Beiträge von Benson

    Steht doch alles in den Durchführungsbestimmungen der HBF:
    http://hbf-info.de/uploads/tx_frp…11_30112010.pdf

    §32 Absatz 5: "Die Meister der beiden nördlichen Staffeln der 3. Liga spielen mit dem Tabellenachten der Zweiten Bundesliga Gruppe Nord einen freien Platz in der Zweiten Bundesliga aus, die Meister der beiden südlichen Staffeln der 3. Liga spielen mit dem Tabellenachten der Zweiten Bundesliga Gruppe Süd einen weiteren freien Platz aus. Die Spiele werden jeweils in einer einfachen Runde mit je einem Heim- und einem Auswärtsspiel an folgenden Terminen durchgeführt."

    Die Termine stehen auch schon fest. Voraussichtlich wird es davor aber noch weitere Entscheidungsspiele geben, falls die Anzahl der sportlichen Absteiger aus der zweiten Liga weniger als 8 Mannschaften beträgt. Diese Entscheidungsspiele wurden ebenfalls bereits durch die HBF terminiert.

    Die Gerüchteküche brodelt allgemein. Mir ist auch schon mehrfach zu Ohren gekommen, dass nicht alle Vereine, die derzeit unter den ersten acht sind, für die eingleisige zweite Liga melden wollen. Demnach wird sich wohl erst im Mai / Juni zeigen, wie die neue Staffel dann wirklich ausschaut. Vielleicht öffnet sich da noch ein Hintertürchen für die Füchse aus Berlin?

    Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass es zu mindestens im nördlichen Bereich sogar eher unüblich in der 3. Liga ist, dass junge Spielerinnen ein festes Gehalt beziehen. Meistens beschränkt sich das auf einen Fahrtkostenzuschuss und und andere Gefälligkeiten wie Hilfe bei der Jobsuche etc. Der weibliche Bereich ist halt überhaupt nicht mit den Männern zu vergleichen, wo man oft schon in den vierten Ligen etwas verdienen kann. Vielleicht verändert sich das Gehaltsgefüge zur nächsten Saison aber auch, wenn es nur noch eine zweite Bundesliga gibt.

    Meiner Meinung zeigt die Antwort nur, dass niemand seine Karten offen legen will. Der Hinweis auf den möglichen Einsatz der Holländerinnen ist doch quatsch. Oldenburg ist mit der ersten Mannschaft derzeit noch in allen drei Wettbewerben vertreten. Warum sollte man da absoluten Stammspielerinnen noch einer zusätzlichen Belastung aussetzen? Das erhöht nur die Verletzungsgefahr, zumal die beiden ja auch noch bei der EM im Einsatz waren. Mal ganz davon abgesehen, dass solch eine Wettbewerbsverzerrung auch nicht dem eigentlichen Sinn der U23-Regelung entsprechen würde...

    Im Norden ist es meiner Meinung noch mit am eindeutigsten: Der TSV Owschlag ist Tabellenführer und hat bereits sehr offensiv verkündet, dass man gerne in die 2. Liga hoch will. Sonst hat sich glaube ich keiner im Norden so klar zur eingleisigen zweiten Liga bekannt. Demnach gehe ich mal davon aus, dass wir den TSV am Ende der Saison wohl auch in der Aufstiegsrunde sehen werden.

    In der Ost-Gruppe ist die HSG Blomberg-Lippe II jetzt schon ein wenig enteilt. Ich frage mich da aber, ob die Blomberger tatsächlich ihre zweite Mannschaft in die eingleisige zweite Liga schicken wollen? Sowohl aus sportlicher als aus finanzieller Sicht machen Reservemannschaften in der eingleisigen Liga doch gar keinen Sinn oder?

