Beiträge von Arcosh

    @ex ddr ler:
    Noch einmal der Hinweis auf letzte Saison. Da wurden die vier Nordbayern der 3. Liga Ost zugeteilt und somit musste einer der Südhessen (Nieder-Roden) herausgerissen und ebenfalls in die Oststaffel gesteckt werden. Diese Saison durften die Südhessen zusammen bleiben in einer Staffel, aber aus dieser einen EInteilung eine willkürliche Bevorzugung der Südhessen abzuleiten kann ich nicht nachvollziehen.

    Es gibt bislang keinen Beleg dafür, dass bei der Staffeleinteilung Geklüngel oder aktive Lobbyarbeit maßgeblich waren.

    Du hast eigentlich Recht.
    Auf der einen Seite welche die nach Recht und Ordnungund Regeln handeln wollen.
    Auf der anderen Seite,die welche für Willkür,Geklüngel,Lobby etc. sind.


    Das ist billigste Polemik und einer angeregten Diskussion nicht würdig!

    Um die laufende Diskussion voranzubringen, würe ich dich (der für klar definierte Vorgaben zur Einteilung plädierst) bitten eine solche eindeutige Regelung zu formulieren, auf die aktuellen 64 Vereine anzuwenden und die daraus resultierende Ligaeinteilung zu posten. (Gerne auch dein Vorschlag "Die 16 östlichsten, dann die 16 südlichsten" o.ä.) Ich bin gespannt ob diese starren Vorgaben zu einer besseren Ligeneinteilung führen würde.


    P.S.: Du führst immer wieder Vorsfelde als "benachteiligte" Mannschaft auf, dabei haben die aufgrund ihrer isloierten Lage gar keine echten Derbies - im Gegensatz z.B. zu den Südhessen oder anderen Regionen.

    Würde ich jetzt nicht als großen "Sieg" betrachten. Wir reden ja immerhin vom Endspiel. Beim Basketball war es ein normales Spiel der Ligarunde, weder Playoff-Vorrunde noch gar das entscheidende Finalspiel. Wenn Bayern und Bamberg sich in den Finals wiedersehen (sollten) können wir Vergleiche anstellen. Genauso wie Eishockey. Auf einem (Internet?) Sender, von dem ich z.B. noch nie etwas gehört habe sind 140.000 gar nicht schlecht. Würde mich interessieren was das Eishockey-Länderspiel gestern für eine Quote hatte.


    Servus TV ist bundesweit (?) in Kabel-Fernsehen (analog und digital) frei empfangbar. (Nur mit dem Bekanntheitsgrad des Senders hapert es noch.) Die Eishockey-Übertragungen kann ich wärmstens empfehlen, weill sie produktionstechnisch und journalistisch auf hohem Niveau sind. Kein Vergleich zu Handball oder Basketball auf Sport1.

    Montpellier HB - US Dunkerque 25:26 (17:13)
    Wer soll Dunkerque noch stoppen? Nach dem Sieg in Paris gewinnen die Nordfranzosen auch das Topspiel in Montpellier und haben vier Spieltage vor Schluss weiterhin drei Zähler Vorsprung auf die Verfolger. Ende der ersten Halbzeit führte Montpellier bereits mit sechs Toren (17:11) doch ab der 40. Minute schrumpfte die Führung Tor um Tor und in der 55. Minute lag Dunkerque erstmals wieder in Front (23:24). Als Michael Guigou die Schlussminute mit einem verwandelten Siebenmeter zur erneuten 25:24-Führung eröffnete schienen die Gastgeber den Kampf um die Meisterschaft wieder spannend machen zu können. Doch in den verbliebenen 57 Sekunden bekam Tabellenführer Dunkerque noch zwei Siebenmeter zugesprochen, die Toptoschütze Baptiste Butto (9/4 Tore) zum wichtigen Auswärtssieg verwandelte. Neben Buttto avancierte Torhüter Vincent Gerard zum Matchwinner. In der zweiten Halbzeit ließ er nur 8 Gegentore zu und stellt mit 16 Paraden (44%) seinen gegenüber Thierry Omeyer (7 Paraden, 24%) klar in den Schatten.

    Das größte Problem sind also die Konspirativen Illuminat - ähm Südhessen?


    Die u.a. von Ex ddr ler mehrfach genannte, angebliche bevorzugen der Südhessen ist doch überhaupt nicht belegbar. Es ist albern eine Lobby der Südhessen zu vermuten, bloß weil sie dieses Jahr gemeinsam in einer Staffel spielen. Man vergleiche bitte die Staffeleinteilung der Saison 2013/14 und der Saison 2012/13. Dieses Jahr durften die Südhessen zusammen bleiben, aber letzte Saison war beispielsweise Nieder-Roden derbylos. Neuling Vorsfelde liegt einfach recht isoliert und eignet sich daher für eine Verschiebung des Staffel-Lineals. Wirklichen Grund zur Beschwerde hätte in meinen Augen Altenhagen-Heepen, die erneut aus ihrem ostwestfälischen Umfeld gerissen wurden.

