Beiträge von Arcosh

    RK Partizan verpflichtet Vlad Kulesh


    Zudem Berichten Serbische Medien, dass Yannick Green (PSG) zu Partizan wechseln soll.

    (Er hat aber bei bereits bei HOJ unterschrieben).

    HØJ steht nach zwei Niederlagen in der Abstiegsrunde bereits mit einem Bein in einer Relegationsrunde gegen einen Zweitligisten um den Verbleib in der 1. Liga und ich gehe davon aus, dass die wenigsten Neuverpflichtungen von HØJ einen für die zweite dänische Liga gültigen Vertrag haben werden bzw. dass HØJ im Falle eines Abstieges die notwendige wirtschaftlichen Voraussetzungen hätte die Spieler zu halten.

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    Und schon ist es wieder ein Gerücht auf Basis der SportBild 😅

    RTH handball germany kannst du dies bestätigen?

    Meiner Meinung nach müssen die Recken jetzt All-in gehen und versuchen Renars Uscins für zwei weitere Jahre in Hannover zu halten. Renars Uscins' Plan A nach Flensburg zu wechseln scheint sich zerschlagen zu haben, weil man dort lieber viel Geld für ein anderes Talent ohne Bundesligaerfahrung ausgeben möchte. Das eröffnet die Möglichkeit für Hannover ihm eine kurzfristige Perspektive in Niedersachsen aufzuzeigen, ehe er dann in zwei Jahren bei einem Topverein in der HBL einen Kaderplatz bekommen könnte.

    Gegenüber Paris St. Germain und der LNH sollte Hannover meiner Meinung nach ein adäquates Angebot schnüren können. Schwieriger könnte es werden, falls er gemeinsam mit Justus Fischer in Kiel beim Aufbau einer neuen, erfolgreicheren Mannschaft mithelfen will. Da allerdings Justus Fischers Bekenntnis zum THW Kiel dem Vernehmen nach aufgrund von Vertragsklauseln hinterfragt werden darf, sehe ich auch hier noch Chancen für Hannover.

    Ganz eigennützig (für den eigenen Mehrwert als Zuschauer in der Halle und hinsichtlich des folgenden HBL-Spiels gegen den VfL Gummersbach) wünsche ich den Füchsen Berlin am Wochenende zwei Spiele inklusive Verlängerung.

    Und wieso verteufelt ihr dann immer den VB ?

    Er scheint ja zu funktionieren, nur die Schiedsrichter bekommen es manchmal nicht hin. Also bitte das Schiedsrichterwesen angehen und nicht den VB an sich

    Wann und wo habe ich denn den Videobeweis an sich verteufelt? Meine Kritik richtet sich gegen einzelne Richtlinien der HBL und meist gegen die Nutzung seitens der Schiedsrichter.

    Grundsätzlich habe ich an Entscheidungen per Videobeweis einen höheren Anspruch auf Richtigkeit als an Entscheidungen, die direkt auf dem Spielfeld getroffen werden. Es darf meiner Meinung nach erwartet werden, dass sich Bundesliga-Schiedsrichter mit den technischen Gegebenheit, ihrem Funktionsumfang und ihren Grenzen auseinandersetzen bzw. durch den DHB darin umfassend geschult werden, um dieses Hilfsmittel vollumfänglich und sicher anwenden zu können. Menschen machen Fehler, aber qualifizierte und ausgebildete Menschen müssen im Stande sein im Normalfall acht (und in Ausnahmen bis zu 11) Kameraperspektiven zu kennen und einzuschätzen, welche zur Beurteilung der Spielszene relevant sind. Insbesondere bei dem nicht-gegebenen Tor muss doch einfach klar sein, dass eine Torlinienkamera die erste Wahl sein sollte.

    Ich sehe auch nicht wieso der Handball-Sport bezgl. der Beurteilung von Spielszenen ein Alleinstellungsmerkmal hinsichtlich der Komplexität haben sollte im Vergleich z.B. zum Basketball oder Eishockey.

    Dann gehen sie raus, sehen zwei völlig unklare Bilder, ändern dann ihre eigene Wahrnehmen ab - und verzichten freiwillig auf alle anderen Perspektiven (u.a. auf die völlig naheliegende Torlinienkamera)???

    Sorry, aber da weigern sich sowohl mein gesunder Menschenverstand als auch mein Gefühl für‘s Schiedsrichterwesen, das so zu glauben.

    Ich glaube das sofort. Nach meiner Einschätzung lag bei den wenigsten Videobeweis-Fehlentscheidungen ein technischer Fehler vor, sondern meistens war es ein Fehler seitens der Schiedsrichter.

