Beiträge von Arcosh

    Dann korrigiere ich: bei allen Topclubs. Flensburg kostet 80,- mit Flock. Das hast du unterschlagen. Also auch nur 2,- günstiger.

    Okay. Ich hatte hier nur 82€ bzw. 87€ für das THW-Trikot gelesen und nicht gesehen, dass der Grundpreis auch "nur" 70 € sind. Insofern bewegt sich der THW Kiel im üblichen Rahmen der HBL-Vereine.

    Nicht nur die Mannschaften nutzen die Vorbereitungsspiele:

    Zitat

    [...] Anschließend kam es in der SCHWALBE arena zu einer Premiere. Die Partie wurde nicht nur vom neuen Rechtepartner DYN als Testballon für seine Übertragungen genutzt, auch der DHB testete den Videobeweis, der ab dieser Saison zur Anwendung kommen wird. Für die vermeintlich klare Zeitstrafe gegen Vujovic nach 14 Minuten wurde er erstmals eingesetzt und sollte noch drei Mal zur Anwendung kommen. Zu Beginn der zweiten Hälfte sollte Ellidi Vidarsson (35.) nach Videobeweis sogar noch die rote Karte sehen. Überhaupt kassierte Gummersbach 14 Strafminuten - bei Melsungen waren es acht. [...]

    Quelle: Oberberg-aktuell.de

    Das entspricht im Prinzip der Funktionsweise einer Dashcam, die laufend Videoaufzeichnungen erstellt, aber nur dauerhaft abspeichert, wenn der User das per Knopfdruck auswählt.

    Es gibt Apps wie z.B. Droid dashcam für Android Smartphones, die diese Funktionsweise auf das Smartphone übertragen. Vielleicht würde Dir das helfen.

    Die besten Schiedsrichter der Welt kriegen es seit zweitausend Tagen nicht hin.

    Sie konnten dieses Hilfsmittel, aber bislang nicht in "alltäglichen" Spielen einsetzen. Ein Champions-League-Final4, eine DHB-Pokal-Endrunde oder eine Handball-WM sind Spiele auf höchstem Niveau und mit besonderer Intensität, die selbst für die besten Schiedsrichter der Welt eine besondere Herausforderung - sowohl physisch als auch psychisch - darstellen. Es ist ja nicht so als hätte es zuvor ohne Videobeweis keine seitenlangen Schiedsrichter-Diskussionen nach derartigen Topspielen gegeben.

    Lass dieselben Schiedsrichter den Videobeweis bei Wetzlar gegen Göppingen einsetzen, wo hinterher nicht einmal das Lokalblättchen mehr als eine Zeile auf die Schiedsrichterleistung verwenden wird. Routine ist für mich der Schlüssel zum Erfolg für den Einsatz des Videobeweises. Ein Gespann wie z.B. Schulze/Tönnies leitet pro Saison vielleicht 30 HBL-Spiele und ich würde erwarten, dass sie kommende Saison 5-10 mal den Videobeweis bemühen werden. Das ist immer noch nicht viel, um eine Form von Routine zu entwickeln, aber es ist ein ganz anderer Umgang als wenn man ihnen (überspitzt formuliert) vor dem Final4 sagt: Übrigens haben wir jetzt hier den Videobeweis für Euch. Viel Erfolg damit!"

    Ich glaube, dass sich die Stimmung hier noch vor Oktober gegen den Videobeweis dreht.

    Der Videobeweis wird nicht alle Fehler eliminieren, aber wieso sollte es schlimmer werden als zuvor? Die von kuestentanne genannten Zahlen zu Fehlentscheidungen klingen realistisch und könnten sich auf lange Sicht auch so im Handball ergeben.

    In den Anfangsmonaten der Saison wird es bestimmt einige Momente geben, in denen die Schiedsrichter-Gespanne den Videobeweis nicht oder nicht richtig anwenden werden, aber da sollte man ihnen als Lernphase eine 100-Tage-Frist zugestehen und zur EM-Pause ein echtes Zwischenfazit ziehen.

