Beiträge von gummiball

    Doch, das VAR-Protokoll mit seinen Grundsätzen, technischen Voraussetzungen und deren Vorgehen ist in den Fußball-Regeln (ab Seite 104) nun auch drin.

    Ja, aber die Regeln sind 1-17 oder? Alles andere ist ein Anhang, wie es beim Handball die Guidelines u.ä. sind.

    "Das VAR-Protokoll entspricht soweit möglich den Grundsätzen und der Philosophie der Spielregeln", weil es ganz einfach keine Regel ist. Grundsätze sind halt keine Regel, so zumindest mein Verständnis.

    Selbst der DFB hat zugegeben, dass da etwas schief gelaufen ist. Willst du das nicht wahrhaben?

    Schiedsrichter und Assistenten bemerken die falsche Freißstoßausführung nicht. Leipzig erzielt das Tor, der VAR checkt im Hintergrund die Entstehung. Keiner hat Einwände, das Spiel geht weiter. Erst als Vorzeigesportsmann Kimmich sich aufregt, dämmert dem Schiedsrichter, dass da vielleicht doch was gewesen sein könnte. Und hier begehen die Beteiligten einen Regelverstoß: Sie veranlassen eine Prüfung aufgrund der Intervention von Spielern. Das ist ausdrücklich untersagt.

    Ein Regelverstoß wurde durch einen weiteren Regelverstoß geheilt - Unrecht wurde mit Unrecht bekämpft. Das kann nicht im Sinne des Sports sein. Die aufgrund des Ablaufs einzig zulässige Variante wäre gewesen, Leipzig das Tor nicht abzuerkennen.

    Ok, da ich keine Lust auf eine endlose Diskussion habe und merke, dass Du es einfach nicht verstehst, ein letzter Kommentar:

    1. Ja, der DFB hat zugegeben, und das habe ich übrigens nie in Abrede gestellt, dass etwas schief gelaufen ist, und zwar, dass der SR sich auf den Hinweis vom VAR eingelassen hat. Der VAR hat das nämlich in der Entstehung nicht prüfen dürfen ( soviel zu Deinem "der VAR checkt im Hintergrund die Entstehung" ), also Blödsinn!!!

    2. Die Freistoßregel ist eine Regel, die in den Fußballregeln verankert ist. Das Eingreifen des VAR ist keine Regel, sondern eine Anweisung, die sicherlich irgendwo, aber auf keinen Fall in den eigentlichen Fußballregeln verankert ist. Der Videobeweis im Handball ist auch in den DfB geregelt und nicht in den Regeln! Also wird hier nicht "ein Regelverstoß mit einem anderen Regelverstoß" geheilt!!! Ist wie mit den Äpfeln und den Birnen!

    3. Ich bin der Meinung, ja als Fan des Sports an sich, dass es richtig gewesen ist, da der sportliche Fehler vom Leipziger Spieler begangen worden ist und dieser korrigiert worden ist. Ja, der VAR hätte nicht eingreifen dürfen, aber im Sinne des Sports empfinde ich, und das Gefühl kannst Du mir nicht streitig machen, dass es richtig gewesen ist.

    Wie kann eine Entscheidung, die die Regeln missachtet, richtig sein?

    Es gibt Regeln für die Anwendung des Videobeweises. Diese sind abschließend, lassen also keinen Raum für weitergehende Anwendung. Darauf können sich alle Beteiligten einstellen.

    Was du schreibst, heißt übersetzt: Der Zweck heiligt die Mittel.

    Würdest du genauso zustimmen, wenn z.B. ein Schiedsrichter ein Foul von Spieler A1 an B7 nicht ahndet und A1 dann kurzerhand von B5 "aus dem Spiel genommen wird"? Wo ist die Grenze zwischen "die finale Entscheidung war richtig" und Selbstjustiz?

    Die Schiedsrichter sind Teil des Spiels und können nicht spontan neue Regeln erfinden.

    Sorry, aber so ziemlich alles in Deinem Beitrag ist für mich kompletter Blödsinn!

    Die Entscheidung, dass der Freistoß nicht korrekt ausgeführt wurde, ist, den Fußballregeln entsprechend, richtig. Es gibt Anweisungen, wie und wann der VAR eingreifen kann, das ist richtig, aber die Entscheidung über den im Spiel erfolgten Regelverstoß ist richtig getroffen worden!

