RK Zagreb - FC Barcelona 23:25 (10:14)
Bis zum 5:5 konnte Zagreb Schritt halten, doch dann setzte sich Barcelona auf vier Tore ab. In der Schlussviertelstunde kam Zagreb noch einmal zurück und hatte mehrfach die Chance zum (verdienten) Ausgleich. Leider konnen sie ihre Leistung nicht krönen. An Barcelonas Ticket fürs Final Four dürfte es eh kaum Zweifel geben.
Beiträge von Arcosh
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Zitat
Players have been nominated on the basis of their comprehensive performance throughout the season so far; not just their goal-getting prowess, but also their performance in defence, the number of blocks, assists and reaction in crucial moments during each match.
Nunja.Aber da bei den ganzen Online-Fan-Voting-Aktionen der letzten Jahre am Ende eh immer Kielce und Veszprem vorne lagen, kann man denen auch direkt ihre Spieler zur Wahl anbieten.
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@TCLIP
Weit auseinander sind wir wohl wirklich nicht. Bob Hanning und Bernhard Bauer sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, aber sie sind bei der Präsidiumswahl gemeinsam als Gespann angetreten, wobei Bernhard Bauer für das höchste Amt im Verband vorgesehen war. Bei einer solchen "Koalition" erwarte ich, dass im Vorfeld die Arbeitsgebiete sowie Ziele klar definiert und abgesprochen werden. Nun ist die Frage wer seine Grenzen überschritten und so die Koalition nach knapp anderthalb Jahren zum Scheitern gebracht hat.War Bernhard Bauer zu zurückghaltend für den Macher Bob Hanning und hat leichtfertig das Handtuch geworfen? Oder hat Bob Hanning sich zu sehr nach der medialen Sonne gestreckt und in den Vordergrund gedrängt, was seinem Amt als Vize-Präsident nicht angemessen war? Hatte Bernhard Bauer nicht das Rückrat für das höchste Amt im Handball-Verband? Fehlt Bob Hanning die nötige Ruhe für die langsamer voran schreitenden Prozesse in einem Verband als er das aus den Vereinen gewohnt ist in denen er den Ton alleine angibt? Die Antwort wird nicht schwarz oder weiß sein, sondern irgendwo in den Grautönen dazwischen liegen.
Aber Bob Hanning wusste von Anfang an, dass er nicht selber für das Amt als DHB-Präsident in Frage kam bzw. für viele in dieser Funktion nicht wählbar gewesen wäre. Dennoch hat er sich nach der Wahl meiner Meinung nach mehrfach wie der höchste Mann im DHB dargestellt und damit zunehmend Widerstand geweckt. Mit diesem Verhalten ist er auf einem Verbandsposten fehl am Platz.
@capitano19:
Heutzutage scheinen manchen die Facebook-likes wichtiger zu sein als nachhaltiges Arbeiten. Ein Stefan Kretzschmar als Frauen-Nationaltrainer bringt Schlagzeilen bei Spiegel online, BILD.de & Co, aber diese fünf Minuten Ruhm sind vergessen sobald das nächste lustige Facebook-Video oder ein süßes Tierbaby im Zoo von Kleinhausen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Nach einem frühen WM-Aus 2017 und dem zwangsläufigen Trainerwechsel würde der Frauenhandball dann die nächsten zehn bis zwanzig Jahre in seinem gehobenen Amateurbereich verweilen. Oder glaubst du ernsthaft ein hochklassiger Trainer würde sich als Co-Trainer um die eigentliche Arbeit kümmern, während Kretzschmar für die Kameras lächelt? -
Insbesondere, weil es doch anscheinend egal ist, wer den dritten Platz in der Liga holt. Anscheinend können ja beide Teams in der nächsten Saison CL spielen.
