Beiträge von Dany

    Wird aber keine Rolle spielen, da Karlskrona das Spiel im Nachgang ja gewonnen hat


    Ich weiß nicht, ob der Delegierte das Recht dazu hat, Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter so maßgeblich zu beeinflussen. Ich vermute, dass hier der Regelverstoß liegt.


    Lustig in meinen Augen, dass es schlicht und einfach kein 7m ist. Der Abwehrspieler springt ja außerhalb des Kreises ab.

    Einen Regelverstoß für einen 7m habe ich auch nicht gesehen.

    Kuriose Anwendung der Durchführungsbestimmungen in der schwedischen Liga. Im zweiten Spiel der Relegation zwischen Karlskrona und Västerås erzielte Västerås kurz vor Schluss den vermeintlichen Ausgleich. Der Delegierte schaltete sich ein und entschied eigenmächtig, dass die Zeit bereits abgelaufen war und Karlskrona somit gewonnen habe. Ein deutliches Schlusssignal war nicht zu hören. Nebenbemerkung: der 7m Pfiff ist aus meiner Sicht auch höchst strittig, da ich kein Verteidigen im Kreis erkennen kann.

    Nun wurde dem folgenden Protest von Västerås stattgegeben. Das Ganze wird folgendermaßen fortgesetzt. Västerås bekommt einen 7m Strafwurf am Dienstag Abend um 19 Uhr. Ist es ein Tor, wird mit Verlängerung fortgesetzt. Wenn nicht, gewinnt Karlskrona. So etwas würde in Deutschland mit Sicherheit anders entschieden werden.

    War das Tor zum Schluss der 7m?

    In welcher Region Deutschlands kommt sowas noch vor :/


    Das war bei uns vor ca. 10 Jahren noch so ja, mittlerweile läuft ne Gegenbewegung, die das völlig kontaktlose Spiel fordert und pflegt in dieser Altersklasse. Das ist dann auch wieder nicht das Gelbe vom Ei. In D scheint es nur noch Schwarz Weiß Denke zu geben. :sleeping:

    Ja. Oft liegt die Wahrheit im Grauen. Klar müssen die Kids auch lernen was festmachen ist und Co. Aber prinzipiell sollten SIe aber lernen wie man Handball spielt. Und das ist eben nicht nur das Festmachen. Das sollte die letzte Option sein. Viel lässt sich mit guter Beinarbeit, Wahrnehmung, was kann kommen und Co viel besser lösen.

    Gewechselt wurden die Nummern in der Regel bei uns nie. Die Stammspieler hatten Ihre Nummern in der Regel immer. Klar hatteich immer die 7 (Geburtsmonat), aber nicht aus Vorbildgedanke an andere Spieler. Beim Vereinswechsel musste ich dann auch die nehmen die frei waren.

    Naja, man kann aber auch nicht jeden einzelnen Platz über Entscheidungsspiele ausspielen und dass es in den aktuell parallelen Ligen aufgrund der Regionalen Einteilungen "Verschiebungen" in der Stärke gibt ist ja auch nicht unbekannt. Gewisse Dinge werden sich da dann erst in den darauffolgenden Saisons über Auf- und Abstieg regulieren, wenn man den Kader dann "beisammenhalten" kann.

    Mit Stärke meinte ich die Platzierung in der betehenden Liga, bzw. evtl noch wie es auch in der Jugend gemacht wird wo es für die letzten Saisons Punkte gibt, die dann entscheiden wie und wo der Verein Mannschaften zur Quali melden darf.

    Einem jetzigen ambitionierten Württembergligateam oder -spieler wird es sicherlich nicht egal sein, ob man sich demnächst in der Verbandsliga wiederfindet.

    Das kann schon sein, aber bringt es in Umstrukturierungen, in denen Ligen angepasst werden leider mit sich. Das man entsprechend der Platzierung die man hat in entsprechende andere Ligen eingestuft wird.

    Es gilt da natürlich auch zu beachten, das sich nicht immer nur die die Ligabezeichung ändert, sondern sich auch die Stärker der einzelnen Ligen sich bei einer Reform mit ändern.

    Schwer das ganze aufzudröseln. Wo spielt man dann zukünftig als derzeit durchschnittlicher Württembergligist? Oberliga BW oder eher Verbandsliga :/

    Prinzipiell ist das ja egal. Man wird sicher entsprechend der Stärke in die richtige Liga eingereiht.

