Wer sich immer noch fragt, weshalb ein Verein wie der HBW sich jetzt seit zehn Jahren in der Ersten Liga halten kann - in einer Spar-Arena, ohne Sugar-Daddies und Konzerne und finanzielles Vabanque - der kann aus diesem Interview die Antwort entnehmen.
Beiträge von EllaK
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Ich teile die Ansicht, dass der BHC gegen den THW ohne den 7. Feldspieler baden gegangen wäre. Trotzdem fand ich schon erstaunlich wie konsequent Hinze am 7. Feldspieler festhielt, auch noch nach dem 6. oder 7. "Empty-Net-Goal" - und dass die Halle das mitgetragen hat. Alle Achtung! Das Balinger Publikum reagiert da viel allergischer, und manche Zuschauer regten sich schon wieder auf, als im letzten Spiel Häfner so zum 1:3 traf.
Btw, dazu fand ich gerade mal wieder ein altes Brack-Interview von 2010 bei SPOX:
°...Brack: Das Spiel mit einem siebten Feldspieler ist in meiner Philosophie ein prägendes Element. Wir versuchen dadurch, denselben Vorteil wie beim Sechs gegen Fünf zu erzielen.
SPOX: Sie nehmen aber manchmal auch den Keeper raus, wenn ihr Team in Unterzahl spielt...
Brack: Das stimmt. Das mache ich aufgrund einer statistisch belegten Erfahrung. In Unterzahl schießen wir nur in jedem fünften Angriff ein Tor. Nach Angriffen ohne Torerfolg kassieren wir aber zu über 50 Prozent ein Gegentor. Wenn ich aber in Unterzahl den Torhüter rausnehme, und dadurch im Angriff Sechs gegen Sechs spiele, dann schießen wir zu weit über 50 Prozent ein Tor. Zudem ist es so, dass wir selbst mit Torhüter, obwohl wir einen guten Keeper haben, beim Tempogegenstoß in Eins-Eins-Situationen zu 80 Prozent einen Treffer kassieren.
SPOX: Bei einem Ballverlust bekommt man den Ball dann aber ins leere Tor - zu fast 100 Prozent.
Brack: Richtig. Das führt in Auswärtsspielen zu Hohn und Spott. Selbst unser eigenes Publikum sieht das nicht gerne. Aber ich bin kein Politiker und brauche mich nicht um populäre Maßnahmen zu kümmern. Ich mache das, was die größte Erfolgswahrscheinlichkeit hat. Auch mit dem Risiko, dass mich, wenn es schief geht, der ein oder andere Zuschauer am liebsten erschießen würde..." -
Foren-Realität:
Da beschimpft man sich mit Schaum vorm Mund im Gerüchtethread bis zum Einschreiten der MODs, ob Jaanimaa irgendeinen Anlass habe, das warme Nest THW zu verlassen um evtl in herben Abstiegsregionen des Handballspiel wieder aktiv betreiben zu dürfen und - pflutsch - schlüpft er in ein anderes gut gepolstertes Nest.
Nun denn, wenn er jetzt wenigstens die Sprudelkisten wieder gegen die Pille tauschen darf... -
War heute ein lockeres Trainingsspielchen zwischen den CL-Spielen
Danke für's Sparring, Partner! Schön, dass ihr nicht die zweite Reihe aufgestellt habt. Genau das hatten wir dringend nötig. Jetzt noch zwei Wochen Spielpause mit gutem Training von Abläufen, Genesung und Wiedereingliederung mindestens von Hens und Ilitsch, dann kann die Saison so langsam beginnen. -
Der HBL-Ticker meldet:
"Distanz zwischen den Mannschaften: 576 km" -
Endstand 30:20 (18:14)
Burgdorf mit 6 Toren in der zweiten Hälfte!
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Wenn ich das bei dem Geruckel, das bei mir ankam, richtig wahrgenommen habe (immerhin , die Werbung kam einwandfrei rüber
), ließ Göppingen keinen Zweifel daran, wer in der Hohenstaufenhalle das Sagen hat. Wer sich halt einen Schöngarth leisten kann ...
Anderseits war das beim HBW nicht so schlecht. Diesmal wurde immerhin nicht so viel verstolpert wie in den letzten Spielen. Vielleicht wegen geringerem Erwartungsdruck? Dann lief auch wesentlich mehr über den Kreis. Und es wurde insgesamt mehr auf Gegners Tor geworfen, nicht immer erfolgreich, aber schon mutiger.
Mit -3 Toren ist man in Göppingen nicht immer davon gekommen. -
Nach den Leistungen des HBW bei den beiden Heimspielen wird das nichts.