Kannst du das näher erläutern? Zunächst hat die Bundesliga nur zwei festen Startplätze in der EHF Champions League. Platz 3 würde bereits eine Wild card benötigen - auch wenn die französische Liga diese Saison tatsächlich zwei Wild cards erhalten hatte.Zum Spiel:
Hat es das überhaupt schon einmal gegeben, dass der TBV Lemgo die schlechtestplatzierte Mannschaft in OWL war? Es geht um alles für beide Vereine und im Nacken sitzt zudem noch die TSG Friesenheim. Wäre nicht parallel das Heimspiel des VfL Gummersbach wäre ich vielleicht hingefahren. -
@TCLIP
Wenn du meine Beiträge der letzten Tage nochmal aufmerksam durchlesen würdest, dann wirst du erkennen, dass ich keinesfalls die Rückkehr von Bernhard Bauer wünsche. Ich habe mehrfach die nach anderthalb Jahren erreichten Resultate von Bob Hanning im Speziellen, aber auch dem DHB-Präsidium im Ganzen in Frage gestellt. Schließlich waren sie hier als "Erneuerer" gepriesen worden, die alte (Gummersbacher) Seilschaften aufbrechen und den Verband in eine neue Spur bringen sollten. Mit diesem Ziel sind Bernhard Bauer und Bob Hanning gemeinsam zur Wahl angetreten.Sicherlich sind anderthalb Jahre noch kein ausreichender Zeitraum um die Veränderungen abschließend zu beurteilen. Aber die öffentlich sichtbaren Entscheidungen (Co-Ausrichter der WM, Trainersuche für Herren- und Frauennationalmannschaft) sind in der Außenwirkung nicht gut abgelaufen und haben dem Image des DHB bzw des Präsidiums nicht geholfen. Das vom DHB als richtungsweisend angepriesene und von Bauer und Hanning in Interviews mehrfach erwähnte Konzept "Perspektive 2020" mit der Ausrichtung des Verbandes für die nächsten 5 Jahre und beispielsweise dem Plan eines eigenen DHB-Leistungszentrums in Naumburg ist hingegen in den Medien nie zur Geltung gebracht worden. (selbst dir als gut vernetztem und informierten Handballkenner ist es vollkommen unbekannt gewesen)
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In einer geschlossenen Liga hat man zumindest dann die Möglichkeit sich ein, zwei Jahre mit jungen Spielern "durchzuschleppen", um dann mit deren Weiterentwicklung und guten Transfers oben anzugreifen.
Dafür gibt es im Handball die zweite Bundesliga. Dort können Vereine sich konsolidieren und wenn sportliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen stimmen wieder in die erste Liga aufsteigen. In der Zwischenzeit bekommen andere Vereine als Aufsteiger die Gelegenheit ihre Erstligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Das ist mir lieber als Vereine zwei oder drei Jahre lang mitzuschleppen, weil sie vor Jahren mal die DEL-Lizenz erworben haben. Bevor die Pre-Playoffs eingeführt wurden, wurden regelmäßig bei den Kellerkindern die teuren Kanadier ab Januar/Februar nach Hause geschickt und die verbleibenden Spiele quasi abgeschenkt, da es keine sportlichen Anreize mehr gab und so die Kosten gesenkt werden konnten. -
Absolut betrachtet ist der Stellenwert des Herrenhandballs in Deutschland selbstverständlich wesentlich höher als der des Frauenhandballs. Aufgabe eines Verbandes ist es aber den Sport in seiner gesamten Breite zu fördern. Relativ betrachtet wäre eine Medaille oder gar Finalteilnahme der Frauen bei der WM im eigene Land und live im TV für das öffentliche Interesse, den Zulauf im Jugendbereich und Sponsoren für die Vereine der HBF um ein Vielfaches größer als eine Olympia-Medaille der Herren, die iim allgemeinen Olympia-Wahnsinn untergeht. Darum geht es mir.
Bezgl. Pressemitteilung des DHB-Präsidiums:
Ich muss dir wohl kaum erklären, dass dieser Wortlaut die einzig mögliche Außendarstellung seitens des DHB im Moment ist, so lange die Nachfolge von Bernhard Bauer vollkommen offen ist und die verbleibenden Vize-Präsidenten die laufenden Aufgaben kommissarisch übernehmen. Da wird niemand öffentlich Kritik äußern und der Öffentlichkeit eine Schlammschlacht um Posten und persönliche Interessen servieren. -
also ich sehe nicht, daß sich bob h. so einseitig engagiert....
wie im fußball -und wers bestreitet träumt- ist auch im handball die HERREN - nationalmannschaft das aushängeschild.
wem bitte will man es da verübeln, wenn er am anfang einer amtszeit sich deutlich mehr um die herren kümmert
als um die frauen ?
erstmal das eine schiff flott bekommen...