    Ich meine die, die jedes Spiel, mind. aber die ihres Clubs sehen wollen, ob live dabei oder vor der Glotze. Die kommen mit Öffis und Bild nicht allzu weit.

    Ernst gemeinte Frage: Wie viele Menschen meinst Du gibt es in Deutschland, die in diese Kategorie fallen?

    Es ist aber doch nicht verkehrt anzumerken, dass dieses "Interview" von Handball-World.com eher den Eindruck von einem Gefälligkeitsartikel im Rahmen der Partnerschaft mit DYN erweckt, als dass hier kritisch nachgefragt worden wäre.

    Zitat

    Karsten Petrzika: [...] Die Spieltage sind jetzt klarer, die Anwurfzeiten verlässlich und insgesamt die Spieltage breiter aufgestellt.

    Inwiefern sollen die neuen Anwurfzeiten klarer oder verlässlicher sein? In der vergangenen Saison gab es mit den Spielterminen Donnerstag 19:05 Uhr und Sonntags 14:00 / 16:05 Uhr klare Anwurfzeiten zu denen der Großteil der Spiele stattfand. Jetzt erstreckt sich der Spieltag über vier Wochentage und an den einzelnen Tagen gibt es unterschiedliche ANwurfzeiten. Ich muss als Fan also eher zweimal hinschauen, ob mein Verein nächsten Donnertag um 19 Uhr oder erst um 20:30 Uhr spielt - und die Woche darauf ist es wohlmöglich wieder der andere Sendeplatz oder gar der Montag. Da von Klarheit und Verlässlichkeit zu sprechen ist PR-Kommunikation in Reinform.

    Zitat

    Wir haben den Eindruck, dass die meisten Clubs den Freitag als Spieltermin begrüßen. Einige Clubs haben immer wieder Probleme mit der Verfügbarkeit ihrer Halle. Jetzt können sie ihren Betreibern deutlich mehr Optionen anbieten.

    Wenigstens die Hälfte der HBL-Vereine ist Ankermieter in ihren Hallen und hat geringe Probleme mit der Hallenverfügbarkeit. In den Multifunktionsarenen sind die Planungen für Konzerte und Großveranstaltungen meist weit über ein Jahr im Voraus und werden daher schon bei der Erstellung der Spielpläne berücksichtigt.

    Zitat

    Und außerdem weiß jeder Handballfan: Donnerstag ist Haupttrainingstag. Aktive Handballer können nun freitags und montags in die Hallen. Es ist eine höhere Zuschauerzahl zu erwarten im Vergleich zum Wochenende und es gibt keine Konkurrenz zum Fußball oder anderen Wettbewerben.

    Auf welcher Erfahrung beruht denn die Aussage zum Haupttrainingstag? Natürlich ist der Donnerstagabend ein beliebter Trainingstermin im Amateurbereich als Vorbereitung auf den Spieltag am Wochenende. Aber da Hallenverfügbarkeiten im Breitensport knapp sind, ist jeden Abend irgendeine Mannschaft im Training. Bei meinem Heimatverein erstrecken sich die Trainingstermine für Herren-, Damen und Jugendmannschaften komplett über alle Wochentage und es ist reiner Zufall bei wem jetzt gerade welcher Wochentag besser passen würde.

    Zudem hat die Entzerrung des Spieltages für aktive Amateurhandballer eher negative Auswirkungen. Wusste man früher, dass die Spiele im wesentlichen Donnerstag und Sonntag stattfinden und das eigene Training z.B. am Dienstag und Freitag, dann konnte ich man eine Dauerkarte kaufen in dem Wissen alle Heimspiele auch besuchen zu können. Durch die möglichen Spieltermine am Donnerstag, Freitag, Sonntag und Montag muss man aber davon ausgehen einige Spiele zu verpassen, weil man an diesen Tagen selbst aktiv ist. Das betrifft natürlich nicht nur die Amateurhandballer, sondern jeden potenziellen Dauerkartenkäufer, der zusätzlich an anderen wöchentlichen Veranstaltungen teilnimmt - sei es Sporttraining, Gesang, Tanz, Kartenspielen, etc. Daher halte ich die Behauptung, dass diese Spieltage zu höheren Zuschauerzahlen führen werden, für sehr gewagt.

