Beiträge von EllaK
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Ich denke Eisenach wird auch die nächste Saison überstehen, trotz Zehnders Abgang, obwohl schon interessant wird, wie sie damit umgehen werden. Das große Fragezeichen sind allerdings die zahlreichen Vertragsverlängerungen und Wechsel, die auf eine Aufstiegsmannschaft nach der ersten und zweiten Erstligasaison zukommen und das höhere Gehaltsniveau, das es dann zu stemmen gilt. Und das Aufstiegsadrenalin lässt erfahrungsgemäß auch etwas nach.
Wie gesagt, ss lohnt sich, den Weg der Mannschaft weiter zu verfolgen. Irgendwie werden bei mir dabei Erinnerungen wach.

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Danke, so sehe ich es ebenfalls aktuell. (Bei dem Spiel war ich übrigens)....
Da hätten wir ja zusammen fahren können.

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Spieler oder Berater ? 😉
Die teuren Berater hatten Auswirkungen auf den HSVH direkt und sein Konto, die teuren Spieler direkt auf die Konkurrenz und den Wettbewerb.
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Zunächst etwas off-topic, aber zum Thema BHC und Planungssicherheit.
Am 9. Juni 2019 standen in Bietigheim nach dem Spiel beide Mannschaften bedröppelt rum. Es waren der 16. Und der 17. in der Tabelle gewesen und ein Sieger hätte den Klassenerhalt geschafft gehabt, es ging aber 25:25 aus. Nun hatte Gummersbach als 16. die Chance auf den Klassenerhalt, aber einige Minuten später kam die Meldung durch, dass der Tabellenletzte Ludwigshafen das 31:30 gegen Minden geworfen hatte, damit war auch der Abstieg von Gummersbach besiegelt.
Keine der 3 Mannschaften wusste am Morgen des 9. Juni, wohin der Weg gehen würde.
Zurück zum Thema. Was da zwischen der Liga und dem HSVH abläuft, inklusive Schiedsgericht, entzieht sich der ordentlichen Gerichtsbarbeit, denn alle Beteiligten incl. BHC haben sich auf dieses verbandinterne Verfahren geeinigt. Bleibt der HSVH drin, ist der 17. Und 18. out. Das mag einem mißfallen und gegen Gerechtigkeitsempfinden verstoßen, aber wer bei dieser Liga und ihrer Satzung nicht mitspielen will, braucht es ja nicht. Ordentliche Gerichte akzeptieren solche Schiedsgerichtsentscheidungen und werden deswegen eine Klage dagegen abweisen, wenn der BHC nicht begründen kann, dass er selbst an irgendeiner Stelle des Procederes außerordentlich benachteiligt wurde. Das ist für mich derzeit aber nicht erkennbar, die Tatsache allein, dass er als 17. in der Liga verblieben wäre, sofern das Schiedsgerichtsurteil anders ausgefallen wäre, ist nicht hinreichend.
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Um das nochmals abzusetzen, komme ich den HBW 2014 zurück. Er erreichte damals eine einstweilige Verfügung mit einer kartellrechtlichen Begründung. Die Liga knickte daraufhin ganz schnell ein und zog den HBW als 19. durch die folgende Saison, sie ließen es nicht auf ein Hauptverfahren ankommen. Das hatte natürlich in erster Linie terminliche Gründe, weil sich ein Hauptverfahren bis in die nächste(n) Saison(en) gezogen hätte und sich letztlich nur über Schadensausgleiche hätte regeln lassen, über die ggf wiederum hätte prozessiert werden müssen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in einer Hauptsache doch irgendwelche Signale der Liga an den HBW, die Ligazugehörigkeit für 2014/15 betreffend, zur Sprache gekommen wären. Diese Peinlichkeit wurde auf diese Weise vermieden und begraben.
Einen solchen Hebel kann ich für den BHC derzeit nicht erkennen. Dass die Begründungen, die das Gericht in den bisherigen Auseinandersetzungen gegeben hat, dazu etwas hergeben glaube ich auch nicht, denn das waren ja Anträge auf Einsicht in Lizensierungsunterlagen, den HSVH betreffend, was mit dem BHC-Ligaverbleib nur indirekt zu tun hat.
Aber auch wenn der BHC bisher abgeblitzt ist, hat der Antrag auf einstweilige Verfügung erkennbar Wirkung auf die Gremien der Liga gezeigt, man konnte es Bohmanns Reaktion entnehmen. Wer weiß, hätte man ohne diese Öffentlichkeit den HSVH ein weiteres Mal durchgewunken.
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So wird es wohl kommen. Mit 19 Vereinen nächste Saison.