Die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen 2017 steht vor der Tür und da müssen tatsächlich JETZT die Weichen für die Spielerinnen und den Trainer gestellt werden, die in zweieinhalb Jahren im eigenen Land um den Titel mitspielen sollen.Für die Herren-Nationalmannschaft ist Olympia 2016 sicherlich auch ein wichtiges Ziel, aber eine WM im eigenen Land - möglicherweise mit Liveübertragung der Öffentlich-Rechtlichen (?) - ist für den Frauenhandball eine weit größere Chance als wenn in Rio zwischen Kanuten, Leichtathleten und diversen anderen Sportlern die Herren-Nationalmannschaft eine Medaille holen würde.
bewerbung 2019....haben wir doch alle auch nur aus der presse-
und-
mir ists lieber wir machen was (auch wenns aussergewöhnlich ist) und es kommt was dabei rum als
3 jahre später uns wieder nur aufzuregen, daß im nachbarland ne wm/em war und wir nicht mal
im frei empfänglichen fernsehen was sehen konnten....(ich hab sky-mir könnts egal sein)...
Hauptsache irgendetwas gemacht? Entschuldige, aber blinder Aktionismus ist für mich der falsche Weg. Ich bin durchaus der Meinung, dass sich in der DHB-Spitze etwas ändern musste gegenüber der Ära Strombach, aber bislang sehe ich keine klare Linie des neuen Präsidiums oder strukturelle Veränderungen hin zu einer Modernisierung des Verbands. Was bei der WM 2019 für den DHB rumkommen wird, werden wir sehen. Für das Standing in den internationalen Verbänden war die nicht ganz satzungskonforme Bewerbung durch die Hintertür sicherlich nicht förderlich. Dabei wäre gerade in den Gremien der EHF und IHF endlich mehr Präsenz des mitgliederstärksten Verbandes wünschenswert und nötig.Das DHB-TV-Magazin will ich gar nicht in Bob Hannings Zuständigkeitsbereich schieben. Mir ging es allgemein um die bislang nachweisbaren Erfolge oder Leistungen des neuen Präsidiums.
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TCLIP:
Bob Hanning ist ohne Frage ein Macher, aber er macht nur was ihn interessiert. Für ihn gibt es nur die Herren-Nationalmannschaft und den männlichen Nachwuchs (den er bereits vor der Wahl ins Präsidium gezielt auf Berlin ausgerichtet hatte). Frauenhandball? Ein qualifizierter Nationaltrainer für die Frauen-Nationalmannschaft? Damit will sich der Vize-Präsident Leistungssport nicht aufhalten. Du schreibst immer wieder vom dringend nötigen Mut etwas zu ändern. Karten auf den Tisch! Was bedeutet das für dich konkret bzw. was haben Bob Hanning und das neu gewählte Präsidium bislang geändert oder an Veränderungen in die Wege geleitet?- Es begann mit dem Alleingang bei der WM-Bewerbung 2019. Damit hat sich Bob Hanning ohne Absprache mit den damals noch amtierenden Gremien in die Medien gebracht, aber verbandsintern zurecht heftigen Gegenwind geerntet. Deutschland ist bei diesem Turnier nichts anderes als der Steigbügelhalter für das Endspielland Dänemark, obwohl mit entsprechendem Vorlauf und Organisation der DHB mit der Halleninfrastruktur in Deutschland locker eigenständig eine EM/WM schultern könnte.
- Der Bundestrainer Dagur Sigurdsson fällt ohne Frage in seine Zuständigkeit. An der Besetzung gibt es aufgrund der bisherigen sportlichen Ergebnisse wenig auszusetzen, doch der Auswahlprozess war wahrlich kein Ruhmesblatt. Selbst gesetzte Zeitrahmen ließ Bob Hanning mehrfach verstreichen und in den Medien war aufgrund der Fülle an kontaktierten Kandidaten bald nur noch vom Trainer-Casting die Rede. Am Ende zaubert er nach der ein oder anderen Absage von Kandidaten seinen eigenen Vereinstrainer als "Wunschkandidat" aus dem Hut, den er seitdem als lame duck im Verein bis zum Saisonende durchschleift.
- Die publizierte "Perspektive 2020" ist ein Reihe von Allgemeinplätzen ohne konkrete Angaben zur Umsetzung und wieviel Substanz dahinter steckt bleibt abzuwarten.
- Das TV-Magazin des DHB zur dritten Liga ist trotz großer Ankündigungen nicht über eine einzige Ausgabe hinausgekommen.
