Beiträge von BerndO

    Schon klar, dass Göppingen ein Farbenproblem hatte.

    Der Ballbesitz wechselt in so einer Situation nur dann, wenn in dem Moment das Spiel läuft, d.h. es ist keine Wurfentscheidung getroffen worden. Dies war jedoch hier der Fall, denn nach dem Torerfolg von Nordhorn muss es ja mit Anwurf weitergehen. Egal was dazwischen passiert, es kann keine andere Spielfortsetzung geben als Anwurf.

    Eine Zeitstrafe für Göppingen ist falsch und ein FW für Nordhorn wäre genauso falsch gewesen.

    Sicherlich sollte jede (BuLi-)Mannschaft in der Lage sein sich entsprechende Leibchen in der richtigen Farbe zu besorgen, aber sollte wegen einer falschen Farbe tatsächlich eine Zeitstrafe ausgesprochen worden sein, so handelt es sich hier meines Erachtens um einen Regelverstoss (zumindest um einen Verstoss gegen SR-Anweisungen).

    Siehe dazu Schreiben von Hans Thomas auf der DHB-Webseite, wo unter "Fehlerhafte Trikotfarben" ganz klar festgehalten wird, dass hier lediglich auf Ballverlust (bei laufendem Spiel) und Abstellung des Mangels zu entscheiden ist. Da hier ja bereits auf Anwurf entschieden war, hätte es ohne Konsequenzen für Göppingen weitergehen müssen.

    Ja, es sei denn, die Farbe des Leibchens entsprach der Trikotfarbe der übrigen Feldspieler, dann ist es klar ein Wechselfehler...

    Aber spielte Göppingen nicht in Grün und das Leibchen war gelb statt blau??

    Oder vielleicht gab's die zwei Minuten ja wegen was ganz anderem? ;)

    Wenn er, der ZN (den Sekretär geht das überhaupt nichts an) einen Fehler zugibt, so dürfen die SR keine Strafe aussprechen. Aber sie dürfen sich auch nicht von irgenwelchen Trainern beinflussen lassen... :rolleyes:

    Fehler von Z/S dürfen nicht zu Lasten eines Spielers gehen. Wenn der Z eingeräumt hätte, dass seine Ansagen durchaus missverständlich waren, so hätte ich als SR keine Zeitstrafe ausgesprochen.
    Also Reststrafzeit und Spielfortsetzung gemäß Spielsituation.

    Hallo Frodo, immer schön aufmerksam lesen ;) kreisbomber selber hat KEINE persönliche Bestrafung bekommen.

    Ergänzen (als 5. Feldspieler) darf er (Kreisbomber) - oder ein anderer Spieler ausser dem Spielertrainer - nach Ablauf der ersten Strafzeit. Ansonsten könnte er jederzeit - auch vorher - ganz normal eingewechselt werden.

    Also, richtige Antwort: Variante 1

    Aber im Prinzip hat das Lasse (und auch Frodo) ja schon so geschrieben.

    Also ich denke, dass eine Bestrafung nur dann wirklich angebracht ist, wenn es quasi gar keine Möglichkeit gibt, die Beleidigung zu "überhören", es also praktisch jeder in der Halle mitbekommt. Ansonsten sollen die das, wie Thorsten schon gesagt hat, mannschaftsintern regeln.

    Zitat

    Original von Waldorf
    Torwart B kommt aus dem Torraum, läuft A entgegen und prallt mit A zusammen. B war in der Vorwärtsbewegung.

    Tja, ohne es gesehen zu haben: Nach der Beschreibung hätte "Heinz" wohl eigentlich duschen gehen müssen...

    EDIT: Und Absicht ist wirklich kein Kriterium in so einer Situation. Man lese hierzu vor allem die Kommentare zu den Regel 8:5 bzw. 8:7:

    Zitat

    8:5 Kommentar:
    Auch kleine Vergehen mit geringem Körperkontakt können sehr gefährlich sein und zu schweren Verletzungen führen, falls die Regelwidrigkeit in dem Moment erfolgt, wenn sich der Spieler im Sprung in der Luft befindet und schutz- und arglos ist.
    Die Gefährdung des Spielers und nicht die Intensität des Körperkontaktes ist maßgebend für die Beurteilung, ob in dieser Situation eine Disqualifikation geboten ist.

    8:7 Kommentar:
    Eine Tätlichkeit ist im Sinne dieser Regel ein besonders starker und absichtlicher Angriff auf den Körper einer anderen Person (Spieler, Schiedsrichter, Zeitnehmer/Sekretär, Mannschaftsoffizieller, Delegierter, Zuschauer, usw.) definiert, also nicht nur eine Reflexhandlung oder das Ergebnis unachtsamer und übertriebener Methoden beim Abwehrversuch. Anspucken ist, sofern das Opfer getroffen wird, eindeutig eine Tätlichkeit

    Zitat

    Original von Zickenbändiger
    Genau dieser eine Schritt mehr Anlauf ist seit dieser Saison nach den Regeländerungen mit Freiwurf zu ahnden.

    Um genau zu sein: Auch vor den Änderungen war dies bereits mit FW zu ahnden, wenn er sich dadurch unmittelbar einen Vorteil verschaffte. Neu ist hingegen, dass dies bereits im Wiederholungsfall dann geschieht, wenn der SR erkennt, dass der Spieler ausserhalb des Spielfelds steht, der Ball aber noch gar nicht zu ihm gespielt wird.

