Beiträge von gummiball

    Auch wenn ich nicht Rheiner bin, antworte ich Dir gerne (so Du meine Meinung natürlich akzeptierst 😉).

    Die Ausführung eines Frei- oder Einwurfs zählt schon immer als Pass. Vielleicht bringst Du das damit durcheinander, dass, falls alle Pässe schon weg sind, man bei einem Freiwurf oder Einwurf (auch Eckball, weil auch Einwurf) immer noch den einen Pass zur Ausführung hat.

    In BaWü wird es auch zusammen ausgespielt, aber Interesse an JBL muss gesondert gemeldet sein.

    Es kommt durchaus vor, dass man die Qualigruppe gewinnt, aber nicht für die nächste Runde JBL Quali gemeldet hat und dann da raus ist.

    Bei uns alles dito, aber wenn Du vorhast mit einer JBL und der anderen RL zu spielen, musst Du durch diese eine parallele Quali.

    Ich habe es nicht erwähnt, aber bei dem von mir genannten Beispiel müssen auch Überprüfbare Kaderlisten eingereicht werden.

    Jetzt mal für mein Verständnis. Da wollt ein Verein 2 Mannschaften in der JBL spielen lassen? Haben die tatsächlich so viele Spieler auf dem Niveau?

    Ich kenne es so, dass ein Verein JBL für seine erste möchte und RL für seine 2te. Da die wirkliche 2te mit der RL Quali Probleme hätte, wird sie durch Spieler verstärkt die eigentlich eher der 1sten zuzurechnen sind. Ob das für die dann folgende Saison dann so sinnvoll ist sei mal dahin gestellt. Diesem Vorgehen wollt

    e man mit den von mir genannten Regeln einen Riegel vorschieben.

    In Hessen wurde die erste Runde der JBL/RL-Quali zusammen durchgeführt. Es haben sich also Mannschaften über diese Quali für die JBL-Quali qualifiziert und die weiteren Mannschaften erstellen eine Rangliste für die RL. Für den Fall, dass aus der JBL-Quali Mannschaften zurückkommen, rutschen die anderen entsprechend nach hinten.

    Insofern war es sicherlich die Idee, eine Mannschaft in die JBL-Quali zu bringen und die andere in die RL, was zum Glück nicht geklappt hat, da die 1te Mannschaft es nicht in die Buli-Runde geschafft hat.

    Aber genau aus diesem Grund finde ich es sinnvoll, wenn man die beiden Mannschaften nicht in eine Gruppe setzt, denn so erkennt man die tatsächliche Spielstärke der beiden Mannschaften. Ansonsten ist es wieder so, dass sich die 2te Mannschaft mit Spielern der 1ten Mannschaft qualifiziert und im Nachgang die Spieler aus den umliegenden Vereinen abgegraben werden, da man ja die Quali geschafft hat.

    Im Verband Rheinhessen Pfalz wurden für 2te Mannschaften in der Quali zur Regionalliga Südwest verschiedene Regeln festgelegt, damit eine 2te Mannschaft sich nicht nur durch Spieler, die regulär eher der 1sten Mannschaft zuzuordnen sind, qualifiziert.

    Spieler die in der vorherigen Saison in einer höheren Spielklasse derselben Altersklasse, als die, für die sich die 2. Mannschaft bewirbt, mindestens 5-mal teilgenommen haben oder die dem DHB – oder RLP/HVS-Kader angehören, dürfen nicht in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden.

    Spieler die einem DHB- oder einem LV-Kader angehören, dürfen nicht in der 2. Mannschaft eingesetzt werden.

    Soweit ich weiß sind Spieler auch nur für eine Mannschaft teilnahmeberechtigt.

    Aber in diesem Fall konnte ja keine "höhere" Mannschaft definiert werden, da sich ja beide Mannschaften in der gleichen Qualigruppe befanden und lediglich eine "I und II" als Zusatz hatten. Und am Ende ist es ja wie früher bei den Rasenturnieren, welche Mannschaft jetzt die stärkere ist, weiß man erst, wenn man sie bespielt hat.