Aber irgendwie habe ich ein Gefühl dass der HBW was mitnimmt. ...
Im schlimmsten Fall ein "Päckle“; wenn's gut geht, Erfahrung.Ich glaube, nach den großen Umbruch (die Schützen von fast 2/3 der in der letzten Saison geworfenen Feldtore sind abgegangen) und der nicht optimal verlaufenen Vorbereitungszeit ist der HBW leider noch nicht in der Saison angekommen. Gegen schwache Wetzlarer und noch schwächere Mindener hätten unter normalen Umständen Heimpunkte eingefahren werden können, aber die vielen verdaddelten Bälle zeugen von noch fehlender Abstimmung und der chickenhafte Angriff von fehlendem Selbstbewusstsein. Ein Martin Strobel kann nicht alles richten. Wenn man, selbst in Überzahl, Außenspieler verhungern lässt, an den Kreis nicht durchkommt, der Rückraum nur quer geht und in drei Spielen gerade mal vier Tempogegenstöße erfolgreich abgeschlossen werden, dann stibitzt selbst ein einzelner gut aufgelegter Rückraumspieler eines Aufsteigers noch einen Punkt weg.
Ich persönlich sehe die nächsten drei Spiele als erweiterte Trainingsspiele und wäre froh damit, wenn es der relativ gut funktionierenden Abwehr gelänge, Klatschen zu verhindern. Vielleicht gewinnt dabei ohne den Druck unbedingt gewinnen zu müssen z.B.der junge Stegefelt weiter an Mut (dessen Tore gg Minden waren ja ein Lichtblick) und die Mannschaft insgesamt an Durchblick.
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Herzlichen Glückwunsch zum 5800. Beitrag
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Ein Spiel, das keinen Sieger verdient hat.
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Das Problem wird sein das du dann noch ein Spiel auf der linken Seite auswählen musst, auch wenn du das schon auf der Homepage angeklickt hast.
Danke! Habe das in der Hektik vorher noch nicht ganz überblickt. Und mit dem "Nicht verfügbar" war letzte Saison ja Ende der Fahnenstange. Gut dass es jetzt besser läuft und auch informativer ist. Hoffentlich geht's weiter so (und dann auch noch am Ende mit Zittern gewonnen
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Lauft der Ticker heute nicht? Ich bekomme immer nur ein "Nicht verfügbar".
Der hier funzt wenigstens als sehr aktueller Ergebnisticker:
bet365 -
Man muss hier vielleicht etwas klären. Nach meiner Einschätzung wird der neue Ball nicht mit irgend einem Klebstoff oder Klebemittel wie z.b. Harz funktionieren, sondern die Kunststoff-Aussenhaut, die schon jetzt in aller Regel aus Polyurethan (PU) besteht, wird vermutlich in Form eines Coatings mit einem sognannten PU-Gel beschichtet, das adhäsive Eigenschaften hat. Dieses Zeug kennen wir schon von den schwabbeligen Ablage-Pads für Armaturenbretter. Es handelt sich dabei um ein PU, das durch die Verwendung spezieller Reagenzien oder/und durch die Zugabe von Weichmachern diese Eigenschaften gewinnt. Das technische Problem für die Hersteller ist jetzt, die richtige Mixtur zu finden -es gibt PU-Gels für die verschiedensten Anwendungsbereiche und Oberflächen- und den Stoff so mit der Balloberfläche zu verbinden, das er allen physikalischen Belastungen dauerhaft standhält.
Zur Adhäsion: Das Zeug klebt nicht, d.h. fasst man es an oder berührt es Boden und Wände, bekommt die Gegenseite keine klebrigen Rückstände ab. Es haftet auf Grund physikalischer Eigenschaften durch Anpassung an die Oberflächenbeschaffenheit der Gegenseite und durch Kräfte auf molekularer Ebene. Das freilich ist ein heikel Ding, denn wegen dieser Wirkungsweise im molekularen Bereich funktionieren die Adhäsionskräfte nur dann wunderschön, wenn der Kontakt beider Oberflächen sehr innig ist. Das ist Fakt! Trennschichten jedweder Art, Hautfett, Staub, Schweiß bringen die Adhäsionskräfte schnell gegen Null, das ist grundsätzlich anders als beim viskosen Harz, das relativ viel Staubpartikel binden und einbetten kann ohne an Klebekraft zu verlieren.
