Beiträge von Arcosh

    Bevor HØJ Elite kommende Saison mit Neuzugängen wie Lasse Andersson oder Jannik Green zum Angriff auf die dänische Meisterschaft blasen kann, muss die aktuelle Truppe des Aufsteigers um Hans Lindberg, Michael Damgaard, Hampus Wanne und Till Klimpke erst einmal den Klassenerhalt schaffen. Nach der regulären Saison müssen sie als Tabellenvorletzter mit nur acht Siegen aus 26 Spielen und nur drei Punkten aus den letzten zehn Spielen mit null Punkten in die Abstiegsrunde gehen.

    Jetzt haben sie vier Spiele, um die Relegation gegen einen Zweitligisten (KIF Kolding oder Aarhus Handbold) noch zu verhindern.

    Achter Sieg in Folge! :klatschen:

    Bei eigener 12:4-Führung nach knapp 20 Minuten ist es sicherlich nicht einfach die Anspannung für die restlichen 40 Minuten hochzuhalten und daher habe ich vollstes Verständnis dafür, dass es im weiteren Spielverlauf ein paar Durchhänger gab. Aber die VfL-Mannschaft hatte das Spiel soweit unter Kontrolle, dass die Gäste aus Hannover nie auf weniger als drei Tore Rückstand herankommen konnten.

    Gefreut habe ich mich, dass Bertram Obling Spielzeit bekommen hat und dies mit einer guten Leistung bestätigen konnte.

    Es war ein tolles Handballspiel, dass in der ARD hoffentlich einem großen Publikum alles Facetten dieser tollen Sportart präsentiert hat. Herausragende Spieler, tolle Tore, fantastische Paraden von beiden Torhütern und eine lautstarke Atmosphäre ... besser kann der Vereinshandballsport sich nicht präsentieren.


    Auf Berliner Seite will Lasse Andersson ein Entscheidungsspieler sein, aber seine Quote ist oft nur mittelmäßig und in der Schlussphase hat er heute zu oft falsche Wurfentscheidungen getroffen. Ein wenig die tragische Figur des Spiels.

    Das ist einfach nur peinlich, was die Magdeburger Fans machen, wie kann man Lichtlein, nach einem goldwürdigen Schulterwurf von Claar auspfeifen.

    Im Topspiel gegen einen (Lokal-)Rivalen bei knappem Spielstand würde ich mich eher wundern, wenn die Heimfans ruhig bleiben würden - egal in welcher Halle Das gehört für mich dazu und war im tolerierbaren Rahmen.

    Meine Bitte an DYN:

    Schickt Pascal Hens entweder zu einer Regelschulung oder stellt ihm bitte keine Fragen mehr zu seiner Einschätzung von Schiedsrichterentscheidungen. Das vermittelt dem unbedarften Zuschauer ein völlig falsches Bild.

    Bei den folgenden (durchaus realistischen) Szenarien wäre ich sehr gespannt welche Vereine 2026/27 in der Champions-League spielen dürften.


    Szenario 1:

    HBL:

    1. SC Magdeburg

    2. Füchse Berlin

    3. SG Flensburg-Handewitt

    EHF-European League

    1. THW Kiel


    Szenario 2:

    HBL:

    1. SC Magdeburg

    2. SG Flensburg-Handewitt

    3. Füchse Berlin

    EHF-European League

    1. THW Kiel

    Dieses Auswahlverfahren öffnet wieder einmal der Manipulation von sportlichen Ergebnissen Tür und Tor. Es wäre daher wünschenswert, die deutschen Vereine einigen sich im Vorfeld, d.h. bevor die Ergebnisse feststehen, auf ein faires Verfahren, welche Vereine aufgrund welcher Platzierungen in welcher Reihenfolge zu melden sind, und die HBL meldet dann auch nur 3 Vereine für die CL.

    Ansonsten werden auch Sie, Herr Bohmann, für mich vom Förderer zum Totengräber des Handballs.

    Entscheidungsträger sollten endlich begreifen, dass in den letzten Jahren auf allen Ebenen immer mehr Vertrauen der Bevölkerung verloren gegangen ist. Und intransparente Verfahren sind hierfür nicht unwesentlich verantwortlich.