    Insofern können die Spieler in der letzten Saison ja nicht höher gespielt haben, da es sich ja um die Quali für die höchste Liga handelt 🤣.

    Den letzten Absatz würde ich für diesen Fall unterschreiben, bei unterschiedlichen Niveauansätzen wie 1. Mannschaft JBL und 2. Mannschaft BOL würde ich auch das mit dem festspielen mitgehen, aber bei zwei Mannschaften in der gleichen Quali und Gruppe, das finde ich einfach schräg.

    Wenn Vereine unbedingt zwei Mannschaften in die Quali schicken wollen, dann finde ich den Ansatz von nicnamejue absolut passend. Dann müssten halt auch noch beide Turniere am gleichen Tag sein 😉.

    Kurzer Erlebnisbericht von mir zum letzten Qualiwochenende, was mich, selbst wenn es rechtens war, immer noch irritiert zurücklässt:

    Es ging um die Qualifikation für die JBL/RL in der mB-Jugend. In der Gruppe meines Vereins befanden sich vom Gastgeberverein Mannschaft I und II in der Gruppe. Wie immer in solchen Fällen spielten diese Mannschaften das erste Spiel gegeneinander um möglichen Schmuh hintenraus zu unterbinden. Nichtdestotrotz fand dieses "Freundschaftsspiel" mit lediglich 7 Spielern auf beiden Seiten statt und die restlichen Jungs durften auf der Tribüne Platz nehmen. Soweit so gut, das warum erklärte sich erst später.

    Im übernächsten Turnierspiel, in welchem dann die zweite Mannschaft zuerst spielen musste, rieb ich mir bereits die Augen, denn dort lief ein Spieler auf, den ich aus vergangenen Spielen als wirklich guten Spieler in Erinnerung hatte und wunderte mich, warum der nur noch in der zweiten Mannschaft auftaucht, aber ok kann ja seine Gründe haben. Und Achtung....

    ... das nächste Spiel spielte dann die erste Mannschaft dieses Vereins und zack, da spielte er doch tatsächlich wieder. Die Begründung ist gewesen, dass er ja zu diesem Zeitpunkt in keiner Mannschaft zwei aufeinanderfolgende Spiele gemacht hat und sich somit nicht festgespielt hat. Ok, dass nehme ich für die Saison, wo es eine höhere und eine niedrigere Mannschaft gibt, aber dass das auch in einer Qualifikation geht, in der beide Mannschaften in der gleichen Gruppe sind, dass kann ich iwie nicht verstehen/glauben/nachvollziehen 🙄🤷‍♂️.

    Das ist in der Tat der absolute GAU für den Sport. Tatsächlich hätte der Siebenmeter keine Auswirkung auf die Meisterschaftsentscheidung gehabt und nun bekommt Wettenberg ein Wiederholungsspiel, bei dem sich auf Seiten von Lumdatal sicher niemand mehr verletzen will, da es für die ja um nichts mehr geht. Insofern ist das moralisch und vor allem emotional vermutlich das Schlimmste, was aus Sicht von Oberursel passieren konnte.

    Rein rational betrachtet, hat Wettenberg aber sein Recht ausgeübt, bei einem spielentscheidenden Regelverstoß, Einspruch gegen die Spielwertung einzulegen. Und insbesondere Wettenberg hat da ja letztes Jahr schon einen vergleichbaren Fall bei den Männern gegen Holzheim gehabt und auch hier gab es eine Spielwiederholung. Da es halt nicht die Möglichkeit gibt, nur den einen Siebenmeter werfen zu lassen, auf den ja im Spiel auch nicht entscheiden worden ist, muss also das ganze Spiel wiederholt werden.

