6:0-Lauf für Irun zum Auftakt der zweiten Halbzeit.
Beiträge von Arcosh
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Die Frage ist doch aber, ob die Szene Rot rechtfertigen würde und bei einer Videoschau auch zwangsläufig dazu führen würde. Rheiners Frage zielte glaub ich darauf ab. Und falls dies so wäre, stellt sich schon die Frage, warum der Videobeweis nicht bemüht wurde. Denn sollte die Aktion tatsächlich klar rotwürdig sein, wäre ich vorsichtig, mit der Formulierung "nicht spielentscheident". Mit Marsenic hätte einer der wichtigsten Spieler in der Berliner Abwehr über die längste Spielzeit gefehlt und er war ja vorne auch nicht zu stoppen.
Meine Meinung dazu im "Schiedsrichterleistungen 24/25"-Thread
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Griffe in den Wurfarm sind schon potenziell was für den Videobeweis.
Da wurden diese Saison schon viele harmlosere Szenen geprüft.
Im SportBILD-Artikel ist doch sogar das Video der Szene verlinkt. Das war kein aktiver Griff in den Wurfarm. Der Zweikampf zwischen Marian Michalczik und Mijajlo Marsenic war eigentlich bereits beendet und der Arm von Marsenic bewegt sich nicht zum Angreifer hin, sondern von ihm weg. Aber da Michalczik in dem Moment zum Wurf durchzieht, bleibt er dabei am Arm von Marsenic hängen. Über eine Zeitstrafe könnte man da noch diskutieren, aber mehr ist das mit Sicherheit keine Disqualifikation. Der Videobeweis ist aber nur zulässig um u.a. eine mögliche Disqualifikation zu überprüfen. Die Frage ob Zwei-Minuten-Strafe oder keine Sanktion darf nicht mit Hilfe des Videobeweises entschieden werden.
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Das Foto ist von der Gegenseite aufgenommen worden. Der Torschiedsrichter hatte in dieser Situation den Blickwinkel aus der Gegenrichtung und auch die Videoaufnahmen hätten diese Perspektive nicht liefern können. Es sah in der Übertragung für mich tendenziell nach einem Griff in den Wurfarm aus, aber nichts wofür man sich die Videobilder hätte ansehen müssen.
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Haben die da echt trotz Videobeweises nichts gegeben und Michalczik musste für drei Angriffe raus???
Wie im Artikel korrekt beschrieben, haben die Schiedsrichter sich nicht die Videoaufnahmen angeschaut, sondern die Spielsituation rein auf Basis ihrer eigenen Wahrnehmung beurteilt.
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Mit Verlaub: Allen Beteiligten dürfte klar gewesen sein, dass die Diskussion längst nichts mehr mit dem konkreten HBL-Spiel zu tun hatte. Ihr hättet also im Off-topic-Bereich einen geeigneten Thread eröffnen und Eure Diskussion dorthin verlagern können. Das wird bei anderen Themenkomplexen (wie z.B. Diskussionen um Schiedsrichter oder den Videobeweis) auch erfolgreich praktiziert.
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Sonntag, 27. April 2025
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Sonntag, 27. April 2025
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Samstag, 26. April 2025
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Samstag, 26. April 2025
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Samstag, 26. April 2025
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Freitag, 25. April 2025
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Freitag, 25. April 2025
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Donnerstag, 24. April 2025
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Mi, 16.04.2025, 19:00 Uhr: THW Kiel - Füchse Berlin 34:36
Do, 24.04.2025, 19:00 Uhr: Rhein-Neckar Löwen - SC DHfK Leipzig
Fr, 25.04.2025, 19:00 Uhr: VfL Gummersbach - 1. VfL Potsdam
Fr, 25.04.2025, 20:00 Uhr: TSV Hannover-Burgdorf - TBV Lemgo
Sa, 26.04.2025, 19:00 Uhr: HC Erlangen - MT Melsungen
Sa, 26.04.2025, 19:00 Uhr: SG BBM Bietigheim - ThSV Eisenach
Sa, 26.04.2025, 20:00 Uhr: SG Flensburg-Handewitt - TVB 1898 Stuttgart
So, 27.04.2025, 15:00 Uhr: HSG Wetzlar - SC Magdeburg
So, 27.04.2025, 16:30 Uhr: HSV Hamburg - Frisch Auf! GöppingenEine Woche zum Durchatmen in der HBL und der Fokus liegt auf den internationalen Spielen in der Champions-League und European League. Hannover benötigt gegen Lemgo dringend wieder ein Erfolgserlebnis sonst gerät der internationale Wettbewerb für die kommende Saison in Gefahr.
