Beiträge von Benson

    Für mich klang da bei der PK auch einiges schön geredet.

    Letztlich war es so, wie wir hier vermutet hatten. Anfang Februar wurde allen Spielerinnen mitgeteilt, dass die Situation unverändert kritisch ist und sie den Verein bis zum 15.2 verlassen dürfen, wenn sie wollen. Hähner stellte es heute so dar, dass "nur" Kramarczyk wechselwillig war und alle anderen Spielerinnen damit ein Bekenntnis zum HCL abgegeben hätten. Ich denke, das ist nur die halbe Wahrheit. Es war wenig Bewegung auf dem "Transfermarkt" und verletzte Spieler sind als kurzfristige Verstärkung naturgemäß wenig interessant für andere Vereine.


    Metzingen 2 spielt ja aktuell noch BWOL. Da finde ich Spielerinnen aus der 1.Bundesliga eindeutig fehl am Platz und kann die Kritik schon verstehen. Eine Annika Ingenpaß hat echt richtig viel Potential, ihr würde ein Zweifachspielrecht bei einem benachbarten 2.Liga Club wie Nürtingen natürlich viel mehr bringen.
    Es sollte einfach die Regelung eingeführt werden, dass die U23 Spielerinnen eines 1.Buli-Vereins maximal 2 Ligen tiefer aushelfen dürfen. Beim Zweifachspielrecht ist das ja so ähnlich geregelt.


    Der Festspielparagraph wurde gerad erst überarbeitet und es ist so, wie du schreibst: U23 Bundesligaspielerinnen können nur noch bis zur 3. Liga runter mitwirken, ohne sich festzuspielen. Amega und Ingenpaß sind aber U21 Spielerinnen und fallen deshalb nicht in diese Beschränkung.

    Ein bilanzierendes Statement vom VfL gab es ja schon vor zwei Wochen:

    Zitat

    Die Teilnahme an Europapokal-Wettbewerben, falls die sportliche Qualifikation geschafft werden sollte, ist in den nächsten Jahren aber ganz sicher ausgeschlossen. "Der sportliche Wert steht zum finanziellen Aufwand, der betrieben werden muss, in keinem gesunden Verhältnis.“ erläutert Görgen. Inklusive EHF-Gruppenphase habe man zwölf EHF-Spiele durchführen können und dürfen und kann sich glücklich schätzen zum einen in der Gruppenphase Gegner erhalten zu haben, die recht nah an Oldenburg liegen und zum anderen zusätzliche Sponsoren gefunden zu haben, die dieses Unternehmen mit gestaltet haben.


    Ich denke, das ist recht eindeutig. Und heute waren mit 644 Zuschauern noch weniger Besucher in der Halle als in den Begegnungen zuvor.

    Siehe :
    DHB,Spielordnung (SpO) in der seit 27.12.2016 gültigen Fassung
    §34 Absatz (3) regelt den Ausnahmefall in dem der Wechsel auch noch nach dem 15.2. ausdrücklich erlaubt ist.


    Ganz so einfach ist die Lage aber nicht: §34 Absatz (3) beschreibt den Fall, dass ein Verein aus der Spielzeit ausscheidet. Dieser Fall wird auch in den HBF Durchführungsbestimmungen gesondert behandelt.
    Eine Insolvenz des Lizenznehmers führt aber nicht zwangsläufig zum Ausscheiden aus dem aktuellen Spielbetrieb. Das ist nur eine Konsequenz, die dann in den meisten Fällen auch so eintritt. Sollte der HCL tatsächlich Insolvenz anmelden, hätte man auf diese Entscheidung aber vermutlich gar keinen Einfluss mehr. Das entscheidet der eingesetzte Insolvenzverwalter anhand der wirtschaftlichen Situation. Die Spielerinnen hängen dann erstmal in der Luft. Und in Anbetracht der Tatsache, dass die Saison schon weit fortgeschritten ist, würde es vielleicht sogar Sinn machen, die Saison zu Ende zu spielen. Wenn man ausscheidet, verliert z.B. die hinterlegte Bürgschaft gegenüber der HBF. Das sind immerhin 50.000 €.

    Wenn die Spielerinnen auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein wollen, müssten sie also bis zum 15.2 wechseln.

    Komme gerade aus der EWE Arena und habe dort ein Bundesligaspiel auf eher bescheidenen Niveau gesehen. Das Spiel hatte im Prinzip auch keinen Sieger verdient.

