Talentierte Sportlerinnen und Sportler gibt es überall auf der Welt, zahlreiche olympische Wintersportarten lassen sich aber nur bedingt als echter Profisport ausüben, sondern der Leistungssport funktionieren nur in Kombination mit staatlichen Förderprogrammen. Italien hatte 2018 drei Goldmedaillen gewonnen, 2022 waren es zwei Goldmedaillen und 2026 bei den Spielen im eigenen Land sind es jetzt bereits 9 Goldmedaillen. Dort sind nicht zufällig talentierte Athletinnen und Athleten vom Himmel gefallen, sondern das ist das Ergebnis einer (kostenintensiven) Sportförderung,
Deutschland bietet für Bobfahren, Rodeln und Skeleton weltweit einzigartige Bedingungen mit vier Kunsteisbahnen und der Zusammenarbeit mit dem FES. Der "Lohn" dafür sind bislang 15 Medaillen im Eiskanal. Der DOSB kann aber nicht für alle Sportarten führende Trainingszentren bereitstellen und es ist schwierig den Spagat zu meistern zwischen der Förderung in der Breite und dem Erreichen von Spitzenleistungen Einzelner. Hinterfragen muss man primär die ausbleibenden Erfolge in den Sportarten, in denen Deutschland den Sportlerinnen und Sportlern exzellente Trainingsbedingungen ermöglicht und da fallen mir zunächst Biathlon und Skispringen ein. In beiden Sportarten war Deutschland einmal in der absoluten Weltspitze und hat moderne Trainingszentren zu bieten.