    Im Idealfall verteidigen wir den zweiten Platz und brauchen nicht auf diese seltsame Geschichte mit dem dritten Platz hoffen. Den dürfte in dem Fall gerne Gummersbach holen…🤾‍♂️🤗

    Der zweite Platz ist hinsichtlich der Champions-League-Teilnahme nicht weniger "seltsam" als der dritte Platz.

    Der Videobeweis sollte die Schiedsrichter unterstützen und ihnen bei schwierig zu beurteilenden Szenen Sicherheit geben. In der Praxis ist aber genau das Gegenteil der Fall, denn immer wieder sind die Schiedsrichter damit überfordert zu antizipieren, welche Kameraperspektive ihnen den für die Spielszene relevanten Blickewinkel liefern könnte. Dann sehen Sie Videoaufnahmen, die Ihnen bei der Entscheidungsfindung nicht helfen und lassen sich dadurch komplett verunsichern. Dabei hätten bei dem Tor in Melsungen schon Handballsachverstand und Erfahrung genügt, um die richtige Entscheidung zu treffen. Der Wurf aus dem Rückraum wurde von einer Position zwischen den beiden Pfosten abgegeben. Wäre er am Torpfosten außen vorbeigegangen, dann hätte er das Tornetz nie berührt, sondern wäre direkt auf die LED-Bande getroffen. Aber vor lauter Video vor- und zurückspulen und zunehmend verunsichert Blickwinkel auswählen, bleibt kein Platz für den gesunden Menschenverstand.


    Ich finde dazu passt auch dieses Reel von Fußball-Schiedsrichter Aytekin, der trotz seiner ganzen Erfahrung mit den Formslitäten bei der Durchführung des VAR durcheinander kommt:

    Deniz Aytekin: "Hier ist alles schiefgelaufen"

    Dem Einspruch wird höchstwahrscheinlich nicht stattgegeben werden, denn einerseits definiert die HBL ihre Entscheidungen auf Basis des Videobeweis per se als Tatsachenentscheidung und zum anderen fehlt das Attribut "spielentscheidend".


    Dennoch ist der Einspruch von GWD Minden richtig und wichtig. Einerseits muss der Verein jede noch so geringe Chance auf ein Wiederholungsspiel wahren und zum anderen bringt es das Kollektivversagen der Offiziellen in eine breitere Öffentlichkeit und erforderte sogar vom DHB ein Statement.

    Zum wiederholten Mal stehen ausgerechnet bei möglichen Entscheidungen zu Ungunsten der Heimmannschaft nicht die geeigneten Bilder für das Instant Replay zur Verfügung.

    Die HBL macht sich mit ihren technischen Lösungen lächerlich und wird es auch diesmal durch Schweigen aussitzen.

    Geändert hat sich die mediale Präsenz und damit einhergehend die Sichtbarkeit von Fehlentscheidungen und die Berichterstattung darüber. Ob die Schiedsrichterleistungen objektiv und messbar in den letzten zwei bis drei Jahren schlechter geworden sind, würde ich so nicht unbedingt bestätigen.

    Das "eigentlich" bezieht sich auf die Vorkenntnisse des Lesers. Der Artikel enthält keine neuen Informationen und diejenigen die sich in den letzten Wochen mit der Thematik befasst haben wissen das alles bereits. Wer hingegen die Diskussion um die EHF Champions-League bislang nicht oder nicht so intensiv verfolgt - zum Beispiel weil es für Fans von Lemgo oder Gummersbach in den letzten Jahren wenig Relevanz hatte, für den ist es eine gut geschriebene Zusammenfassung - auch wenn mir persönlich zu viel Skepsis mitschwingt, dass am Ende nicht die nationalen, sportlichen Erfolge das primäre Kriterium für die EHF sein werden und andere Faktoren nachrangig betrachtet werden.

    Es freut mich sehr, dass Ole Pregler in Göppingen mehr Einsatzzeit bekommt bzw. bekommen kann und wieder zu seiner Torgefährlichkeit zurückgefunden hat. Der Tausch zwischen Ole Pregler und Ludvig Hallbäck war für beide Vereine ein Gewinn, denn auch Gummersbach sehe ich mit Ludvig Hallbäck bislang besser aufgestellt als in der Hinrunde mit Ole Pregler.

    "Entscheiden am Ende die Likes auf Instagram?" (über die Startplätze in der CL) bringt die Abstrusität des neuen Quali-Modus auf den Punkt.

    Das ist vor allem eine boulevardeske Verkürzung, die teilweise im Widerspruch zum darauffolgenden Textabschnitt steht. Für die Vergabe der Upgrades war in den vergangenen Jahren eines von fünf (!) Kriterien "Product management and Digital" und die Social-Media-Präsenz ist wiederum nur ein einzelner Teilaspekt dieses Kriteriums. Inwiefern dies "Likes" als Beurteilungsgrundlage berücksichtigt und ist rein spekulativ.

