Beiträge von Arcosh

    Danke!

    Ach ja, der Schluroff könnte ja auch noch RR - dann wären es sogar 5 ... :rolleyes:

    Schluroff ist Rechtshänder. Mit der Argumentation könnte quasi jeder im Kader RR spielen.

    Interessanter ist die Variante, dass Joao Gomes auch auf Rückraum Mitte agieren kann. Das eröffnet taktische Variabilität. Bei entsprechender Ablösesumme könnte ich mir vorstellen, dass ein Linkshänder abgegeben wird. Aber im Hinblick auf das Saisonziel Europapokalplatz und den Saisonauftakt mit einigen Spielen gegen die direkten Konkurrenten für das Saisonziel (Hannover, Melsungen, Lemgo) würde ich gerne mit Teitur Einarsson und Giorgi Tskhovrebadze in die Saison starten, denn bei Kay Smits ist unklar, wann er voll einsatzbereit sein wird, und Joao Gomes wird sich auch erst an die HBL und die neue Mannschaft gewöhnen müssen.

    Dann lieber im Winter ein oder zwei Linkshänder abgeben, falls andere Vereine verletzungsbedingten Bedarf haben sollten.

    Im Handball ist der Anteil der Zuschauereinnahmen sehr viel höher als im Fußball.

    In seiner Rede nach dem letzten Saisonspiel sagte Christoph Schindler sinngemäß, dass das Sponsoring bzw. die Business-Partner 80% der Einnahmen ausmachen würden. Insofern ist der Ticketverkauf natürlich noch wichtig, aber die Wirkung der immer ausverkauften Halle und daraus resultierende die Reichweite und der Imagegewinn für potenzielle Sponsoren und Partner dürfte für den VfL Gummersbach mindestens so viel Wert sein, wie der eigentliche Erlös durch den Ticketverkauf.

    Was für ein Schwachsinn wenn das Spiel gegen TVB das einzige gewesen wäre das die Löwen Unmotiviert gespielt hätten würde ich zustimmen. Aber in der letzten Saison gab es meiner Ansicht nach nur 3 bis 4 Spiele wo sie mit vollen Einsatz gespielt haben und wie es schon öfters geschrieben wurde hätte Bietigheim nur ein Spiel mehr gewinnen müssen.

    Nette Wortwahl! Ich habe nicht geschrieben, dass das Ergebnis allein ausschlaggebend gewesen sei, sondern dass es zum Abstieg beigetragen hat.

    Zitat

    [...] Ein weiteres spannendes Detail der kommenden Pokalsaison: Der 15. Platz der Erstligisten wird durch ein Entscheidungsspiel zwischen der SG BBM Bietigheim und dem VfL Potsdam ausgespielt. Die neue Struktur sorgt für zusätzliche Spannung und zeigt die Dynamik, die der DHB-Pokal in dieser Saison verspricht. [...]

    Quelle: TV Großwallstadt

    Mit dieser "Lösung" hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Die Erstligisten müssen also allein den Fehler der HBL in den Durchführungsbestimmungen auslöffeln.


    Aus Sicht der SG BBM Bietigheim:

    Zuerst hat der Mallorca-Trip der Rhein-Neckar Löwen zum eigenen Abstieg aus der HBL beigetragen und jetzt führt die "Lustlosigkeit" der Rhein-Neckar Löwen im Spiel um Platz 3 des DHB-Pokals dazu, dass Bietigheim schon in der 1. Pokalrunde gegen den 1. VfL Potsdam antreten muss, anstatt erst in der 2. Runde in den Pokalwettbewerb einzusteigen.

    Ich finde die Zahl überraschend hoch. Bedenkt man, dass Hockey, Tischtennis und Zweitligahandball in der Regel keine sechsstelligen Zuschauerzahlen haben werden, dann müssen HBL und BBL sehr solide sechsstellige Zuschauerzahlen abliefern. (auch wenn ich denke, dass der On-demand-Abruf eines Spielsm um eine einzelne strittige Szene zu beurteilen, auch zur kumulierten Reichweite gezählt wird.)

    Die Google-KI sagt:

    Zitat

    Die "kumulierte Reichweite" im Zusammenhang mit Streams bezieht sich auf die Gesamtzahl der eindeutigen Zuschauer oder Hörer, die einen Stream oder eine Serie von Streams gesehen oder gehört haben, wobei wiederholte Ansichten einer einzelnen Person nur einmal gezählt werden. Die Regeln für die Mindestdauer können je nach Plattform und Kontext variieren, aber typischerweise wird eine bestimmte Mindestzeitspanne gefordert, um einen Stream als gültig für die Reichweite zu zählen.

    Vor gut zehn Jahren hatte sich der Deutschlandfunk dieser Problematik angenommen: West-Ost-Gefälle in Sportvereinen

    Zitat

    Der im DOSB für Breitensport verantwortliche stellvertretende Direktor Andreas Klages erklärte dem Deutschlandfunk dazu, „dass die strukturell vereinsfeindlichen politischen Rahmenbedingungen im Nationalsozialismus und der DDR zu einer langen Unterbrechung der Vereinsentwicklung und Tradition in den neuen Bundesländern geführt haben“. Zudem verweist Klages auf ein ähnliches Phänomen bei den Sportstätten in der DDR, wo aufgrund der ideologiebedingten Überbetonung des Leistungssports die finanziellen Mittel für Breitensportanlagen, vielfach nicht mehr vorhanden waren. Beide Faktoren bedingen sich gegenseitig.

