Beiträge von gummiball

    Bei der Heim-WM 2019 hat Gensheimer in sowohl jedem Vorrundenspiel, als auch Halbfinale und Spiel um Platz 3 die meisten Tore für die Deutsche Nationalmannschaft geworfen. https://de.wikipedia.org/wiki/Handball-…%C3%A4nner_2019
    Das ist jetzt noch nicht so lange her.

    Schon ein bisschen eindimesional, jemandem nur wegen den meisten Toren eine Weltklasseleistung zu attestieren. Wenn er trotzdem regelmäßig die dicken Dinger versemmelt, dann interessiert mich die Anzahl und Quote nur sekundär! Gibt sicherlich keine verwertbare Analyse dazu, aber der breiten Masse, zu der auch ich mich zähle, fällt das doch seit längerem auf. Übrigens, analog sein Gegenüber im Verein, der glücklicherweise nicht wegen einem vermeintlichen "Heldenstatus" berufen wurde. Das es heutzutage im Leistungssport noch so ist, dass "verdienten" Spielern Geschenke gemacht werden, kann ich nicht verstehen. Dafür sind die Kadergrößen zu klein und es geht um zuviel Geld.

    Unabhängig davon, stelle ich tatsächlich seine Einstellung in Frage! Warum muss jemand von der Bank kommend den ersten Wurf über'n Kopf versuchen? Das Ergebnis ist, und das nicht zum ersten Mal, Kopftreffer und rote Karte! Wenn er bisschen zocken will, dann kann er das im Training oder in der Vorbereitung machen. Aber bei Olympia reinkommen, unabhängig vom Spielstand, und wiederholt so'n Ding zu machen ist für mich (gerne auch exklusiv) überheblich und arrogant.

    Meine Definition eines "richtigen" Schiedsrichters ist, dass er eine Prüfung abgelegt hat. Und das hat wenig mit der Größe zu tun :pillepalle: .

    Wie ist denn Deine Definition eines "richtigen" Schiedsrichters?

    Sehr interessant finde ich den Einleitungssatz: Der Jugendspielausschuss des DHB hat in Absprache mit den Verantwortlichen des Leistungssport-Bereichs die Vorrunden-Staffeln der A-Jugend-Bundesliga männlich für die Saison 2021/22 eingeteilt.

    Dies erklärt dann auch, dass man nur ansatzweise regional einteilt. Warum sonst schickt man Dutenhofen/Münchholzhausen gleich drei Mal an Melsungen vorbei (Potsdam, Leipzig und Burgdorf), während Melsungen immer in den Süden fahren darf. Es fällt jedes Jahr auf, dass Melsungen der Weg etwas leichter gemacht wird.

    Und warum Allach in Gruppe 8 und nicht in Gruppe 7 ist, wissen wohl auch nur die Herren am Rechenschieber!!!

    Aber vermutlich haben die Verantwortlichen des Leistungssports Angst davor, die Mannschaften das einfach mal sportlich regeln zu lassen!


    Und so hat Maik Machulla im anschließenden Interview in aller Ruhe und Sachlichkeit die meiner Meinung nach einzig richtige Antwort gegeben: „Schiedsrichter und Kampfgericht können (und dürfen) nur das bewerten, was sie auch gesehen haben!“ und das haben sie nach Absprache wohl auch getan.

    Ich finde diese Aussage komplett richtig, stelle sie aber als Beispiel der Doppelmoral in den Raum. Denn in diesem, für Flensburg positiven Fall, kommt die Aussage, dass nur etwas beurteilt werden kann, was auch wahrgenommen wird. Wie oft haben die Trainer (auch Machulla) kein Verständnis für das beurteilte, da sie es komplett anders gesehen haben (natürlich dann, wenn es zu ihren Ungunsten ist, was ja hier das Gegenteil gewesen ist)?

    @ Gummiball: Noch vor zwei Jahren hättest du Recht gehabt, aber die Guidelines von 2019 haben das geändert.
    Seitdem gilt die Regel auch bei ausgeführtem Wurf.

    https://www.ihf.info/sites/default/…s%202019_DE.pdf

    Alles klar und danke :bigok: . Die Info, die ich eingestellt habe ist „das offizielle Regelwerk“ von der DHB-HP, worauf ich mich mal verlassen habe. Aber ich erinnere mich, da wurde was geändert nach einem deutschen WM-Spiel, wo Heinevetter so erfolgreich interveniert hat.

    "Der Wortlaut "letzte Spielminute" in den Regeln 8:5, 8:6, 8:10c und 8:10d wird durch die "letzten 30 Sekunden des Spiels" ersetzt. Begeht ein Abwehrspieler in den letzten dreißig Sekunden eine grobe Regelwidrigkeit oder unterbindet regelwidrig eine Wurfausführung (Anwurf, Abwurf, Freiwurf, Einwurf), erhält er nun eine rote Karte ohne Bericht - und die andere Mannschaft automatisch einen Siebenmeter.
    Quelle: 301 Moved Permanently "

    Röd hält die 3m Abstand nicht ein und behindert entsprechend den Anwurf (in dem Fall Torwurf, da leeres Tor), Rest siehe oben.