    @ex ddr ler:
    Es wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass dein Vorschlag das Problem beinhaltet in welcher Reihenfolge diese Einteilung beginnt. Würde man beispielsweise zuerst die 16 westlichesten Vereine nehmen, so wären plötzlich Aurich und Köndringen-Teningen in einer Staffel. Beim oft genannten quer liegenden H (zuerst die 16 nördlichsten, dann die 16 südlichsten und zuletzt die Ost/West-Teilung), wären bei der abschließeden Einteilung der Staffeln Ost und West quasi immer dieselben Vereine vom Lineal betroffen. Du sprichst von Willkür, aber gerade die individuelle Einteilung mit Augenmaß ermöglicht, dass jedes Jahr ein anderer Verein die vermeintliche Arschkarte der weiten Fahrten und fehlenden Derbys erwischt. Dieses Jahr ist es Vorfelde, vergangenes Jahr waren es einige südhessische Vereine und wer weiß wen es nächste Saison treffen wird.

    Zudem: Solange an der Regelung, dass jeder Landesverband auf maximal zwei Ligen verteilt werden darf, festgehalten wird, halte ich eine starre Einteilung nicht für sinnvoll und praktikabel.

    Die Löwen haben kein leichtes Restprogramm. Sie müssen noch gegen den HSV und Melsungen spielen. Das sind 40% schwere Spiele und das ist deutlich überdurchschnittlich.


    Bei einer 30:0-Heimbilanz würde ich mir eher Sorgen um das unbequeme Auswärtsspiel gegen Eisenach machen, als ein Heimspiel am vorletzten Spieltag gegen launische, sicher nicht mehr voll motivierte Melsunger.

    Die Rhein-Neckar Löwen besiegen nicht nur den Tabellenführer und Titelverteidiger, sondern erhöhen den Vorsprung in der Tordifferenz direkt noch um 6 Tore! :respekt: In fünf Spielen scheinen 23 Tore selbst für den THW Kiel nicht mehr aufholbar zu sein, so dass sie auf einen Patzer der Mannheimer hoffen müssen.


    ... sonst kommt die Meisterschale vielleicht mal wieder nach Gummersbach! :D

    @Baden68:
    Man kann es simpler angehen. Zunächst werden die Distanzen (oder meinetwegen auch Fahrtzeiten) zwischen allen 64 Standorten ermittelt und in einer Datenbank erfasst. Das sind 64*63/2 = 2016 Eintäge, also keine enorme Herausforderung. (64 Mannschaften mit jeweils 63 Gegnern, wobei durch zwei dividiert wird, da sonst die Strecken doppelt auftauchen) Anschließend kommen die von dir ausgeführten Permutationen für vier Staffeln mit je 16 Teams zum Tragen. Da hier aber mit Planziffern für die Vereine gearbeitet werden würde, wäre dies eine einmalige Rechenarbeit, die zudem für den Rechner nicht sonderlich komplex ist. Zu guter Letzt muss für jede Permutation die Summe der in der Datenbank aufgelisteten Distanzen für die 240 Spiele einer Halbserie ermittelt werden. 240 Einträge auslesen und addieren ist auch keine Kunst. Meine Randbedingung würde lediglich dazu dienen einige dieser Additionen vorzeitig abzubrechen und auszusortieren.

    Es mag ein wenig nach Verschwörungstheorie klingen, aber hinter den unerwarteten Offenbarungen aus Hamburg lässt sich Kalkül vermuten. Vor etwa einem Monat trat der neue HSV-Geschäftsführer Holger Liekefett sein Amt an und vermeldete sogleich in vielversprechenden Gesprächen mit mehreren Sponsoren im hohen sechs- bis niedrigen siebenstelligen Bereich zu stehen. Ein erster Schritt um den HSV Hamburg aus der Abhängigkeit von Andreas Rudolphs Privatvermögen sowie den ihm nahe stehnden HSV-Sponsoren aus der Medizinbranche zu lösen. Wenig später "vergisst" Andreas Rudolph dann rechtzeitig wie versprochen das Vereinskkonto nachzufüllen um eine fristgerechte Auszahlung der Gehälter zu ermöglichen. Bei rund 30 betroffenen Spielern und Angestellten ist es recht wahrscheinlich, dass etwas zur Presse durchsickert und der Skandal ist natürlich Gift für laufende Sponsorenverhandlungen. Erinnert frappierend an die Vorgehensweise als Ex-Geschäfstführer Frank Rost nach wenigen Wochen im Amt bezüglich personellen Entschiedungen übergangen und bloßgestellt wurde.

    Der Vorschlag zur mathematischen Lösung des Problems war eher als Variante frei von Diskussionen über Wilkür und Lobbyarbeit gemeint - nicht zwingend als umzusetzende Alternative. Da jetzt aber das Thema aufgegriffen wurde:

    "Vereinfachungen", wie "man kann ja für jede Gruppe schon mal die 5 nehmen, die am weitesten im Norden, Süden, Westen und Osten liegen" lasst bitte gleich stecken - das funktioniert nicht.Schon beim Travelling-Salesman-Prinzip sind oft Lösungen herausgekommen, die vorher so nicht erwartet worden waren.


    Natürlich sind einschränkende Vereinfachungen problematisch. Spontan würde ich als Randbedingung hinzufügen, dass Gruppeneinteilungen mit bereits einer Fahrtstrecke >500km verworfen werden. Damit würde der Rechenaufwand enorm reduziert werden und in der Praxis wohl ohnehin sinnvoll.