Beiträge von Arcosh

    So, 18.05.2025, 15:00 Uhr: 1. VfL Potsdam - THW Kiel
    So, 18.05.2025, 16:30 Uhr: SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen
    So, 18.05.2025, 16:30 Uhr: ThSV Eisenach - VfL Gummersbach
    So, 18.05.2025, 18:00 Uhr: TVB 1898 Stuttgart - HC Erlangen
    Mo, 19.05.2025, 19:00 Uhr: Frisch Auf! Göppingen - Füchse Berlin
    Mo, 19.05.2025, 19:00 Uhr: SC DHfK Leipzig - HSV Hamburg
    Mo, 19.05.2025, 19:00 Uhr: TBV Lemgo - SG BBM Bietigheim
    Mo, 19.05.2025, 20:00 Uhr: SC Magdeburg - TSV Hannover-Burgdorf
    Mo, 19.05.2025, 20:00 Uhr: MT Melsungen - HSG Wetzlar

    Teil 2 des Doppelspieltages bietet vor allem im Tabellenkeller eine wichtige Partie, denn Stuttgart kann sich entweder mit einem Heimsieg der Abstiegsängste weitestgehend entledigen oder im Falle einer Niederlage komplett hineinrutschen.

    https://www.dhb.de/sites/default/files/2024-10/IHF%20Reglement%20für%20Videobeweis.pdf

    Und du sagst mir auf welcher Grundlage 1-11 sie entschieden haben (8 fällt ja raus, dann hätten sie ja erst gar nicht weiter spielen lassen dürfen).

    Im DYN-Stream wurde "Check: Simulation" eingeblendet - also #7.

    Hättest Du Dir die Mühe gemacht, auch das HBL-Dokument zum Videobeweis heranzuziehen (Richtlinie zur Nutzung des Videobeweises), dann hättest Du darin lesen können:

    Zitat

    Einsprüche gegen die Anforderung des Videobeweises und die durch die Schiedsrichter oder den Delegierten getroffenen Tatsachenentscheidung sind unzulässig.

    Zugegebenermaßen ist das eine Formulierung, die mir schon bei Einführung des Videobeweises negativ aufgefallen ist und bei der ich mir nicht sicher bin, ob sie einer unabhängigen sport-juristischen Überprüfung standhalten würde, aber zunächst einmal ist sie gültig und damit ein Einspruch per se unzulässig.

    Ich hoffe der TSV Dormagen hat einen Einspruch im Spielbericht vermerkt. Der letzte direkte Freiwurf hätte meiner Meinung nach so nicht gegeben werden dürfen. Die Schiedsrichter signalisieren, dass der Freiwurf wiederholt werden müsse, weil bei Ausführung noch nicht alle Spieler des VfL Lübeck-Schwartau die 9m-Zone verlassen hatten. (Konkret ging es um den Linksaußen.)

    Die Regel besagt:

    Zitat

    15:7: Die Konsequenzen von Fehlern des Werfers oder seiner Mitspieler während der Wurfausführung (15:1-3) sind davon abhängig, ob die Ausführung des Wurfs angepfiffen war oder nicht.

    Bei einer Wurfausführung ohne Anpfiff sind grundsätzlich alle Fehler zu korrigieren; anschließend ist der Wurf zur Spielfortsetzung anzupfeifen. Allerdings ist der Vorteilsgedanke nach 13:2 zu beachten. Falls die Mannschaft unmittelbar nach einer falschen Ausführung den Ball verliert, gilt der Wurf als ausgeführt, das Spiel läuft weiter.

    Der Linksaußen bei des VfL Lübeck-Schwartau hat erst bei 59:59 die 9m-Zone verlassen und die Gäste werden dafür belohnt, dass sie aus einer fehlerhaften Aufstellung heraus zu früh das Spiel wieder aufgenommen haben, um überhaupt noch eine Wurfmöglichkeit zu bekommen. Das entspricht nicht dem Sinn der Regel.

    Also ich bin ja nicht oft einer Meinung mit dem Herrn Petrzika. Aber es war ja tatsächlich ziemlich gut zu sehen, dass wenn überhaupt Michalczik die 2-Minuten bekommen muss.

    Stutzke hat die Arme unten, seitlich am Körper und Kristopans ist mit dem Körper schon komplett unten und "stürzt" in Stutzke rein.

    Der rechte Arm von Lukas Stutzke geht in Richtung des Gesichts von Dainis Kristopans und trifft ihn meiner Meinung nach auch. Dafür ist eine Zeitstrafe die aktuell übliche Regelauslegung. Der (Abwehr-)spieler ist für seine Arme verantworlich - egal ob Dainis Kristopans in die Abwehr stolpert oder ein Mathias Gidsel oder ein Omar Ingi Magnusson mit tief gesenktem Kopf in die Abwehr springen.

    P.S.: Das bedeutet nicht, dass ich diese grundsätzliche Regelauslegung richtig finde.

    Rheiner:

    Du verallgemeinerst in meinen Augen viel zu sehr. Weder kennen alle Alten (Ü60?) nur ARD & ZDF im linearen TV, noch schauen alle Jungen (U30?) nur noch Streams auf dem Handy.