    Ist aber ne schwierige Kiste, dies immer einwandfrei zu erkennen, wenn man mal berücksichtigt, welchen Raum der Tor-SR zu beobachten hat, um ballungebundene Aktionen zu beurteilen.

    Ich habe von solch einer Regelung noch nie etwas gehört (soll aber nix heissen), und wenn Euer Stafflelleiter schon sagt, Ihr braucht Euch darum keine Gedanken mehr zu machen, dann wird dem wohl schon so sein. Oder ist er so wenig vertrauenswürdig?
    Jedenfalls wird Dir hier niemand genauer darüber Auskunft dazu geben können als er, der es ja wissen muss. Zumal Du keine Angaben über Deine "Herkunft" gemacht hast.

    P.S.: Herzlich Willkommen in der "Ecke"

    So hat jeder andere Anweisungen:

    Bei uns gibt es sehr wohl die Empfehlung, wenn ich mich recht erinnere, bei laufender Hinausstellung bei einem 7m TimeOut zu geben. Es spielt auch keine Rolle, welche Mannschaft in Unterzahl spielt oder ob beide mit einem Spieler weniger spielen. Mal abgesehen von klaren Verhältnissen gegen Ende gebe ich in so einer Situation immer TimeOut (wenn ich dran denke, mal fällts uns noch zu spät ein, weil das Bestreben da ist so wenig TimeOuts wie möglich zu geben :rolleyes:)
    Ich halte diese Regelung auch durchaus für sinnvoll.

    Schon witzig, was sich so abspielt...

    2 Minuten für den Trainer wegen Wechselfehler :wall:
    Wechselverbot für den TW beim 7m weil es kein TO mehr gibt :wall:

    Wo waren denn die zwei beim letzten Lehrgang?

    Es verlangt auch niemand, dass man einen TW-Wechsel erst einmal beim SR anzeigen muss. Vielmehr reagieren die SR auf einen TW-Wechsel von sich aus mit TO.

    Selbst in der Jugend sind wir mittlerweile angehalten bei angezeigtem TW Wechsel durch ein TO diesen auch zu ermöglichen.

    Musstet Ihr den Wechsel wieder rückgängig machen?

    Auch wenn lediglich die Spielkleidung nicht ordnungsgemäß ist, so darf zwar keine persönliche Strafe ausgesprochen werden, aber auf Ballverlust muss entschieden werden. Ob der Regelverstoß dann noch spielentscheidend war ist bei der Restspielzeit nicht mehr so ganz eindeutig, da der Verlust des Ballbesitzes ja "rechtens" war.

    Aber 100%ig sicher bin ich mir nicht, ob darunter auch eine fehlende Brust- bzw. Rückennummer auch zählt. Wenn nicht hat der Einspruch wohl gute Chancen.

    siehe hier unter Punkt 10

    Dany: Nur für den Fall, dass sie Einspruch eingelegt haben, wieso glaubt ihr (Theo hat das unterschwellig auch für unmöglich gehalten), dass der (oder prinzipiell jeder) SR in einer Stellungnahme, die er dann wird abgeben müssen, dies nicht genauso schildert?

    Irgendwo oben stand doch: SR sind auch Menschen und machen Fehler, gell Theo?
    Und manche gestehen sie auch ein, und dass dieser Kollege zu denen gehört scheint ja der Fall zu sein.

    @djplanlos: Jedenfalls ist diese ganze Diskussion müssig, so lange ihr auf dem Spielbericht keinen Einspruch angekündigt habt. Aber wäre doch schön, wenn ihr bei Eurem nächsten Spiel mit diesem SR darüber in Ruhe nochmal sprechen könnt anstatt hier nachtragend zu sein und von vornherein negativ ihm gegenüber eingstellt seid. Ich glaube er hat ein Gutteil dazu beigetragen.

    Das einzig Unschöne in meinen Augen ist in der Tat, dass der gegnerische Trainer ungeschoren davon kommt

    härter_schneller: Nicht jeder Zweck heiligt die Mittel, wer weiss vielleicht laufen dann Deine Spieler nach Deinem Vorbild jedesmal vom Platz wenn sie sich benachteiligt fühlen.

    Geht's bei der Diskussion nicht auch um Situationen, in denen der SR zwar eine DQ aussprechen kann, aber eben nicht auf 7m entscheiden kann? Sprich Verhinderung der schnellen Mitte (ich glaube Kiel-Flensburg war da ein schönes Beispiel), wo es ja mit Anwurf weitergehen muss?

    Allerdings bin ich auch kein Freund davon, Situationen je nach konkreter Spielzeit anders zu bewerten. Und im konkreten Fall ist der benachteiligten Mannschaft ja auch durch die Sperre nicht geholfen.

    Mal eine ähnliche Situation (aus dem richtigen Leben):

    Ein Spieler freut sich 5 Sekunden vor Spielschluss so sehr darüber, dass sein TW gerade eben mit einer Glanzparade den Ausgleich verhindert hat und wirft deshalb den glücklicherweise zu ihm abgeprallten Ball voller Freude auf die Tribüne.

    Haltet ihr hier eine Disqualifkation für angemessen? Er befand sich ja regulär in Ballbesitz...