Beiträge von gummiball

    Das Verhalten eines Trainers während des Spiels würde ich hier nicht zur Beurteilung heranziehen. Der Trainer nimmt während des Spiels eine "Rolle" ein, die darin besteht im Rahmen seiner Möglichkeiten das Optimum für seine Mannschaft herauszuholen und dazu gehört u.a. auch gezielt auf die Schiedsrichter einzuwirken und/oder bei Heimspielen die Zuschauer anzuheizen.

    Was diesen Punkt angeht, habe ich halt inzwischen eine deutlich andere Sichtweise, die vielleicht auch aus meiner eigenen "rosaroten Schiedsrichterbrille" hervorgeht.

    In anderen Bereichen des Sports, wird oftmals von einer sich veränderten Führungskultur und dem modernen Stil des Umgangs mit Menschen argumentiert. Aber die "blöden Schiedsrichter" müssen sich diesem "Rollenspiel" wohl weiter fügen. Leider wird dieses Verhalten der Bundesligatrainer, denen ich das "Rollenspiel" in Teilen auch wirklich abnehme, von den Trainern im Breitensport, sprich auf Bezirksebene, adaptiert. Dies sind oftmals Trainer und Betreuer, für die eben dieser Umgang mit den Schiedsrichtern als normal angesehen wird und somit überhaupt keine Reflektion des eigenen Verhaltens im Nachgang erfolgt.

    Und was ist die Folge daraus? Versetze Dich mal in die Lage eines jungen Menschen im Alter von 16-20 Jahren. Woher soll dieser Mensch die Motivation nehmen, sich dauerhaft mit diesem Verhalten auseinanderzusetzen und das Amt des Schiedsrichters auszuüben? Das größtenteils gesellschaftliche Denken über Schiedsrichter ist doch immer das Gleiche: "Krass, Du bist Schiedsrichter, da wirst Du aber doch nur angemeckert, da muss man schon irgendwie blöd sein" (oder so ähnlich)!

    Ich will das jetzt nicht überdramatisieren, aber wir haben schon deutlich zu wenig Schiedsrichter an der Basis und wenn hier kein Umdenken erfolgt und auch mal medial die Wichtigkeit "unserer Rasse" hervorgehoben wird, wird es irgendwann wirklich schwierig. Und abgehängt werden dann die Menschen( Jugend und Aktive ), die in ihrer Freizeit ein-, zweimal die Woche trainieren und am Wochenende ein Spiel machen wollen, da es einfach keine Schiris mehr für sie gibt. Insbesondere für den Jugendbereich, in dem ich auch als Mannschaftsverantwortlicher aktiv bin, tut mir das jetzt schon Woche für Woche weh, wenn ich sehe, wie oft Spiele unbesetzt bleiben und am Ende ein "qualifizierter Sportfreund" pfeifen darf.

    Aber ok, vielleicht entscheide ich mich als Schiedsrichter auch mal, das "Rollenspiel" umzudrehen (ja, ist jetzt tatsächlich ein bisschen Sarkasmus dabei 😊).

    In meinen Augen spiegelt das die ungefilterte Respektlosigkeit gegenüber dem Amt des Schiedsrichters wider, welches er auch während den Spielen auslebt.

    Dass ein 61-jähriger der Meinung ist, er könne, und das alleine, ein Bundesligaspiel besser pfeifen als ein erfahrenes Bundesligagespann, ist an Überheblichkeit nicht zu überbieten.

    Als Referenz nimmt er die Tatsache, dass er als Trainer seine Spieler, er selber in einer ausgewiesenen Machtposition befindend, jeden Tag im Training pfeift 🙈. Das ist schon absolut vergleichbar mit einem Spiel, wo Du beiden Teams egal bist und zusätzlich noch tausende Menschen Lärm machen und Dich beleidigen :irony: .

    Ich würde mich gerne davon überzeugen, dass er es wirklich kann, aber nehme mal stark an, dass es nie zu einer praktischen Probe kommen wird. Da er vermutlich keinen gültigen SR-Schein hat, darf er in Punktspielen eh nicht ran, aber mir würde schon ein Testspiel zweier Teams ab der 3.Liga reichen (das wäre mir sogar das Eintrittsgeld für den guten Zweck wert 👍). Wenn die Mannschaften ernst machen, dann wird er vermutlich, ob der unterschätzten Komplexität, noch vor der Halbzeitpause die Flinte ins Korn werfen. Leider werden wir das nie erfahren, aber Populisten haben ja gerade Hochkonjunktur 🤷‍♂️.