Gut, das ist die nächste Frage, über die aber nicht das Schiedsgericht entscheidet. Das wird davon abhängen, ob die endgültige Entscheidung, also mit Erfüllung der Bedingung, noch vor dem 30. Juni gegeben ist. Wenn die Liga samt Schiedsgericht schlau ist, wird sie versuchen, diesen Zeitrahmen der Rechtssicherheit wegen einzuhalten. Wenn sie's nicht schaffen, gehören sie mit dem Klammerbeutel gepudert.
So wie ich das bisher sehe, sind dem BHC bisher keine Signale auf Ligaverbleib gegeben worden, und nach Lage der Dinge und Stimmung wird Bohmann sich auch hüten, das zu tun. (Wie das in der ganzen Konfusion 2014 dem HBW gegenüber wohl geschehen ist. Das kann ich zwar nicht belegen, aber ich erinnere mich daran, dass der HBW plötzlich aktiv wurde, für die erste Liga zu planen, als wäre ein Startschuss gegeben worden.) Wenn der BHC dann nicht mit guten Gründen vor ein ordentliches Gericht zieht, bleibt bei einer 18-er Liga.
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Na ja, es schweifte etwas ab, aber der Kern ist schon das, was mit dem Begriff Metropolhanball verbunden ist. Doch vielleicht wirklich etwas enger zurück zum Thema und zu den Erwartungen bezüglich Schiedsgericht.
Wir haben es hier im Grunde genommen ja mit zwei Skandalen zu tun. Der erste liegt beim HSVH, der weshalb auch immer, offenkundig über die Jahre eine Schuldenkaskade aufgebaut hat, die gegenwärtig zusammenzufallen droht, weil irgendein Dominosteinchen zu wackeln begann (wie kolportiert, könnte es die Rückzahlungsforderung von Coronahilfen sein).
Der zweite Skandal ist bei der Liga zu suchen, die sich schuldig gemacht hat, indem sie von ihrem eigenen Regelwerk abwich, indem sie es durch ominöse Solidargemeinschaftsgedanken ergänzte, um über den HSVH ihre Ziele mit den Metropolregionen, Stahlkraft, Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, Wirtschaftskraft usw zu erreichen. Daneben muss man sehen, dass speziell Bohmann schon seit Omni- Sports-Zeiten ein besonderes Verhältnis zum Hamburger Metropolhandball hat, das an seiner Unabhängigkeit Zweifel aufkommen lassen kann.
Was soll man unter diesen Voraussetzungen von einem Schiedsgericht erwarten, welches per Definition ja eher auf Streitschlichtung aus ist, als auf knallharte Urteile. Es ist kein Strafgericht und wenn beide Parteien ihren Anteil an der Misere haben, ist -wie 2014- ein weicher Kompromiß zu erwarten.
Die Ligavertreter auf der einen Seite, zwischen ihren wirtschaftlichen Zielen und Ordndnungsverpflichtungen hin- und hergerissen, etwas verunsichert und in der Hoffnung, dass nicht allzu tief geschürft wird, aber auch ein wenig angepisst, weil man sich vom Protegé jahrelang an der Nase durch die Manege führen ließ. Auf der anderen Seite das Zuversicht ausstrahlende "Start-Up", das sich keiner Schuld bewusst ist, sich aber taktisch angemessen zerknischt und reumütig gibt, Besserung versprechend, Veränderungen gelobend und den neuen Retter präsentierend. Dieser wird mit Beamer und der ihm sicherlich gegebenen Überzeugungskraft routiniert begeisternde Zukuftsvisionen von einem Leben ohne finanzielle Sorgen entwickeln. Da leuchten sogar die Augen der Ligavertreter.
Der Vorsitzende Richter, als nicht unbedingt entscheidungsfreudig bekannt, wird mit dem Kopf wackeln und mit allgemeinem Einverständnis einen weisen Kompromiß in den Schiedsspruch diktieren. Die Lizenz für die kommende Spielzeit wird unter Auflagen und Vorab-Abzug von 9 Punkten erteilt, wenn Verein und Geldgeber es tatsächlich schaffen, die genannte Summe für einen Reset binnen einer Woche richtig zu transferieren.
Same procedure as every time...
Für etwas anderes fehlt mir die Vorstellungskraft.
Den Rest schreibt dann das Leben.
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Was soll da spannend werden?
Der BHC wird in Berlin verlieren und Erlangen zu Hause gegen Stuttgart gewinnen.
Der BHC wird zumindest sportlich absteigen !
Spekulierst du wieder mal?
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Habe gehört, dass das irgendwelche „Mütter“ sein könnten