    Zitat

    Product management and Digital

    This criteria awards points by considering the marketing potential of the Advertising Rights, the level of professional organization of the club as well as the level of implementation of the respective requirements of an EHF club competition throughout the season including club’s appearance online and on social media. When it comes to digital media, points are awarded depending on the club’s efforts in the areas of social media, online presence, digital activation and media presentation. A good cooperation with EHF/M departments and a correct implementation of the regulations earn more points.

    Zudem wird im Handball-World.news-Artikel die EHF zitiert: "Der Kriterienkatalog wird gerade überarbeitet und die Anpassungen werden im April von der EHF-Exekutive bestätigt". Ob oder in welchem Umfang Social Media bei der Vergabe der Upgrades für die Saison 2026/27 relevant sein wird, steht also noch gar nicht fest.


    P.S.: nicnamejue:Das ist auch kein "neuer Quali-Modus", sondern die Vergabe von Upgrades für die Champions-League nach den genannten Kriterien ist ein seit Jahren durchgeführter Prozess. Nur war er bislang für die HBL-Teams irrelevant, weil die HBL den zweiten Startplatz auf Basis des Abschneidens in der European League sicher hatte und somit keine Upgrades beantragen musste.

    Pajovic Zukunft hängt in meinen Augen an der CL Quali.

    Das Abschneiden in der EL ist natürlich nicht total Bananenegal, aber hat kaum Wert. Sowohl Krickau als auch Pajo haben den Döna gewonnen und wurden entlassen bzw sitzen nicht vollends im Sattel.

    Flensburg will in die CL, alles andere ist völlig zweitrangig

    Der Gewinn der European League könnte auch ein Weg in die Champions-League sein.

    Zumal ich es schwierig fände dem Trainer anzulasten, wenn Flensburg beispielsweise Platz 3 in der Bundesliga erreichen würde, aber die EHF ihnen kein Upgrade zugestehen würde.

    Ich verlagere die heutige Diskussion aus dem "Quo vadis, VfL"-Thread mal hierher:

    Handballer2105

    Christoph Schindler spricht explizit von "sehr viel Willkür und Undurchsichtigkeit" bei der Anwendung des Videobeweises. Extrovertierte Trainer oder theatralisch agierende Spieler führen bei vielen Schiedsrichtergespannen dazu, dass sie den Weg zum Monitor nehmen und sich Situationen detaillierter ansehen. Dafür war die Szene damals gegen den SC Magdeburg ein Paradebeispiel, denn es gab keinen nachvollziehbaren Grund diese undurchsichtige Szene am Spielende nicht in Ruhe am Monitor zu beurteilen. Stattdessen werden sich Szenen angeschaut, wenn mal wieder ein kleingewachsener Rückraumspieler mit Anlauf in den Zwei-Zweimeter-Hünen-Mittelblock hineinstürmt und sich anschließend am Boden liegend die Nasenspitze hält. Da stimmt in meinen Augen oft die Relation nicht.

    Ja, er formuliert keine Lösungsvorschläge, aber das ist auch nicht primär seine Aufgabe. Diese Aufgabe hat das DHB-Schiedsrichterwesen in Zusammenarbeit mit der HBL. Vielleicht Bedarf es nur eindeutigerer Vorgaben bzgl. der Anwendungsfälle. Mir persönlich wird beispielsweise die Überprüfung "Disqualifikation" viel zu inflationär benutzt. Ich wäre dafür, dass die Schiedsrichter wieder Entscheidungen direkt auf dem Feld treffen. Wenn sie auf dem Spielfeld eine Rote Karte zeigen, können sie gerne anschließend am Bildschirm überprüfen, ob diese Beurteilung eine klare Fehleinschätzung war und abgeändert werden muss. Aber es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass sich Schiedsrichter komplett unsicher sind, erstmal keine Entscheidung auf dem Feld treffen und dann mit dem Vorwand einer möglichen Disqualifikation prüfen, ob sie überhaupt eine Zeitstrafe aussprechen müssen.

    Vielleicht müssen die zulässigen Anwendungsfälle reduziert werden. Natürlich kann den Schiedsrichtern beim Videobeweis bzgl. einer Disqualifikation auf den Videobildern ein Schrittfehler auffallen. Aber diesen dann zu ahnden, obwohl das an sich keine überprüfbare Spielhandlung ist, halte ich für falsch.