    Was wäre denn eine faire Regelung? So wie früher? Kein Freiwerden, wenn nicht oben wie unten noch zwei Spiele ausstehen?

    Im Aktivenbereich ja, wäre zumindest fairer gegenüber den anderen

    In der Jugend bin ich bei Coach 85. Da hat diese Regelung Vorteile, wenn Sie so gezielt und gewollt eingesetzt wird für die SPieler.

    Allerdings war das Festspielen früher ohne zwei Staatsexamen Jura gar nicht begreifbar. Es gab zu Beginn der Saison ein Quasi-Festgespieltsein nach nur einem Spiel und zum Saisonende musste man auch aufpassen, dass man zwar frei war, aber wenn man zu spät frei wurde, doch nicht unten spielen durfte. Die Regel jetzt ist viel verbraucherfreundlicher, nur eben noch für den DHB zu kompliziert (s.o.).

    Ja da geb ich dir recht. Ist einfacher Anwendbar. Aber eben leider zum Nachteil Mannschaften die gegen Mannschaften Spielen, bei denen es eine Mannschaft gibt die in der höheren Liga um nichts mehr spielt. Die können dann gegen Ende einfach wieder SPieler nach unten ziehen um dort in den Ab-/Aufstiegskampf einzugreifen. Dies wurde früher mit den beiden anderen Passusen (in den ersten beiden Spielen jeder Mannschaft darf nur in der Mannschaft gespiellt werden in der man eingesetzt wurde, Am ende musste man wenn die höhere Mannschaft noch mindestens zwei Spiele hatte frei sein um unten zu spielen) verhindert.

    Für euch leider blöd, aber ich finde es so eh gerechter. Siehe unten, warum.


    Ich finde auch die Wechselleien am Ende der Saison geheören wieder abgeschafft. Damit auch die anderen Mannschaften unter Realbedingungen um den Klassenerhalt spielen können und nicht gegen eine Mannschaft aus einer höheren Liga spielen müssen.

    @ Dany das hast Du dann wirklich falsch verstanden, es war nur die abgekürzte Schnellausführung zu Coglyns Erläuterung. Und beim Freiwurf geht bspw. der Block schon mal mit hoch, also Kopf zum Ball. Beim Torwart (Kopf zum Ball) eher unwahrscheinlicher aber nicht unmöglich bspw. bei angebotener kurzer Ecke die dann mit einer nichttypischen Torwartbewegung zugemacht wird, da spielen dann die Hunderstel sec eine Rolle im Situationsablauf. Einen Konjunktiv ("..hätte..") gibt es dabei nicht. Die Entscheidung muss/müssen der/die SR treffen so er/sie dies denn wahrnimmt/wahrnehmen. Es ist übrigens definiert wann ein Kopftreffer tatsächlich einer ist, geht der Ball bspw. nur ans Ohr ist es keiner oder wird vorher noch ein Körperteil berührt bspw. die Schulter dann ist es auch kein Kopftreffer .

    OK. Dachte schon.


    Auch beim TW geht der Kopf oft Richtung Ball. Als TW bewegt man sich auch in die Ecke in die geworfen wird. Wenn man dabei vom Bal getroffen wird ist es aus meiner Sicht auch Kopf geht zum Ball, da der Kopf beim Wurf an einer anderen Stelle war.


    Aber wie du sagt, das müssen wir SR entscheiden ob es nun ein Treffer war oder nicht.

    Mit Kopf zu Ball ist gemeint, dass der Torhüter absichtlich seinen Kopf zum Ball hin bewegt. Im Prinzip wie ne Schildkröte extra den Hals lang macht. Normale Torhüterbewegungen (z.B. in die Ecke springen) mit Kopftreffer sind damit nicht gemeint. Diese werden trotzdem bestraft.

    Das ist schon klar. Ich hab Hagi63s Beitrag so verstanden das es immer eine DQ gibt.


    Wenn ich in eine Ecke gehe, und am Kopf getroffen werde wird das bestraft? Das ist aber ganz falsch. Der Werfer hat in eine Ecke geworfen wo kein Kopf ist daher keine Bestrafung.