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Berlin hat ja noch die CL, die Energie zieht. Die Straße zur Meisterschaft hat jetzt ein Hindernis weniger.
Das sind in den kommenden beiden Wochen lediglich zwei Champions-League-Spiele ohne eine HBL-Partie zwischendurch und im Anschluss bloß ein Heimspiel gegen Bietigheim. Danach kommt nur noch der Weg zur Deutschen Meisterschaft, weil ein evetuelles Champions-League Final4 erst nach Ende der HBL ansteht.
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Ich mag die Melsunger Abwehrarbeit und liebe den Kampf. Auch sehr körperbetont. Das feiere ich. Was ich nicht möchte sind Verletzungen. Daher ist immer wieder eine rote Karte gerechtfertigt (siehe Sipos gestern).
Es war ein tolles Spiel, indem ich keiner Mannschaft einen Vorwurf machen kann. Beide Teams haben alles gegeben.
Da bin ich ganz bei Dir. Ich sehe lieber Spiele wie gestern, die von guten Abwehrreihen bestimmt werden, als ein 54:34 Run-and-gun-Handballspiel.
Zitat[...] Ich sitze direkt auf dieser Höhe (konnte es daher vor Ort super sehen) und habe es mir auch noch ein paar mal angesehen jetzt. [...]
Aus dem Gästeblock hatte ich gestern auch einen guten Blick auf die Szene und der Blickwinkel von hinten entlang der Laufrichtung von Ole Pregler hat gut gezeigt, welche Richtungsänderung sein Körper durch den Körperkontakt von Elvar Örn Jonsson erfahren hat.
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Alles anzeigen
Meine These: Durch die auf Rückraumwürfe ausgerichtete Spielanlage hat der THW eine schwächere Wurfquote als Teams, die mit Durchbrüchen würfe aus der Nahdistanz bekommen (der hier oft gepriesene Wühlerhandball).
Allerdings ist diese Spielanlage des THWs risikoärmer (Pässe sind tendenziell eher weiter weg von der Abwehr, geringeres Risiko für Schrittfehler, Prellfehler, Stürmerfoul). So ist die Spielanlage des THWs gesamtstrategisch immernoch sehr effizient.
Um das zu prüfen habe ich folgendes gerechnet:
(Wurfquote * (Würfe/Spiel)) / (Fehler/Spiel)
Ergebnis:
1. THW Kiel - 400
2. Berlin - 397,3
3. Magdeburg - 383,3
4. HSV - 370,6
5. Flensburg - 368,1"Wurfquote * (Würfe/Spiel)" ist die Anzahl der durchschnittlich geworfenen Tore pro Spiel. Wenn Du das in Relation zur Anzahl der technischen Fehler pro Spiel setzt, dann kann das unmöglich 400 ergeben. Je 400 Tore pro Spiel wird nur ein technischer Fehler produziert?
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Tja so unterschiedlich können Wahrnehmungen sein. Jönsson schubst da überhaupt nicht. Er hält den Arm rein, das war es aber auch. Genau deshalb hat er die Zeitstrafe auch nicht verstanden. Das der Schauspieler (am gestrigen Tag) Pregler da gegen den Pfosten knallt, kommt von keinem Schubser. Er hatte in dieser Situation ein enormes Tempo und kracht in den Pfosten, weil er ordentlich über die Platte rutscht.
Unsere Wahrnehmungen liegen gar nicht so weit auseinander - lediglich die korrekte Anwendung der entsprechenden Regeln geht auseinander. Elvar Örn Jonsson wird wie der Rest der Melsunger Mannschaft durch die schnelle Mitte überrascht und von Ole Pregler überlaufen. Er hat keinerlei Chance an den Ball zu kommen (wobei ballorientiertes Abwehrspiel in Melsungen eh nicht das praktizierte Ziel ist) und entscheidet sich bewusst dafür den "Arm reinzuhalten" in einen Spieler der in vollem Lauf ist. Einziges Ziel dieses vorsätzlichen Fouls ist es, den unvorbereiteten Gegenspieler aus dem Tritt zu bringen und dafür wurde eine Verletzung billigend in Kauf genommen. Ohne den seitlichen Check hätte Pregler nicht die Kpörperkontrolle verloren und wäre nicht über den Boden gerutscht. Hast Du einen VfL-Spieler gestern gesehen, der einen MT-Spieler beim Gegenstoß attackiert hat?