    Ich für meinen Teil gehe davon aus, dass Wettenberg dieses Spiel deutlich gewinnen wird, da sie hochmotiviert in dieses Aufstiegsspiel gehen werden und Oberursel, als verdienter Meister, am Ende leider in die Röhre schaut.

    Die Frage, die sich allerdings aufdrängt, ist: Warum passieren solche Verstöße im HHV so häufig, obwohl diese Regel nun schon einige Jahre bekannt sein sollte? Auf die Schnelle fallen mir hier drei Spiele ein -> mB Saison 23/24 TSG Münster - TuS Holzheim, Männer 23/24 HSG Wettenberg - TuS Holzheim und eben dieses Damenspiel. Hier scheint es doch wirklich ein strukturelles Problem zu geben!

    Bitte Screenshot wo die Arme ausgestreckt sind.

    Hier der Screenshot der maximalen Streckung. In dem Moment bewegt er den Körper bereits von Gidsel weg. Definitiv keine Zeitstrafe und kein stoßen.

    Und deshalb wird die Diskussion über Entscheidungen auch, und m.E. zum Glück, nie aufhören. Es sind halt unterschiedliche Auffassungen der Spielanlage und der Auswirkungen, auf die es ankommt.

    In meiner Wahrnehmung kommt Gidsel in vollem Tempo und bekommt einen seitlichen Impuls. Eine Abwehraktion von der Seite ist schon mal gar nicht regelkonform und in diesem Tempo reicht ein leichter Kontakt. Ja, Gidsel ist in der Lage daraus noch mehr zu machen, aber dennoch muss der Abwehrspieler für mein Verständnis wegbleiben, denn den Zweikampf kann er nicht gewinnen. Ist für mich die gleiche Herangehensweise wie beim Tempogegenstoß, hier ist eine Verletzungsgefahr durch den Kontakt bei diesem Tempo gegeben und das will ich in meiner Spielleitung nicht, da der nächste Kontakt vermutlich ein bisschen stärker ausfallen würde.

    Auch das Seitfall-Dreher-Tor hätte wegen der Schritte nicht zählen dürfen ;-).

    Vielleicht sollten die Leute die Höhepunkte zusammenschneiden auch auf so etwas mal achten.

    Der Sieg war aber trotzdem, auch in der Höhe, hochverdient. Aalborg hat ja seine Verteidigung in der 2. HZ fast völlig "eingestellt".

    Ich habe gestern bei 28:26 eingeschaltet und mich auf eine spannende Schlussphase gefreut. Die gab es ja nun nicht mehr, aber was ich stattdessen gesehen habe, hat mir schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wie Lichtlein den Halben, bei angezeigtem passiven Spiel, stehen lässt wie einen D-Jugendlichen 😂; wie Wiede die Passtäuschung hinter dem Rücken macht und einfach durchgeht und mit einem Heber abschließt 😍; wie Gidsel den Ball hinter dem Rücken, in vollem Tempo, nach Außen weiterspielt 😍 und wie Milo.... einfach mal drei Siebenmeter wegnimmt, das war so ein großes Kino, vielen Dank dafür.

    Der Dreher von Gidsel war, in der letztlichen Ausführung, einfach nicht von dieser Welt und den sollte er sich als Foto einrahmen lassen 👏🤩🙏!!!

