Beiträge von Arcosh

    Mi, 03.09.2025, 19:00 Uhr: Bergischer HC - HC Erlangen

    Mi, 03.09.2025, 19:00 Uhr: Frisch Auf! Göppingen - Füchse Berlin

    Mi, 03.09.2025, 19:00 Uhr: THW Kiel - HSG Wetzlar

    Mi, 03.09.2025, 19:00 Uhr: Rhein-Neckar Löwen - TSV GWD Minden

    Mi, 03.09.2025, 20:00 Uhr: HSV Hamburg - TSV Hannover-Burgdorf

    Mi, 03.09.2025, 20:00 Uhr: SC Magdeburg - ThSV Eisenach

    Do, 04.09.2025, 19:00 Uhr: VfL Gummersbach - MT Melsungen

    Do, 04.09.2025, 19:00 Uhr: SC DHfK Leipzig - TBV Lemgo

    Do, 04.09.2025, 20:00 Uhr: SG Flensburg-Handewitt - TVB 1898 Stuttgart

    Nach dem über fünf Tage gestreckten ersten Spieltag der HBL-Saison 2025/26 wird der Spielplan jetzt dichter gepackt und wir gehen in den Konferenz-Modus über.

    Die Titelkandidaten haben allesamt "Pflichtsiege" vor der Brust, aber im oberen Mittelfeld geht das "Abtasten" weiter. Nach dem Erfolg in Hannover will der VfL Gummersbach beim ersten Saisonheimspiel gegen die MT Melsungen nachlegen. Für Hannover steht in Hamburg viel auf dem Spiel, denn im Falle einer Niederlage droht ein 0:10-Punkte-Saisonstart. (Nächste Spiele; Flensburg (A), Kiel (H), Rhein-Neckar Löwen (H))

    Blickt man in die untere Tabellenhälfte wird sich Aufsteiger Bergischer HC in seinem ersten Heimspiel gegen Erlangen sicherlich Punkte erhoffen - und das ist einer der Gegner gegen die sie in eigener Halle auch punkten müssten, wenn sie den Klassenerhalt erreichen wollen.

    Supercup: Paris St. Germain - Montpellier HB 23:29 (13:16)

    Zum dritten Mal fand der französische Supercup (Trophée des Champions) im Futuroscope statt und zum dritten Mal ging dort Paris als Verlierer vom Feld.

    Und warum müssen dann so oft die Minuten zurückgesetzt werden? Das hab ich nun schon ein paar mal mitbekommen.

    Meinst Du in der Halle? Das habe ich ehrlich gesagt noch nicht so häufig erlebt und kann eigentlich nur passieren, wenn die Schiedsrichter das Spiel unterbrechen und ein Time Out anzeigen, aber der Zeitnehmer nicht (oder nicht schnell genug) darauf reagiert.

    Bei der TV-Übertragung/Stream ist die eingeblendete Spielzeit nicht mit der Zeitnahme in der Halle gekoppelt, sondern wird separat bedient. (Keine Ahnung warum das im 21. Jahrhundert technisch nicht möglich sein soll oder nicht gewollt ist.) Bei den Übertragungen kommt es daher regelmäßig zu kleineren Anpassungen.

    Mir ist ja klar, dass man das definieren muss.

    Aber wie oft müssen bei Spielen die Uhr

    (ich nehme an die am Zeitnehmertisch ist mit öffentliche Zeitmessanlage gemeint (auch wenn ich finde, dass die nicht wirklich öffentlich ist ;) )) mit der Hallenuhr (die dann wirklich öffentlich ist) abgeglichen werden?

    Ich verstehe Deinen Einwand ehrlich gesagt nicht. Die Bedienung der Zeitmessanlage am Zeitnehmertisch steuert die Hallenuhr. Das ist ein und dieselbe Zeit.

    Außerdem wissen wir auch nicht, ob die Hallenuhr inkl. Hupe korrekt gelaufen ist.