ZitatAlles anzeigenRegel 8:3
Beurteilungskriterien
Bei der Beurteilung, zu welchen persönlichen Strafen die Regelwidrigkeiten führen, finden die folgenden Entscheidungskriterien Anwendung, die je nach Situation kombiniert heranzuziehen sind:
a. Stellung des Spielers, der die Regelwidrigkeit begeht (Frontalposition, seitlich oder von hinten);
b. Körperteil, auf den die Regelwidrigkeit abzielt (Oberkörper, Wurfarm, Beine,
Kopf/Hals/Nacken);
c. Intensität der Regelwidrigkeit (wie intensiv ist der Körperkontakt, oder/und die Regelwidrigkeit gegen den Gegenspieler, der sich in voller Bewegung befindet);
d. Auswirkung der Regelwidrigkeit:
• Kontrolle über Körper und Ball werden beeinträchtigt
• Beweglichkeit wird eingeschränkt oder unterbunden
• das Weiterspielen wird unterbunden
Bei der Beurteilung von Vergehen ist auch die jeweilige Spielsituation relevant (z. B. Wurfaktion, Absetzen in den freien Raum oder Situation im schnellen Lauf)
ZitatAlles anzeigenRegel 8:5: Regelwidrigkeiten, die mit einer Diaqualifikation zu ahnden sind
Ein Spieler, der seinen Gegenspieler gesundheitsgefährdend angreift, ist zu disqualifizieren (16:6a). Die hohe Intensität der Regelwidrigkeit oder die Tatsache, dass diese den Gegenspieler unvorbereitet trifft und er sich deshalb nicht schützen kann, machen die besondere Gefahr aus (siehe nachstehenden Kommentar zu Regel 8:5). Neben den in Regel 8:3 und 8:4 angegebenen Merkmalen gelten folgende Entscheidungskriterien:
a. der tatsächliche Verlust der Körperkontrolle im Lauf oder Sprung oder während einer Wurfaktion;
b. eine besonders aggressive Aktion gegen einen Körperteil des Gegenspielers, insbesondere gegen Gesicht, Hals oder Nacken, (Intensität des Körperkontakts);
c. das rücksichtslose Verhalten des fehlbaren Spielers beim Begehen der Regelwidrigkeit.
Kommentar:
Auch Vergehen mit geringem Körperkontakt können sehr gefährlich sein und zu schweren Verletzungen führen, wenn der Spieler sich im Sprung oder im Lauf befindet und nicht in der Lage ist, sich zu schützen. In diesem Fall ist die Gefährdung des Spielers und nicht die Intensität des Körperkontakts maßgebend für die Beurteilung, ob auf Disqualifikation zu entscheiden ist
Der Kommentar zu Regel 8:5 beschreibt in den IHF Handballregeln explizit, wieso arglistige Fouls wie das von Elvar Örn Jonsson mit einer Disqulifikation zu ahnden sind. Wenn dann anschließen der Spieler sich noch über die in meinen Augen zu milde Zwei-Minuten-Strafe aufregt, dann zeugt das von fehlendem Verständnis für die Regeln des eigenen Berufs.
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Veszprem hat zuletzt gegen Szeged verloren.
Wird ein hartes Spiel, ist aber keine unschlagbare Mannschaft, wie das hier manchmal so rüberkommt!
Auch die Füchse haben in Veszprem gewonnen, sehe Magdeburg favorisiert da eingespielter!
Im Pokalfinale hat Veszprem gegen Szeged mit 30:31 (12:15) verloren, aber gestern in der Liga mit 36:33 (17:17) gewonnen. Aus Sicht der Ungarn wäre eine knappe Niederlage mit maximal drei Toren wohl in Ordnung, um im Rückspiel das Ticket nach Köln lösen zu können.