Beiträge von Arcosh

    Was hat das mit fehlendem Arsch (das Wort kann man hier unzensiert ausschrieben) in der Hose zu tun, wenn ich weiterhin keine Basis für deine Anschuldigungen über Unaufrichtigkeit der Fragestellung oder Schummeleien sehe. Du interpretierst in die relativ klar fomulierten Posts zwischen den Zeilen Deine persönlichen Annahmen hinzu und verrennst Dich immer tiefer in vermeintliche Widersprüche, die Du selber erst hinein interpretiert hast.

    Probleme mit dem Datenschutz? Du weißt doch gar nicht ob die Anfrage an den Verband war "Ist die Sperre von Trainer XY noch aktuell" oder ob er schlicht nachgefragt hat "Ist eine am Saisonende ausgesprochene Sperre für zwei Spiele für die neue Saison noch relevant". Auf letztere Frage gibt es eine simple Antwort, die die Frage des Fragesteller vollkommen ausreichend beantwortet. Welchen "Input" soll der Fragesteller in Deinen Augen denn im Ausgangspost verschwiegen haben?

    Aber es steht Dir natürlich frei weiterhin neue User mit Deiner sachlich, charmanten Wortwahl zu begrüßen :hi:

    Asche auf mein Haupt, ich habe im Ursprungsbeitrag tatsächlich den Satz übersehen.

    Wenn man den Bescheid zu kennen scheint, halte ich den Einwand von TCLIP nicht für ganz abwegig. Hier könnte durchaus auch schon bekannt gewesen sein, dass da eine weitergehende Bestrafung in Form einer Sperre vorlag. Ich gehe mal zu Gunsten des Verfassers davon aus, dass er den Bescheid nicht im Detail kannte. Dann kann ein Anruf auch zu schnellen Ergebnissen führen. Gerade in den Zeiten der elektronischen Spielberichte sind solche Vorgänge schnell aufgezeigt und sanktioniert.


    Der Fragesteller bereits im Ausgangspost überhaupt keinen Hehl daraus gemacht, dass ihm der Bescheid, die erteilte Sperre und das Ausbleiben eines Einspruchs bekannt sind. Kern seiner Frage war nicht ob es eine Sperre gibt, sondern ob im Handball Sperren über das Saisonende hinaus Gültigkeit besitzen.

    Meine Frage lautet daher, ob der Trainer die zwei Spiele Sperre mit in die neue Saison genommen hat oder ob er tatsächlich das erste Saisonspiel coachen durfte?

    Er hat sich beim Verband erkundigt - wo im Vorhineien nie absehbar ist wie schnell eine Antwort kommt - und sich zusätzlich fachkundigen Rat in einem spezialisierten Forum erhofft. Daher kann ich nciht nachvollziehen, dass ohne echte Anhaltspunkte einem neuen User Vorwürfe gemacht werden ... noch dazu wenn der "Ankläger" zum eigentlichen Sachverhalt mangels persönlicher Kenntnisse auf diesem Gebiet nichts beisteuern kann. Leider hat der Umgangston in der Handballecke in den letzten Monaten stark gelitten und das mag dazu beigetragen haben, dass gefühlt weniger User sich aktiv im Forum beteiligen als noch vor zwei Jahren.


    RO
    § 20 Spielen ohne Spielberechtigung oder Ausnahmegenehmigung
    Spieler, die ohne Spielberechtigung oder ohne Ausnahmegenehmigung mitwirken, können von der Spielleitenden Stelle mit einer Sperre von bis zu vier Meisterschafts- bzw.- Pokalmeisterschaftsspielen bestraft werden. Jugendliche der Altersklassen D und jünger sind von dieser Sperre ausgenommen.

    Das heißt die Spielleitende Stelle kann eine Spielerin die in einer Mannschaft festgespielt ist und trotzdem in einer anderen Mannschaft eingesetzt wird durchaus persönlich bestrafen da sie aus meiner Sicht für diese Mannschaft nicht spielberechtigt war.