    Gemäß Regel 2:3 ist die öffentliche Zeitmessanalage (sprich: die Hallenuhr) inkl. deren akustischen Schlusssignal per Definition die korrekte Zeit. Aufgabe des Videobeweises ist es dieses Zeitsignal korrekt mit den Kamerabildern zu synchronisieren. Beim Videobeweis am Ende der ersten Halbzeit schien dies noch funktioniert zu haben - wobei ich da ehrlich gesagt in den Livebildern das Schlusssignal nicht wahrnehme.

    Für mich ein technischer Fehler beim Videobeweis (der beim überprüften Tor vor der Halbzeitsirene noch funktionierte). Den Schiedsrichtern hätten aber zwei Aspekte auffallen können (oder müssen?):

    • Die Diskrepanz zwischen der im Video angezeigten Spielzeit (59:57 min) und ihrer persönlichen Wahrnehmung auf dem Feld (Torerfolg und Schlusssirene erfolgen fast zeitgleich) ist mit drei Sekunden deutlich zu groß ist.
    • Die im Videobeweis eingeblendete Zeit steht durchgehend bei 59:57 min, obwohl die für den Videobeweis betrachtete Sequenz vom Torwurf bis nach Spielende deutlich länger als eine Sekunde sein muss. Das ist auch trotz der Zeitlupe eindeutig abzuschätzen.

    Die Schiedsrichter ziehen sogar noch den Delegierten zu hinzu und deuten auf die eingeblendete Spielzeit in der oberen rechten Ecke des Bildschirm, aber bekommen es zu dritt nicht hin zu erkennen, dass der Videobeweis fehlerhaft und daher zu diesem Zeitpunkt nicht nutzbar ist.

    Da es nicht spielentscheidend war, kräht morgen wahrscheinlich wieder kein Hahn danach und die HBL wird sich in Schweigen hüllen.

    Ein mehr als gelungener Saisonauftakt für den VfL Gummersbach. Die Neuzugänge wirken schon voll integriert und der rechte Rückraum - die "Problemposition" der letzten Saison - war gestern das Glanzstück. Kay Smits mit seinem schnellen Armzug auf den der Torwart kaum noch reagieren kann. João Gomes scheut keinen Zweikampf und spielt sehr intelligent, Teitur Einarsson hat auch sichtlich Spaß am Handball, wenn der Körper fit ist. Der Rückraum besitzt mit drei torgefährlichen Linkshändern eine große Variabilität - und wenn dann in den nächsten Wochen noch die Shooter Miro Schluroff und Ole Pregler wieder mitwirken können ... nur bei Kentin Mahe sind Genie und Wahnsinn weiterhin verdammt nahe beieinander. Gudjon Valur Sigurdsson missfiel sichtlich das aus seiner Sicht zu langsame Umschaltspiel und weitestgehende Fehlen der zweiten Welle, die letzte Saison eines der Kernstücke des VfL Gummersbach war und Sigurdssons Spielphilosophie ist. Das sollte mit Ole Pregler dann wieder besser laufen.

    Die Abwehr profitiert von der Rückkehr von Tom Kiesler und der Mittelblock des VfL Gummersbach hat Hannover vor große Probleme gestellt. Den Recken fehlte es an Wurfgefahr aus dem Rückraum, so dass der VfL tief stehen und die Räume für Durchbrüche zu machen konnte.

    Wie immer war Hannover eine Reise wert, weil die Atmosphäre in der Halle entspannt ist und die heimischen Fans sehr freundlich sind.

    Welches Spiel wäre deiner Meinung nach besser geeignet?

    Ja, Hannover gegen Gummersbach wäre eine Option gewesen. Melsungen gegen die Rhein-Neckar Löwen bietet reichlich Material, um die Kaderveränderungen detailliert zu beleuchten. Der ThSV Eisenach betitelt das Spiel gegen Leipzig als "Mitteldeutschland-Derby".

