Beiträge von Arcosh

    Ich kann mit einem Profi-Sportler, der bereit ist, seine Gesundheit seinem Verein zu opfern, kein Mitleid haben und nur für ihn hoffen, dass er sich das angemessen bezahlen lässt!

    Trotzdem gute Besserung, Flip Jicha und lass dich vom THW nicht vollkommen verheizen ... :D


    Der "Lohn" war letzte Saison die Meisterschaft.

    Nikola Karabatic hat nach vier Jahren die Reißleine gezogen und Filip Jicha ist in seine Fußstapfen getreten.

    Für den Großteil der Fans ist das natürlich ein herber Rückschritt in der Handball-Übertragung und den Ärger darüber kann ich verstehen und teile ihn auch.

    Aber was sollen die Vereine denn sagen? Wenn Sky der einzige echte Interessent an den Rechten war, dann müssen die Vereine fast noch dankbar sein. Sonst wären sie selber auf den Produktionskosten für bis zu sieben Heimspiele sitzen geblieben und die Zuschauerzahlen bei Laola1.tv dürften eher noch geringer sein als im Pay-TV bei Sky. Das perfide ist, dass die EHF sich alle Vermarktungsrechte an der Champions-League sichert, aber die Bringschuld für das TV-Signal im Zweifelsfall auf die Vereine abwälzt. Kiel, Flensburg und Mannheim müssen die sinkenden Kontaktzahlen natürlich ihren Sponsoren erklären. Aber ich könnte mir vorstellen, dass für einige Unternehmen 100.000 zahlende Sky-Zuschauer wertvoller sind als 500.000 Eurosport-Zuschauer, wenn man annimmt, dass derjenige der sich ein Sky-Abo leisten kann/will ein höheres verfügbares Einkommen für privaten Konsum aufweist.

    Gruppe D: Kadetten Schaffhausen - KS Kielce 28:33
    Bis zur 40. Minute konnten der Gastgeber gut mithalten und hatte beim Stand von 18:20 mehrfach die Chance den Anschluss zu schaffen. Aber zwei offensive Fouls auf Höhe der Mittellinie und ein von Slawomir Szmal abgefanngener Gegenstoßpass machten diese Gelegenheit zunichte. Im Anschluss setzte sich Kielce auf 20:28 ab und das Spiel war entschieden. Bei Kielce ist noch Luft nach oben, aber in Gruppe D sollten sie keine echten Probleme bekommen.


    Einzele Spiele wird es nicht geben, aber eventuell kannst du dir Spieltagstickets buchen. Geht zumindest bei der Bundesliga. Grundvoraussetzung dafür ist aber zumindest ein Sky Welt Abo. Unterm Strich lohnt sich das aber wirklich nur für ganz große Gelegenheitsgucken, zumindest bei der Bundesliga oder CL oder Formel 1. Ein Spieltagsticket ist dort meinstens schon genau so teuer wie das ganze Paket im Monat zusätzlich kosten würde. Heißt, bestellt du ein Spieltagsticket pro Monat, kannst du auch direkt das ganze Paket bestellen. Bestellst du dir aber pro Jahr nur 3-4 Spieltagstickets da du die anderen Spiele eh live dabei bist, rechnet es sich u.U. schon. Glaub aber kaum das Sky das für eine "Randsportart" wie Handball ebenfalls anbieten wird. Dafür hat die Sportart im Vergleich zum Fußball und zur Formel 1 einfach zu wenig Anhänger.


    Doch, dieses Spieltagsticket wird es auch beim Handball geben. Das Auftaktwochende 27./28.09. mit den drei Spielen der deutschen Mannschaften bietet Sky seinen Kunden in HD zum Preis von 10€ an. (LINK) Das Angebot könnte interessant sein für die Sky Kunden die noch kein Sport-Paket haben und sich zuerst die Qualität der Übertragungen anschauen wollen. Der Preis ist für drei Spiele in Ordnung.

    Das ist sehr enttäuschend, denn auf die Spiele der ausländischen Topmannschaften freue ich mich mehr als auf Kiel, Flensburg oder die Rhein-Neckar Löwen, die ich Woche für Woche in den Bundesliga-Übertragungen zur Genüge sehen kann. Wirklich Sinn macht diese Entscheidung auch nicht, da die Spiele ohnehin nicht auf Sky zu sehen sein werden und für die meisten Handballfans (und damit potentiellen Sky-Neuabonnenten) die Spiele ohne deutsche Beteiligung kein Ersatz für die Liveübertragngen der deutschen Spitzenvereine sein dürften.

    :nein:

    :wall: können Versprechen was sie wollen. Viele können es nicht bezahlen.

    Manche können sich auch nicht die Dauerkarte beim THW Kiel leisten, aber trotzdem beschwert sich niemand laustark darüber (und bei Sky sind die Kosten pro übertragenem Spiel geringer als bei der durchschnittlichen THW-Dauerkarte)


    Bei mir ist es so : Wieso soll ich mir das holen, wenn ich nur ein paar Spiele aus beruflichen Gründe sehen kann.
    Der Witz bei SKY ist,es gibt auch Werbung :P .