Das ist insofern nicht schlecht, weil man dort das Spekulieren lernt. Dieser Mann-und letztlich dann auch der HSVH- lebt davon.
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Übrigens, nachdem ich diesen Finanzspekulanten, der aus reinem Herzen jeden zu einem Privatier machen kann, der so dem mühsamen Abeitsalltag entfliehen kann, gegoogelt habe, werde ich in der HE nur noch mit ihm und seinen Kursen (ab 3000€) bombardiert. Danke! 😉....
Wenn er an die angeblich 50 Mio herankommen will, mit denen Onkel Rudi in Vorleistung gegangen ist, muss er sich tummeln, auch mit der Kundenaquise. Mal abwarten, ob wir Handballfans seinen Erwartungen gerecht werden und genügend abwerfen. Ich kenne da schon zwei oder drei, die sich aus purer Solidarität gerne erleuchten lassen würden.

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Der Unterschied zwischen Lotto und dem HSVH ist der, dass man neim Lotto ungefähr 1.346.153 Jahre auf den Hauptgewinn spekulieren muss, beim HSVH reichen 10 Jahre um mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Pleite setzen zu können.
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Wow, darf ich die Kugel für eine Runde Lotto mal ausleihen? 🤦🏻♂️
Es ist ja schön, was hier immer alles "gesehen" oder "gewusst" wird. Da sitzen grad mehrere Rechtsabteilungen (HBL, HSVH und BHC) dran. Wenn es nach der letzten Instanz etwas zu vermelden gibt, wird das wohl getan. Alles vorher ist Spekulation und Mutmaßungen...
Wenn man alle Spekulation aus der Handballecke verbannen wollte, dürfte der Umfang auf einen Prozentwert unter 50 schrumpfen.

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Diese Pokalfetengeschichte von 2010 kocht natürlich jedes Mal wieder hoch, wenn die damals Beteiligten mit fmitvragwürdigen Lizensierungsentscheidungen zu tun haben.
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Da brauch ich eine Erklärung…
Tja, lieber BHC06-JoungSTer, das waren 2010 noch Zeiten, als der Liga-Geschäftsführer bei der HSVH-Pokalsiegerparty bis zum gemeinsamen Hemdzerreißen mit Onkel Rudi feiern konnte und sich dabei auch noch fotografieren ließ. Das darf er heute aus Imagegründen nicht mehr, sonst wird er abgemahnt.
Man weiß ja auch nicht, ob der erleuchtete Investor Philipp Müller so eine Fest-Sau wie Onkel Rudi ist.
Edit: Vermutlich auf Gund der Entscheidung der Europäischen Gerichtshofes zum "Recht auf Vergessen" ist das Foto nicht mehr im Netz auffindbar. Ist vielleicht auch besser so.
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Ich glaube schon, dass man hier großzügig in der Auslegung der Paragraphen war, sich rechtlich aber abgesichert hat, so das da nichts an der HBL, oder der Lizenzierungskommission hängen bleiben kann
Das ist die Frage, ob Lothar mit seinem Post nicht genau darauf abzielt und da den Hebel ansetzen würde.
Wenn es aber so wäre, bliebe das hinter den verschlossenen Türen des Schiedsgerichtes.
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für mich ist das einfach Unsinn.
Aber Solidarsystem klingt doch prima.
Ich glaube, wenn Bohmann vom "Solidarsystem der Lizenzierung" spricht, hat er dabei was im Hinterkopf, etwas was über das Rechtssystem der downloadbaren LZO hinausgeht, ein System, das Spielräume schafft, die jeder im Sinne der Solidarität gerne annehmen würde, käme er mal finanziell in die Bredouille. Das wäre zwar fragwürdig weil die LZO das nicht hergibt, aber nicht unbedingt verwerflich, möglicherweise hat die Ligaverwaltung so etwas klammheimlich schon angewandt -die Zeichen sprechen ja dafür- und alle haben es akzeptiert. Man kennt sich und ist per se ja verkuddelt.
So etwas geht vielleicht gut, bis ein Schlaumeier daherkommt, der dieses System vom Umfang und der Dauer über die Maßen ausnutzt, der für sich reklamiert, er sei zu schnell gewachsen, oder Covid19 habe seine Region überproportional getroffen, oder fälschlich annahm, er könne sich mit den Corona-Hilfen gesundstoßen. Da bröckelt plötzlich, und irgendwie verständlich, die Solidarität
- und Bohmann wundert sich.
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"Solidarsystem der Lizenzierung",
das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Aber danach hätte ich das gerne inhaltlich gefüllt.
Heißt das, die einen sorgen für die finanzielle Solidität der Liga und die anderen strahlen?
Oder: Alle wissen wie wir das so handhaben, aber man sollte nicht drüber reden?
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Bei aller sportlicher wie wirtschaftlicher Euphorie zur Zeit, sollte man trotzdem die Schattenseiten der Vergangenheit nicht vergessen/verdrängen, insbesondere wenn sie in den Bilanzen auch noch existieren.
Dass der VfL bis heute in den letzten 30 Jahren sehr viel verbrannte Erde hinterlassen hat, ist doch nichts neues.
Ob man das allerdings als ersten Post einfach mal weitestgehend zusammenhanglos raushauen muss, schwierig.
Das größte war die Fan-Spendenaktion, deren Ergebnis mit paar-70-Euro lange später verschämt verkündet wurde, die in der Situation aber mithalf, die Lizenz zu sichern.

Vielleicht sollte man den HSVH mal daran erinnern.
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Die damalige einstweilige Verfügung wurde irgendwie mit dem Kartellrecht begründet. Wie letztlich ein Hauptverfahren ausgegangen wäre, sei mal dahingestellt. Dee Ligaverband entschied sich die Kröte mit den19 Mannschaften zu schlucken, weil sie bis dahin insgesamt keine gute Figur gemacht hatten, ein zeitlicher Druck vorhanden war und in der Hoffnung, dass das Malheur nach einer Saison gegessen ist. Damit, dass 10 Jahre später dieselben die Liga in dieselbe Situation bringen werden, konnte ja niemand rechnen.