    Zitat

    [...] So wird von Dyn erstmals eine Partie als Topspiel ausgewählt und präsentiert. "Das kann das sportliche Highlight eines Wochenendes, aber durchaus auch ein Derby oder eine andere Begegnung mit einem besonderen Hintergrund sein", teilt der Streaming-Dienst mit.

    Das Topspiel werde dann mit einer Moderation und einer Expertin oder einem Experten besetzt. Zudem werde die Begegnung "bereits in den Tagen zuvor eng begleitet" - unter anderem auf den Social-Media-Kanälen von Dyn, heißt es weiter. In dieser Woche ist das "Topspiel der Woche" die Begegnung zwischen dem TBV Lemgo Lippe und dem SC Magdeburg. [...]

    Weder ist TBV Lemgo gegen SC Magdeburg das Topspiel des Spieltages, noch ist es ein Derby oder hat irgendeinen besonderen Hintergrund. Wenn schon am ersten Spieltag die Auswahl so willkürlich ist, dann kann man sich die plumpe Marketingsprache gleich sparen.

    tobi_m

    Ja, 4:0 Punkte in der Saison 2024/25, aber dann muss man bis ins Jahr 2017 zurückgehen, um einen weiteren Sieg des VfL Gummersbach zu finden.

    Beim Heide-Cup war für ein Vorbereitungsspiel schon mächtig Einsatz und Härte im Spiel und ich erwarte morgen Abend ein ausgeglichenes, umkämpftes Spiel mit hoffentlich dem besseren Ende für die Oberbergischen.

    Mi, 27.08.2025, 19:00 Uhr: TSV Hannover-Burgdorf - VfL Gummersbach

    Do, 28.08.2025, 19:00 Uhr: HC Erlangen - THW Kiel

    Fr, 29.08.2025, 19:00 Uhr: MT Melsungen - Rhein-Neckar Löwen

    Fr, 29.08.2025, 20:00 Uhr: TBV Lemgo - SC Magdeburg

    Sa, 30.08.2025, 16:00 Uhr: ThSV Eisenach - SC DHfK Leipzig

    Sa, 30.08.2025, 19:00 Uhr: HSG Wetzlar - SG Flensburg-Handewitt

    So, 31.08.2025, 15:00 Uhr: Füchse Berlin - Bergischer HC

    So, 31.08.2025, 16:30 Uhr: TSV GWD Minden - Frisch Auf! Göppingen

    So, 31.08.2025, 16:30 Uhr: TVB 1898 Stuttgart - HSV Hamburg

    Wie bereits in der Saison 2024-25 eröffnet das Heimspiel der TSV Hannover-Burgdorf gegen den VfL Gummersbach die Saison und ich erhoffe mir wie vor einem Jahr die ZAG-Arena mit einem Siegerlächeln zu verlassen. Zudem bin ich gespannt, wie die verletzungsgeplagte MT Melsungen gegen die neu zusammengewürfelten Rhein-Neckar Löwen auftritt - nicht zuletzt, weil beides direkte Konkurrenten des VfL Gummersbach sein dürften und die MT Melsungen der nächste Gegner der Blau-Weißen ist.

    Spannung erwarte ich darüber hinaus beim ersten Heimspiel des ThSV Eisenach unter neuer Leitung und ob Bundesliga-Rückkehrer GWD Minden mit Aufstiegseuphorie in die Saison starten und FAG gefährden kann.

    Rheiner

    "Crap" sind die Entscheidungen nur dann, wenn Du Deine persönliche Beurteilung zum absoluten Maßstab erhebst und die Entscheidungen der Schiedsrichter daran misst.

    Zur Bewertung wie gut oder schlecht der Videobeweis seitens der Schiedsrichter umgesetzt wird, fehlt die Begründung der Schiedsrichter, wieso sie ihre Entscheidungen getroffen haben. Haben sie ein Vergehen klar erkannt bzw. klar erkannt, dass kein strafwürdiges Vergehen vorlag? Hat das zur Verfügung stehenden Videomaterial schlicht keine überzeugende Beurteilung zugelassen, so dass sie ihrer ursprünglichen Einschätzung auf dem Feld gefolgt sind? Wir wissen in vielen Fällen nicht welche Kameraperspektiven sich in welcher Geschwindigkeit angeschaut wurden, um die Spielsituation zu beurteilen. Passt die Entscheidung zur Linie der Schiedsrichter im gesamten Spielverlauf?