    Vorsicht, Du musst unterscheiden zwischen "spielberechtigt" und "teilnahmeberechtigt" (siehe §10 SpO). Die Spielberechtigung wird mit Ausstellung des Spielerpasses erteilt. Durch das in §55 SpO geregelte "Festspielen" erlischt nicht die Spielberechtigung sondern lediglich die Teilnahmeberechtigung des Spielers für gewisse Spiele (in diesem Fall Spiele in der zweiten Mannschaft.)

    Nach fünf Jahren in der Gruppenphase der Champions-League scheitert Besiktas Istanbul dieses Jahr in der 1. Qualifikationsrunde zum EHF-Pokal. Eine regeltechnische Besonderheit ist zudem, dass Besiktas beide Spiele an einem Wochenende in der heimischen Spielstätte austrug, aber nach dem 25:25 am Freitag (mit Besiktas als offizieller Heimmannschaft) und dem 24:24 am Samstag (mit RK Metaloplastika Sabac als offizieller Heimmannschaft) aufgrund der weniger geworfenen Auswärtstore aus dem Wettbewerb ausscheidet.

    Wahrlich kein berauschendes Ergebnis des VfL Gummersbach. Ähnliches lässt sich aber auch für die hier in der HE zum Aufstiegsfavoriten erklärten Bietigheimer konstatieren. Immerhin verspricht die 2. Liga einen lange offenen Aufstiegskampf mit zahlreichen Teams, die um Platz1 und 2 spielen werden.

    SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen
    Bergischer HC - MT Melsungen
    TSV GWD Minden - SC DHfK Leipzig
    Eulen Ludwigshafen - HSG Wetzlar
    Frisch Auf Göppingen - TSV Hannover-Burgdorf
    HBW Balingen-Weilstetten - HSG Nordhorn-Lingen
    Füchse Berlin - HC Erlangen
    TBV Lemgo Lippe - SC Magdeburg
    TVB Stuttgart - THW Kiel[/quote]

    HBW Balingen-Weilstetten gegen HSG Nordhorn wird ein erster Fingerzeig im Abstiegskampf. Gerade zuhause darf sich Balingen in diesem Spiel keine Punkte abnehmen lassen und gleichzeitig könnte Nordhorn sogar aus einer knappen Auswärtsniederlage (1-3 Tore) Selbstvertrauen ziehen, dass sie in Reichweite der direkten Konkurrenz sind.

    Flensburg zum Heimauftakt mit der guten Chance dem Meisterschaftskonkurrenten direkt zwei Punkte Rückstand aufzubürden.

    Die Sportstadt Düsseldorf plant dieses Investment aber sicherlich nicht bloß aus Freude an einer handvoll Handballspielen pro jahr in der Landeshauptstadt. Neben dem Sitz im Aufsichtsrat war Anfang des Jahres auch von Verhandlungen "über einen 15- bis 20-prozentigen Düsseldorfer Beteiligungsanteil an der Spielbetriebs-GmbH" zu lesen. Der BHC wäre gut beraten an Solingen und Wuppertal festzuhalten, aber die Düsseldorfer werden ihnen ziemlich sicher Ende der Saison vorrechnen wieviel Umsatz sie mit einer handvoll Spielen in Düsseldorf generiert haben und wieviel mit den übrigen Spielen im Bergischen ... wer weiß ob da nicht der ein oder andere vom großartigen Entwicklungspotential und Wachstumsprognosen am Rhein zu träumen beginnt ... der BHC wäre nicht der erste Verein, der sich auf ein solches Wagnis einlässt.