    "Der Zweck heiligt die Mittel" und Dein konstruierter Sachverhalt mit den Spielern ist dermaßen aus dem Rahmen und hat überhaupt nichts mit der Unterstützung durch den VAR zu tun. Was Du konstruierst ist ein hartes Foul und ich verweise auf die technische Unterstützung. Was das Ganze mit "Selbstjustiz" (was ein absurder Begriff in diesem Zusammenhang 😲) zu tun hat, keine Ahnung!

    Der Schiedsrichter hat keine neuen Regeln erfunden, denn das man sich einen direkten Freistoß nicht selber vorlegen darf, war schon immer so! Insofern haben alle Schiedsrichter eine, den Regeln des Fußballs, entsprechend richtige Lösung getroffen, der Weg dahin war nicht ganz korrekt, aber die Entscheidung war letztlich richtig (außer der dann folgenden Spielfortsetzung, aber anderes Thema). Und das habe ich gemeint mit, dafür muss eine technische Unterstützung gewollt sein, denn es soll ja "den Sport fairer machen" und wenn man sich über richtige Entscheidungen aufregt, kann ich das nicht verstehen, wenn man im Gegensatz aber den oftmals falschen Videobeweis im Handball verteidigt. Wenn hier nämlich ständig 2min gegeben werden, aber doch eigentlich der Check m.W. auch nur für "potentielle rote/blaue Karten" durchgeführt werden darf, dann ist das ja auch nicht regelkonform. Oder die SR haben kein Rückgrat mehr, einfach mal eine Entscheidung auf dem Feld zu treffen, wenn es dann so oft mit 2min endet!

    Und trotzdem hat sich das Schiedsrichter- und VAR-Team beim Auftaktspiel Bayern-Leipzig einen krassen Fehler geleistet, indem der VAR beim Leipzig-Tor irregulär eingegriffen hat. Nachträglich begründet das der DFB übrigens mit "es war im Sinne des Sports". Damit wird die Öffentlichkeit auf Linie gebracht, falls RB sich entscheiden sollte, gegen den Regelverstoß vorzugehen.

    Aber dennoch war die finale Entscheidung die richtige 😊 und das, finde ich, ist ein riesengroßer Unterschied. Sich über richtige Entscheidungen aufzuregen finde ich absolut lächerlich, denn dafür muss die Unterstützung doch gewollt sein. Wenn man aber technische Unterstützung hat und dann trotzdem falsch entscheidet, dann darf man sich, m.E. vollkommen zurecht, auch aufregen!

    Gemäß den HBL-Regularien für den Videobeweis müssen die Schiedsrichter vor Ansicht der Videobilder gegenüber dem Delegierten den Anwendungsfall klar definieren und können dann genau diesen Anwendungsfall überprüfen. Nach meinem Verständnis bedeutet dies, wenn die Schiedsrichter dem Delegierten mitteilen: "Videobeweis, Regel 8, Grün #3", dann können sie nur das mögliche Vergehen von Fabian Wiede anhand der Videobilder prüfen. Alles andere (wie z.B. eine Zeitstrafe gegen Lukas Herburger) wäre ein (spielentscheidender) Regelverstoß.

    Diese Handhabung des Videobeweises seitens der HBL kann man falsch finden, aber die Schiedsrichter müssen daran bewertet werden, wie sie im Rahmen der ihnen vorgegebenen Regeln entscheiden und da ist ein mögliches Foul von Lukas Herburger außen vor und deine "entweder/oder"-Forderung nicht regelkonform. Zudem ist diese Regel bezogene Anwendung des Videobeweises beim Großteil der Sportarten mit dieser technischen Unterstützung die gängige Praxis.

    (Es ist zwar ein anderer Wettbewerb, aber eine ähnliche Fragestellung hatten wir bereits vor Jahren beim EHF-Pokalfinale zwischen Benfica Lissabon und dem SC Magdeburg. Die Schiedsrichter überprüften bei Lissabons Ausgleichstreffer zum Ende der regulären Spielzeit, ob das Tor vor Ablauf der Spielzeit erzielt wurde - was eindeutig der Fall war. Gleichzeitig konnte man auf den Bildern deutlich sehen, dass der Werfer zuvor den Torraum betreten hatte, aber dies konnte rückwirkend nicht geahndet, weil es nicht Bestandteil dieses Videobeweises war.)

