Beiträge von Arcosh

    Es gab in den letzten Spielen eine Serie gegen Gummersbach verloren, gegen Potsdam im den letzten Minuten das Spiel gewonnen danach gab es ein Wahnsinnsspiel gegen Flensburg. Jetz Katastrophen Spiel gegen Stuttgart, gegen Wetzlar in den Letzten Minuten einen Punkt geholt ergo Füchse zieht euch warm an. (Die Hoffnung stirb zuletzt.)

    Das Spiel gegen Gummersbach war nicht der Auftakt der "ersten Serie", sondern fand drei Tage nach dem Spiel in Flensburg statt.

    So, 08.06.2025, 15:00 Uhr: SG BBM Bietigheim - SC Magdeburg
    So, 08.06.2025, 15:00 Uhr: TBV Lemgo - Frisch Auf! Göppingen
    So, 08.06.2025, 15:00 Uhr: HSG Wetzlar - HC Erlangen
    So, 08.06.2025, 15:00 Uhr: SG Flensburg-Handewitt - HSV Hamburg
    So, 08.06.2025, 15:00 Uhr: THW Kiel - ThSV Eisenach
    So, 08.06.2025, 15:00 Uhr: TVB 1898 Stuttgart - SC DHfK Leipzig
    So, 08.06.2025, 15:00 Uhr: Rhein-Neckar Löwen - Füchse Berlin
    So, 08.06.2025, 15:00 Uhr: 1. VfL Potsdam - MT Melsungen
    So, 08.06.2025, 15:00 Uhr: VfL Gummersbach - TSV Hannover-Burgdorf

    Die Füchse Berlin wären mit einem Punkt in Mannheim Deutscher Meister 2025 und ich gehe davon aus, dass sie frühzeitig die Weichen auf Auswärtssieg stellen werden. Nichtsdestotrotz wird der SCM in Bietigheim den Pflichtsieg mitnehmen. Damit fällt im Tabellenkeller der Blick auf Stuttgart (aktuell 17.) und Erlangen (aktuell 16.). Beide brauchen Punkte und ich gehe davon aus, dass auch beide Punkten werden.

    Die ersten 15 Minuten hatte der VfL Gummersbach das gut gemacht. Sie hatten sich im Angriff klare Wurfchancen erarbeitet und hatten in der Abwehr Gidsel bestmöglich im Griff. Aber vergebene freie Würfe, technische Fehler im Aufbau und zwei, drei Gastgeber-freundliche Pfiffe haben den Füchse-Express ins Rollen gebracht und dann gab es kein Halten mehr. Dominik Kuzmanovic und Betram Obling waren die besten Akteure beim VfL Gummersbach.

    Schade, dass man sich die Tordifferenz hat vermiesen lassen - auch wenn es nur für die "NRW-Meisterschaft" relevant ist.

    Rheiner

    Gerade Dir muss doch niemand erklären, wie einfach es für erfahrene Schiedsrichtergespanne wäre mit wenigen, subtilen Entscheidungen Einfluss auf den Spielverlauf zu nehmen - insbesondere in einer engen Partie, Die Vorwürfe basieren auf einer Datenanalyse von Sportsradar und wurden von den Medien durch weitere Indizien, wie z.B. persönlichen Verbindungen zu mafiösen Strukturen, die nachweislich an Sportbetrug beteiligt waren, bestärkt. Konkrete Beweise gibt es aber nicht und die EHF und IHF haben offiziell keine Maßnahmen gegen diese Schiedsrichtergespanne ergriffen.

    Nur zu Erinnerung:

    Zitat

    [...] Sportradar has rarely produced a report raising so many clear-cut and concrete red flags as this one, says Chris Kronow Ramussen after reading the report. [...]

    Zitat

    [...] According to the report, Sportradar was approached by a total of seven betting companies because of “suspiciously” large amounts being staked e.g. on a draw score after the first half or on a final result with very few goals. [...]

    Zitat

    [...] TV 2 has asked six experts to analyze some of the mentioned 26 games. They point to the fact that, in a large number of those games, there are objectionable decisions, all of them promoting the exact bet made on the match. [...]