    Nach 59-minütiger Führung ist das Ergebnis ein Punktverlust für den VfL Gummersbach. Sie hatten mehrfach die Gelegneheit sich deutlicher als zwei, drei Tore von den Gästen abzusetzen und drei Minuten vor Ende bei eigener Überzahl hätten sie den Sack zumachen müssen. Stattdessen ein Fehlpass und der einfache Anschlusstreffer für den TuSEM. Robin Haller wirkte heute leider meist wie ein Fremdkörper in der Mannschaft. Man sah ihm an, dass er zeigen wollte was er kann (und in der Vorbereitung bereits gezeigt hatte), er blieb aber meist glücklos. Insgesamt beide Mannschaften zu Beginn der Saison noch mit zahlreichen Ungenauigkeiten im Spiel - insbesondere bei Kreisanspielen oder Gegenstoßpässen. Trotzdem habe ich heute bei den Blau-Weißen eine Mannschaft auf dem Feld gesehen, die um den direkten Wiederaufstieg mitspielen kann und die Zuschauerressonanz und Stimmung in der Halle stimmen ebenfalls positiv.


    Auch die Konkurrenz kocht nur mit Wasser, wie das Unentschieden von Nettelstedt zuhause gegen Rimpar oder der Arbeitssieg von Coburg gegen Emsdetten zeigen.

    Celje war chancenlos in dem Spiel. Im Angriff waren es Fehler ohne Ende. Ohne Steigerung sieht es düster für die CL aus.


    Wobei das keine neue oder überraschende Entwicklung ist. Vor sechs Jahren hat RK Celje letztmalig die K.O.-Phase in der Champions-League erreicht und konnte in der Regel nur den Kampf um Platz 6 einigermaßen lange offen halten.

    Hat er sich eventuell verzockt?


    In diesem Punkt finde ich das Interview etwas unsauber. Ja, Pouya Norouzi will in einer hochklassigen Liga Handball spielen. Aber der Verbleib beim VfL Gummersbach war gar keine Option, da Nicht-EU-Ausländer in Deutschland keine Arbeitserlaubnis als Berufssportler unterhalb der höchsten nationalen Liga erhalten.

    [...] deinerseits sparen wir ein bisschen geld durch die ausfälle- grad über den sommer- [...]


    Das bezieht sich jetzt nicht speziell auf Dich, TCLIP, weil ich sicher bin, dass Du es besser weißt. Aber die Mär davon, dass ein Spieler nach sechs Wochen krankheitsbedingtem Ausfall den Verein nichts mehr kostet, sondern die Krankenversicherung zuständig ist, ist im Gehaltsbereich der Profihandballer mit Vorsicht zu genießen. Vertragsklauseln, dass der Verein (einen Teil) der Differenz zwischen Krankengeld und regulärem Gehalt übernimmt sind durchaus gängig.

    Ein aktuelles Beispiel wurde im Rahmen des Streits zwischen der TSV Hannover-Burgdorf und Günter Papenburg publik. Bzgl. Pavel Atman war in der Presse zu lesen:

    Zitat

    Der russische Nationalspieler fiel in der vergangenen Saison fast 250 Tage verletzt aus, die Recken mussten dennoch 80 Prozent des Gehalts bezahlen.


    Bloß weil ein Spieler längerfristig verletzt ist, wird also noch lange nicht Geld für eine (gleichwertige) Nachverpflichung frei.

    Die Einen werden sich das Ergebnis schönreden, die Anderen werden anhand des Ergebnisses den Leistungsstand der Mannschaft in Frage stellen und wieder Andere werden vielleicht beim Spiel anwesend gewesen sein, um z.B. zu wissen ob im Vergleich zum Testspiel am letzten Wochenende mehr als zwei oder drei Spieler der zukünftigen Startformation einsatzfähig waren oder wieviel gewechselt und taktisch ausprobiert wurde.

    Ich vemute Oldie50 ging es weniger darum, dass diese Spiele innerhalb der ersten zwölf Spieltage stattfinden, sondern dass in der Hinrunde die Spiele gegen potentiell direkte Konkurrenten um die vorderen Plätze fast nur Auswärtsspiele sind.

    Auf jeden Fall ein interessanter Spielplan. Am drittletzten Spieltag empfängt die SG Flensburg-Handewitt den THW Kiel (Meisterschaftsentscheidung?) und die Eulen Ludwigshafen haben an den letzten Spieltagen wieder ihre Lieblingsgegner für das "Wunder 3.0"