    Bestrafung ist nur Wenn der Kopf VOR dem Wurf an der Stelle war, und der Ball auch ohne eine Bewegung des Kopfes den Kopf getroffen hätte.

    siehe Funkrufs Beschreibung zu 8:9 d, heißt Disqualifikation ohne Bericht, an der Stelle gibt es keinen Ermessensspielraum für den SR nur die Frage zu klären Ball zum Kopf oder Kopf zum Ball, der Schütze trägt letztendlich die alleinige Verantwortung für sein Wurfverhalten (siehe Kommentar zu 8:9), und wie so oft im Leben gilt Unwissenheit oder auch Unvermögen schützt vor Strafe nicht zwingend, Regel 8:9 ist übrigens mit der groben Unsportlichkeit überschrieben die zu ahnden sind.

    ?? Versteh ich was falsch.

    Wenn Kopf zum Ball --> keine DQ

    Wenn der Ball den Kopf auch ohne die Bewegung getroffen hätte dann --> DQoB

    Diese Regel gilt nur für den direkten Freiwurf oder? Hatten in einem Jugendspiel die Situation, dass der Abwehrspieler stehend den Ball auf den Kopf bekam, der Freiwurf aber mit einem Pass ausgeführt wurde und der Wurf erst dann kam, also "eigentlich" aus dem Spiel heraus. Es gab dann 2 Minuten für den Schützen, vermute aber, dass das die falsche Entscheidung war.

    Es könnte theoretisch bestraft werden. Aber nur mit Rot und Bericht. Hierzu muss dem Werfer aber Absicht unterstellt werden. Was beim erstmaligen vorkommen sehr schwierig ist.

    Ich verstehe, dass sich hier so intensiv um die Regeltheorie gekümmert wird. Aber in der Praxis ist für mich als Schiri nur eine Lösung möglich. Ich bestrafe doch keine Jugendspielerin für einen vermeintlichen Fehler, welcher von mir als Schiri ausgeht. Da läuft das Spiel bei mir einfach weiter und nach einer Minute ist das für alle Beteiligten vergessen.

    Da hast du recht. Aber theoretisch wissen was korrekt gewesen wäre ist auch gut.

    Wie in dem Fall ist es ja für manche so und für anderen so. Daher finde ich die Diskussion an Sich in Ordnung. Was auf dem Platz gemacht wird ist eine andere Sache.


    Bestrafen musst du die Spielerin nicht. In der Diskussion ging es nur darum ob der Wechsel erlaubt war/ist. Bestrafen musst du niemanden, da der Wechsel bei Anzeige des Einwurfes gemacht wurde. Es ist nur noch offen ob der Wechsel hätte Rückgängig gemacht hätte werden müssen, da die Mannschaft durch eine Tatsachenentscheidung fälschlicherweise in Ballbesitz kam, es aber nicht war. Sofern der SR aber ein TO zur Klärung gegeben hat erübrigt sich alles weitere, da in einem TO auch gewechselt werden darf.


    Die Thematik ist wichtig auch als SR zu wissen, was nun korrekt ist. Da es sich in der Thematik (Wechsel) (egal wir rum), nicht um eine Tatsachenentscheidung handelt, kann von den Trainern hier Einspruch eingelegt werden.


    Anzeige Richtung des Einwurfes ist eine Tatsachenentscheidung. Der Wechsel ist keine Tatsachenentscheidung, unabhängig ob dieser korrekt oder nicht korrekt ist.

    Warum ist den ein Handzeichen eine SR nicht ausreichend zum Wechsel des Ballbesitzes? Ab wann ist den die Anderen Mannschaft in Ballbesitzt?


    Aus meiner Sicht, ist Ballbesitzt:

    • Spieler hat den Ball unter Kontrolle
    • Mannschaft X bekommt einen Wurf vom SR mit Spielrichtung angezeigt zugesprochen

    Zum obigen Fall war der Wechsel nach Anzeigen des Einwurfes korrekt --> Einwechseln duch B möglich. Alles korrekt.


    Wenn nun ohne TO die Klärung der Richtung geändert wird, muss aus meiner Sicht der Wechsel Rückgängig gemacht werden. Da Der Ballbesitz korrigiert wurde. Mit TO wäre ein Wechsel sowiso möglich, daher muss nicht zurückgewechselt werden.

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