    Wenn du ohnehin nur ein paar Spiele sehen kannst und am weiteren Sky-Programm nicht interessiert bist, dann fällst du eben nicht in die Zielgruppe von Sky. Übrigens ist das Verkaufsargument von Pay-TV schon lange nicht mehr die Werbefreiheit saondern die Exklusivität der Seindungen bzw. in diesem Fall Sportrechte.

    Das Kampfgericht hat in der Situation keinen Fehler gemacht. Das akustische Schlusssignal ertönte bereits bei 69:59. Warum, das weiß der Kuckuck oder der Lieferant der Zeitmessanlage. Aus meiner Sicht wäre es richtig gewesen zu unterbrechen (kein Tor!), die Uhr erneut auf 69:58 zurückstellen zu lassen, das automatische Schlusssignal zu deaktivieren und auf den guten alten Pfiff des Zeitnehmers zurück zu greifen.


    Das Zeitanzeige im TV-Bild ist irrelevant, weil sie nicht mit der offiziellen Zeitnahme in der Halle gekoppelt ist. Daher sehe ich keinen Grund an der korrekten Funktionsweise der Zeitmessanlage bzw. der Schlusssirene zu zweifeln. Möglicherweise hat der Zeitnehmer einen Sekundenbruchteil zu früh die Uhr gestartet. Hätte der Zeitnehmer diesen fehler gemacht, so hätte er die Schiedsrichterinnen darauf hinweisen müssen und diese hätten den Freiwurf wiederholen lassen müssen.

    Es läuft auf die Frage hinaus, ob die falsche Entscheidung der Schiedsrichterinnen eine Tatsachenentscheidung oder ein Regelverstoß war. Das Schlusssignal unterbricht das Spiel genauso wie ein Pfiff des Schiedsrichters. Wenn die Schiedsrichterinnen das Schlusssignal gehört haben bevor der Ball im Tor war und trotzdem auf Tor entschieden haben, dann wäre dies eine Regelverstoß. Wenn sie das Signal nicht gehört haben oder glauben der Ball sei bereits im Tor gewesen, dann wäre dies eine Tatsachenentscheidung. Die Torschiedsrichterin, die den besten Blickwinkel hat um zu erkennen wann der Ball die Torlinie überquert, hat in erster Rektion "kein Tor" signalisiert. Daher ist zumindest ihre Tatsachenentscheidung "kein Tor" gewesen. Weshalb sie sich dann nach Rücksprache mit der schlechter positionierten Gespannspartnerin (die zuvor bereits den Fehler gemacht hatte die Zeit runterlaufen zu lassen) und dem Zeitnehmertisch deren falscher Entschiedung auf Tor gebeugt hat bleibt rätselhaft.

    Dass es keinen schriftlichen Arbeitsvertrag gegeben haben soll, ist nicht nur arbeitsrechtlich seltsam sondern auch nicht mit der Spielordnung in Einklang zu bringen:

    Auszug aus DHB SpO §72:


    Der Trainer muss in einer Erklärung gegenüber per HBL per Unterschrift bestätigen, dass er bei dem Verein beschäftigt ist. Ein schriftlicher Vertrag zwischen Verein und Trainer wird in diesem Passus der DHB Spielordnung nicht gefordert.


    Was soll das heißen? Wer hat sie denn gekriegt?
    Übertragen wurde in Deutschland ja auf keinem Sender, oder? Wollten sie die Spiele für ein paar Euro abstauben?


    Die Situation stellt sich so dar, dass Sport1 sich mit dem Rechteinhaber, der Agentur Pitch International, auf eine Lizenz zur Austrahlung des Halbfinaeles und eines möglchen Finales im deutschen Free-TV geeinigt hatte. Nicht beachtet wurde, dass aufgrund der fehlenden Grundverschlüsselung die deutschen Sender via Satellit europaweit frei zu empfangen sind. Der ponische Pay-TV-Sender Polsat besaß die Exklusivrechte für die Ausstrahlung der Volleyball-WM in Polen und sah diese Rechte durch eine Satellitenübertragung von Sport1 verletzt.

    Die Frage bleibt wieso sich niemand darüber Gedanken gemacht hat (sowohl bei der Rechteagentur als auch bei Sport1) bevor der Sender die Übertragung per Pressemitteilung ankündigte. Es ist nicht das erste Mal, dass die fehelnde Verschlüsselung deutscher Sender zu Problemen führt. Auch Sport1 hatte damit in der Vergangenheit schon Ärger.

    Das Endspiel in Leipzig um den Einzug in die Gruppenphase ist aufgrund der serbischen Schiedsrichterinnen zur Farce geworden. Sekunden vor Ende der Verlängerung lag der HC Leipzig mit 33:34 zurück. Nach einem Foul an einer Leipziger Spielerin gab die Torschiedsrichterin das Handzeichen zum Time out - was von ihrer Kollegin im Feld aber nicht wahrgenommen wurde. Das Kampfgericht hatte zunächst die Zeit angehalten bei 69:58min, doch während der Unterbrechung lief plötzlich die Zeit wieder weiter und das Schlusssignal ertönte. Es folgten lange Diskussionen am Zeitnehmertisch. Die Feldschiedsrichterin bestand zunächst darauf, dass die Zeit abgelaufen und der Freiwurf direkt auszuführen sei. Schließlich ließ sie sich umstimmen und das Spiel wurde (korrekterweise) bei 68:58min fortgesetzt.