    Dass es Freitag- und Montagabend keine Konkurrenz zum Fußball oder anderen Wettbewerben gäbe, ist ebenso falsch. Freitags ist traditionell Spieltag in der DEL und montags wird in Zukunft die Fußball-Bundesliga der Frauen Spiele ausgetragen.

    Alle großen Sportligen setzen auf klare Spieltage und -zeiten, aber im Handball soll die maximale Zerfledderung plötzlich ein Bonus sein? Natürlich kann ich die Intention von DYN verstehen, möglichst viel Sendezeit mit Livesport füllen zu können. Aber meiner Meinung nach verkauft sich die HBL hier unter Wert, wenn sie den Wünschen von DYN so sehr nachkommt. Die BBL beispielsweise weist in ihrem Rahmenspielplan für die Saison 2023/24 keine derartigen zeitlichen Eskapaden aus.

    Wenn die EHF einen Verstoß feststellt, wird es Sanktionen geben. Die müssen die aktuellen Regularien aber erst einmal hergeben. Deshalb laufen Forderungen nach Punktabzug, deftigen Strafen, Sperren auf Jahre (zur Abschreckung) vermutlich ins Leere. Weil: Nulla poena sine lege

    Die EHF hat sich bezgl. Arten der Bestrafung und deren Höhe weitestgehend freie Hand eingeräumt. Geldstrafe, Punktabzug oder Ausschluss vom Wettbewerb wäre alles möglich.

    EHF legal regulations


    Ein typisches Urteil der EHF wäre: 4 Punkte Abzug für die Gruppenphase der laufenden Saison von denen allerdings zwei Punkte auf Bewährung sind und nicht wirksam werden, wenn festgelegte wirtschaftliche Kriterien im Laufe der Gruppenphase erfüllt und nachgewiesen werden. So würde die EHF ihr Gesicht waren, weil sie gegen wirtschaftliche Tricksereien vorgeht ("Wir greifen durch und ziehen vier Punkte ab"), aber gleichzeitig ist die Strafe so moderat, dass Kolstad das ohne großes Murren akzeptieren kann, da die sportlichen Ziele dadurch nicht in Gefahr sind. ("Zwei Punkte werden uns nicht das Erreichen der K.O.-Phase kosten.")

    Wie ich schon mal geschrieben habe. Die Zahlen für Handball bei Sky waren bekannt. 250k . Die sollen nun also mit weiteren Randsportarten und ohne Fussball, Serien und Filme als Beifang knapp verdreifacht werden. Da verstehe ich die Skepsis der anderen Marktteilnehmer und der DEL wie beim Focus im Werbeartikel beschrieben.

    Eine Beispielrechnung:

    200.000 Abonnenten primär wegen Handball

    200.000 Abonnenten primär wegen Basketball

    100.000 Abonnenten primär wegen Volleyball, Hockey und Tischtennis

    Die letztere Zahl ist in meinen Augen wahrscheinlich am schwierigsten zu erreichen, wobei ich da weder das Zuschauerpotential noch die Altersstruktur der Zuschauer einschätzen kann. Tischtennis is zwar eine Nischensportart, aber bietet in der deutschen Liga einige der weltbesten Spieler auf und es gibt deutsche Topspieler, die sich medial vermarkten lassen - inklusive BILD-Content.

    Steigerungspotential sehe ich primär beim Basketball, da in den letzten Jahren deutsche Spieler zunehmend den Sprung in die NBA geschafft haben, die Nationalmannschaft relativ erfolgreich ist und die deutschen BBL-Vereine in den Europapokalen (unterhalb der EuroLeague) erfolgreich mitspielen.

    Wenigstens wurde jetzt mal eine realistische Zahl für die "potenziellen Kunden" genannt (700.000).

