ZitatOriginal von Schwaniwolli
Darüber hinaus wollen die Vereine im Verbandsgebiet die Einhaltung des Verbotes untereinander reglen, das heisst, unsere SR sind damit ein wenig aus der Schußlinie.
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ZitatOriginal von Schwaniwolli
Darüber hinaus wollen die Vereine im Verbandsgebiet die Einhaltung des Verbotes untereinander reglen, das heisst, unsere SR sind damit ein wenig aus der Schußlinie.
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@Todde: Ich seh es da eher andersum: Die Bestrafung von Baur war in Ordnung (es war ein Schlag und nicht _nur_ der Versuch den Ball sauber zu _spielen_ und das bei einem TG von hinten). Aber die Bestrafung von Goluza war halt nicht ausreichend. Eine rote Karte für den Kroaten und die Relation hätte gestimmt.
In solch einer Situation muss Baur einfach klar sein, dass er zu 99% mit einer Zeitstrafe vom Feld muss. Also: Finger weg. Einfach unclever.
Wie sagt der handballunerfahrene Amerikaner so nett (siehe anderen Thread) über Torleute:
"borderline crazy" ![]()
Die Frage nach der Spielfortsetzung habe ich mir auch sofort gestellt, und siehe da, in der Wiederholung war deutlich zu sehen, dass mindestens ein Kroate sich bereits in etwa auf Höhe der Mittellinie befand. Insofern denke ich auch, dass die beiden Schweden in _der_ Hinsicht richtig lagen.
Allerdings frage ich mich ernsthaft, was in so einem Turnier eigentlich passieren muss, dass hier mal der rote Karton gezogen wird? Wahrscheinlich muss der gefoulte Spieler mit dem Kopf unter dem Arm die Halle verlassen.
Allein in Spielen mit deutscher Beteiligung (andere konnte ich leider nicht sehen) gab's mindestens 4 Situationen (Goluza vs. Kehrmann, Kretzschmar vs. Duschebaev, Immel vs. Frankreich, Abati vs. Kehrmann), die meines Erachtens mit einer Disqualifikation und nicht mit einer Hinausstellung hätten geahndet werden müssen.
Wenn Du voll abrechnen darfst machst Du doch einen guten Schnitt ![]()
Aber mal ernsthaft: Habe ich jetzt auch noch nicht erlebt oder von gehört. Ich denke mal, dies ist eine Art Sonderregelung für "große" Turniere, da hier wohl aufgrund von Terminproblemen oder Wettbewerbsverzerrung wegen höherer Belastung an eine Spielwiederholung als Ganzes nicht zu denken ist.
Im normalen Punktspielbetrieb wird es so was wohl nicht geben, oder etwa doch, Schwaniwolli??
Wie konnte ich das nur vergessen, hatte irgendwo davon gelesen. Ist ja wirklich ein erlesenes Teilnehmerfeld. Da wünsche ich dann mal viel Spass.
Ist denn SRKA auch mit dabei, oder kommt das noch zu früh für ihn? ![]()
Zitat
Muss ich jetzt dumm sterben?? ![]()
ZitatOriginal von Jörg aus Basche
Soll das eine Drohung oder ein Versprechen sein??
Leider bin ich aus dem Alter, in dem ich das als Versprechen auffassen könnte, wirklich raus. Gnade, mhs, ich tu's auch nie wieder ![]()
Was solls, ich bin ab Samstag eh 3 Wochen in Urlaub
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ZitatOriginal von ulle
s´langt
Ist da jemand ein bissel genervt? ![]()
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Schaut doch nur mal unter http://www.baunetz.de/bmvbw/verkehr/bab/laender.php3
nach. Dann werdet Ihr erkennen, dass fat jeder wohl ein Leidensgenosse ist. ![]()
Wenn es sich um Ordner handelt, die sich durch Meckern hervortun, so ist das zumindest einen Eintrag im Spielprotokoll wert. Entsprechende Strafen werden schon dazu führen, dass sich die Vereine ihr Ordnerpersonal besser auswählen.
Fliegen Gegenstände solltest Du auf alle Fälle das Spiel unterbrechen und über den MV des Heimvereins den Ordnungsdienst aktivieren. Wird dann nicht für Abhilfe gesorgt, kannst Du im extremen Extremstfall - sprich Gefahr für Spieler, Offizielle, SR und andere Zuschauer - das Spiel abbrechen - und das wird dann richtig teuer - neben dem wahrscheinlichen Spielverlust. Aber selbst wenn es danach weiter gehen kann ist ein Eintrag im Protokoll auf jeden Fall notwendig.
Als SR bleibt einem ansonsten nur übrig, sich ein dickes Fell anzuschaffen und evtl. während einer Spielunterbrechung beim MV des Heimvereins anzufragen, was denn der Ordnungsdienst gedenkt, gegen offensichtlich extreme Zuschauer zu unternehmen. Aber einen Anspruch darauf, dass der Pöbelnde Zeitgenosse aus der Halle entfernt wird, hast Du nicht.
ZitatOriginal von T.N.T.
Bei der von Dir zitierten klaren Torgelegenheit ohne Ballbesitz geht es darum, dass die Schiedsrichter es mit einem Strafwurf ahnden sollen, wenn z.B. ein Pass zu einem vollkommen freistehenden Mitspieler regelwidrig verhindert wird, es also ohne die Aktion zu einer klaren Torgelegenheit gekommen wäre.
Wobei hier zu beachten ist, dass nur das Vergehen am möglichen Passempfänger mit 7m zu ahnden ist. Nicht allerdings das Vergehen am passgebenden Spieler, also der Pass zum freistehenden Mitspieler regelwidrig unterbunden wird.