    Dürfte man eig als Schiedsrichter z.b. sagen " Kümmere du dich erstmal um deine Leistung bevor du was zu mir sagst " oder würde das ernsthafte Folgen haben , sprich keine Ansetzung mehr bekommen o.ä. ?

    Würde mich wirklich mal interessieren...

    Klar "darf" man das, das macht aber im Regelfall kein Schiedsrichter, da wir immer versuchen, alle am Spiel Beteiligten mit Respekt zu behandeln. Ich habe mir aber schon oft die Frage gestellt, wie Spieler reagieren würden, wenn ich sie nach vergebenen Würfen, Fehlpässen oder technischen Fehlern darauf hinweisen würde, "dass das jetzt aber nicht so gut war" 😉. Aber, bei dem Gedanken ist es am Ende immer geblieben, er hat mir trotzdem ein Lächeln auf's Gesicht gezaubert 😊.

    Weitere Folgen/Maßnahmen könnten daraus aber nicht abgeleitet werden, da diese Aussagen ja nicht belegbar sind.

    Ok, im Alter werden Menschen wirklich seltsam 🙈! Bei allem Respekt vor seinem „Lebenswerk“, warum gibt jemand so etwas https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-63-155847.html von sich?

    Ich habe ihn oft genug selber gepfiffen, dass ich weiß, dass er in Bezug auf die Regeln wirklich Defizite hat. Es ist nicht damit getan, einfach nur in die Pfeife zu blasen, es muss halt, und nicht nur in der Bundesliga, auch richtig sein!

    Das ist wieder so eine Überheblichkeit einer ehemals im Rampenlicht stehenden Person!

    Auf der einen Seite ist er ein wirklich toller Repräsentant bzgl. der Aufklärung seiner Krebserkrankung und auf der anderen Seite ein maßloser Narzisst!

    Die Zeitstrafe nach 10 Minuten (Spielzeit müsste 10:10 gewesen sein) hat ein Feldspieler ( Nummer 8 ) des TVG bekommen, der zu diesem Zeitpunkt bzw. wenn ich mich recht erinnere, die kompletten 60min auf der Bank saß

    Was Spieler heutzutage alles tun, um auf dem Spielbogen aufzutauchen, weil sie nicht auf's Spielfeld dürfen 🤣🤣🤣,

    Du hast mit allem vollkommen recht 😉👍!

    Dass Michael Roth sich eine gelbe Karte abholt ist jetzt aber auch nichts erwähnenswertes, weil so außergewöhnlich 😉.

    Zu dem letzten Absatz -> übertrage das einmal auf Schiedsrichter und versuche es aus deren Blickwinkel zu betrachten:

    - Spielweise der verschiedenen Mannschaften

    - Akzeptanz durch Offizielle, Spieler

    - eigene Einstellung zum Spiel korreliert mit dem Verlauf des Spiels

    - "was nehme ich mir für dieses Spiel vor" Stichwort: Schwerpunkte Progression, Kreisläuferspiel, Außen, Schritte usw.

    Es ist immer das Zusammenspiel all dieser Parameter, die zum einen das Spiel an sich, als auch die Schiedsrichterleistung im allgemeinen, beurteilen lassen. Lier/Lier pfeifen z.B. seit knapp 15 Jahren im DHB-Bereich, da waren Cesnik/Konrad "noch in der Pubertät" 🤣. Noch dazu haben sie bisher knapp 200 Spiele auf diesem Niveau mehr geleitet, was man auf keinen Fall nicht außer acht lassen darf 😊.

    Vorneweg, ich habe das Spiel nicht gesehen, aber mir eben mal den Spielbogen angesehen.

    1. Wer definiert denn das "faire" Spiel und das es "körperlich zur Sache gehen muss"? Das kann ja beides durchaus richtig sein, aber es ist die Aufgabe der Spieler, sich auf die Spielleitung der Schiedsrichter einzustellen und nicht der Schiedsrichter, sich auf die Mannschaften einzustellen.

    2. Wenn von den 13 Zeitstrafen nur noch 3 (30:55, 41:44 und 52:24) in der zweiten Halbzeit gegeben worden sind, dann haben sich die Mannschaften in der zweiten Halbzeit doch augenscheinlich gut auf die Schiedsrichter eingestellt, oder?