    Leider scheint der Report bis heute nie veröffentlicht oder anderweitig geleaked worden zu sein. 26 Spiele unter Verdacht und nur acht beteiligt Schiedsrichtergespanne. Die genaue Anzahl der Spiele in Bezug auf die jeweiligen Schiedsrichtergespanne wäre interessant zu wissen.

    Selbst wenn dem so wäre, sollen sie dann jetzt sagen: „Ach wir haben auf Dauer eh keine Chance, lassen wir es gleich bleiben“?

    Mit dieser negativen Denkweise wären viele Verein heute nicht Erstligist, oder hätten zumindest nicht viele Jahre 1. Liga gespielt

    Ich denke Du hast mich missverstanden. Der Verein, die Spieler und alle Beteiligten sollen alles geben und die Entscheidung sportlich auf dem Feld entscheiden. Wer am Ende der Saison auf Platz 16 oder besser steht hat den Klassenerhalt prinzipiell verdient.

    Mir ging es eher um das Stimmungsbild hier in der Handballecke, wo gefühlt der Großteil der User quer durch alle Fangruppen der SG BBM Bietigheim die Daumen drückt bzw. teilweise sogar explizit dem HC Erlangen den Abstieg wünscht. Ich hege für keinen der drei Vereine Sympathien oder Antipathien, aber ich sehe in Stuttgart und Erlangen eher das Potenzial in den nächsten Jahren wieder eine positive Entwicklung nehmen und sportlich zu den übrigen Erstligisten aufschließen zu können. Bei Bietigheim hätte ich große Bedenken, dass sie kommende Saison das abgeschlagene Schlusslicht der Liga werden könnten.

    Bei unseren Nachbarn in Norden gibt es Ärger über die Bewerbungsrichtlinien für ein mögliches Champions-League Upgrade.

    In der dänischen Håndboldligaen gibt es nach Abschluss der Hauptrunde Play-Offs, in denen die besten acht Mannschaften der regulären Saison den dänischen Meister ausspielen. Es ist von der Liga und den Vereinen festgelegt worden, dass der dänische Meister, d.h. der Gewinner der Playoffs, den sicheren Startplatz in der EHF Champions-League erhält. Die drei Plätze in der EHF European-League gehen an den dänischen Pokalsieger sowie die beiden besten Mannschaften der regulären Saison, die noch nicht für einen Europapokalwettbewerb qualifiziert sind. Zusätzlich wurde festgelegt, dass das Anrecht zur Bewerbung um ein Upgrade in EHF Champions-League zuerst dem Gewinner der regulären Saison zusteht. Sollte der Gewinner der regulären Saison auch dänischer Meister werden, dann stünde der im Play-Off-Finale unterlegenen Mannschaft das Recht zu, ein Upgrade zu beantragen.

    Diese Regularien haben aber leider eine Lücke. Während der Sieger der regulären Saison 2024/25 Aalborg Handbold souverän ins Meisterschaftsfinale eingezogen ist und heute das erste Finalspiel klar gewonnen hat, war der Endspielgegner Skjern Handbold nur Achter nach der regulären Saison und eher überraschend ins Finale eingezogen. In Skjern war man sich sicher, durch diesen Erfolg das Upgrade für die EHF Champions-League beantragen zu können. Für den Verein wäre das natürlich eine tolle Chance - zumal die dänischen Bewerber in den letzten Jahren regelmäßig von der EHF beim Upgrade berücksichtigt wurden. Aber wie der Name schon nahelegt, schreibt die EHF vor, dass der Bewerber für ein Upgrade zuallererst bereits einen Startplatz in einem Europapokalwettbewerb innehaben muss, der dann upgegradet werden kann. Aber genau das hat Skjern als Tabellenachter der regulären Saison nicht. Nutznießer wäre wohl GOG, die das Halbfinale gegen Skjern verloren hatten. Allerdings prüft Skjern rechtliche Schritte gegen diese Entscheidung der dänischen LIga.