    Es folgte also eine letzte Wurfchance und der Ball war tatsächlich im Tor - aber deutlich hörbar nach Ertönen des Schlusssignals. (Ich behaupte sogar bei Ertönen der Schlusssirene hatte der Ball noch nicht einmal die Hand der Werferin verlassen). Die Torschiedsrichterin zeigte sofort "Kein Tor" an, worauf die Ungarinnen jubelten. Doch dann hob die Feldschiedsrichterin den Arm und gab das Tor zum 34:34-Ausgleich - woraufhin die Leipzigerinnen jubelten.

    Schließlich folgte im Siebenmeterwerfen der Sieg der Gastgeberinnen, den es so (leider) nicht hätte geben dürfen. Man muss den Leipzigerinnen zu Gute halten, dass sie sich trotz mehrfacher Rückstände immer wieder zurück gekämpft haben, aber am Ende bescheren ihnen überforderte Schiedsrichterinnen die Gruppenphase :nein:

    Entschuldige, Bluegrass, aber so langsam fängst du an auszuweichen bzw. pickst dir die "Fakten" heraus die gerade zu deiner Argumentation passen.
    (Ciudad Real oder Barcelona, Hauptsache irgendwo in der Asobal)

    Doder ist überm Zenit und verletzt, Szilagy viel älter(mehr Pausen!) als Stranovsky und Strobel hatte nie die Klasse eines Stranovsky, sonst würde er nicht bei Balingen spielen.

    Wenn du dir die Statistiken ansiehst, dann erkennst du, wie wichtig er jetzt schon für Erlangen ist.

    Natürlich ist Martin Stranovsky wesentlich jünger als Viktor Szilagyi oder Dalibor Doder, aber es geht primär nicht darum wem die Zukunft gehört sondern wer diese Saison seine Mannschaft zum Klassenerhalt führen kann. Da sehe ich z.B. Viktor Szilagyis Erfahrung weiterhin vor Stranovskys körperlicher Fitness.

    Um deine Aussage zum 89fachen deutschen Nationalspieler Martin Strobel aufzugreifen und zu persiflieren: Wäre Martin Stranovsky ein solch fantastischer Spielmacher wieso hat er dann auf Linksaußen beim FC Barcelona die Konkurrenz des 35jährigen Gudjon Valur Sigurdsson gescheut und ist mit der freien Auswahl eines ablösefreien Spielers bei einem Aufsteiger gelandet? Natürlich ist Martin Stranovsky für den HC Erlangen wichtig und dort Leistungsträger, aber das sagt doch nichts über ihn im Vergleich zu Spielmachern bei den Konkurrenten im Abstiegskampf aus.


    Lübbecke ist keine Laufkundschaft, es wird nicht viele Mannschaften geben, die in Lemgo gewinnen, sehe sie im gehobenen Mittelfeld.

    Balingen hätte letzte Saison schon runtergemusst, und mit den Abgängen und Neuzugängen ist die Truppe nicht unbedingt stärker geworden, gegen Kiel hätte sie zu einem späteren Saisonzeitpunkt wohl nicht gewonnen, und was sie tatsächlich taugen, hat man in der 2. Hälfte in Berlin gesehen.

    TuS N-Lübbecke hatte bislang genau ein einziges hervorragendes Spiel diese Saison, das du jetzt so hervorhebst. Was ist mit der Heimniederlage gegen Minden, dem Unentschieden in Balingen oder der Heimniederlage gegen die schwach gestartete Mannschaft von Hannover-Burgdorf? Balingen und Minden haben ihre Chance gegen Nettelstedt genutzt und so wichtige Punkte gesammelt. Ebenso wie Balingen die seltene Gelgenehit gegen Kiel oder der Bergisch HC gegen die Rhein-Neckar Löwen beim Schopfe gepackt haben. Gut möglich, dass sie zu einem anderen Zeitpunkt in der Saison als Verlierer vom Feld gegangen werden, aber am Ende zählen die gewonnenen Punkte und nicht die theoretisch möglich gewesenen.


    Wie gesagt, Balingen und der BHC werden sich langfristig in der Abstiegszone wiederfinden, [...]

    Da sind wir einer Meinung ... wobei ich bei der derzeitigen Leistungsdichte eher allgemein vom unteren Tabellendrittel sprechen würde.

    Die französische Liga ist gestartet und die Topteams der Vorsaison haben bereits Federn gelassen. Meister Dunkerque verlor das Auftaktspiel gegen Cesson-Rennes zu Hause mit 21:22 und gestern Abend besiegte St. Raphael am zweiten Spieltag Paris St. Germain mit 32:31. Tabellenführer ist Montpellier dank zweier deutlicher Siege bei Aufsteiger Istres und gegen Chambery.