    3. Drei Zeitstrafen in einer zweiten Halbzeit eines Zweitligaspiels sind ja wohl eher überschaubar und sollten eigentlich nicht für mangelnden Spielfluss sorgen bzw. die Schiedsrichter in der spielentscheidenden Phase nicht als "Hauptakteure" darstellen.

    Ganz ehrlich, der Lauge hat sie nicht mehr alle. Manchmal denke ich, dass Sportler (später Funktionäre), nur weil sie wirkliche Erfolge aufzuweisen haben, wofür ich größten Respekt habe, dem Glauben verfallen, sich alles erlauben zu dürfen!

    Was genau war die Intension bei der Aktion in dem Video? Will er irgendjemandem erklären, dass er mit seinem linken Arm den Ball, der sich in der rechten Wurfhand befindet blocken wollte? Das einzige, was in diesem Moment definitiv passiert, ist ein Schlag, nichts anderes!!! Was genau hat die Hand im Gesicht des Gegners zu suchen?

    Als Vorbild würde er dienen, wenn er sich in diesem Moment entschuldigt, seinen Fehler zugibt und definitiv nicht medial andere als Schauspieler hinstellt. Die Reaktion des Spielers, direkt danach, war so spontan und nicht gesteuert, da ist es von einem Handballer dieses Stellenwertes absolut "unsportsmanlike" so nachzutreten!!!

    Mal ne Regelfrage. Stopfoul von Golla gegen Ernst auf 12m. Ernst führt den Freiwurf unverzüglich aus. Pass-Rückpass und er ist frei vor der Kiste.

    Warum pfeifen die Schiris da rein und lassen den Freiwurf neu ausführen?

    Ging wohl zu schnell oder?

    Die SR haben gegenüber Ernst argumentiert, dass der Rechtsaußen noch nicht aus dem 9m raus war und somit keine korrekte Aufstellung vorlag. Ernst hat das so auch akzeptiert.

    Schwierig zu beantworten. Also auf jeden Fall gibt es in der 3. Liga die Vorraussetzung, dass eine Bürgschaft der Bank vorliegen muss und das ein Trainer mit Lizenz angestellt werden muss. Mein Heimverein Oranienburger HC ist aber definitiv bei der 1. Männer kein Amateurverein.

    Das heißt, dass alle Spieler der 1. Mannschaft ausschließlich Handball spielen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen? Oder handballspielende Studenten sind?

    Da mache Dir mal überhaupt keine Sorgen oder Hoffnungen😉. Wetzlar ist nicht auf Rosen gebettet, aber insgesamt sehr solide aufgestellt

    Ich mache mir lediglich Sorgen, dass ein weiterer Traditionsverein in Hessen in Schieflage gerät. Der TVH ist im Handball eine Institution in Hessen, insofern in meinen Gedanken "Systemrelevant" 😉.

    Das WZ solide aufgestellt ist, heißt aber nicht, dass eine weitere Mannschaft im Zuge einer Kooperation "durchgefüttert" werden kann. Die zweite Mannschaft ist ja schon nur wegen dem "Vereinsfrieden" weiter aktiv, wie soll das denn dann mit einer Zweitligamannschaft vom "geliebten Nachbarn" funktionieren?!

    Aber, wenn das stimmt,...

    Es wird weiterhin gemunkelt, dass der TVH nur eine Pleite dadurch abwenden konnte, indem Sponsorengelder für die übernächste Saison bereit in die kommende vorgezogen wurden.

    dann wird es spätestens nächste Saison richtig düster werden, da die Gelder ja jetzt schon ausgegeben wurden. Und wenn ich davon ausgehe, dass WZ auch keine Gelder im Überfluss hat, dann wird das Szenario leider schon vorbestimmt sein.

    Das spannende an der Situation ist auch, dass der Verein erst durch den Abzug von drei Punkten wegen dem Nichterfüllen des SR-Soll's in diese Situation gekommen ist. Ohne diesen Punktabzug wären auf der Habenseite nämlich 20 Punkte und alles save gewesen.

    Sollte wieder jedem Verein zu denken geben, dass manchmal auch die eigenen Schiedsrichter das Zünglein an der Waage sein können 😉.

    Immer wieder Hessen🙈

    Dass so Entscheidungen immer nur in Hessen vom Verband getroffen werden🤔

    Bitte nicht komplett aburteilen, es handelt sich hierbei um maximal eine Handvoll machtbesessene Personen. Es gibt tatsächlich auch in diesem LV viele engagierte und fähige Menschen, die aber nur sehr eingeschränkt arbeiten dürfen.