die zwei Sachverhalte liegen doch diametral. Lagergreen hatte mehrere Angebote und hat eines gewählt, das nicht der SCM war. Seine Entscheidung und gut.
    Robert hat ein Angebot vom SCM bekommen und dieses für unannehmbar gehalten, weil seinem Marktwert nicht angemessen. Anschließend musste er feststellen, dass er da wohl einer Fehleinschätzung unterlegen war und die Angebote nicht massenhaft bei ihm einliefen. Im Ergebnis hat er sich auf eine Konstellation eingelassen, bei der selbst hier schon Zweifel an der Finanzierbarkeit auftauchten. Er ist also hohes Risiko gegangen und insofern hat er sich durchaus verzockt - wohl vor allem, weil er sich für besser/begehrter gehalten hat, als er wirklich ist.
    Unabhängig von der Vorgeschichte ist die Situation Mist und ich wünsche ihm und seiner kleinen Familie, dass da schnell eine gute Lösung gefunden wird. Alles Gute Berti.

    Der Verein empfindet die Fans als Nörgler und die Fans empfinden den Verein als rosarote-Brille-Träger und dazwischen gibt es noch jede Menge Abstufungen (beiderseits)...es kommt halt darauf an, welche Position man einnehmen will und aus welcher Perspektive man die Situation betrachten möchte.

    Was mich irritiert ist die inflationäre Verwendung des Begriffs "Hass*".

    Egal wie weit das mit Magnusson nun ist, mich ärgert vor allem, (ohne dem Spieler zu nahe treten zu wollen) dass dem Benno wohl die Phantasie fehlt mal über einen anderen Typ Handballer, bzw. anderen Typ Handball nachzudenken als wir derzeit zu sehen bekommen.


    Mit dem gesunden Albin hat das ja durchaus gut funktioniert. Der Gedanke, das fortzuführen liegt auf dre Hand, zumal man damit auch die Niesche hat, in der die großen und finanzkräftigen Vereine (üblicherweise) nicht räubern. Und Steinert ist ja nun mit 1,95m auf dem Papier auch schon ein Stück höher gewachsen.

    Warum ist der Isi die einzige Alternative? Ich hoffe es nicht.


    schaut man unsere geplanten Wechsel der jüngeren Vergangenheit an, dann sind die mit Vorlauf 1-2 Jahre oder mehr geplant. Ich nehme an, wir sind nicht die einzigen, die so agieren. Heißt im Umkehrschluss, die Perspktivspieler, die in Frage kommen, haben Planungssicherheit mit gleichem Vorlauf.
    Bei uns ist die Situation, dass wir Steinert und den Isi ab 20/21 und für 19/20 eine Stelle vakant haben. (Ich setzt voraus, dass der Isi-Wechsel mehr oder weniger fix ist). Das bedeutet, man sucht einen Spieler, der für ein Jahr aushilft. Die Aushilfen der letzten Jahre (Plaza, Knorr, Schöngarth...) hatten wenig Nutzen für den SCM. Auf RR müsste dieser dann auch noch besser als Albin sein, der bewiesen hat, dass er beim SCM funktioniert. Diesen Spieler zu finden, der dann auch noch für ein Jahr zum SCM kommt...da fehlt mir die Phantasie. Insofern halte ich den vorgezogenen Wechsel oder das Festhalten an Albin als die beiden in Frage kommenden Handlungsoptionen.