    Das was zu Leverkusen in den letzten Wochen geschrieben wurde, habe ich heute nicht so gesehen. Das Mannschaftgefüge wirkte intakt und zum Ende hin kam von der Bank auch ein Impuls, der das Untentschieden ermöglicht hat. Allerdings scheinen mir im Rückraum einige Spielerinnen doch etwas außer Form zu sein (Jochin, Potocki und auch Rode), so dass man ziemlich abhängig von Jurgutyte ist.

    Beim VfL fehlen weiterhin die personellen Alternativen. Mala hat gespielt, sich aber kurz nach einem schönen Dreher-Tor selbst ausgewechselt und danach direkt ihre Trainingshose übergestreift. Birke nicht im Kader und Kaiser wohl auch nicht richtig fit.

    In Oldenburg gibt es hingegen außer den EWE Baskets praktisch keine Konkurenz beim Sponsoring. Der örtliche Fußballverein "VfL Oldenburg" spielt aktuell in der 4.Liga und wird eher keine Ambitionen auf mehr haben.


    Mit deiner Annahme zum VfB Oldenburg irrst du. Ja, sie nur spielen 4. Liga, haben aber in den letzten Jahren immer mal wieder am Aufstieg zur 3. Liga geschnuppert. Mit der 3. Liga gibt es in OL aber ein Problem: Das Stadion erfüllt die 3. Liga Anforderungen nicht, u.a. da dort keine Flutlichtspiele ausgetragen werden dürfen.
    Vom Etat her dürfte der VfB mit seiner 4. Liga Fussballmannschaft aber in etwa auf dem Niveau des VfL liegen. Und vom Zuschauerschnitt spielen die Teams nicht in der selben Liga. Der VfB zieht so im Schnitt etwa 2000 Zuschauer ins Stadion, also in etwa doppelt so viele wie der VfL. Man verfügt auch über einen hauptamtlichen Geschäftsführer, der früher für das Sponsoring der EWE Baskets zuständig war.

    Kannst du das ,für nicht mit dieser Geheimsprache Vertraute ,vielleicht auch etwas leichter verständlich formulieren? Mir ist der dunkle Sinn nicht zugängig.


    zmagoválec meinte, dass die EWE ihr Sponsoring bei den EWE Baskets nicht verändert. Das Sponsoring beträgt dort angeblich so um die 3 Millionen pro Saison. Bei Werder gehört die EWE auch zu den Hauptsponsoren. Auch dort ist man mit einer siebenstelligen Summe Sponsor. Allerdings soll dort die Summe in den kommenden Jahren wie beim VfL ebenfalls deutlich reduziert werden.

    Hier ist eine Quelle dazu:
    Sponsoring:
    EWE bekennt sich zu Bundesliga-Basketballern

    Ich weiß nicht, ob es etwas zu bedeuten hat: Aber aktuell findet man im Veranstaltungskalender der Arena Leipzig keine Spiele des HC Leipzig mehr. Die des SC DHfK sind dagegen bis zum Saisonende eingetragen und auch für den Kartenvorverkauf freigeschaltet.

    ...und wie man hört hätte ja die ein oder andere spielen können,aber so spart man sich eben das Gehalt,da ja die BU oder KK zahlt,es ist einfach so das Anspruch und Wirklichkeit schon seit Beginn der Saison beim HCL doch etwas weit auseinanderlaufen-eine Meldung zur CL fand ich schon sehr verwunderlich...das Ergebnis finanziell wie sportlich sieht man ja jetzt,selbst ohne die Riesen Verletztenliste (die es ja so in der CL Gruppenphase noch nicht so gab) wäre in der CL nichts zu gewinnen gewesen.


    @netter59: Ob jetzt Sonderfall oder nicht, aber so viele Vereine die auf einen Schlag aufgrund von Verletzungen im Schnitt knapp 20 Tore/Spiel (BL) ersetzen mussten, dürfte es nicht gegeben haben. Das mit den "ausgedehnten" Verletzungspausen ist nicht neu und hat man auch schon immer mal in der Vergangenheit gemunkelt. Ich halte es auch nicht grundsätzlich für unmöglich, würde aber schon gern wissen wer das gewesen sein soll und was die Quelle ist ?( ?


    Rein von der Faktenlage:
    Die Berufsgenossenschaft zahlt ab sechs Wochen Ausfallzeit das Verletztengeld. In diese Kategorie dürften wohl aktuell drei Spielerinnen des HCL fallen: Minevskaja, Mietzner und Hubinger. Lang wird dann demnächst auch dazu zählen.