    Sie könnten also auch sagen: "Lieber Delegierter, wir haben nichts gesehen und überprüfen jetzt mal, was da gewesen ist!"? Den Dialog zwischen SR'n und Delegiertem bekommt ja faktisch niemand mit, oder?

    Ich bin da sehr bei Ballistrix, dass eine Entscheidung getroffen werden muss und dann überprüft wird, ob diese Bestand hat. Aber, und das ist meine Vermutung, dann wäre das Geschrei noch größer, da die "ersten" Entscheidungen sehr oft falsch wären. Es ist halt leichter, oder wie wir oftmals sehen auch nicht 🙈, eine Entscheidung erst am Bildschirm zu treffen!

    Mal ehrlich, es gibt zwar die Richtlinien zur Anwendung des Videobeweises, aber herrscht nicht das Gefühl vor, dass die dahin gehen und dann erst eine Entscheidung treffen? Wenn ich meine eigene Entscheidung nur bestätigt haben will, dann dauert die Ansicht eines Videos nie so lange, wie wenn ich eine Argumentation für eine Entscheidung brauche/suche!

    ... Dabei war das lediglich ein unterklassiger Spieler und Trainer in Deutschland - halt nur mit spanischem Namen....

    Ohne den Rest Deines Beitrags zu bewerten, ist das echt ne krasse Aussage! Er hat 2. Bundesliga gespielt und, bevor er nach Kiel gekommen ist, eine Mannschaft in der Frauenbundesliga trainiert, was ich persönlich beides nicht wirklich als unterklassig ansehe.

    Mein Ablauf (und wir befinden uns in den letzten 30 Sekunden 😉):

    1. Es gibt den Freiwurf und die Spieler "nehmen ihre Positionen ein"

    2. Mir fällt eine falsche Aufstellung auf, denn "da stehen ja ein paar Typen direkt hinter dem Block".

    3. Ich gebe Time-Out, damit ich Zeit habe.

    4. Ich korrigiere den Block geschlossen vor die 9m-Linie (da steht zu diesem Zeitpunkt, zu 99%, mind. einer auf oder hinter der Linie 🤣) und die Abwehrspieler weise ich darauf hin, dass sie doch bitte an der 6m-Linie bzw. 3m vom Ball weg bleiben sollen. Ab da ist alles in der Verantwortung der Spieler 😉.

    5. Wenn alle korrekt stehen, pfeife ich an und reagiere auf das, was dann passiert.

    Dieser Ablauf gilt, wenn ich alleine pfeife, und ebenso für meinen Gespannpartner, wenn wir zusammen pfeifen und er FSR ist 😉. Dieser Ablauf ermöglicht es mir, durch das Time-Out, prophylaktisch etwaige Emotionen aus dem Spiel zu nehmen und für eine geordnete Spielfortsetzung zu sorgen. Wenn ich die Spieler auf den Sachverhalt der letzten 30 Sekunden kurz hinweise, dann kapieren das die meisten. Und wenn dann doch einer meint, eine eigene Idee zu haben, was zum Nachteil der Mannschaft passiert, werden die Mannschaftskameraden ihm das danach bestimmt erklären 😉.

    Meine Ansätze:

    „Drei Abwehrspieler hinter der Mauer“: Regel 13:8 besagt, dass der Abwehrspieler mind. 3m Abstand vom Werfer einhalten muss. Also, bevor ich anpfeife, wird die Position entsprechend korrigiert und damit ist das Thema erledigt.

    „Pass zum Sprungwurfwerfer“: 11-9=2, also greift das oben geschriebene. Steht er bei 12m oder seitlich so versetzt, dass er zwar auf 11m steht, aber 3m vom Ball entfernt, ist alles ok.

    Da ich vor der Ausführung nicht entscheiden kann, ob der Spieler passiv bleibt oder nicht, ich es nicht darauf ankommen lasse, regel ich das vor der Ausführung gemäß 13:8. Damit hat es auch in 36 Jahren noch nie ein Problem gegeben.

    Genau den Moment, bis der Ball die Hand verlassen hat, muss er abwarten, bis er in Aktion treten darf.