    Auf die langen Vorlaufzeiten für Wechsel wurde ja hier nun schon mehrfach hingewiesen, d ajemanden kurzfristig zu finden, wäre schon pures Glück. Ich wage mal die Behauptung: Wenn der SCM seinerzeit eine Handlungsoption gehabt hätte, wäre Lagergreen hier nie aufgeschlagen. Die gab es aber wohl nicht, wie es sie scheinbar aktuell auch nicht gibt. Gleichzeitg muss man feststellen, dass der Spieler wissend, hier nur auf der Durchreise zu sein, dem Verein mehr geholfen hat, als andere Spieler seiner Position, die durchaus auch lange hier waren. Ich kann also den Fan-Wunsch verstehen, hier klare Verhältnisse zu schaffen, gleichwohl spricht nichts gegen die Behauptung, dass er nach Genesung genauso weiterhin eine Hilfe für den SCM ist/sein kann. Außer dass die Fakten nun öffentlich sind, hat sich ja nichts verändert. Ob da eine andere Jahres-Notlösung (Vujin, Lipovina oder welche Namen da noch genannt wurden) vorzuziehen ist, wage ich mehr als zu bezweifeln. Sollte der Isi verletzungsfrei sein und vorzeitig zu haben, dann wäre das für mich die einzige sinnvolle Alternative - ansonsten: Augen zu und durch.

    ja nu, der Kieler Rückraum ist ja nun nicht im letzten Jahr um 20 gewachsen, wenn das das Kriterium wäre und in der Liga hat es gegen genau diesen Rückraum zu zwei Siegen gereicht.
    Für mich gab es drei Knackpunkte:
    - Chancenverwertung, speziell vor der Pause
    - Einstellung des THW zur Deckungsarbeit Anfang HZ 2
    - Ausfall RR beim SCM

    Glückwunsch nach Kiel zum sehr verdienten Pokalsieg.

    Ok, wenn der Berti und der weitere Ex vor etwa 3-5 Jahren zu diesem Club gegangen wären, könnt man es ja so bezeichnen. Aktuell wäre abrüsten doch treffender :hi:


    Ich kann an den aktuellen Leistungen Bertis nichts negatives feststellen. Sollte er die in der schweizer Liga auch bringen, wüsste ich nicht, wie man da auf Abrüsten kommt.

    Das müsste damals der Fall Narcisse vs. VfL gewesen sein, in dem juristisch festgestellt wurde, dass einseitige Optionen ungültig seien. Insofern würde es mich wundern, wenn diese wieder Einzug gehalten hätten bzw. welchen Kniff man gefunden hat.

    Das Problem ist doch, dass es ein Regelwerk gibt und eine gelebte Praxis. Beide sind nicht deckungsgleich. Das geht bei Schritten los, abgestanden von den Außen, Kontakt der Außen beim Sprung, Stoßen in der Luft, Abwehr im Kreis...etc. Wenn man da die Regeln stren nach Wortlaut auslegt, wäre ich gespannt wieviele reguläre Tore beispielsweise ein Abalo macht. Das wird nur einfach nicht streng ausgelegt, weder in der BuLi, noch im Pokal noch in den europäischen Wettbewerben. Dieses Verhalten ist der "Konsument" gewohnt.
    Nun ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn man sich plötzlich darauf besinnt, regelkonform pfeifen zu wollen - dazu sind die Regeln ja de facto da. Schwierig finde ich, wenn man sich nur einzelne Themen rauspickt und den Rest weiter wie bisher macht - warum genau diese und warum die anderen nicht? Genauso die Frage, warum so drastisch. Für den Kenner und Insider ist das auch noch OK, weil der in der Regel weiß, dass man nur drei Schritte machen darf und nicht im Kreis zu stehen hat. Wenn die Millionen Fernsehzuschauer, die sonst wenig mit Handball zu tun haben und eigentlich nur ein spannendes Spiel sehen wollen, sich mit einer ungewohnten Regelinterpretation auseinander setzen müssen, ist das schwierig für die Akzeptanz.
    Ich denke man wäre gut beraten, diese Anpassungen oder Rückbesinnungen auf das Regelwerk moderat und über über einen längeren Zeitraum zu steuern und nicht zu den Großereignissen mit einem anderen Maßstab anzutreten. Und noch ein Aspekt: Wenn es denn so gewollt ist, müsste der Maßstab auch in den nationalen Ligen und den internationalen Wettbewerben durchgehalten werden. Das wird spannend zu beobachten. Andernfalls erhält man zwangsläufig Wettbewerbe nach klasischen Regeln und Freestyle. Das kann wohl nicht im Sinne des Sports sein.