Beiträge von EllaK

    So wird es wohl kommen. Mit 19 Vereinen nächste Saison.

    Gut, das ist die nächste Frage, über die aber nicht das Schiedsgericht entscheidet. Das wird davon abhängen, ob die endgültige Entscheidung, also mit Erfüllung der Bedingung, noch vor dem 30. Juni gegeben ist. Wenn die Liga samt Schiedsgericht schlau ist, wird sie versuchen, diesen Zeitrahmen der Rechtssicherheit wegen einzuhalten. Wenn sie's nicht schaffen, gehören sie mit dem Klammerbeutel gepudert.

    So wie ich das bisher sehe, sind dem BHC bisher keine Signale auf Ligaverbleib gegeben worden, und nach Lage der Dinge und Stimmung wird Bohmann sich auch hüten, das zu tun. (Wie das in der ganzen Konfusion 2014 dem HBW gegenüber wohl geschehen ist. Das kann ich zwar nicht belegen, aber ich erinnere mich daran, dass der HBW plötzlich aktiv wurde, für die erste Liga zu planen, als wäre ein Startschuss gegeben worden.) Wenn der BHC dann nicht mit guten Gründen vor ein ordentliches Gericht zieht, bleibt bei einer 18-er Liga.

    Na ja, es schweifte etwas ab, aber der Kern ist schon das, was mit dem Begriff Metropolhanball verbunden ist. Doch vielleicht wirklich etwas enger zurück zum Thema und zu den Erwartungen bezüglich Schiedsgericht.

    Wir haben es hier im Grunde genommen ja mit zwei Skandalen zu tun. Der erste liegt beim HSVH, der weshalb auch immer, offenkundig über die Jahre eine Schuldenkaskade aufgebaut hat, die gegenwärtig zusammenzufallen droht, weil irgendein Dominosteinchen zu wackeln begann (wie kolportiert, könnte es die Rückzahlungsforderung von Coronahilfen sein).

    Der zweite Skandal ist bei der Liga zu suchen, die sich schuldig gemacht hat, indem sie von ihrem eigenen Regelwerk abwich, indem sie es durch ominöse Solidargemeinschaftsgedanken ergänzte, um über den HSVH ihre Ziele mit den Metropolregionen, Stahlkraft, Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, Wirtschaftskraft usw zu erreichen. Daneben muss man sehen, dass speziell Bohmann schon seit Omni- Sports-Zeiten ein besonderes Verhältnis zum Hamburger Metropolhandball hat, das an seiner Unabhängigkeit Zweifel aufkommen lassen kann.

    Was soll man unter diesen Voraussetzungen von einem Schiedsgericht erwarten, welches per Definition ja eher auf Streitschlichtung aus ist, als auf knallharte Urteile. Es ist kein Strafgericht und wenn beide Parteien ihren Anteil an der Misere haben, ist -wie 2014- ein weicher Kompromiß zu erwarten.

    Die Ligavertreter auf der einen Seite, zwischen ihren wirtschaftlichen Zielen und Ordndnungsverpflichtungen hin- und hergerissen, etwas verunsichert und in der Hoffnung, dass nicht allzu tief geschürft wird, aber auch ein wenig angepisst, weil man sich vom Protegé jahrelang an der Nase durch die Manege führen ließ. Auf der anderen Seite das Zuversicht ausstrahlende "Start-Up", das sich keiner Schuld bewusst ist, sich aber taktisch angemessen zerknischt und reumütig gibt, Besserung versprechend, Veränderungen gelobend und den neuen Retter präsentierend. Dieser wird mit Beamer und der ihm sicherlich gegebenen Überzeugungskraft routiniert begeisternde Zukuftsvisionen von einem Leben ohne finanzielle Sorgen entwickeln. Da leuchten sogar die Augen der Ligavertreter.

    Der Vorsitzende Richter, als nicht unbedingt entscheidungsfreudig bekannt, wird mit dem Kopf wackeln und mit allgemeinem Einverständnis einen weisen Kompromiß in den Schiedsspruch diktieren. Die Lizenz für die kommende Spielzeit wird unter Auflagen und Vorab-Abzug von 9 Punkten erteilt, wenn Verein und Geldgeber es tatsächlich schaffen, die genannte Summe für einen Reset binnen einer Woche richtig zu transferieren.

    Same procedure as every time...