    Du hast die Regel doch schon zitiert und in dem Kommentar dazu ist es doch genau beschrieben. Wo ist der Punkt, den Du nicht verstehst? Stellst Du die Frage mit dem 1:0 nach zwei Werfern, weil Du einfach komische Fragen stellen willst (das fällt ja auch bei deinem Abstandsding in den letzten 30 Sekunden auf)? Manchmal hilft es, das Spiel einfach zu leiten und es nicht zu verkomplizieren.

    Erster Durchgang, es steht bspw. 4:1oder 3:0 und es sind nur noch zwei Schützen übrig. Somit kann die andere Mannschaft nicht mehr gewinnen, also Thema durch und nicht jede Mannschaft hat fünf Würfe gemacht.

    Zweiter Durchgang geht so lange, bis nach einem Wurfwechsel ein nicht einholbarer Vorsprung besteht, also wenn im 1:1 jemand einen Fehlwurf hat und der andere trifft. Ja, die Regel ist blöd formuliert mit "wenn eine Mannschaft nach einem Wurfwechsel in Führung liegt", da ja nach dem ersten Schützen bereits ein Wurfwechsel stattfindet. Aber letztlich ist doch die Durchführung seit Jahrzehnten klar und niemals in Frage gestellt worden.

    gummiball: Und wie befindest du über Meisterschafts- oder Abstiegsrelevanz am 1. Spieltag, falls da so ein Fall auftreten sollte?

    Ganz radikal, dass ein Spiel am ersten Spieltag nicht die Aussagekraft hat, wie eines am Saisonende (Es gibt ja auch "die letzten 30 Sekunden", was die Bedeutung einer Schlussphase bekräftigt 😉). Niemand hier hätte sich aufgeregt, wenn es in der ersten Saisonhälfte eine Wiederholungsspiel gegeben hätte, außer natürlich denen, die die Schiedsrichter oder das Kampfgericht als die natürlich Blöden abgestempelt hätten 🙄.

    Das Ganze ist doch nur so viral gegangen, weil eine Entscheidung nach dem letzten Spieltag fällt und Hamm/Dessau wegen Abstieg und weil doch eine Verantwortung ggü. dem Verein usw. besteht. Am ersten Spieltag ist es blöd, aber wenn wir ehrlich sind, wird das hingenommen und gut ist.

    Mir geht es doch in erster Linie um die Verhältnismäßigkeit, ein Spiel wegen einigen Sekunden wiederholen zu lassen, wo das maximale Spielergebnis im eigentlichen Spielverlauf klar absehbar gewesen ist.

    Ein FW ist nur nach Korrektur/Unterbrechung der Spielzeit anzupfeifen, oben in meinem Beitrag editiert und klargestellt.

    Stimmt, aber das ist mit heute eh egal, da nur noch 2 min mit der neuen Regeländerung. Oder man unterstellt Absicht, was aber schwer zu beweisen ist.

    Aber auch dann gibt es keine Strafe, wenn er den Abwehrspieler am Kopf trifft. Ob "alt" rot oder "neu" 2min, es ist eine Situation aus dem Spiel heraus und das ist dann halt Pech. Absicht kannst Du nicht unterstellen, es sei denn, Du hast die "Ankündigung" mitbekommen. Aber dann wäre die Frage, warum er noch den FW wirft, denn alleine die Ankündigung ist ja schon "besonders grob unsportlich" (Regel 8:10a) 😉.

    Jetzt, wo (hoffentlich) alles um dieses Spiel geklärt ist, möchte ich auch gerne meinen Gedankenansatz teilen:

    Meines Erachtens ist es ein Problem, das ein Einspruch auf der Begrifflichkeit "spielentscheidend" aufgebaut wird. Bei diesem Spiel und dem von mir verlinkten Beispiel, da sind wir uns wohl alle einig, ist es natürlich spielentscheidend, ob das Spiel verloren oder unentschieden ausgeht. In beiden Fälle lag eine Mannschaft, 2 bzw. 3 Sekunden vor Spielende mit einem Tor hinten und hätte maximal ein Unentschieden erreichen können.

