Beiträge von Benson

    Kann man mit einem Etat von 1 mio. beheben. Zwickau hat ganze 14 Spielerinnen. Davon 1/3 eher 2.Liga-Niveau.

    Im Prinzip müsste man nur sicherstellen, dass man nächste Woche eine spielfähige Mannschaft stellen kann. Alles andere könnte man problemlos wärend der Saison "reparieren". Aber wie Ortenauer schon schreibt, da bleiben trotzdem viele Fragezeichen offen.

    Kannst noch hinzufügen, dass der HBL-Co-Trainer gleichzeitig der Co-Trainer der A-Nationalmannschaft ist. Sicherlich auch hilfreich beim Anwerben von DHB-Nachwuchstalenten per Zweitspielrecht.

    Wäre es möglich, Spielerinnen via Zweitspielrecht zu bekommen oder geht das nur umgekehrt (1. zu 2. Liga)?

    Das wäre problemlos möglich. Nürtingen würde sich anbieten, die haben sehr viele junge Spielerinnen im Kader. Lisa Fuchs z.B. könnte sicher auch in der 1. Liga mithalten.

    Es wäre unnötig, dafür zu spielen und Geld zu verbrennen. Dreimal nicht antreten oder sich zurückziehen = Absteiger und somit Zweitligist in der Saison 2026/27.

    Das führt dann aber dazu, dass die Saison 2026/27 ebenfalls "verloren" ist. Zwangsabsteiger sind vom direkten Wiederaufstieg ausgeschlossen (siehe Durchführungsbestimmungen Punkt 4.4).

    Ich denke eher, dass man sich gute Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnet. Wenn tatsächlich alle restlichen Spielerinnen bleiben, ist das immer noch ein ganz ordentliches Team, mit dem man vielleicht nicht mal in die PlayDowns gerät. Allerdings bräuchte man schon noch eine Erstliga-erfahrene Torfrau.

    HB Ludwigsburg: Kampf um die Lizenz geht weiter – Entscheidung bis Donnerstag?
    Nach einer Runde mit dem Insolvenzverwalter, Vereinsvertretern und Sponsoren hofft die HB Ludwigsburg weiter, in der Bundesliga starten zu können. Die Zeit…
    www.stuttgarter-zeitung.de

    Am Montag gab es eine große Runde mit dem Insolvenzverwalter, Vereinsvertretern und Geldgebern, auch Marc Bezner vom langjährigen Sponsor Olymp war nach Informationen unserer Redaktion dabei. Eine Entscheidung ist immer noch nicht gefallen. Nun heißt es, dass bis Donnerstag Klarheit herrschen soll. Offenbar fehlen noch rund 200000 bis 300000 €, damit der Etat gedeckt ist.

    In meinen Augen ist das doch harakiri. Aktuell sind noch 6 Spielerinnen da, von denen eine nicht einsatzfähig ist. D.h. man müsste in den nächsten knapp zehn Tagen mindestens 3 Spielerinnen nachverpflichten, um überhaupt spielen zu können.

    Die Relation der Summen muss man sich auch vor Augen führen: Köhle hat vor zwei Wochen gesagt, dass man vielversprechende Gespräche mit Sponsoren geführt hat. Trotzdem fehlen vier Wochen nach dem Antrag auf Insolvenzverfahren und gleichzeitiger massiver Kostenreduktion (keine CL, die meisten teuren Spielerinnen bereits weg) immer noch 300.000 €?

    Leuchter zu Odense bestätigt. Gute Lösung für sie. Sportlich hat sie sich nicht verschlechtert und mit Vestergaard kann sie notfalls auch deutsch sprechen. Ich bin sehr gespannt, wie ihre Karierre nun verläuft.

    Im Sport würde ich Professionalität auch in erster Linie darüber definieren, ob man davon zumindestens einen Teil seines Lebensunterhalts finanzieren kann. Das ist beim Beachhandball ja nun gar nicht der Fall.

    Als Threadersteller würde ich es aber begrüßen, wenn sich hier nun alle wieder auf die Meldungen zu Personalien fokussieren. Die Form einzelner Bundesligisten oder die Professionalität von Beachhandball kann gerne in anderen Themen weiter diskutiert werden.

    na die alte url funktioniert ja noch und die Kundendaten haben sie auch mitgenommen

    Mir ging es nicht um die Technik. Die alte URL funktioniert nicht mehr, die leitet automatisch auf eine neue URL um. Als Kunde kann ich nicht wissen, ob die Seite vielleicht gehackt wurde und ich meine Zahlungsdaten später auf einer von Hackern kontrollierten Phishing-Seite aktualisiere. Alleine deshalb ist eine direkte Kundenkommunikation absolut notwendig. Für mich ist das einfach unprofessionell.

    Übrigens noch ein interessanter Punkt in dem Zusammenhang: Vertragsspieler können nur für zwei Vereine pro Spieljahr auflaufen. Spielerinnen, die schon woanders unter Vertrag waren und jetzt noch zu HB Ludwigsburg wechseln, haben die zwei Vereine dann ausgeschöpft. Ein Wechsel wäre also ein ziemliches Risiko, falls danach dann doch noch was mit HBL passiert.

    HB Ludwigsburg: Kampf um Lizenz in der Endphase
    Gelingt es der HB Ludwigsburg, ein deutlich günstigeres Team als bisher in der Bundesliga ins Rennen zu schicken? Nach unseren Informationen herrscht…
    www.stuttgarter-nachrichten.de
    Ziel ist es aber, bis spätestens Anfang nächster Woche, zumindest so viel Geld zusammen zu bekommen, um eine Mannschaft auf die Beine zu stellen, die realistische Chancen hat, zumindest den Abstieg in der kommenden Saison zu vermeiden. Laut Branchenkennern ist dafür ein Etat von knapp einer Million Euro nötig. Ist eine solche Größenordnung realisierbar, würde die nächste Herkulesaufgabe beginnen: Die Zusammenstellung eines Teams in kürzester Zeit. Nach Einschätzung aus Spielerberaterkreisen kann dies gelingen, da auf dem internationalen Markt noch Spielerinnen verfügbar sind, und sich auch über Zweifachspielrechte Lösungen ergeben können.

    In diesem Artikel von gestern wird außerdem erwähnt, dass der Wechsel von Degenhardt zu FAG noch offen sei.