    Richtig! Das entscheidende Wort ist unterbindet er die Wurfausführung! Und die Ausführung wurde nicht unterbunden! Nachzulesen in den Guidelines des DHB. Im folgenden Link auf Seite 74 -> Abstandsvergehen. 301 Moved Permanently

    Röd behindert in keinem Moment die Ausführung des Wurfes, oder berührt er den anwerfenden Spieler oder den Ball in irgendeiner Phase bei der Ausführung? Sobald der Ball die Hand verlassen hat, ist der Wurf ausgeführt!

    Vielleicht habe ich etwas überlesen, aber was ist denn genau das Problem?

    Röd hält keinen Abstand ein -> stimmt
    Erlangen führt den Anwurf aus -> unbestreitbar

    Also…, keine Verhinderung des formellen Wurfes sondern ein Abstandsvergehen. Somit 2min und direkter Freiwurf. Ob das jetzt eine so krasse Fehlentscheidung ist, dass Erlangen um einen Punkt gebracht wurde, stelle ich mal in Frage.

    lese da keine Beleidigung :nein: Aber beobachte mal speziell den Marsenic in der Abwehr. Naja wir hatten die Müller Twins, Berlin hat eben die beiden Kollegen.

    Auch wenn Du die „Ratte“ nicht niedergeschrieben hast, weiß doch jeder was in dem Freitext fehlt. Aber wehe man bezeichnet den Torhüter der MT als „Drecksack“ dann ruft der tugendhafte Nordhesse gleich die Forenpolizei. :nein:

    Ich habe eine ganz einfache Vermutung, Herr Hanning hatte einen feuchten Traum und wollte mal schauen, ob das Modell „Uli Hoeneß“ im Handball auch stattfinden kann. Nur, wird Herr Hanning, und das in allen Bereichen, nicht die Größe, Ausstrahlung und Glaubwürdigkeit von diesem erlangen (auf‘s sportliche bezogen, bevor hier wieder welche auf privaten Verfehlungen rumreiten)


    ....Und darüber hinaus kann Kühn auch Abwehr....

    Naja, er spielt Abwehr, aber das "können" sehe ich im Moment tatsächlich nicht so. Er ist mir sowohl bei der WM als auch in der Bundesliga mit vielen unnötigen 2min-Strafen in Erinnerung. In der HBL-Statistik belegt er mit 21 Zeitstrafen (33 Spiele) einen TopTen-Platz. Pekeler (31) und Wiencek (27) haben jeder 12, Gottfridsson 11 (33) Darj 13 (32), Szücs 10 (27) und sogar der viel gescholtene Teamkamerad Arnarson hat "nur" 19 (30).
    In der letzten Saison hat er in 26 Spielen nur 12 Zeitstrafen bekommen, kann jemand näher erläutern wie diese Entwicklung nach unten zu Stande kommt?

    Das macht mich jetzt nicht schlauer. Da steht nur, dass das Deiner Meinung nach so ist.

    In einem eingefügten Regeltext steht geschrieben, dass der nicht fehlbaren Mannschaft ein Strafwurf zugesprochen wird, wenn der Ball nicht im Spiel ist und der Wurf verzögert oder behindert wird .

    In dieser Situation waren wir in den letzten 30sec und der Ball war nicht im Spiel.

    Ja, gehört nicht zu dieser Szene, da hier keine Verfehlung vorlag, aber in Diskussionen ergeben sich halt interessante Nebenaspekte, die es dann auch aufzulösen gilt ;) .

    Edit: Kommando zurück, habe gerade den Link von „Handballreferee“ gelesen und lese mich dazu nochmal ein, ob das so richtig ist :P .

    Couglyn hat Recht, aber das hat ja nichts mit der Situation gestern und der Frage zu tun.

    Warum hat er Recht? Die Schiedsrichter und nicht die Zeitnahme beenden das Spiel, insofern kommt das Schlusssignal von den Schiedsrichtern. Aber vielleicht hast Du eine andere Erklärung, die ich gerade nicht sehe. Außer „ist so“.


    Ich denke, das wird wohl die Begründung von Seiten der Schiedsrichter sein, wenngleich in dieser Situation, also abgelaufener Uhr und direkter Freiwurf, damit gegen den eigentlichen Sinn der Anweisung gehandelt würde.

    Nicht zu 100%, denn wenn eine der Blockspielerinnen den Abstand irregulär verkürzt hätte, die Werferin sich darauf bezogen hätte „dass der formelle Wurf verhindert worden ist“, dann wäre aus dem Freiwurf ein Strafwurf geworden ;) . Aber das ist ja nicht passiert, insofern ….???

    In meinen Augen liegt kein Vergehen der Angreiferin statt. Letztendlich ist es die gleiche Situation, welche wir bei nahezu jedem Siebenmeter sehen, und die werden ja auch nicht abgepfiffen ;) .

    Vielleicht haben die SR sich die Anweisung zu eigen gemacht, dass durch ein Antäuschen der Ausführung kein Abstandsvergehen provoziert werden soll, aber auch das ist nicht passiert.