Beiträge von Benson

    Bei der U20 ist es wie bei den "Großen": Wenn die Mädels gegen eine echte Spitzenmannschaft spielen, zeigt sich, wie groß der Abstand zur Spitze wirklich ist - und zwar in (fast) jeder Hinsicht. Lediglich die Torfrauen können international einigermaßen mithalten.

    Für dieses Team war das Viertelfinale wohl das Maximum an Erreichbarem. Und das ist auch keine Sache des Selbstvertrauens. Die jüngeren Spielerinnen der jetzigen A-Nationalmannschaft waren in dem Alter oft schon viel weiter. Da kann man z.B. exemplarisch mal die EM2018 nehmen. Deutschland schlägt Norwegen zum Auftakt: Auf dem Feld sind Berger (18), Zschocke (20), Bölk (20) und dazu noch Stolle und Grijseels, die ebenfalls nicht wesentlich älter waren.

    Aber dafür kann man gespannt auf die U18 WM in vier Wochen sein. Dort dürfte der Abstand zu den Spitzenteams doch deutlich geringer ausfallen.

    Ist aber schon auffällig, dass die deutschen Teams immer so schlecht weg kommen bei den Wildcards. Ob es nun an der Metz-Geschichte lag oder vielleicht doch auch an der tristen Atmosphäre in der Helmut-Körnig-Halle vor 300 Zuschauern?

    Sportlich gesehen glaub ich jedenfalls nicht, dass Storhamar jetzt mehr reißen kann als der BVB. Anderseits spricht Heiermann nun schon vom FinalFour der EuroLeague als Ziel, das halte ich ebenso für sehr gewagt und eher unrealistisch.

    Hier mal ein aktuelles Beispiel mit Anwendung der neuen Regel von der U20 WM (Sprungmarke direkt zur Situation):

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    Die KL versucht den Wurf aufs Tor zu bringen und verletzt die deutsche TW (Humpert spielt erst kurz weiter, muß dann aber raus). Die Zwei-Minuten Strafe ist aber trotzdem ungewohnt, so ein richtig kontrollierter Wurf war das nicht.

    Ich kann den Tageblatt Artikel leider nicht lesen, aber offenbar war die Presse auch der Meinung, dass das ganze eben nicht nur Privatsache ist und zumindestens, wie von Karl auch geschrieben, eine diskussionswürdige Entscheidung? Oder ist das Tageblatt jetzt etwa eine "antidemokratische" Zeitung?

    Vom DHB / HBF wurden gerade Änderungen im Grundlagenvertrag verabschiedet, die in der Theorie mehr Professionalisierung und auch eine Stärkung des Nationalteams zum Ziel haben sollen. In der Praxis passieren dann gegenwärtig immer wieder solche Dinge wie gerade von Fuhr thematisiert. Das passt leider alles nicht zusammen.

    Ich finde es in diesem Fall positiv, dass juliscka sich geäußert hat und bin da bei Karl. Ich habe das Interview am Dienstag hier gepostet und niemand hat darauf reagiert, obwohl es einige bemerkenswerte Aussagen von Fuhr enthielt. Dass es dazu als Reaktion sogar einen Artikel in der Hamburger Lokalpresse gab, wäre mir sonst völlig entgangen.

    Das zeigt dann halt, wie die handelnden Personen auf diesem Niveau agieren, und warum bei allem

    Engagement von vielen Menschen, es der Beachhandball nicht als sehr attraktive und dynamische Sportart, sondern wegen den dilettantischen Strukturen so schwer hat 🤷‍♂️!

    Ich hab früher selber mal Beachhandball gespielt und fand es als Abwechselung im Sommer ganz witzig. Wenn ich mir jetzt diese Clips auf den EHF/IHF Youtube-Channels zu den Wettbewerben anschaue, kann ich damit aber als neutraler Zuschauer gar nichts anfangen. Für mich sieht das weiterhin nach einer reinen Fun-Sportart aus. Die mediale Attraktivität sehe ich auch nicht. Oft kann ich bei 7 Spielern im Gewusel an der Linie die eigentliche Aktion als Zuschauer aus der Totalen kaum erkennen. Da finde ich z. B. Beachvolleyball deutlich klarer.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass aktuelle russische Nationalspielerinnen in der jetzigen Situation nach Deutschland oder Frankreich wechseln. Die politische Lage ist nach wie vor unberechenbar und das hat auch Auswirkungen auf die Spielerinnen. Ein Shitstorm wäre da vermutlich noch das kleinste Problem. Wenn Europa, dann kommt wohl am ehesten Ungarn in Frage?

    Daran hatte ich gar nicht gedacht: Der VfL Oldenburg hat sich über das Pokalfinale nicht nur für die Euro-League qualifiziert, sondern darf auch noch mit dem Meister aus Bietigheim zusammen den offiziellen Saisonauftakt bestreiten. Denn mit dem Supercup am Wochenende des 03./04. September startet die neue Pflichtspielrunde.

    Bei Györ kommen nun also Toft, Gros, Haugsted und Broch dazu. Broch fand ich bei CSM Bukarest eher unauffällig. Aber vermutlich ist sie eh als Nr. 3 am Kreis eingeplant, wenn Brattset-Dale wieder zurückkehrt. Für den Rückraum hat man nun 11 Spieler im Kader, allerdings ist Despotovic ja ebenfalls noch länger in einer Babypause.