    Arcosh

    Inhaltlich bin ich beim Videobeweis ziemlich der gleichen Meinung. Insbesondere sollten Zufallsbeobachtungen wie im Spiel THW gegen Eisenach nicht zu einer Änderung der Entscheidung führen.
    Ich empfinde es auch als Problem, dass nicht die Aktion als Maßstab für die Herannahme des Videobeweises genommen wird, sondern die scheinbare Auswirkung. Gleichzeitig sehe ich es aber als schwierig an, dass deutlich besser zu machen.
    Vielleicht ist es sinnvoller jedem Team 2-5 Challenges zu geben und den Schiedsrichtern die Möglichkeit zu nehmen.
    Ob dies aber bei einem so schnellen Spiel praktikabel ist? Ich weiß es nicht!

    Allerdings will ich auf den Videobeweis auch nicht verzichten.

    Ich plädiere auf jeden Fall dafür den Schiedsrichtern wieder mehr Entscheidungsfreude auf dem Feld zu vermitteln und den Videobeweis als ultima ratio anzusehen. Mehr Mut zur eigenen Entscheidung. Er sollte nur in besonderen Ausnahmefällen zum Einsatz kommen. Als Faustformel würde ich sagen, wenn die Schiedsrichter in einem Spiel mehr als zweimal den Videobeweis heranziehen müssen, dann läuft in der Spielleitung auf dem Feld etwas falsch. So viele unklare Situationen, in denen die Schiedsrichter kein eigenes Urteil fällen können, gibt es üblicherweise nicht.

    Eine Coach Challenge fände ich sehr interessant im Hinblick auf theatralisches Agieren der Spieler. Im Basketball gibt es ebendiese und dort kann man sehen, dass die Schiedsrichter sehr zurückhaltend auf lamentierende Spieler reagieren. Dort lautet die Devise: Wenn Du als Spieler wirklich glaubst, dass ein Foul an Dir nicht geahndet wurde, dann diskutiere nicht mit den Schiedsrichtern, sondern überzeuge deinen eigenen Trainer, dass er eine seiner kostbaren Challenges zur Überprüfung einsetzt. Wenn der Spieler recht hatte, dann wird der Videobeweis ihm zu seinem Recht verhelfen. Hat er aber aus einer Maus einen Elefanten gemacht, dann verliert sein Trainer eine Challenge und wenn das öfter passiert, dann wird der Trainer sich seinen Spieler diesbezüglich zur Brust nehmen. Im Basketball ist dadurch die disziplinarische Instanz direkt eingebaut, während es im Handball für den theatralisch agierenden Spieler kaum ein negatives Feedback gibt.

    Einen Videobeweis, um Schritte zu kontrollieren gibt es (noch) nicht. Und das ist auch gut so. Damit würde man das Handballspiel durch ständige Unterbrechungen kaputt machen.

    Aber wenn sie im Rahmen einer anderen Überprüfung (Foulspiel) einen eindeutigen Schrittfehler erkennen, müssen die Schiris ihn auch ahnden. Die Krux bei der Entscheidung: Was war zuerst, der Schrittfehler (danach haben sie entschieden) oder das Foul.

    Den Schrittfehler zu ahnden war nach aktueller Leitlinie wohl zulässig und richtig. Aber ich halte es dennoch für den falschen Weg. Im Fußball erleben wir Situationen, in denen ein Tor zurückgenommen wird, weil 20 Sekunden vorher beim Spielaufbau in der anderen Spielhälfte ein marginales Foulspiel entdeckt wurde. Das ist in meinen Augen nicht zielführend. Wo setzt Du im Handball die Grenze? Was ist, wenn der Video-Assistent versehentlich ein paar Sekunden zu weit zurückspult und die Schiedsrichter dadurch ein zuvor begangenes Foulspiel der anderen Mannschaft entdecken, dass progressiv zu ahnden gewesen wäre?


    Ich persönlich plädiere dafür, den Videobeweis zu reduzieren auf die formalen Spielsituationen (War der Ball hinter der Torlinie? War der Ball vor Ablauf der Spielzeit im Tor?) und die Bestrafung von Unsportlichkeiten abseits des Spielgeschehens und außerhalb des Blickfeldes der Schiedsrichter. Alle übrigen Spielsituationen, die die Schiedsrichter auf dem Feld im Blick haben, sollen sie auf Basis ihrer eigenen Wahrnehmung entscheiden. Persönlich unentschlossen bin ich hinsichtlich des Spielgeschehens in den letzten 30 Sekunden. Aufgrund der Hektik in knappen Spielen und oft der unübersichtlichen aber wohl möglich entscheidenden Spielsituationen am Spielende scheint die Möglichkeit des Videobeweises verlockend, aber eigentlich finde ich es falsch diese letzten 30 Sekunden grundlegend anders zu behandeln als die vorherigen 59:30 Minuten, die gleichwertig zum Endergebnis beigetragen haben.