    Ich komme aber, und ich habe nur ca. 14/15min gesehen, nicht drum rum, mich über die selbstherrlichen Spanier aufzuregen. Nur weil sie gestenreich alles kommunizieren, ist es deshalb nicht richtig. Es kotzt mich förmlich an, und hier sind wir in der CL und kurz vor dem F4, also in der entscheidenden Phase dieses Wettbewerbs, und dann muss ich so etwas sehen. Der Siebenmeter, weil Herburger den Ball im Kreis geblockt haben soll, war ein Witz. Der führt vorher einen Zweikampf am Kreis, in welchem auch der Kreisläufer von Aalborg durchaus aktiv eingegriffen hat, geht dann direkt raus und blockt den Ball. Diesen Pfiff wollte niemand in der ganzen Halle, außer dem Glatzkopf! Hier greift das Sprichwort, "pfeif das, was die ganze Halle sieht", also Einwurf!!! Wie um alles in der Welt kann ich Langhoff dieses Tor wegpfeifen. Der setzt sich im 1:1 beim Gegenstoß mit klaren drei Schritten durch und der TSR pfeift in den Wurf einen Freiwurf, warum??? Da kriegt Wiede, für eine zugegeben robuste Aktion, eine rote Karte und bei Gidsel seinem Dreher, wo er noch einen Stoß bekommt gibt es gar nichts. Wo ist denn da die Verhältnismäßigkeit, nur weil der Wurf von Gidsel im Tor war? Das man sich mit so einem Pfiff und dem folgenden Strafwurf, den Milo.... zum Glück pariert hat, nur sich selber in den Vordergrund spielt, boah da kriege ich mich einfach nicht mehr ein. Und bei all diesen Entscheidungen ist es fast immer der gleiche Schiedsrichter, der mit seiner Fehleinschätzung auffällt. Und ja, das Schrittefaß ist einfach zu leer, um es immer wieder aufzumachen, das ist noch mehr Lotterie als Rheiner seinem Videobeweis. Diese Regel kann per se auch einfach abgeschafft werden, da es den Mannschaften nicht möglich ist, es regelkonform in die Trainingsarbeit einzubinden, da die Schiedsrichter ja eh machen, was sie wollen 🤬!!!

    Aber, wie bei den goldenen Feedbackregeln, zum Schluß wieder positiv:

    Die Füchse sind in meiner Gunst nicht so ganz weit oben, aber trotzdem VIELEN DANK FÜR DIESES SPIEL gestern, das war einfach nur ein geiles Erlebnis 🙏.

    Das Foto ist von der Gegenseite aufgenommen worden. Der Torschiedsrichter hatte in dieser Situation den Blickwinkel aus der Gegenrichtung und auch die Videoaufnahmen hätten diese Perspektive nicht liefern können. Es sah in der Übertragung für mich tendenziell nach einem Griff in den Wurfarm aus, aber nichts wofür man sich die Videobilder hätte ansehen müssen.

    Ok, aber dann sollte der Feldschiedsrichter, der in der Diagonalen steht, einen klaren Blick auf diese Situation gehabt haben, denn, zumindest was dieses Bild hergibt, war das eine ziemlich offene Szene. Insofern wäre eine Wahrnehmung da, es könnte einen Hinweis an den Partner über das Head-Set geben, und wenn dann der Spieler ja ganz offensichtlich mit Schmerzen liegenbleibt, dann sollte man im Time-Out mal darüber sprechen.

    Auch wenn das Bild von der anderen Seite ist, kann es meines Erachtens nicht sein, dass, vor allem nach diesem F4, zwei Schiedsrichter das gar nicht wahrnehmen. Im Getümmel ok, aber in dieser Szene sind, alleine aus diesen beiden Bildern, so viele Hinweise abzuleiten, das muss man sehen! Der Ball ist ja sicherlich auch nicht mit voller Kraft auf das Tor gegangen, was doch ein klares Indiz für einen Kontakt ist. Mich würde mal die Erklärung interessieren, für was es den 7m gegeben hat. Denn diese Aktion war zu 100% nicht ballbezogen, sondern nur gegen den Arm.

    Ist kompliziert, natürlich haben nicht alle danach ausgesorgt, deshalb machen ja auch viele neben dem Sport eine Ausbildung oder ein Studium. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass immer mehr Sportler vorzeitig die Sportlerlaufbahn beenden, um in den Beruf einzusteigen.