P.S.: Was hat Lizenz für den HSV Hamburg mit dem DHB zu tun?
- Es begann mit dem Alleingang bei der WM-Bewerbung 2019. Damit hat sich Bob Hanning ohne Absprache mit den damals noch amtierenden Gremien in die Medien gebracht, aber verbandsintern zurecht heftigen Gegenwind geerntet. Deutschland ist bei diesem Turnier nichts anderes als der Steigbügelhalter für das Endspielland Dänemark, obwohl mit entsprechendem Vorlauf und Organisation der DHB mit der Halleninfrastruktur in Deutschland locker eigenständig eine EM/WM schultern könnte.
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In einem Hamburger Abendblatt-Artikel wird erwähnt und gefragt, wie es sein kann, dass die eingesetzten Schiedsrichter Fabian Baumgart und Sascha Wild (Neuried/Offenburg) wie Göppingen aus Baden-Württemberg kommen. Das würde mich auch mal interessieren, wie das kam: ist das eine Ausnahme gewesen oder ist das üblich?
Allein am letzten Wochenende:SG Flenburg-Handewitt - GWD Minden
Schiedsrichter: Matthias Brauer (Hamburg) & Kay Holm (Hagen, SH)TuS N-Lübbecke - SG BBM Bietigheim
Schiedsrichter: Sebastian (Braunschweig) & Adrian Kinzel (Bochum) -
Ein Handball-Festtag. Endlich ein Spitzenspiel in Deutschland bei dem Abwehrarbeit im Vordergund steht. Dass die Rhein-Neckar Löwen mit einer hervorragenden Abwehrleistung trotzdem nur einen Punkt mitnehmen, verdankt der THW Kiel eindeutig Kim Sonne-Hansen. Ich hatte ihn bislang nur im Champions-League-Rückspiel gegen Flensburg gesehen und dort wirkte er kaum bundesligatauglich. Aber gestern hat er gut gehalten. Allerdings ist mir aufgefallen, dass er vorallem halbhohe Würfe parieren konnte, während er bei Würfen über Schulterhöhe selten an den Ball kam. Mit ein wenig Videostudium sollten die Magdeburger dies am Mittwoch berücksichtigen.
Ich teile Stefan Kretzschmars Einschätzung, dass die Rhein-Neckar Löwen spielerisch die bessere Handballmannschaft sind, während der THW Kiel vorallem über seine Physis Spiele gewinnt. Die wenigsten Mannschaften sind in der Lage dem Kieler Rückraum über 60 Minuten eine so offensive und aggressive Deckung entgegenzustellen, aber so können die Zebras wirkungsvoll gezähmt werden. Dieses Spiel werden sich insbesondere die Gegner in der Champions-League sehr genau ansehen.
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Bereits seit einigen Jahren hat der gastgebende Verband das Recht pro Gruppe je eine Mannschaft bereits im Vorfeld der Auslosung zu setzen. Einerseits lässt sich damit das Interesse der ausländischen Fans durch grenznahe Spielorte steigern, aber natürlich wird auch der Spielbaum für die eigene Mannschaft "optimiert".
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4800 Zuschauer, wenn man bedenkt, dass viele Osterfeuer waren, viele im Urlaub sind und Dortmund - Bayern gespielt hat, finde ich äußerst beachtlich.
Da war der Groupon-Deal zum Spiel mit zwei Karten zum Preis von einer eigentlich überflüssig. -
Wird die erste Runde nicht in 4er Gruppen durchgeführt? Und dann kommt doch nur der erste weiter, oder?
Wenn das zweistufige Turnier als nur eine Runde gewertet wird, dann hast du wohl Recht. Für mich wären die Samstagspiele Runde 1 und die Sonntagsspiele Runde 2. -
Die (fast) makellose Heimbilanz der Rhein-Neckar-Löwen sollte gegen MT Melsungen halten - zumal die Hessen auswärts gegen die anderen Topvereine blaß geblieben sind.
