Beim TV Hollywood fallen sie um wie die Fliegen und die Schiedsrichter darauf rein.
Beiträge von Arcosh
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Wer hätte das gedacht. Der souveräne Tabellenführer kann drei Spiele in Folge nicht gewinnen und gibt gegen Melsungen überhaupt zum ersten Mal Punkte in eigener Halle ab. In den letzten zweieinhalb Jahren schienen die Rhein-Neckar Löwen genau diese Aussetzer abgelegt zu haben und zu einer Spitzenmannschaft gereift zu sein, aber innerhalb von elf Tagen ging dies verloren. Nun ist der Weg frei für die SG Flensburg-Handewitt, die "nur" noch in Nettelstedt gewinnen muss um dann zuhause gegen Göppingen die Schale holen zu können.
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Durch die Regeländeung im vergangenen Sommer darf die angreifende Mannschaft noch maximal sechs Pässe spielen nachdem die Schiedsrichter das passive Vorwarnzeichen anzeigen. Damit diese Anzahl der Pässe eindeutig ist, soll das Vorwarnzeichen angezeigt werden, wenn ein Angreifer klare Ballkontrolle hat und nicht während der Ball gerade von einem Spieler zum anderen gepasst wird, denn dann wäre wohlmöglich unklar ob dieser Pass bereits zu den maximal sechs zulässigen Pässen zählt oder nicht.
Um derartige Misverständnisse auszuschließen, wäre es wohl besser in Antwort e) "wenn" durch "während" zu ersetzen.
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St. Raphael - Montpellier HB
Die Ausgangslage
Nur zwei Tage nach St. Raphaels erfolgreichem Abschneiden beim EHF-Pokal Final Four in Magdeburg empfing der Tabellenvierte zuhause den Tabellenführer aus Montpellier. Montpellier benötigte im Topspiel am vorletzten Spieltag unbedingt einen Punkt um Verfolger Paris auf Distanz zu halten, während St. Raphael noch um die Europapokalqualifikation kämpft. In der französischen Liga entscheidet bei Punktgleichheit der direkte Vergleich und den hat Paris gegenüber Montpellier gewonnen, so dass Montpellier mindestens einen Punkt des aktuellen Zwei-Punkte-Vorsprungs ins Ziel retten muss. Da Paris sowohl den französischen Pokal-Wettbewerb als auch den Liga-Pokal gewonnen hat werden diese beiden EHF-Pokal-Plätze an den Dritt- und Viertplatzierten der LNH vergeben. Zwei Spieltage vor Ende belegt St. Raphael ebendiesen Platz 4 mit einem Zähler Vorsprung vor Dunkerque, die aber ihrerseits am letzten Spieltag noch in Montpellier antreten müssen.Das Spiel
Obwohl es für St. Raphael das dritte Spiel in vier Tagen war, agierten sie absolut auf Augenhöhe mit Montpellier. Nach einem perfekten Start und 3:0-Führung der Gastgeber fand Montpellier besser ins Spiel und übernahm nach einer guten Viertelstunde beim 6:7 erstmals die Führung. die sie bis zur Halbzeit hielten. Im zweiten Durchgang konnte Montpellier sich zwischenzeitlich Vorsprünge erarbeiten (14:17 und 21:23), aber St. Raphael kam jedes Mal wieder zum Ausgleich und übernahm in der 58. Minute beim 24:23 erstmals wieder die Führung. Nach einer Zeitstrafe mussten die Hausherren die letzten anderthalb Minuten in Unterzahl absolvieren. Montpellier erzielte den Ausgleich zum 25:25, St. Raphael agierte im Angriff mit dem zusätzlichen feldspieler anstelle des Torwarts und wurde dafür mit dem Tor zum 26:25 belohnt. Montpellier blieben nur noch 14 Sekunden für den letzten Angriff, der wohl die Entscheidung die französische Meisterschaft entscheiden würde ... und sie scheiterten.Das Ergebnis
St. Raphael feierte den Heimsieg und Paris hat es nun in der Hand kommende Woche mit einem Sieg gegen den Tabellenneunten Chambery doch noch die Meisterschaft zu gewinnen und damit das französische Triple zu komplettieren. Mal sehen wie sich Montpellier nach diesem bitteren Rückschlag am Wochenende in Köln präsentieren wird. -
und beim vfl ist es halt das gesamtpaket-
ich denke wenn man mit realistischen zielen in die saison gestartet wäre, dann hätte man beuchler nicht entlassen
müssen....dürfen. der hat den kader mit zusammengestellt. der aktuelle trainer hat mir dafür insgesamt zu wenig
erfahrung im abstiegskampf und ist mir als trainer bis dato auch nicht positiv aufgefallen- und ich glaube auch, dass
man dies deutlich beim coachen erkennen kann- eine gewisse hilflosigkeit kann man doch erkennen...der vfl dreht sich im kreis- seit jahren- ohne kontinuität wird das nichts mehr mit ner ruhigen saison-in allen bereichen...
und die kann nur entstehen, wenn die sportlich verantwortlichen frei und ruhig arbeiten können...
