Genauso diese Vorwürfe aus Gummersbach, er würde Geld rauswerfen. Vllt ging es auch nicht anders, da die Erwartungen in Gummersbach viel zu hoch waren/sind und sich der ganze Verein übernommen hat.
Eine der zentralen Pflichten eines Geschäftsführers ist es den wirtschaftlichen Rahmen eines Unternehmens/Vereins aufzustellen und zu überprüfen. Nicht zuletzt kann er im Falle einer Insolvenz für Fehlverhalten persönlich haftbar gemacht werden.
Die Ursprünge der drückenden wirtschaftlichen Altlasten des VfL Gummersbach gehen viel weiter zurück als auf Frank Flatten oder Axel Geerken ... aber rückwirkend betrachtet konnte der Verein unter Geerkens Führung die Schulden auch nicht reduzieren. Zwar hatte Axel Geerken 2011 öffentlichkeitswirksam erklärt, der VfL Gummersbach sei schuldenfrei - und das obwohl anderthalb Jahr zuvor noch der Lizenzentzugunmittelbar bevorstand, aber als 2012 Axel Geerkens Wirken beim VfL Gummersbach zu Ende ging war gemäß der öffentlichen Bilanzen der Schuldenberg nahezu unverändert gegenüber 2010. Ohne Frage war es eine Herausforderung beim VfL Gummersbach den Spagat zwischen sportlichem Klassenerhalt und wirtschaftlicher Konsolidierung zu meistern, aber am Ende hatte der VfL Gummersbach unter Axel Geerkens Führung sämtliche Leistungsträger veräußert bzw. ziehen lassen müssen, im Gegenzug eine Mannschaft ohne erkennbares mittelfristiges Konzept zusammengeschustert und trotzdem keine Schulden tilgen können. Er konnte auf der Einnahmenseite keine Erfolge vorweisen. Die MT melsungen ist in der glücklichen Lage , dass die Einnahmen das geringere Problem sind.