Was heißt das in der Praxis? Auch wenn es Molten gelingt den optimalen Ball herzustellen, der auch noch den von Select weit übertrifft, man wird den physikalischen Problemen der Adhäsion Rechnung tragen müssen. Wer für diesen Ball optimale Verhältnisse haben möchte, muss den Hallenboden vor Training und Spiel gründlich reinigen, möglichst kurz vorher feucht wischen. Irgendwelche Schuhe, die vorher im öffentlichen Bereich getragen wurden sind absolut tabu (auch für Schieris bei der Spielstättenkontrolle
). Es haben immer ausreichend Bälle zur Verfügung zu stehen, dass bei Bedarf gewechselt werden kann; bei intensiven Spielen mit viel Schweiß wird ein Ball gegen Spielende sicherlich keine zehn Minuten im Spiel sein. Nach dem Training oder dem Spiel darf der Zeugwart ran und die benutzten Bälle waschen. Dafür sollte eigentlich Wasser mit etwas Spülmittel ausreichen, die Praxis (s.o.) mag anders aussehen. Wie oft die Bälle dann die Prozedur überstehen kann ich nicht einschätzen. Höhe Weichmacherkonzentrationen neigen dazu sich zu verflüchtigen, das PU-Gel wird dann härter und die Adhäsion lässt nach.Und letztlich ist dann immer noch die Frage, ob's letztlich wirklich viel gesünder ist. Es wird sicher niemand spontan tot umfallen und deswegen wird der Ball zugelassen werden. Und wenn unsere Handballjungs wegen der hormonellen Wirkungen der Weichmacher keinen Rasierapparat kaufen müssen, können sie das eingesparte Geld ja in einen modernen Haftball investieren.
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Der Klebeball von Molten soll gesünder sein als die Verwendung von Harz? (Dickes Fragezeichen)
Da wird vermutlich wie in den Ablagepads fürs Armaturenbrett so viel Weichmacher in dem Coating drin sein, dass es wegen der hormonellen Begleiterscheinungen busenmäßig betrachtet bald nur noch Frauenhandball zu sehen geben wird.Rein technisch würde es mich schon wundern, wenn solch ein neuer Ball seine Eigenschaften über ein Spiel hinweg halten kann, und auch bei sachgerechter Pflege wird er schätzungsweise nach zwei, drei Spielen ausgemustert werden müssen.
Da fällt mir nur noch der Begriff "Gelddruckmaschine" ein. -
Christian Zeitz wechselt zurück nach Kiel
Jetzt wird mir klar, weshalb der HBW in Altensteig Litty wieder reaktiviert hat
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Das ist die alte Diskussion, die auch der Doc in Balingen ertragen musste und die dort der Anfang seiner Entlassung war. Es zählen nicht die Tore, die man mit dieser Taktik erzielt hat - etwa weil man als körperlich unterlegene Mannschaft sich sonst überhaupt nicht durchgesetzt hätte - sondern die, welche man schmerzlich deswegen kassieren müsste, und die so den Klassenerhalt gefährden oder hier in diesem Fall eine Meisterschaft kosten. Besonders dann, wenn es gleich zwei hintereinander sind.
Aber ALF hat schon recht, in bestimmten Situationen, wie hier am Spielende, wäre es klüger die Brechstange des 7. Feldspielers eingepackt zu lassen und, wenn es sein muss, notfalls ein 7 m-Werfen zu riskieren. Dann gerät man wenigstens nicht in den Bereich der Lächerlichkeit. -
Mach hier keine Werbung! Nachher ist beim Endspiel der Server überlastet und der Stream fängt an zu ruckeln.

In der Tat interessante Spiele in handballarmer Zeit mit gutem Ausblick auf das, was uns mit dem 7. Feldspieler in der kommenden Saison erwartet. Das stellt sich als eine entscheidende Regeländerung dar: Doc Brack lässt grüßen.
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wo ist eigentlich Bob Hanning abgeblieben?
Hinter der Werbebande. -
Und ich dachte immer Heine hätte bei seiner ganzen Cholerik einen dicken Hals

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Ich hätte auch gedacht, dass Sponsoren generell ein Interesse daran haben, dass der Verein, bei dem sie werben, solche Auswüchse unterbindet.
Ich habe aber noch nie von so einem Fall mit einem prominenten Sponsor gehört. Selbst im Fußball nicht, und da gibt es ja mehr als genug von diesen selbsternannten Choreo-Helden und Superfans incl. der negativen Nebengeräusche
Es ist die Frage, welche Bedeutung ein Sponsor dieser Problematik beimisst. Das kann je nach dem Grad der Verbundenheit zwischen den Beteiligten unterschiedlich sein oder auch vom Selbstverständnis des Sponsors abhängen. Eine Versicherung wird auf durchgeknallte jugendliche Suffkoppe sicherlich anders reagieren müssen als z.B. ein Spielhöllenmogul.