    In der Gesamtheit der Entscheidungen und losgelöst von Einzelfällen, bin ich der Meinung, dass der Videobeweis eine Verbesserung darstellt.

    Ich hab Hockey EM geguckt - und war wieder sehr froh, dass dieses System dem Handball erspart bleibt.

    Magst Du ausführen wieso?

    Die letzte Hockey-EM habe ich nicht gesehen. Allgemein empfand ich beim Hockey die Durchführung des Videobeweises immer sehr gut, weil es einen unabhängigen Schiedsrichter für die Sichtung des Videomaterials gibt und die Kommunikation mit dem Schiedsrichter auf dem Feld sehr transparent dargestellt wird.

    Für mich sind es krasse Fehlentscheidungen.

    Das Erste kann zwei Minuten Wiede sein oder zwei Minuten Herburger. Aber nicht gar nichts und drei Angriffe Pause für Johansson. Nicht nach Videobeweis. [...]

    Gemäß den HBL-Regularien für den Videobeweis müssen die Schiedsrichter vor Ansicht der Videobilder gegenüber dem Delegierten den Anwendungsfall klar definieren und können dann genau diesen Anwendungsfall überprüfen. Nach meinem Verständnis bedeutet dies, wenn die Schiedsrichter dem Delegierten mitteilen: "Videobeweis, Regel 8, Grün #3", dann können sie nur das mögliche Vergehen von Fabian Wiede anhand der Videobilder prüfen. Alles andere (wie z.B. eine Zeitstrafe gegen Lukas Herburger) wäre ein (spielentscheidender) Regelverstoß.

    Diese Handhabung des Videobeweises seitens der HBL kann man falsch finden, aber die Schiedsrichter müssen daran bewertet werden, wie sie im Rahmen der ihnen vorgegebenen Regeln entscheiden und da ist ein mögliches Foul von Lukas Herburger außen vor und deine "entweder/oder"-Forderung nicht regelkonform. Zudem ist diese Regel bezogene Anwendung des Videobeweises beim Großteil der Sportarten mit dieser technischen Unterstützung die gängige Praxis.

    (Es ist zwar ein anderer Wettbewerb, aber eine ähnliche Fragestellung hatten wir bereits vor Jahren beim EHF-Pokalfinale zwischen Benfica Lissabon und dem SC Magdeburg. Die Schiedsrichter überprüften bei Lissabons Ausgleichstreffer zum Ende der regulären Spielzeit, ob das Tor vor Ablauf der Spielzeit erzielt wurde - was eindeutig der Fall war. Gleichzeitig konnte man auf den Bildern deutlich sehen, dass der Werfer zuvor den Torraum betreten hatte, aber dies konnte rückwirkend nicht geahndet, weil es nicht Bestandteil dieses Videobeweises war.)

    Gummersbacher bezieht sich offenbar auf den Fall Michael Kraus ... aber das funktioniert nur in Verbänden wie dem Handball, der sich gebetsmühlenartig selber einredet, dass Doping im Handball nichts bringen würde.

    Zitat

    Weil Kraus innerhalb eines Zeitraums von 18 Monaten dreimal nicht an dem im Adams-System angegebenen Aufenthaltsort angetroffen worden war, drohte ihm im August eine Sperre von bis zu zwei Jahren. In der Verhandlung vor der Anti-Doping-Kommission des Deutschen Handballbundes (DHB) am 28. August in Hamburg wurde der 31-Jährige aber freigesprochen, nachdem er angegeben hatte, bei einem Termin kein Klingeln an der Haustür vernommen zu haben. Der betreffende Kontrolleur räumte ein, er könne nicht ausschließen, dass die Klingel defekt gewesen sei.


    Quelle: Ran.de