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Das Ungleichverhältnis zwischen Heim- und Auswärtspunkten ist nun wahrlich kein Alleinstellungsmerkal des BHC. In dieser Spielzeit weisen bislang nur fünf Mannschaften in der HBL ein positives Auswärtspunktekonto auf und die halbe Liga hat nach 14-15 Auswärtsspielen in dieser Spielzeit weniger als zehn Punkte in fremder Halle geholt. Das ist schlicht eine Folge der Ausgeglichenheit der Liga - insbesondere im Mittelfeld. Wenn eine Mannschaft aufgrund der Unterstützung der Zuschauer, der bequemen Anfahrt, der Schiedsrichterentscheidungen, etc. in eigener Halle einen Vorteil von 2-3 Toren hat, dann reicht das diese Saison oftmals aus um als Sieger vom Platz zu gehen.
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Rhein-Neckar Löwen - MT Melsungen
GWD Minden - HBW Balingen-Weilstetten
SC Magdeburg - THW Kiel
Bergischer HC 06 - HSG Wetzlar
Frisch Auf Göppingen - TSV Hannover-Burgdorf
SG BBM Bietigheim - TSG Friesenheim
VfL Gummersbach - SG Flensburg-Handewitt
GWD Minden - TBV Lemgo
HC Erlangen - HSV Hamburg -
Der Passus "An der 2. DHB-Pokalrunde nehmen die 16 Gewinner aus der 1. DHB-Pokalrunde teil. Danach werden das Achtel- und Viertelfinale ausgespielt" ist mir allerdings etwas schleierhaft, denn mit 16 Mannschaften wäre die 2.Runde ja bereits das Achtelfinale.
Wohl einfach ein Tippfehler. Da die erste Runde mit 64 Mannschaften gespielt wird, nehmen an der 2. Runde natürlich 32 Gewinner der ersten Runde teil. -
Ähnlich wie in Göppingen war es kein hochklassiges Spiel, aber spannend und mit einem wohl gerechten Unentschieden. Beim VfL Gummersbach hat mir die Abwehrarbeit gefallen aus der heraus zahlreiche Ballgewinne und leichte Tore aus der ersten und zweiten Welle resultierten. Ärgerlich sind in einem so knappen Spiel die vergebenen freien Würfe. Sei es einmal mehr Raul Santos der zwei Tempogegenstöße recht leichtfertig vergeben hat oder Andreas Schröder, der in der Schlussphase von der Bank kommend den Ball abfängt, aber dann nicht im Tor unterbringen kann. Gerade in so engen Spielen kostet dies Punkte. Auf der anderen Seite haben sich die oft gescholtenen Kreisläufer ein Lob verdient. Joakim Larsson hat immer wieder Freiräume geschaffen und Alexander Becker war mehrfach bei Abprallern zur Stelle und hat sie sicher eingenetzt.
Wurde denn wenigstens der letzte Angriff des VfL halbwegs ernsthaft gespielt oder war das so eine Geschichte wie die letzten Sekunden in Göppingen?
Wirklich strukturiert war der letzte Angriff leider nicht. Nach der Auszeit landete ein versuchtes Kreisanspiel von Simon Ernst auf Alexander Becker in den Fängen der Abwehr, aber der gescheiterte Versuch eines Gegenstoßpasses brachten den VfL direkt wieder in Ballbesitz. Nach Foulspiel an Julius Kühn war das Spiel wenige Sekunden vor Ende nochmals unterbrochen, aber die Zeit reichte bloß noch zu einem letzten Wurf von Simon Ernst aus gut zehn Metern den Burgdorfs Torwart parierte.
P.S.: Frage an die Regelexperten
Freiwurf für Mannschaft A. Die Schiedsrichter haben bereits das passive Vorwarnzeichen angezeigt. Der Spieler von Mannschaft A steht zur Freiwurfausführung an der Neun-Meter-Linie mit dem Rücken zum Tor. Als der Freiwurf freigegeben wird dreht er sich um und wirft aus der Drehbewegung heraus aufs Tor. Dabei trifft er den an der Torraumlinie stehenden Abwehrspieler von Mannschaft B auf den Brustkorb und der Spieler geht zu Boden. Wie wäre eure Entscheidung bzw. Spielfortsetzung? -
TSV Hannover-Burgdorf - VfL Gummersbach
TuS N-Lübbecke - SG BBM Bietigheim
HSG Wetzlar - HC Erlangen
TBV Lemgo - Bergischer HC 06
TSG Friesenheim - Füchse Berlin
SG Flensburg-Handewitt - GWD Minden
THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen
HSV Hamburg - Frisch Auf Göppingen
MT Melsungen - SC Magdeburg