    In meiner Wahrnehmung hat die Sportgerichtsbarkeit deshalb nur die Möglichkeit über dieses einzelne Spiel zu entscheiden. Wenn man den Begriff "meisterschafts- / abstiegsentscheidend" ergänzen würde, hätte das Gericht vermutlich ganz andere Möglichkeiten und könnte einfach einem logischen Ablauf nach urteilen. In beiden Spielen wäre maximal ein Unentschieden möglich gewesen, was an den jeweiligen Tabellenkonstellationen nichts geändert hätte. Und hier hätte dann vielleicht ein Gericht urteilen können, das ein Wiederholungsspiel dem nicht gerecht wird. Hier könnte man sich dann auf die Verhältnismäßigkeit berufen, dass ein Wiederholungsspiel wegen 2 bzw. 3 Sekunden (Achtung, hier reden wir über das maximale Unentschieden, was nichts geändert hätte) nicht das Ergebnis von einer ganzen Saison verändern darf.

    Ob das jetzt juristisch darstellbar ist, keine Ahnung 🤷‍♂️. Ist mir halt einfach so gekommen, als ich das mit dem Damenspiel durchgedacht habe und bei dem HBL2-Spiel wäre es ja auch so gewesen. Manchmal versucht man ja Dinge einfach logisch zu betrachten, aber merkt dann, dass die geltenden Regeln der Logik im Weg stehen 🙄.

    Das wäre von Seiten der Angreifer auch ne Möglichkeit, aber birgt auch die Gefahr das er den Abwehrspieler, da zu nah blöd am Kopf trifft und dann dafür auch geht. Und dann ist offen wer den 7m bekommt (ich müsste nochmals prüfen ob jeder DQ einen 7m gibt oder nur die die verhindern das man zur Klaren TG kommt).

    Warum sollte er "gehen", wenn er ihn am Kopf trifft? Es ist ja in diesem Fall kein direkter Freiwurf, den es ja nur mit abgelaufener Spielzeit gibt!

    Das ist einfach Unsinn! Dessau hat keinen "Regelverstoß" begangen, sondern einen "Wechselfehler" gemacht. Unterschied? Siehe Diskussion! Auch Essen hat nichts "unsportliches" gemacht, sondern das, angesichts der zum fraglichen Zeitpunkt noch realen Abstiegsgefahr, einzig Richtige.

    Korrekt, alles ist letztlich im sportlichen Rahmen abgelaufen.

    Und vermutlich hat kar einfach irgendwo einen Denkfehler gemacht und wird diesen auch schnell erkennen 🤷‍♂️.

    Und das Hamm jetzt irgendwas will, erschließt sich mir einfach gar nicht. Die waren abgestiegen konnten ihre Personalplanung für die dritte Liga machen und hätten vielleicht ein Problem bekommen, wenn sie drin geblieben wären. Aber der Status Quo ist für sie gleich geblieben. Und sich jetzt in eine höhere Liga einklagen oder über einen Entscheid wollen, weil man nicht sicher war, ob man wirklich absteigt, ist auch mal ne kreative Idee 😵‍💫.

    Wenn Dessau den Regelverstoß nicht begangen hätte, wäre Hamm vielleicht nicht abgestiegen. Die beiden unsportlichen Mannschaften in Liga zwei sind für mich Essen und Dessau.

    Aber wenn ich mich erinnere, wäre das Spiel dann mit Ballbesitz Dessau und +1 zu Ende gegangen, oder? Also wäre Hamm ohne den Regelverstoß einfach „pünktlich mit dem letzten Spieltag“ abgestiegen, oder?

    Wie ich schon einmal geschrieben habe, es war zwar im Amateurbereich, aber emotional ist das für die Beteiligten ja das Gleiche.

    Tatsächlich, und da bin ich glasklar, ich könnte im Strahl 🤢, wenn so etwas passiert, da dann immer alle SR in Sippenhaft genommen werden, wie blöd sie sind. Aber wenn SR, und hier, wie in Essen und Minden, reden wir über jeweilige Spielfortsetzungen nach einem TO, in aller Ruhe die falsche Entscheidung treffen, dann haben sie ganz einfach einen schlechten Job gemacht!!!

    Die bestehenden Regeln sind das Problem.

    Aber die „bestehenden Regeln“ wird es immer geben (in welcher Form auch immer) und es wird immer etwas geben, was man blöd findet.

    Wo waren denn die bestehenden Regeln in der Vergangenheit „das Problem“? Am Ende beginnt alles mit einem Fehler, also bitte nicht Ursache und Wirkung umdrehen 😉.