    Am Niederrheim hat man wohl noch gar nicht mitbekommen, dass es nächstes Jahr nur noch eine eingleisige 2. Liga gibt:

    http://www.rp-online.de/niederrheinnor…aid_958885.html

    Zitat


    Träumen erlaubt?
    Mit dem 29:22-Erfolg über Berlin gaben die Lintforterinnen die Rote Laterne an den TV Oyten ab. Um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen, ist Platz neun Pflicht, den momentan die Berlinerinnen mit fünf Punkten Vorsprung einnehmen. In acht ausstehenden Partien ist das durchaus machbar.

    Ich finde die U23 Regelung, so wie sie im Moment ist, genau richtig. Die vorgeschlagene Änderung führt lediglich zu Wettbewerbsverzerrungen in den mittleren und unteren Ligen. Vereine, die seit Jahren gute Jugendarbeit betreiben, erhalten einen ungeahnten Wettbewerbsvorteil. Langfristig führt das dann dazu, dass diese Vereine ihre zweite, dritte und vierte Mannschaft in überregionale Klassen führen und die Vereinsvielfalt abnimmt.

    Weiterhin führt die vorgeschlagene Änderung dazu, dass sich die Talentförderung in den oberen Leistungsklassen (Bundesliga - Oberliga) verschlechtert, weil die Spieler dann nur noch bis 21 anstatt bis 23 Jahre vom Festspiel-Paragraphen ausgeschlossen sind.


    Doch, wie schon geschrieben lagen in der Weihnachtspause mehr als 4 Wochen zwischen den Spielen der 1. Mannschaft.


    Das spielt in dem Fall aber keine Rolle, da sie ja davor bereits festgespielt war in der oberen Mannschaft. Und die Regelung besagt eindeutig, dass man zwei Meisterschaftsspiele in der oberen Mannschaft aussetzen muss, um wieder für untere Mannschaften frei zu sein.

    Achja, Kazaki hatte sich ja schon bei handball-world.com zum Thema Mainzlar geäußert.

    Wenn die Spielerin durch den Artikel rehabilitiert werden soll, hätte man aber ruhig die beiden anderen "Schuldigen" beim Namen nennen können. Ich habe das ja schon in meinem ersten Post angedeutet: Es ist doch unmöglich, das ein gestandener Bundesliga-Manager den internen Schriftverkehr über die angeblichen Gehaltsvorstellungen von Frau Kazaki veröffentlicht, ohne vorher sicherzustellen, dass der Spielervermittler im Sinne der betreffenden Spielerin handelte und die Fakten auch der Wahrheit entsprechen. In einem anderen aktuellen Thread wurde schon angedeutet, dass in Blomberg recht rücksichtslos agiert wird, was die menschliche Ebene anbelangt. Dieser Fall ist offenbar ein Beispiel dafür.

    Eine schwachsinnige Regelung natürlich, aber gut...


    Nee, so schwachsinnig ist diese Regel nicht, denn die Teilnahme am DHB-Pokal ergibt sich ja auch aus den Platzierungen der vergangenen Saison. Deswegen war Stemmer ja auch direkt qualifiziert, während Wolfsburg sich nur durch den Gewinn des HVN-Pokals qualifiziert hat.

    Hier der Direktlink zum Artikel:
    http://www.giessener-anzeiger.de/sport/lokalspo…all/9805005.htm

    Entscheidend finde ich folgende Passage:

    Zitat

    Horst Münch, Geschäftsführer der Staufenberg-Mainzlar-Handball GmbH, bestätigte die Zahlen, verwies jedoch darauf, dass „sich ein Finanzierungsmodell für Frau Kazaki nicht realisierte, so dass diese berechtigt war, zu kündigen“.

    So eine Aussage klingt für mich schon sehr nach Wettbewerbsverzerrung. Ob sich eine Spielerin finanzieren lässt, muss doch vor ihrer Verpflichtung festgestellt werden und nicht erst danach. Da hat der Wallbaum mit seiner Kritik schon recht. Die ganzen Zahlen an die Öffentlichkeit zu tragen, ist allerdings auch nicht die feine Art.