    Mir stellt sich die Frage wie "potenzielle Kunden" definiert wurden. Ist das schlicht die Schnittmenge aus Zuschauern, die Interesse an den jeweiligen Vereinssportarten haben und denen, die bereit sind ein Abo für Live-Streaming abzuschließen?

    500.000 Kunden als Gewinnschwelle scheint realistisch und machbar zu sein, aber gemessen an den "potentiellen Kunden" würde das bedeuten, dass 70% davon als Abonnenten gewonnen werden müssten. Das ist eine sehr hohe Hürde für Marketing und Vertrieb.

    Also, die Trainingshemden sehen schon mal gut aus. Bin eher gespannt, wie die von der Größe und Passform sind. Designtechnisch ist man in Kiel halt limitiert, weil die grafischen Elemente auf Streifen, maximal sanfte Wellen begrenzt sind.

    Wenn der SC Magdeburg in Schwarz und Weiß spielen kann, dann stünde den Kielern auch die komplette Farbpalette zur Verfügung. ;)

    Als die HBL den einheitlichen Hallenboden für die 1. Bundesliga eingeführt hatte, wurden von der HBL zusätzlich zentral Böden angeschafft, die den Aufsteigern bei Bedarf im ersten Jahr zur Verfügung gestellt wurden. Im Falle eines Klassenerhalts musste dann aber von den Vereinen ein eigener Boden angeschafft werden. Ich gehe davon aus, dass dieses Prozedere nun auch auf Aufsteiger aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga angewendet wird.

    Während DYN sich als Anbieter der prominenten Vereinssportligen abseits des Fußballs mit einem Komplett-Angebot zum monatlichen Festpreis platziert, entwickelt sich Sportdeutschland zu einer Plattform, auf der sich einerseits die absoluten Nischensportarten präsentieren können und andererseits ausgewählte Sportereignisse als Pay-per-View angeboten werden. Für 12 Euro konnte man alle Spiele der Handball-EM sehen, Einzelspiele gab es für ein paar Euro. Nach demselben Schema wird es dieses Jahr die Volleyball-Europameisterschaften der Männer und Frauen sowie die Beach-Volleyball-EM geben.

    Ein echter Coup ist Sportdeutschland.tv mit dem Erwerb der Medienrechte an den US Open bis 2027 gelungen. Vielleicht sind Micropayments für einzelne Sportereignisse kein schlechtes Konzept, weil der Käufer das Gefühl hat, gezielt nur für das zu bezahlen, was er aktiv konsumieren möchte. Hier in der Handballecke scheint mir der Widerstand gegen 12 Euro für ein zweieinhalbwöchiges Turnier wesentlich geringer ausgefallen zu sein, als aktuell die Ressentiments gegenüber DYN, die für einen vergleichbaren Preis einen ganzen Monat eines breitgefächerten Sportangebotes bieten.

    Ich finde das maßlos überzogen, was sich da Dyn und die HBL ausgedacht haben. Für die finanzschwachen Vereine ist das ein ordentlicher Brocken, der da finanziell zusätzlich auf sie zukommt! Ein Mitglied unseres Kompetenzteams hat erzählt, dass der einheitliche Hallenboden ca. 40.000€ und das Anbringen und anschließend entfernen pro Heimspieltag ca. 2.500€ kosten soll! Weiter sagte er, dass das mit ein Grund ist, warum man Verträge mit einigen Spielern nicht verlängern konnte.

    Was erhalten die Vereine der Bundesligen eigentlich durch den Bezahlsender Dyn? Ist das irgendwo mal kommuniziert worden? Es war doch so gedacht, dass die Vereine finanziell an den Einnahmen (Abo, Werbung) beteiligt werden, oder nicht???

    Die Vorgabe zum einheitlichen Hallenboden (für Zweitligisten ab der Saison 2023-24) steht bereits in den HBL-Regularien vom 07.07.2022 - also bevor DYN als Vertragspartner der HBL feststand. Es war ein Beschluss der HBL, d.h. der Mehrheit der Vereine in der 1. und 2. Bundesliga, um das "Produkt" Handball-Bundesliga zu professionalisieren und die Chancen auf eine hochwertige mediale Verbreitung zu steigern.