Die maßgeblich von Dirk Beuchler ausgewählten Spieler sind doch der Kern des Problems in dieser Saison beim VfL Gummersbach. Der Verein war mit einer Mannschaft aus jungen, erfolgshungrigen und lernwilligen deutschen Spielern und ergänzt durch einzelne Bundesliga-erfahrene ausländische Spieler auf einem sehr guten Weg. In der Saison 2015/16 bejubelten Presse und Handballecke-Foristen den "VfL Deutschland" als Musterbeispiel. Natürlich kamen dann unweigerlich die Angebote finanziell besser gestellter Vereine an die Leistungsträger und diese Abgänge mussten ersetzt werden. Dabei blieb der Verein zunächst seinem gewählten Weg treu ehe unter Dirk Beuchler plötzlich reihenweise ausländische Spieler verpflichtet wurden, denen entweder jegliche Bundesliga-Erfahrung fehlte oder die sogar schon in der 1. Bundesliga gescheitert waren. Natürlich muss der VfL Gummersbach mit seinen aktuellen wirtschaftlichen Möglichkeiten auch die kleineren europäischen Ligen auf der Suche nach guten Spielern im Auge haben. Aber sechs Rückraumspieler mit sechs völlig verschiedenen Nationalitäten innerhalb der wenigen Wochen Saisonvorbereitung zu einer funktionierenden und wettbewerbsfähigen Mannschaft zu formen, würden selbst erfolgreiche Trainer sich kaum zutrauen. Dirk Beuchler hat sich damit übernommen und der VfL Gummersbach hat erkennbar auf dem Feld bis heute keine funktionierende Mannschaft, in der Spieler miteinander harmonieren und sich gegenseitig aushelfen.Die sportliche Leitung muss sich vorwerfen lassen, dass sie nach der folgerichtigen Trennung von Dirk Beuchler personell nicht nachgebessert hat. Man war wohl fest davon überzeugt, dass allein Simon Ernst den Unterschied macht ... und damit hätten sie wohl auch recht gehabt, wenn nicht seine neuerliche Verletzung dazwischen gekommen wäre.
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Der zweite von drei Matchbällen zum Klassenerhalt für den VfL Gummersbach. Nachdem die erste (und wohl vom Papier her einfachste) Chance vergeben worden ist, haben sie es nun in Hüttenberg erneut selber in der Hand.
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"Verdient" hat den Abstieg der Verein, der nach 34 Spieltagen sportlich auf einem Abstiegsplatz steht. Einem Verein bloß die Daumen zu drücken, weil er im letzten Viertel der Saison kämpft und endlich punktet ist ähnlich wie den Torwart zu feiern, der die letzten zwei Bälle hält nachdem er 50 Minuten lang keine Hand an den Ball bekommen hatte. Der Sport lebt sicherlich von solchen emotionalen Geschichten, aber das macht den Klassenerhalt oder Abstieg nicht gerechter oder ungerechter.
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Die Intention des Videobewies ist es "gerechtere" oder zumindest "richtigere" Entscheidungen zu treffen. Man kann darüber philosophieren, ob dies grundsätzlich eine wünschenswerte Entwicklung ist oder ob subjektive Schiedsrichterwahrnehmungen ein Teil des Sports sind und "einfach dazu gehören". Aber ich verstehe nicht wieso Sinn oder Unsinn des Videobeweises sich dadurch ändern sollten, ob man das Videomateral während oder nach dem Spiel begutachtet. Worin besteht da für Dich der entscheidende Unterschied?
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Ich freue mich auf ein spannendes Spiel ... finde aber auch hier die Ansetzung eines Endspiels parallel zum Finale im EHF-Pokal ungünstig und unnötig. Die Termine der europäischen Endspiele sollten von den nationalen Verbänden respektiert und beachtet werden. Ich sehe ein, dass es zeitlich schwierig ist zwei aufeinanderfolgende Mai-Wochenenden in den nationalen Wettbewerben freizuhalten, aber zumindest direkte Überschneidungen mit den Endspielen des EHF-Pokal und der EHF Champions-League sollten vermieden werden.