    Für etwas anderes fehlt mir die Vorstellungskraft.

    Den Rest schreibt dann das Leben.

    ....

    Übrigens, nachdem ich diesen Finanzspekulanten, der aus reinem Herzen jeden zu einem Privatier machen kann, der so dem mühsamen Abeitsalltag entfliehen kann, gegoogelt habe, werde ich in der HE nur noch mit ihm und seinen Kursen (ab 3000€) bombardiert. Danke! 😉....

    Wenn er an die angeblich 50 Mio herankommen will, mit denen Onkel Rudi in Vorleistung gegangen ist, muss er sich tummeln, auch mit der Kundenaquise. Mal abwarten, ob wir Handballfans seinen Erwartungen gerecht werden und genügend abwerfen. Ich kenne da schon zwei oder drei, die sich aus purer Solidarität gerne erleuchten lassen würden. :lol:

    Wow, darf ich die Kugel für eine Runde Lotto mal ausleihen? 🤦🏻‍♂️

    Es ist ja schön, was hier immer alles "gesehen" oder "gewusst" wird. Da sitzen grad mehrere Rechtsabteilungen (HBL, HSVH und BHC) dran. Wenn es nach der letzten Instanz etwas zu vermelden gibt, wird das wohl getan. Alles vorher ist Spekulation und Mutmaßungen...

    Wenn man alle Spekulation aus der Handballecke verbannen wollte, dürfte der Umfang auf einen Prozentwert unter 50 schrumpfen. :lol:

    Da brauch ich eine Erklärung…

    Tja, lieber BHC06-JoungSTer, das waren 2010 noch Zeiten, als der Liga-Geschäftsführer bei der HSVH-Pokalsiegerparty bis zum gemeinsamen Hemdzerreißen mit Onkel Rudi feiern konnte und sich dabei auch noch fotografieren ließ. Das darf er heute aus Imagegründen nicht mehr, sonst wird er abgemahnt.

    Man weiß ja auch nicht, ob der erleuchtete Investor Philipp Müller so eine Fest-Sau wie Onkel Rudi ist.

    Edit: Vermutlich auf Gund der Entscheidung der Europäischen Gerichtshofes zum "Recht auf Vergessen" ist das Foto nicht mehr im Netz auffindbar. Ist vielleicht auch besser so.

    Ich glaube schon, dass man hier großzügig in der Auslegung der Paragraphen war, sich rechtlich aber abgesichert hat, so das da nichts an der HBL, oder der Lizenzierungskommission hängen bleiben kann

    Das ist die Frage, ob Lothar mit seinem Post nicht genau darauf abzielt und da den Hebel ansetzen würde.

    Wenn es aber so wäre, bliebe das hinter den verschlossenen Türen des Schiedsgerichtes.

    für mich ist das einfach Unsinn.

    Aber Solidarsystem klingt doch prima.

    Ich glaube, wenn Bohmann vom "Solidarsystem der Lizenzierung" spricht, hat er dabei was im Hinterkopf, etwas was über das Rechtssystem der downloadbaren LZO hinausgeht, ein System, das Spielräume schafft, die jeder im Sinne der Solidarität gerne annehmen würde, käme er mal finanziell in die Bredouille. Das wäre zwar fragwürdig weil die LZO das nicht hergibt, aber nicht unbedingt verwerflich, möglicherweise hat die Ligaverwaltung so etwas klammheimlich schon angewandt -die Zeichen sprechen ja dafür- und alle haben es akzeptiert. Man kennt sich und ist per se ja verkuddelt.

    So etwas geht vielleicht gut, bis ein Schlaumeier daherkommt, der dieses System vom Umfang und der Dauer über die Maßen ausnutzt, der für sich reklamiert, er sei zu schnell gewachsen, oder Covid19 habe seine Region überproportional getroffen, oder fälschlich annahm, er könne sich mit den Corona-Hilfen gesundstoßen. Da bröckelt plötzlich, und irgendwie verständlich, die Solidarität

    - und Bohmann wundert sich.

    Bei aller sportlicher wie wirtschaftlicher Euphorie zur Zeit, sollte man trotzdem die Schattenseiten der Vergangenheit nicht vergessen/verdrängen, insbesondere wenn sie in den Bilanzen auch noch existieren.

    Dass der VfL bis heute in den letzten 30 Jahren sehr viel verbrannte Erde hinterlassen hat, ist doch nichts neues.