    Was das Schiedsrichterwesen angeht, missverstehst Du glaube ich etwas grundsätzliches. Es gibt ja aktuell ein akutes Nachwuchsproblem im Schiedsrichterwesen (übrigens im Fußball noch viel akuter, trotz deutlich höheren Aufwandsentschädigungen 👆🏻), und nur wegen der Aussicht auf 80-100K fängt doch niemand an zu pfeifen und sich beschimpfen zu lassen. Schiedsrichter wirst Du aus Überzeugung und nicht, weil Dich das finanzielle antreibt, diese Motivation ist niemals nachhaltig.

    Du kannst ja auch nicht mit z.B. 33 Jahren mal einfach so sagen, ich werde jetzt SR und verdiene demnächst meinen Lebensunterhalt damit. Das ist schon noch etwas, wie im Leistungssport üblich, wo man sich hocharbeiten muss. Du spielst ja auch nicht einfach mal Bundesligahandball, weil er, ganz einfach, andere Anforderungen an Dich stellt.

    Ich bin der Auffassung, dass das erstmal nicht kommen wird. Wenn doch, dann bin ich gespannt, wie sich die Leistung unterscheidet. Und natürlich kann man das gerne fordern, aber es braucht auch die Leute, die es umsetzen 😉.

    Ich bin nicht so sicher, ob Du da nicht viele Probleme aufmachst, die gar nicht da sind!

    Natürlich wir es eine gewisse Qualität brauchen, damit man Schiri in der ersten Liga werden kann, aber die Chance damit 20 Jahre lang Geld verdienen zu können wäre vermutlich für viele Schiris ein gigantischer Anreiz.

    Es gibt diverse Leistungssportler, die gehen ihrer Passion jahrzehntelang nach und können davon nicht leben.

    Wie man das von der Kostenseite aufzuteilen hat, was das am Ende wirklich mehr kosten würde vermag ich aber nicht einzuschätzen.

    Wie gesagt, das ist kein neues Thema und ich glaube, noch nicht mal alle Themen wirklich betrachtet zu haben.

    Viele Schiedsrichter haben den Anreiz mal in der Bundesliga zu pfeifen, aber ganz ehrlich, die meisten davon willst Du, auch nach 20 Jahren Pfeiferfahrung und ganz großem Anreiz, nicht außerhalb des Bezirks sehen 🙈😳!!! Anreiz alleine reicht nicht aus, auch hier braucht es ne Menge Talent. Irgendwie glauben immer noch viele Menschen, wenn man will, ist man einfach ein guter Schiedsrichter.

    Wenn sie nicht davon leben können, sind sie auch keine Profisportler, sondern Amateure. Hier geht es um Profis, die damit ihr Leben und das ihrer Familie finanzieren müssen. Und zwar jederzeit! Deshalb, was macht man denn nach 20 Jahren Profi-SR bis zum Renteneintritt?

    Natürlich muss man immer alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und nicht in Problemen sondern in Lösungen denken.

    Aber zuallererst, nehmen wir das Beispiel Brodbeck/Reich (wirklich nur exemplarisch und mit Namen), die beiden pfeifen schon sehr viele Jahre zusammen und haben, wie jeder andere auch, ihre „Macken und Gewohnheiten“. Glaubt irgendwer, dass sie als Profi-Schiedsrichter irgendwas im Spiel anders gemacht hätten?

    Zum Thema Profi-SR inhaltlich (und glaubt mir, ich habe mich mit der Thematik intensiv beschäftigt, bin deshalb vielleicht auch „betriebsblind“ 🤷‍♂️):

    Angenommen, ein HBL-SR pfeift derzeit pro Saison 35 Spiele (HBL1 und 2, HBF), dann bekommt er in einer Mischkalkulation ca. 25-27 TEUR. In Kombination mit seinem Job wird er auf 80-120 (je nach Alter und Berufszweig) kommen. Aktuell werden die SR von den Vereinen bezahlt und es erfolgt am Ende der Saison ein Kostenausgleich. Im Fall von Profi-SR‘n sind die vermutlich bei einer GmbH angestellt und bilden eine fixe Kostenstelle ab, die bei angenommenen vier Gespannen bei 700-900 TEUR ohne Lohnnebenkosten liegt. Für mich schwer vorstellbar 🤷‍♂️.