Aber ansonsten stimme ich zu, in der ursprünglichen Szene hätten die SR meines Erachtens das Spiel nicht mit 7m fortsetzen dürfen.
Vorteil, Vorteil, und nochmal Vorteil!!! Aber nicht die Bestrafung vergessen.
Wow, das ist ja echt mal ein Knaller. Hat es das eigentlich schon mal gegeben in der Oberliga des BHV?
mhs: An welchen Verein denkst Du da?
ZitatOriginal von Lasse
Ich wollte schon immer mal als SR Applaus bekommen.
Na, dann wünsche ich viel Vergnügen ![]()
Mensch, Ulle, jetzt sag doch auch mal was... ![]()
Ich red mir hier sonst noch den Mund fusselig.
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ZitatOriginal von Lasse
Es sei denn, beim Wechselfehler darf Vorteil gewährt werden.
Es darf nicht nur, es muss, es soll!!! Zumindest was den SR angeht.
Den ZN hat hingegen sofort zu pfeifen, wenn er den Wechselfehler erkennt.
Leute, Ihr bekommt "Standing Ovations" wenn Ihr als SR einen solchen Treffer nicht anerkennt. ![]()
Entscheidend ist in der Tat der Zeitpunkt des Vergehens, nur warum in drei Teufels Namen soll man einer Mannschaft ein Tor aberkennen, wenn sie keinen Fehler gemacht hat sondern lediglich der Gegner? Klar hat der Zeitnehmer gepennt, aber eine Nichtanerkennung des Tores wäre doch eine Bestrafung der nicht fehlbaren Mannschaft.
Und dass eine Mannschaft mit einem Spieler mehr auf der Platte als erlaubt kein reguläres Tor erzielen kann, da sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?
ZitatOriginal von Lasse
Deshalb würde ich auch bei Frage 3 keine DQ geben, da der Spieler eben "nur" zu früh hineingelaufen ist.
Woher weisst Du das? Es kann ja auch ein aufmerksames (und damit grob unsportliches?!) Kerlchen sein??
Das wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin durchaus auch der Meinung, dass ein solch bewusstes Hereinlaufen und Verhindern der Torgelegenheit als grob unsportlich zu bewerten ist. Aber in diesem Fall bin ich halt meinem Lehrwart "hörig". Wir hatten diese Diskussion schon öfters, mehrere Fragen im offiziellen Regelkatalog des Verbandes wurden umgestellt (keine DQ mehr, sondern nur noch Hinausstellung).
Aber ich diskutiers mit ihm auch gerne nochmal ![]()
Lasse: Ich glaube nicht, dass sich dies widerspricht. Im ersten Zitat ist die abwehrende Mannschaft die fehlbare Mannschaft, die bei einer Nichtanerkennung des Tores ja sogar noch belohnt werden würde => Tor Angriff + Hinausstellung Abwehr + Fortsetzung mit Anwurf
Im zweiten Zitat begeht jedoch die angreifende Mannschaft einen Wechselfehler vor dem Torerfolg, der somit regelwidrig zustande gekommen ist => FW Abwehr + Hinausstellung Angriff
@Rheinland-SR: Auch wenn auf FW für F6 entschieden wird, muss es noch eine Hinausstellung gegen G3 geben, da er ja unerlaubt die Spielfläche betreten hat. Aber so wie diese Frage gestellt ist, wird man es wohl kaum erleben.
Zu Antwort d): ich habe ein grundsätzliches Problem mit Disqualifikationen bei Wechselfehlern, aber ich wiederhole mich ![]()
Zu Frage 5) und 6) habe ich oben ja noch mal was geschrieben. Aber prinzipiell ist es halt so: Eine Mannschaft mit mehr Spielern auf dem Feld als erlaubt kann kein reguläres Tor erzielen - es sei denn die SR pfeifen schnell genug an. ![]()
Ach herrlich, erst ist/scheint alles klar, und dann wird alles wieder "zerredet" ![]()
Die Frage ist in der Tat wirklich, welcher Zeitpunkt entscheidend ist: Der Zeitpunkt des "Vergehens" oder der Zeitpunkt der Spielunterbrechung (bzw. des ersten Versuchs, das Spiel zu unterbrechen) durch Signal des Zeitnehmers??
Für den Fall, dass der ZN nach Anerkennung eines Tores (und vor Wiederanpfiff) einen Wechselfehler der angreifenden Mannschaft vor dem Torerfolg meldet, geht's ja mit FW und Hinausstellung weiter. Ergo: Zeitpunkt des Vergehens ausschlaggebend.
Gilt selbiges auch für das Beantragen des TTO? Ich denke nicht, denn im Handball-SR gibt's einen schönen Satz, der sagt:
"Verliert die Mannschaft den Ballbesitz, bevor der ZN pfeifen KANN, so wird ihr die grüne Karte zurückgegeben". Denn daraus folgt ja, dass nicht der Zeitpunkt der Beantragung ausschlaggebend ist.
Im übrigen muss ich Marc recht geben: Ist der Ball unterwegs zum Tor und der Pfiff kommt bevor er im Tor landet, gehts weiter mit TTO und FW. Kommt der Pfiff danach geht's mit Anwurf ohne TTO weiter, auch wenn die SR vor dem Pfiff des ZN noch nicht wegen Torerfolg gepfiffen haben (analog Toranerkennung bei automatischem Schlusssignal).
Ach ja: @Rheinland-SR: Was waren denn jetzt die "Musterlösungen" der Fragen 1-3??