    Eine Sendergruppe wie Pro 7 muss sich an ihrer Zielgruppe orientieren!

    ProSiebenSat.1 wird sich vor dem Erwerb der Übertragungsrechte sehr genaue Gedanken über ihre Zielgruppe und deren Interessen gemacht haben.

    P.S.: Was wäre denn Dein Konzept? Weiterhin nur auf ARD & ZDF im Free-TV setzen und hoffen, dass in genug Haushalten der Fernseher mit ARD als Dauerberieselung durchläuft, damit 8 Mio. TV-Zuschauer bejubelt werden können, von denen kaum jemand den Weg in die Bundesligahallen finden wird oder gar in einem Alter ist, selber mit dem Handballspielen anzufangen.

    Rheiner:

    Wir reden aber nicht über US-Profisportler, sondern über die Präsenz deutscher Handball-Nationalspieler in den Medien. Deutsche Handballspieler finden aktuell immer noch primär in TV-Übertragungen oder Streams von Spielern der DHB-Auswahl statt und nicht auf TikTok oder in Instagram-Reels.

    Der (Nationalmannschafts-)Handball läuft im deutschen Free-TV, weil er seit Jahren gute Einschaltquoten bringt und das nicht nur bei den ganz großen sportlichen Erfolgen. Aber (und da stimme Koelsche_Fuchs zu) die Öffentlich-Rechtlichen fokussieren ihre Berichterstattung auf die Geschichten in der Halle, während die Privaten dazu tendieren auch privatere Aspekte der Sportler in den Mittelpunkt zu rücken, eine persönliche Bindung zu erzeugen und so tatsächlich "neue Gesichter" zu schaffen. Nur bezweifle ich, dass ein zweiwöchiges Event alle zwei Jahre dazu genügen wird.

    Dieser umfassende WM-Deal ist ein Quantensprung für den Handball in Deutschland. Sowohl finanziell auch von den Reichweiten. Man stößt mit dem Gang ins Private endlich das Tor auf in Richtung neue Zielgruppen und was viel wichtiger ist: Man kann endlich beginnen Typen & Gesichter zu entwickeln so das wir irgendwann den "nächsten Kretzsche" aufzubauen. Eben Handball-Gesichter die auch Menschen erkennen, die nix mit Handball am Hut haben. Das Private TV kann das. Die Medienpower von Handball ist eine ganz andere. [...]

    Wie profitiert der Handball in Deutschland "finanziell" vom einem Rechteverkauf der IHF?

    Seit wann hat ProSiebenSat.1 eine größere (TV-)Reichweite als die Öffentlich-Rechtlichen?

    Wenn ProSiebenSat.1. jetzt alle zwei Jahre für zwei Wochen den Männerhandball ins Hauptprogramm nimmt (ich vermute ProSieben wird die Spiele der deutschen Nationalmannschaft ausstrahlen), dann wird das keine neuen Typen & Gesichter erzeugen, sondern nur eine Momentaufnahme, die im März desselben Jahres schon wieder verblasst. Um Gesichter zu entwickeln, braucht es eine regelmäßige Präsenz wie es z.B. mit der NFL gegeben war.

    ProSiebenSat.1 gibt in der Pressemitteilung an, dass das Rechtpaket die Handball-WM-Turniere 2027, 2029 und 2031 der Männer und Frauen sowie die Qualifikationsspiele der Frauen und Männer für Olympia 2028 umfasst. Wer überträgt denn dann WM-Qualifikationsspiele? Werden ARD & ZDF diese zeigen, wenn die das Endturnier selbst nicht im Programm haben oder verschwindet die Nationalmannschaft dadurch in WM-Qualifikationsjahren im medialen Nirvana?

    Ich sehe ein bisschen Euphorie dadurch, dass ProSieben mit dem Spartensender "Pro7Maxx" auch schon vermehrt auf Sportübertragungen gesetzt hat.

    Grundsätzlich habe ich im Hinblick auf Sportübertragungen auch mehr Vertrauen in ProSiebenSat.1 als in RTL und prinzipiell bin ich der Meinung, wenn ein Privatsender Sportrechte erwerben will, dann ist es nicht Teil des Grundversorgungsauftrags der Öffentlich-Rechtlichen Sender dagegen ein Wettbieten zu veranstalten.

    Mit der Heim-WM 2027 hat ProSiebenSat.1 beste Voraussetzungen ein großes Interesse der Zuschauer zu generieren und wenn sie es schaffen, eine jüngere Zielgruppe für den Handball zu begeistern, dann ist am Ende alles richtig - selbst wenn wir "Puristen" uns über so manchen Werbeblock, vorgelesene X-Kommentare oder eingeblendete TikTok-Videos ärgern werden.

    Ich wollte in keinster Weise ausdrücken, dass diese Pfiffe spielentscheidend gewesen wären. Dazu war der THW Kiel in der zweiten Halbzeit zu dominant. Es waren einfach nur Pfiffe, bei denen ich persönlich (mit er Kameraperspektive im Stream) nicht nachvollziehen kann, wie man zu diesen Entscheidungen kommt.