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Hier ist in der Tat dringend eine Regeländerung notwendig die eine nachträgliche Bestrafung ermöglicht...geht in anderen Sportarten ja auch
Aus dem Thread zum DFB-Pokalfinale 2018:Ich selbst bin klarer Gegner des Videobeweises und fühle mich durch die gestrige Entscheidung dadurch bestärkt....
Der Videobeweis nach einem Handballspiel ist eine wünschenswerte Errungenschaft, aber der Videobeweis während eines Fußballspiels ist abzulehnen? Oder geht es lediglich darum wer bestraft werden kann oder soll? -
Ein Heimsieg von Hüttenberg gegen Gummersbach scheint nicht unwahrscheinlich., so dass am letzten Spieltag viel von der Motivation von Erlangen, Lemgo und Hannover abhängen würde, die allesamt nichts mehr zu verlieren oder gewinnen hätten. (Allerhöchstens gibt es einen kleinen empörten Aufschrei wie bei den Füchsen Berlin 2014, aber da es in diesem Fall nur um den Klassenerhalt geht und niht um die Deutsche Meisterschaft würde dieser schnell verhallen.)
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Zwei Finger in die Luft zu strecken als allgemeines Zeichen für eine progrssive Bestrafung ist eben einfacher als zuerst die Sporttasche zu durchwühlen auf der Suche nach irgendeinem roten Stück Pappe oder Papier.

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Paßt auch zum Thema ...
"Zweitgrößstes Vereinsevent Europas"?
Gut, sicherlich meint er "Zweitgrößtes Handball-Vereinsevent Europas". Aber selbst dann würden mir neben dem EHF Champions League Final4 spontan noch das DHB-Pokal Final Four in Hamburg oder das Final Four der SEPA-League einfallen.
Wahrscheinlich hatte er also "Zweitgrößtes Handball-Vereinsevent Europas in einem EHF-Wettbewerb" sagen wollen. Aber auch dann käme nach dem Velux Final4 zunächst noch das Champions-League Final4 der Damen in Budapest.
Tatasächlich ist es also das "Zweitgrößtes Männerhandball-Vereinsevent Europas in einem EHF-Wettbewerb." Eine Kategorie in der es genau zwei Final-Four-Events gibt. Glückwunsch!

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Im Gegensatz zum Basketball muss beim Handball der Abwehrspieler aber keine Position eingenommen haben oder stehen, damit auf offensives Foul des Angreifers entschieden wird. Entscheidend ist eher wer zuerst da war und wer in den anderen hineinläuft.
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Allerdings ist Ungarn im Ranking auf Platz 2, daher stehen Meister und Vizemeister Startplätze zu zur nächsten Saison. Keine Gefahr hier also. Bin mal gespannt wann und wie die EHF dieses Ranking dann mal anpasst.
Im für die kommende Saison relevanten Ranking hat Spanien wieder den zweiten Platz von Ungarn übernommen. (LINK) -
Eventuell eine Champions-League Wild card für Veszprem, evtl. eine wild card für Paris, ... ob die dann alle in den Gruppen C/D landen würden.

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THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt
Rhein-Neckar Löwen - SC Magdeburg
Frisch Auf Göppingen - VfL Gummersbach
HSG Wetzlar - Füchse Berlin
TuS N-Lübbecke - SC DHfK Leipzig
MT Melsungen - HC Erlangen
TSV Hannover-Burgdorf - TSG Friesenheim
TV 05/07 Hüttenberg - TBV Lemgo
GWD Minden - TVB 1898 Stuttgart -
Respekt an Hannover. Die hatten ja wirklich keinen guten Lauf und dann so aufzutreten ist toll. Sie hätten es nach dieser Saison wirklich verdient mit irgendwas nachhause zu gehen. Als Vizepokalsieger hat man aber keinen internationalen Platz oder? Den müssten sie schon gewinnen. Obwohl das beste Spiel in den letzten Wochen haben sie zuvor auch gegen die Löwen gehabt.
Wenn sich der DKB-Pokalsieger für die Champions-League qualifiziert, dann erhält der DHB-Vizepokalsieger den Startplatz im EHF-Pokal. Damit dürfte Hannover die Europapokal-Teilnahme sicher haben und für die Bundesliga bleiben (vorerst) nur Platz 3 und 4 zur EHF-Pokal-Qualifikation. -
In der französischen Liga waren die beiden Partien zwischen Nantes und Paris diese Saison eng umkämpft. Beim Unentschieden in Nantes sowie beim 31:29-Heimsieg der Pariser im April fiel die Entscheidung jeweils erst in den letzten Minuten. Wäre schön, wenn es in Köln ähnlich spannend werden würde.
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Ohne a und iner aber wieder mit Zugang zum Forum wie mir scheint ... dabei ist gerade gar keine EM oder WM.