    Im Ernst? Da soll wohl das Projekt gepusht werden :/

    Am Samstag, dem 14.10.2023, hat die Fußball-Bundesliga ein spielfreies Wochenende, sodass im Programm der ARD anstelle der Fußball-dominierten Sportschau Sendezeit für ein Handballspiel frei wird.

    Schaut man sich den 9. Spieltag der HBL an und geht davon aus, dass die ARD eine Paarung mit wenigstens einem bundesweit bekannten Topteam übertragen will, dann kämen infrage:

    SC DHfK Leipzig - THW Kiel

    SC Magdeburg - TSV Hannover-Burgdorf

    SG Flensburg-Handewitt - HWB Balingen-Weilstetten

    Füchse Berlin - Rhein-Neckar Löwen

    Am 14.10. ist die Getec Arena mit einem Konzert von Nino de Agelo belegt, in der Max-Schmeling-Halle tritt Adel Tawil auf und dann ist das Gastspiel des Deutschen Meisters in Leipzig die naheliegende Wahl der ARD,

    wolferl63

    • Die Rechte an der HBL und HBF wurden bis einschließlich der Saison 2028/29 erworben. Da sind sechs Spielzeiten.
    • Wie Zeitzi20 bereits angemerkt hat, dürften die Lizenzen für Tischtennis, Hockey und Volleyball mindestens eine Größenordnung preiswerter sein als Handball und Basketball. Hockey beispielsweise wird im ersten Jahr komplett kostenlos via Youtube angeboten, weil die Produktionsstandards für ein kostenpflichtiges Angebot noch nicht ausreichen.
    • Andererseits werden zusätzliche Kosten Sublizensierung fällig, wie z.B. die EHF Champions League und European League von DAZN.
    • Ein gewichtiger Faktor hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit sind die Sublizensierung der diversen Bundesligen an ARD & ZDF sowie Einnahmen aus On-Screen-Werbung,
    • Bei der Gründung von DYN war einer der Kernaspekte Inhalte für das damals neue BILD-TV zu generieren, Auch wenn sich BILD-TV nicht die vom Springer-Verlag erhoffte Entwicklung genommen hat, sollte diese Zweitverwertung der Inhalte in der Rechnung zur Wirtschaftlichckeit berücksichtigt werden.

    Unterm Strich sehe ich Deine Kalkulation als eher zu pessimistisch an und schätze, dass Ronaldo mit seiner Überschlagsrechnung und ca. 400.000 Abonnenten für die Schwarze Null näher an der Realität ist.

    Oh, da genieße ich mal für ein paar wunderschöne Stunden mein Urlaubsland und verpasse dabei fast die Popkornrunde hier. Schön, daß ich scheinbar doch nicht so alleine bin, wie mir hier weiß gemacht werden sollte. Übrigens war die Reichweite bei Sky etwas mehr als 250000. Gehen wir mal davon aus, dass dort auch noch ne Menge Leute zugesehen haben, die Handball einfach auch gut fanden aber kein Abo dafür abschließen würden, es einfach mit dazu hatten, halte ich die 5% von 17 Millionen für nicht erreichbar. Bei den anderen Sportarten fehlt mir ehrlich jedes Gefühl, weil ich nur einen einzigen Bekannten habe der da Interesse hätte, allerdings nicht für die Deutsche Liga.

    5% von 15 Millionen sind 850.000. Wenn wir davon ausgehen, dass Handball und Basketball die beiden Schwergewichte im Portfolio von DYN sind, dann hieße das, dass beide Sportarten jeweils ca. 400.000 Abonnenten anlocken müssten, um die oben genannte Zahl zu erreichen. Das wäre dann beim Handball eine Steigerung um 60% (sofern die Sky-Reichweite von 250.000 zutreffend ist). Das wäre ein ambitioniertes Ziel, aber keinesfalls utopisch und wie Ronaldo ausgeführt hatte sollte dies ausreichen, um das Projekt auch wirtschaftlich erfolgreich betreiben zu können.