    Wie soll denn die Rekrutierung vonstatten gehen? Wer den Finger hebt ist dabei? Was wäre denn, wenn von Brodbeck/Reich einer will und der andere nicht? Muss der andere dann aufhören? Kann der eine mit der mentalen Belastung zukünftig umgehen, dass er einem Freund das Hobby genommen hat?

    Bestimmt der DHB oder die HBL wer es werden soll? Was passiert, wenn die Auserwählten absagen, sind sie dann unten durch? Was passiert denn eigentlich mit SR 1, wenn SR 2 langzeitkrank wird oder sich verletzt, bekommt er dann Lohnfortzahlung obwohl er nicht einsetzbar ist? Und bitte nicht auf die Idee kommen, dass jeder Profi-SR mit einem anderen problemlos pfeifen kann, ihr beschwert euch ja schon über SR, die seit 20 Jahren zusammen pfeifen und sich blind verstehen 😉.

    Wie lange kann man eigentlich als Profi pfeifen, bei Jörg Loppaschewski sagen ja mit 52/53 schon alle, dass es jetzt endlich Zeit wird. (Ironie an) Oh, sind ja nur noch 14/15 Jahre bis zur derzeitigen Regelaltersrente, ist ja überschaubar 😳 (Ironie aus).

    Und zu guter Letzt, macht sich eigentlich jemand Gedanken, ob irgendein derzeitiger Schiedsrichter das denn überhaupt will? Denn, und da ist hoffentlich jeder bei mir, man sagt nicht einfach „Ich will das machen“ und hat dann auf einmal die Qualität, solche Spiele zu leiten. (Ironie an) Aber sicherlich findet man in jedem Bezirk, Landesverband und hier in der HE 😂 Menschen, die dann sagen, dass Sie das unter den Bedingungen locker hinkriegen (Ironie aus) 😉.

    Insofern, ja ich merke das mit den Problemen selber 🙈, aber für diese vielen Themen finde ich halt nicht die eierlegende Wollmilchsau 🤷‍♂️.

    Die Schiedsrichter äußern sich ja (leider) nie…

    Nur von Jutta kommen Äußerungen. Und sie redet dann leider um den heißen Brei herum.

    Weil sich die Schiedsrichter ganz einfach darauf konzentrieren, ihren Job zu machen und keine Lust auf "Schäufelchen und Förmchen" haben. Und ganz manchmal, wenn dann ein Madsen (hier beispielhaft genannt 😜) um die Ecke kommt, wird es dann auch dem besonnensten zu blöd 😉.

    Jutta ist natürlich ein anderes Thema, aber dafür können die Schiedsrichter auf der Platte ja nichts. Die müssen die ganzen Sachen mit den Trainern und Spielern ungefiltert aushalten, weil sie dafür ja auch "bezahlt" werden 🙈.

    Diese Schiedsrichter haben einfach ein persönliches Ding gegen Madsen und Jicha.

    Sievert hat sich nach dem Spiel auch geäußert, dass er mit dem Verhalten der Schiedsrichter gegenüber der Bank (auch auf die Saison betrachtet) nicht einverstanden ist.

    Echt? Das ist ja ein beeindruckendes Statement von Siewert! Und wie viele Schiedsrichter haben sich im Verlauf der Saison hingestellt und sich geäußert, dass sie mit dem Verhalten der Spieler und Offiziellen nicht einverstanden sind? Hält sich das die Waage oder hört man das nur von den Trainern?

    War das gestrige Verhalten des Kieler Spielers Madsen aus Sicht eines Kieler Fans in Ordnung?