    Zitat

    Historisch bedingt wirkt das Erbe der DDR noch immer bis heute nach: Die hauptsächliche Ausrichtung ostdeutscher Vereine auf den Wettkampfsport. Der Potsdamer Breitensportler Manfred Kruczek erklärt dazu: „Das erkennt man daran, dass viele Vereine gerade auf dem Lande nur eine Sportart haben, dass ist in aller Regel Fußball männlich und damit fehlen natürlich oftmals Angebote für Mädchen, für Frauen und auch für Ältere. Also Tanzgruppen, Gymnastikgruppen, Wandergruppen. Hier ist es wichtig, dass Anreize geschaffen werden für Vereine sich in dieser Form diesem Bedarf zu öffnen.“

    Mir persönlich ist die Grundstimmung hier zu negativ. Man könnte meinen, dass der Handball bzw. der Breiten- und Leistungssport in Deutschland aussterben würde. Dabei ist das Sportangebot in Deutschland sehr breit gefächert, die Jugendlichen nehmen es zum Großteil an und die Zuschauerzahlen bei Sportveranstaltungen zeigen, dass sich mit Leistungssport die Menschen in Deutschland begeistern lassen - ergo auch die Chance besteht damit Geld zu verdienen.

    Schaut Euch die Bestandserhebung des DOSB an. Bei der letzten Erhebung (Stand 2024) war der Großteil der Kinder und Jugendlichen in Sportvereinen aktiv. Bei den Jungen in Westdeutschland (7-14 Jahre) sind es fast 85% und ca. die Hälfte davon ist es mit Anfang 20 immer noch. Das bedeutet die Sportvereine des DOSB erreichen immer noch den Großteil des Nachwuchses. Nach Fußball, Turnen und Tennis liegt Handball etwa gleichauf mit Schwimmen und Leichtathletik ganz weit vorne bei den Mitgliederzahlen in dieser Altersklasse. 3,2% der 7-14-Jährigen in Deutschland sind Mitglied in einem Handballverein. Statistisch gesehen gibt es also fast in jeder Schulklasse in Deutschland ein Kind, dass Handball spielt.

    Das bedeutet nicht, dass man sich auf dem Status quo ausruhen sollte, aber der deutsche Handball hat kein gravierendes Nachwuchsproblem.

    Zudem finde ich es schwierig wie hier unterschiedliche Themengebiete (Nachwuchs im Handball als Breitensport, Sportförderung im Leistungssport, Entwicklung des Profihandballs in Deutschland und Europa) komplett miteinander vermischt werden.

    Weiß jemand wann die entsprechende Abstimmung stattfindet?

    In den letzten Jahren waren die Termine der ordentlichen Mitgliederversammlung:

    Donnerstag, 07.07.2022

    Donnerstag, 06.07.2023

    Donnerstag, 04.07.2024

    ... daraus könnte man eine Vermutung ableiten, wann sie dieses Jahr stattfinden wird.

    Könnt ihr das mal bitte mit den Einspruchsfristen erklären?

    Wie es vorher war und wie es in Zukunft sein sollte.

    Ich vermute es geht hier nicht um die Einspruchsfrist (Einspruch unmittelbar nach Spielende ankündigen, dann drei Tage Zeit diesen auch einzureichen), sondern vielmehr um die Fristen während des Verfahrens. Nach Zugang der Ausfertigung des Urteils des Bundessportgerichts hatte TuSEM Essen vierzehn Tage Zeit um Revision einzulegen vor dem Bundesgericht einzureichen und hat diese Frist maximal ausgereizt. Das Urteil ging am 12. Mai ein, die Revision wurde am 27. Mai beantragt und diese Zeitspanne hatte wesentlichen Anteil daran, dass das Urteil des Bundesgerichts erst nach Saisonende erging.

    Im Kreis Ab Podcast wurde schon thematisiert, dass sich die HBL bzgl. der Rechtsordnung gegebenenfalls vom DHB loslösen muss. Während im Breitensport und semiprofessionellen Leistungssport 14 Tage eine notwendige Zeitspanne sein können, sollten die Strukturen der Profivereine der 1. und 2. Bundesliga eine kurzfristigere Bearbeitung zulassen.

    Falls der Schiedsrichter nicht, wie von Dany beschrieben, vor Anpfiff die fehlerhafte Position der Abwehr korrigiert, würde ich als Freiwurf-ausführender Angreifer in diesem Fall nicht den Pass zum Mitspieler werfen, sondern mich mit dem Ball in der Hand umdrehen, um einen direkten Wurf auf Tor zu machen, der dann von den zu nah stehenden Abwehrspielern geblockt wird. Dann ist es ein aktives Eingreifen mit den entsprechenden Konsequenzen.

    Die ganzen Hamm Fans die dort auch vor Ort waren, gönne ich genau diesen Spielverlauf und Zeitverschwendung. Das hatte mich Sportsgeist alles nichts mehr zu tun, wenn man so in der Liga bleiben will

    In dieser Saison gab es in der zweiten Liga zu viele Vorfälle, die nichts mit Sportgeist zu tun hatten (Ja, bei manchen Fällen von acht Spielern auf dem Feld gehe ich von bewussten Entscheidungen aus), als dass irgendeine Mannschaft wirklich den Abstieg verdient hätte.