Das Spiel wird in Coburg ausgetragen.
Ich weiß. Dennoch bleibt es in meinen Augen unagenehmer/riskanter als ein Heimspiel gegen Melsungen.
Das Spiel wird in Coburg ausgetragen.
Ich weiß. Dennoch bleibt es in meinen Augen unagenehmer/riskanter als ein Heimspiel gegen Melsungen.
Die Löwen haben kein leichtes Restprogramm. Sie müssen noch gegen den HSV und Melsungen spielen. Das sind 40% schwere Spiele und das ist deutlich überdurchschnittlich.
Bei einer 30:0-Heimbilanz würde ich mir eher Sorgen um das unbequeme Auswärtsspiel gegen Eisenach machen, als ein Heimspiel am vorletzten Spieltag gegen launische, sicher nicht mehr voll motivierte Melsunger.
Die Rhein-Neckar Löwen besiegen nicht nur den Tabellenführer und Titelverteidiger, sondern erhöhen den Vorsprung in der Tordifferenz direkt noch um 6 Tore!
In fünf Spielen scheinen 23 Tore selbst für den THW Kiel nicht mehr aufholbar zu sein, so dass sie auf einen Patzer der Mannheimer hoffen müssen.
... sonst kommt die Meisterschale vielleicht mal wieder nach Gummersbach!
Gutes Spiel der Löwen bislang, aber da waren noch etwas zu viele Unkonzentriertheiten im Spiel. Wenn sie die ablegen, dann sollte es reichen.
@Baden68:
Man kann es simpler angehen. Zunächst werden die Distanzen (oder meinetwegen auch Fahrtzeiten) zwischen allen 64 Standorten ermittelt und in einer Datenbank erfasst. Das sind 64*63/2 = 2016 Eintäge, also keine enorme Herausforderung. (64 Mannschaften mit jeweils 63 Gegnern, wobei durch zwei dividiert wird, da sonst die Strecken doppelt auftauchen) Anschließend kommen die von dir ausgeführten Permutationen für vier Staffeln mit je 16 Teams zum Tragen. Da hier aber mit Planziffern für die Vereine gearbeitet werden würde, wäre dies eine einmalige Rechenarbeit, die zudem für den Rechner nicht sonderlich komplex ist. Zu guter Letzt muss für jede Permutation die Summe der in der Datenbank aufgelisteten Distanzen für die 240 Spiele einer Halbserie ermittelt werden. 240 Einträge auslesen und addieren ist auch keine Kunst. Meine Randbedingung würde lediglich dazu dienen einige dieser Additionen vorzeitig abzubrechen und auszusortieren.
Es mag ein wenig nach Verschwörungstheorie klingen, aber hinter den unerwarteten Offenbarungen aus Hamburg lässt sich Kalkül vermuten. Vor etwa einem Monat trat der neue HSV-Geschäftsführer Holger Liekefett sein Amt an und vermeldete sogleich in vielversprechenden Gesprächen mit mehreren Sponsoren im hohen sechs- bis niedrigen siebenstelligen Bereich zu stehen. Ein erster Schritt um den HSV Hamburg aus der Abhängigkeit von Andreas Rudolphs Privatvermögen sowie den ihm nahe stehnden HSV-Sponsoren aus der Medizinbranche zu lösen. Wenig später "vergisst" Andreas Rudolph dann rechtzeitig wie versprochen das Vereinskkonto nachzufüllen um eine fristgerechte Auszahlung der Gehälter zu ermöglichen. Bei rund 30 betroffenen Spielern und Angestellten ist es recht wahrscheinlich, dass etwas zur Presse durchsickert und der Skandal ist natürlich Gift für laufende Sponsorenverhandlungen. Erinnert frappierend an die Vorgehensweise als Ex-Geschäfstführer Frank Rost nach wenigen Wochen im Amt bezüglich personellen Entschiedungen übergangen und bloßgestellt wurde.
Der Vorschlag zur mathematischen Lösung des Problems war eher als Variante frei von Diskussionen über Wilkür und Lobbyarbeit gemeint - nicht zwingend als umzusetzende Alternative. Da jetzt aber das Thema aufgegriffen wurde:
"Vereinfachungen", wie "man kann ja für jede Gruppe schon mal die 5 nehmen, die am weitesten im Norden, Süden, Westen und Osten liegen" lasst bitte gleich stecken - das funktioniert nicht.Schon beim Travelling-Salesman-Prinzip sind oft Lösungen herausgekommen, die vorher so nicht erwartet worden waren.
Natürlich sind einschränkende Vereinfachungen problematisch. Spontan würde ich als Randbedingung hinzufügen, dass Gruppeneinteilungen mit bereits einer Fahrtstrecke >500km verworfen werden. Damit würde der Rechenaufwand enorm reduziert werden und in der Praxis wohl ohnehin sinnvoll.
Deutschland?
Norddeutschland?
Schleswig-Holstein?
Festland?
Wohnhaus?
Bekannter (ehemaliger) Besitzer?
Unternehmer?
Politiker?
Sportler?
Handballer?
Wagenhalle der Schwebebahn?
Richtig!
Das ist aber kein Bild vom heutigen Spiel!
Wuppertal? ![]()
Upps... da war ich ein bißchen in die Vergangenheit gerutscht.
Die gute alte Zeit als Menschen noch nicht mit Kameras auf dem Auto durch US-amerikanische Städte fuhren. ![]()
Kreisfreie Stadt? ![]()
Regierungsbezirk...
Düsseldorf? ![]()
Sporthalle?
Reithalle?
