Die Hannoveraner machen schwerwiegende Unterschiede zwischen ihren Stadtteilen...
Als Nicht-Hannoveraner fällt es schwer, zwischen Misburg und Anderten zu unterscheiden zumal beide direkt nebeneinander liegen. Man merkt als Aussenstehender nicht, wenn man von A. nach M. kommt.
Jeder reklamiert natürlich gern für sich, solch einen berühmten Handballer wie Petersen erzeugt zu haben. Hannover ist da ja nun nicht so gesegnet. Aber da kann ja ein Stadtteil ohnehin nix für...
zu Hohenberg: Sicherlich ein Guter, aber erst mal muss er wieder fit werden und zweitens Konstanz zeigen. In Burgdorf hat er jedenfalls alle Chancen. Die Konkurrenz auf RA ist gering.
zu Wechsel Anderten->Burgdorf: Dieses Lokal-Konkurrenz-Getue hat mit ziemlicher Sicherheit auf die Wechselabsichten der Spieler keine Auswirkungen. Im Moment könnte kaum ein Anderter in Burgdorf mithalten.
Ausserdem wird dieses Verhalten bei beiden Mannschaften zu nix führen. Anderten bringt im Moment max. 400, Burgdorf vielleicht 600 Zuschauer in die Halle. Da können sich beide "Hannover" nennen wie sie wollen.
Hier braucht es einen Zusammenschluss der (Halb-)Profi Abteilungen, der im letzten Jahr halbherzig angegangen und zur Erleichterung der Verantwortlichen an den selbsternannten Provinzfürsten gescheitert ist. Nur dann ist Liga 1 wenigstens annähernd realistisch.
Es muss Schluss gemacht werden mit dem Provinzgesumsel. Handball muss als "dritte Kraft" in Hannover etabliert werden. Ansonsten werden sich beide mit guter Nachwuchsarbeit (auch da machen sie sich Konkurrenz!) ausgestatteten Vereine kurz- bis mittelfristig irgendwo unterhalb der ZLN wiederfinden. Und da gehören sie dann auch hin.
(Entschuldigung für teilweise O.T.)