    Ob man das allerdings als ersten Post einfach mal weitestgehend zusammenhanglos raushauen muss, schwierig.

    Das größte war die Fan-Spendenaktion, deren Ergebnis mit paar-70-Euro lange später verschämt verkündet wurde, die in der Situation aber mithalf, die Lizenz zu sichern. :lol:

    Vielleicht sollte man den HSVH mal daran erinnern.

    Die damalige einstweilige Verfügung wurde irgendwie mit dem Kartellrecht begründet. Wie letztlich ein Hauptverfahren ausgegangen wäre, sei mal dahingestellt. Dee Ligaverband entschied sich die Kröte mit den19 Mannschaften zu schlucken, weil sie bis dahin insgesamt keine gute Figur gemacht hatten, ein zeitlicher Druck vorhanden war und in der Hoffnung, dass das Malheur nach einer Saison gegessen ist. Damit, dass 10 Jahre später dieselben die Liga in dieselbe Situation bringen werden, konnte ja niemand rechnen.

    Dann hast du dich sicher nur hier her verirrt...

    Wie kommst du drauf? Ich nütze das Internet recht vielfältig, auch für Erkenntnisgewinn und nicht für -verweigerung. Speziell in diesem Zusammenhang interessiert mich jedes Detail und ich bin den fleißigen Rechercheuren und Interpreten sehr dankbar.

    Schon 2014 waren die Machenschaften des HSVH besser als Dallas jemals war und auch das Remake von 2024 scheint dem nicht nachzustehen.

    Edit: Aber in jenen Jahren war noch mehr Lametta, da traf man sich nach gemeinsam bestandenen Herausforderungen in Onkelchens Finka auf einen Captain Jack und von einer Blonden und einer Braunen war auch mal die Rede. Da hört man dieses Mal gar nichts von.

    Es ist für mich einfach ein Phänomen, welchen Aufwand manche Menschen betreiben, hier akribisch mitzulesen und sogar mitzuschreiben, obwohl sie das alles gar nicht wissen wollen und sich eigentlich auch gar nicht dazu äußern wollen. Ist das wohl so eine Art Besessenheit oder ein Drang nach Selbstkasteiung?

    Es geht doch aus Laien-Sicht darum, ob die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für nächste Saison fristgerecht nachgewiesen war, oder?

    Ist das nicht der Fall, wenn man einen Überweisungsbeleg in Millionenhöhe von einem bekannten finanzstarken Investor pünktlich vorlegt?

    Ich find, das muss man schon diskutieren.

    NEIN!

    Das Problem ist, dass es -wie 2014- doch diskutiert wird und dass am Ende der HSVH seine Lizenz schon wieder bekommen wird. Die Regeln, die man sich in der Folge gegeben hat, sind wahrscheinlich immer noch nicht wasserdicht -Lothar deutete das ja schon an- oder wurden, wie man wegen der Schuldenkaskade vermuten muss, in der Vergangenheit nicht eingehalten. Damit hat man sich erpressbar gemacht, denn dann kommt Vertrauensschutz u.ä. ins Spiel und schon ist es nix mehr mit den schönen Regeln und es geht mit einem Punkteabzugsdeal weiter.

    Dann bleibt nur zu hoffen, dass Onkel Philipp auf Freckes Geschäftsführung und Ausgabengebaren mehr Einfluss ausüben kann als weiland Onkel Rudi auf Fitzecks.

    Würde mich echt freuen wenn ihr trotzdem gleich wieder hochgeht , ein Verlust ist der Abgang von Schoch nach Wetzlar.

    Trotzdem habt ihr das Zeug dazu das " Heidenheim " des Handballs zu werden

    Ich denke (mit Grausen) eher an Minden als an Heidenheim. :/:

    Jona Schoch fand diese Saison nicht zur gewohnten Stärke und steht ein wenig für die gesamte HBW-Leistung. In der Abwehr rieb er sich auf und war sehr wertvoll, im Angriff aber eher zu vergessen. Dabei hätte der HBW seine schönen Tore so dringend gebraucht.

    Ich denke der Neuanfang in Wetzlar kann ihm nur gut tun, zu wünschen wäre es ihm. Allerdings wird er da im Wettbewerb mit dem anderen Neuzugang Philipp Ahouansou stehen - eine interessante Konstellation, da bin ich auf fie Rollenverteilung gespannt.