Beiträge von Arcosh

    Ich wäre dafür, dass der Schiedsrichterfokus in der nächsten Saison mal auf die Schritte gelegt wird. Dieser Fokus wäre mal zielführender als dieser Blick auf die Außenverteidiger.

    Mit den Regeländerung ab 01.07.2025 wird der Nullschritt aus eigenem Prellen zugelassen. Bei der Geschwindigkeit im Profihandball lässt sich ein sauberer Nullschritt kaum bewerten, sodass die Schiedsrichter im Zweifelsfall vier Schritte zulassen und erst ab dem fünften Schritt abpfeifen werden.

    Zudem wird der Wortlaut von Regel 6:2 (Betreten des Torraums zur Behinderung einer Torchance) dahingehend geändert, dass nun der Torraum nicht mehr deutlich betreten werden muss, sondern bereits das Berühren der Torraumlinie ausreicht, um einen Siebenmeter zu verschulden.

    In der Kombination sind diese beiden Regeln eine enorme Schwächung für die Abwehr. Einen schnellen Angreifer, der bei 9 oder 10 Metern den Ball aufnimmt, im Nullschritt bereits seinen Wackler ansetzt und dann noch weitere drei Schritte in die Abwehr hinein machen darf, zu stoppen, ohne dabei selber auch nur mit den Hacken die Torraumlinie zu berühren, ist fast unmöglich. Dazu müssten die Abwehrspieler zu Beginn der Aktion mindestens einen Meter vor der Torraumlinie stehen und das würde Kreisläufern und einlaufenden Außenspielern Tür und Tor öffnen. Das bedeutet für mich, dass die IHF den Handball noch torreicher und vermeintlich spektakulärer gestalten will. Ich hoffe nicht, dass man dabei dem Irrweg der NBA folgt, die zu Gunsten des Entertainments die Regelauslegung zugunsten der Angreifer immer weiter aufgeweicht hat bis ein Großteil der Spiele zur reinen Show ohne Wettbewerbswert verkommen ist und man sich nun über die einbrechenden Zuschauerzahlen im TV wundert.

    Barcelona wieder mit Glück!

    Gruppensieger mit 22:6 Punkten und daraus resultierend ein schwächerer Gegner im Viertelfinale ist erarbeitet und nicht allein Glück.

    Sporting würde ich gerne in Köln sehen (obwohl Nantes eine große Hürde auf dem Weg dahin ist) ... und dazu am liebsten Veszprem, Berlin und Barcelona.

    na, ja, zugezogene vielleicht und wegen mir auch ein paar "Alteingesessene".

    Worauf ich hinaus will: Stuttgart ist in diesem Punkt nicht mit Köln oder Mainz vergleichbar, da würde es mich nicht wundern, wenn an Karneval die Sporthalle leer bleibt, in Stuttgart dürfte dieser Punkt weit weniger ins Gewicht fallen. Aber sei`s drum, der Terminkalender ist immer eng, es muss erst mal ein anderer Termin gefunden werden.

    Man muss den Karneval nur entsprechend einbinden, dann wird im Rheinland auch an den Karnevalstagen die Hütte voll. Siehe z.B. in Bonn.

    Da verstehe ich die Prognose für die Füchse nicht ganz.

    Wie meinst Du das? Du kannst per Drop-down-Menü für alle noch offenen Spielpaarung auswählen, ob es Heimsieg, Unentschieden oder Auswärtssieg gibt und dann anhand Deiner Auswahl die resultierende Abschlusstabelle (nach Punkten) berechnen lassen.

    ....... Deutschland spielt doch nur den Zahlmeister.

    Letztes Jahr waren es ca. 450.000 €, die Deutschland für die ESC-Teilnahme an die EBU gezahlt hat. Dafür bekommst Du in der ARD keine vergleichbare Samstagabendshow produziert. Insofern ist das sogar eine preiswerte Möglichkeit der Programmgestaltung.


    Apropos Regelwerk:

    Die Darbietung von "Baller" bewegt sich am Rande des zulässigen. Ich persönlich fand die stimmliche Performance beim Vorentschied sehr schwach und falls sie es in Basel tatsächlich nicht schaffen sollte, die prägende Textstelle so auch live zu singen, sondern dabei die Lippen geschlossen bleiben müssen, dann wäre Platz 20+ wohl berechtigt.

    Viertelfinale

    FC Porto/Fenix Toulouse vs. Montpellier Handball

    VfL Gummersbach/MT Melsungen vs. Bidasoa Irun

    HC Kriens-Luzern/Limoges Handball vs. THW Kiel

    Benfica Lissabon/GOG Gudme vs. SG Flensburg-Handewitt

    Statt im Frühjahr nach Porto und gegebenenfalls Montpellier zu fliegen, geht es nun also im Auto nach Kassel. Schade ...

    Wenn der Auszeit-Buzzer in den letzten 30 Sekunden in den Angriff des Gegner gedrückt wird, darf der übrigens auch wählen, ob Freiwurf oder 7-Meter!

    Sollte es jetzt öfter vorkommen, muss man das dabei auch so einführen.

    Die Tatsache, dass seitens der HBL in den Richtlinien zur Nutzung der Buzzertechnik für die missbräuchliche Nutzung des Buzzers in den letzten 30 Sekunden des Spiels explizit diese Wahlmöglichkeit zwischen Freiwurf und 7m vorgesehen wurde, zeigt meiner Meinung nach, dass man sich genau mit dem in Flensburg eingetretenen Szenario beschäftigt hat. Der Buzzer wäre aus Sicht von Parrondo die zuverlässigere Möglichkeit zur Einflussnahme gewesen, aber dies hatte die HBL bereits im Vorfeld erkannt und ausgeschlossen.

    Dies lässt vermuten, dass die HBL generell nicht will, dass durch bewusste Regelverstöße eine Mannschaft einen Ballbesitzwechsel erzwingen kann. Die Frage ist nur, wie dies in den Regeln entsprechend abgebildet werden kann, weil die offiziellen IHF-Regeln außerhalb des Zugriffs der HBL liegen und abweichende Regelungen nur in wenigen, explizit genannten Fällen möglich sind.

    Jetzt wird es albern. Wetzlar war 2007 Spielort einer Vorrundengruppe der Handball-WM der Herren und Du denkst, dort ließe sich logistisch kein DHB-Pokal Final Four der Frauen ausrichten?

    Es ist ja vollkommen in Ordnung, dass Stuttgart der HBF vielleicht das insgesamt bessere Gesamtpaket (inkl. potentem Namenssponsor) bietet. Aber ich bin vollkommen bei Löwenherz, dass es in Deutschland ein paar Dutzend Städte gibt, die logistisch und organisatorisch diese Veranstaltung ausrichten könnten. Wir reden über eine Zwei-Tage-Veranstaltung mit 4000 Zuschauern und ca. 150 Aktiven und Offiziellen. Da hat manches Regionalliga-Fußballspiel oder Musikfestival auf dem Dorf mehr Aufwand.