    Valter:

    In diesem Fall liegt es nicht in den Händen der deutschen Vereine, der HBL oder Frank Bohmann. Die HBL hat lediglich das Recht den Deutschen Meister für die Champions-League zu melden und auf Basis sportlicher Ergebnisse bis zu zwei Vereine für ein mögliches Upgrade zu melden. Das wird die HBL in Form des Zweit- und Drittplatzierten der Bundesliga machen und damit endet der Einflussbereich der HBL.

    Danach obliegt es allein der EHF (und ihrer vagen Kriterien) welchen der gemeldeten Vereine sie ein Upgrade zuweist und/oder ob sie Wildcards an die Sieger der Champions-League oder der European League vergibt. Fest geschrieben ist lediglich, dass kommende Saison pro Verband maximal drei Vereine in der Champions-League starten können. Eine Wildcard für einen deutschen Gewinner der European League würde also zwangsläufig die Anzahl der möglichen Upgrades reduzieren und selbst dann könnte die EHF bei der Vergabe der Upgrades noch den HBL-Dritten gegenüber dem HBL-Zweiten vorziehen. Deshalb sehe ich für den TBV Lemgo oder den VfL Gummersbach nur den Hauch einer Chance auf die Champions-League-Teilnahme, wenn sie Platz 3 in der HBL erreichen würden und weder Kiel noch Flensburg die EHF European League gewinnen sollten. Die Chance, dass dies beides Eintritt sind in meinen Augen minimal und deshalb ist das realistische Ziel für die beiden Vereine Platz 3 oder 4 für eine Qualifikation zur EHF European League.

    Ich stimme Dir zu, dass die Upgrades und Wildcards intransparent sind und ich erwarte einige Diskussionen rund um die Benennung der Teilnehmer im Sommer, aber das Problem sitzt in diesem Fall nicht bei der HBL in Köln, sondern bei der EHF in Wien.

    Was nützt der Dönasieg, nichts !

    Damit rettet man keine Saison und kein Geld !

    Ich gehe davon aus, dass der THW Kiel oder die SG Flensburg-Handewitt im Falle des Gewinns der Euorpean League von der EHF mit einem Platz in der Champions-League bedacht werden. Diese mögliche Wildcard ist ja explizit vorgesehen.

    Falls meine Infos richtig sind kann man die wohl jederzeit ziehen, daher ist die Klausel auch so teuer. Um mal eine Zahl zu nennen befinden wir uns hier zwischen 2,5-3 Millionen

    Ähnlich wie in Spanien sind auch in Portugal für Profisportler in befristeten Arbeitsverträgen Ausstiegsklauseln arbeitsrechtlich vorgeschrieben. Sind sich beide Vertragsparteien einig, dass eine vorzeitige Vertragsauflösung nicht angestrebt wird, dann werden solch utopische Summen in den Vertrag geschrieben.

    Falls es zwischen den Vereinen zu Verhandlungen über einen Wechsel vor Ende der Vertragslaufzeit kommen sollte, dann würden sicherlich andere Summe genannt werden.

    Bei den drei HBL-Niederlagen in Jahr 2026 hatte der THW Kiel jeweils Mitte der zweiten Halbzeit ein massives Problem im Angriff mit einigen torlosen Minuten. Natürlich sind das Situationen, die primär von den Spielern auf dem Feld besser gelöst werden müssen, aber da fehlen meiner Meinung nach auch die Impulse von der Bank. In den Auszeiten ist die Devise nur "Wir spielen 7-gegen-6".

    Hätte Adrian Sipos mit der völlig überflüssigen Zeitstrafe seiner Mannschaft nicht zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt die doppelte Unterzahl aufgebürdet, dann glaube ich nicht, dass der THW Kiel noch einmal rangekommen wäre.

    Aus VfL-Sicht ein erfreuliches Ergebnis.

    Die MT Melsungen hat sich redlich bemüht, den THW Kiel zurück ins Spiel zu holen, aber mit "nur" sechs Feldspielern fällt den Kielern im Angriff fast nichts ein. Kein Rückraumspieler, der mal ein 1:1 gewinnt, um eine Überzahlsituation zu generieren. Jetzt muss es wieder das 7-gegen-6 richten.