Mehrzweckhalle?
Festhalle?
Ausstellungshalle? ![]()
Europa?
Deutschland?
NRW? ![]()
Halle?
Festzelt?
Messepavillion? ![]()
@Forum5, Roter Teufel:
Die Lostöpfe werden nach dem jeweils aktuellen EHF Nationenranking eingeteilt, das sich aus den Ergebnissen der beiden vorangegangenen Europameisterschaften sowie der letzten Weltmeisterschaft zusammensetzt. In diesem Fall waren also die EM 2014, die WM 2013 und die EM 2012 relevant. Es gibt 160 Punkte für Platz 1, 144 Punkte für Platz 2, 128 Punkte für Platz 3, ... und so weiter bis hinunter zur Teilnahme an der Qualifikation.
Österreich kann in der relevanten Phase lediglich Platz 11 bei der EM 2014 vorweisen (=64 Punkte), sowie die Teilnahmen an den Qualifikationen zur WM 2013 und EM 2012. In der Summe sicherlich unter 100 Punkten (Habe gerade keine Zeit und Lust das exakt nachzurechnen).
Slowenien hingegen hat allein für Platz 4 bei der WM 2013 im Ranking 120 Punkte bekommen. Dazu noch 104 Punkte für den 6. Platz bei der EM 2012. Da fällt die verpasste EM 2014 nicht zu sehr ins Gewicht.
Bei Serbien sind es 144 Punkte für Platz 2 bei der EM 2012, 72 Punkte für Platz 10 bei der WM 2013 und weitere 52 Punkte für Platz 13 bei der EM 2014. In der Summe also 268 Punkte und damit rund dreimal soviele wie Österreich.
Eine einfache Aufgabe für Zwischendurch:
Ich glaube aber auch das ein Boykott weitergehende Konsequenzen hätte ala Nationalmannschaft wird für internationale Wettbewerbe gesperrt und man dürfte bestimmt auch nicht beim EHF-Cup teilnehmen.
Gemäß EHF-Regularien erhalten die besten nationalen Vereine das Recht über den Verband (DHB) für die Champions-League gemeldet zu werden - es besteht jedoch keine Pflicht zur Teilnahme. Tatsächlich gibt es alljährlich Meister der kleineren Verbände (Italien, Israel, etc.) die straffrei auf die Teilnahme verzichten. Mit Blick auf das Nationenranking könnte sich die HBL sogar problemlos eine CL-punktlose Saison leisten und würde dennoch auf den ersten beiden Plätzen verbleiben - d.h. keine Europapokal-Startplätze verlieren.
Aber das wirtschaftliche Risiko für die Vereine wäre groß. Das öffentliche und mediale Interesse am Handball ist fragil und durch zahlreiche Skandale der letzten Jahre hat das Image bereits enorm gelitten. Sollte Eurosport Deutschland z.B. im Falle eines Boykotts die Reißleine ziehen und aus den Übertragungen aussteigen, wäre es schwer sie später wieder ins Boot zu holen. Die Vereine jammern gerne, dass die Zuschauereinnahmen und Prämien in den ersten Runden der Champions-League kaum ausreichend seien die Reisekosten u.ä. zu decken. Würden jedoch Sponsorenengagements aufgrund der CL-Teilnahme berücksichtigt oder die höheren Prämien ab den K.O.-Runden und beim IHF Super globe, müssten für die meisten Vereine unterm Strich schwarze Zahlen stehen. Ohne die Champions-League-Teilnahme müssten die Etats reduziert und eventuell die Kader ausgedünnt werden. Zumal internationale Topspieler dann wohlmöglich eher nach Veszprem, Barcelona oder Paris wechseln, weil ihnen "nur" HBL zu wenig ist.
Eine in meinen Augen praktikable Form des Protestes wäre es eine Saison lang zu den Auswärtspielen in der CL-Gruppenphase nach Kielce, Paris oder Skopje nur noch mit einer B-Mannschaft anzureisen. Die sportliche Konsequenz wäre lediglich das Verpassen des Gruppensieges, aber die nötigen Punkte fürs Achtelfinale könnten locker in den Heimspielen eingefahren werden. Zudem kämen die eigenen Fans und Sponsoren auch weiterhin in den Genuss der Topspiele in eigener Halle. Die gegnerischen Vereine (die die Aufblähung der Champions-League vorantreiben) würden hingegen erleben, dass dieser neue Modus aufgrund der Belastungen ihnen nur weniger interessante Heimspiele gegen B-Mannschaften beschert, die auch bei den Zuschauern schnell auf Desinteresse stoßen dürften.
Das ist "Signs of the Future" in der Collins Lane, Tullamore.
Früher bei der zweigeteilten Liga war klar in Nord und Süd getrennt.Da gab es eine klare Lineal Regel.
Gerade in NRW hat dieses Lineal oft zu Diskussionen geführt und manche Vereine sind von Saison zu Saison hin und her geschoben worden. Was mit zwei Staffeln bereits für Gesprächsbedarf sorgt ist natürlich bei der Vierteilung mit dem Doppellineal ungleich schwieriger.
Ginge es nur um eine Minimierung der Fahrtstrecken könnten schlicht alle Drittliga-Standorte erfasst und mathematisch die Einteilung mit den geringsten Distanzen der Vereine untereinander ermittelt werden. Die Probleme entstehen an den Grenzen der Einteilung, wo Vereine (verständlicherweise) nicht auf die Derbys mit ihren Nachbarn verzichten wollen und Landesverbände auf maximal zwei Staffeln verteilt werden dürfen.