Beiträge von hlp

    Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt und auch der Sachverhalt, dass der Schädigungsprozess im Inneren abläuft und äußerlich nicht oder nur eingeschränkt/mittelbar - selbst bei engmaschigen Prüfungen - erkannt werden kann. Spontanversagen ohne Vorankündigung war immer das anzunehmende Schadensszenario. Nun ist es real geworden und aus Ignoranz wird Aktionismus.

    Strombrücke und BAB A2 sind ganz andere inhaltliche Themen, allerdings sind alle BT70-Träger (Fertigteilbrücken) betroffen und davon gibt es im Stadtgebiet auch noch einige.

    Das soweit nur unter dem Aspekt der Hallenerreichbarkeit und damit handballbezogen. Alles andere würde den Rahmen hier in jeder Hinsicht sprengen.

    Ich bin kein Brückenbauingenieur, nur Betroffener, darum können mir Brückentyp und Schadensbild oder Zuständigkeit eigentlich auch egal sein.

    Das Hauptproblem ist für mich "seit Jahrzehnten bekannt" und das trifft so ja auch auf die Bahn und andere Infrastruktur-Sorgenkinder zu und jetzt prallt die jahrzehntelange Blindheit noch auf die "Zeitenwende" incl. Trumpi und den Fachkräftemangel.

    Hätte man sich besser nicht ausdenken können.

    Was ich nicht verstehen kann: Seit dem Einsturz der Carolabrücke werden überall plötzlich Brücken gesperrt. Überall bedeutet das mega Stress für die Betroffenen. Fragt mal in Bad Schandau nach. Kann man da nicht anders vorgehen?

    Gerade wir hier brauchen eigentlich nicht bis Bad Schandau gucken. Wir haben hier mit Brücken auch genug schlechte eigene Erfahrungen. Scheint nur lange keiner draus gelernt zu haben.

    Dafür ist die Trogbrücke schick und ab Ende Mai wieder in Betrieb. Wir müssen eben mehr aufs Wasser ausweichen.

    Was ich mich dabei frage, wurden die Brücken früher nicht auch schon geprüft oder woran liegt es, dass gerade jetzt auf 1x so viele Brücken so marode sind, dass sie gleich komplett gesperrt werden müssen?

    Oder hat man früher gedacht, sieht zwar nicht gut aus, aber wird schon noch gehen und erst als die Carola in der Elbe lag sind die Prüfer auf 1x übervorsichtig geworden?

    Als eine Erklärung wurde mal das oft ähnliche Alter der Brücken genannt und das viele wohl irgendwie mit minderwertigem Stahl aus Hennigsdorf gebaut wurden, zumindest im Osten.

    Aus der Erinnerung heraus sind ja an unserer Strombrücke auch mehrfach Mängel festgestellt worden und die war ja auch lange genug nur eingeschränkt nutzbar. Oder die Elbbrücke der A 2 bei Hohenwarthe. Da wurde auch jahrelang und immer wieder dran rumgewerkelt. Scheint jetzt aber erst mal okay zu sein und die Strombrücke sollte mind. mit der neuen Brücke dahinter auch endlich mal in Schuss gebracht worden sein.

    Also an manchen Stellen wurde ja rechtzeitig oder zumindest noch vor dem GAU was gemacht, bei vielen anderen kann es dann doch wohl nur unterschätzt worden sein, weil Brückenprüfungen finden doch nicht erst seit Carolas Absturz statt.

    Dann noch die unterschiedlichen Zuständigkeiten, Bund, Land, Kommune und wenn vor 10 Jahren 1 Mio gefehlt hat, dann zahlt man jetzt eben lieber 10 Mio, die aber auch nicht da sind.

    Der Puls ging nie über 70. Solide gelöst, aber zu Hause ist eben dahoam. Meim Heim is meine Burch.

    Sowohl was Erlangen gg. Berlin angeht, um ein Haar Leipzsch gegen uns und jetzt wir gegen Erlangen.

    Ein wenig mehr Mitnahmeeffekte bei Erlangen hätte ich allerdings schon erwartet. Nach der Hz-Pause war Flasche schnell leer.

    Man weiß nicht, was das für die kommenden Spiele bedeutet, aber es war schön zu sehen, dass Gisli sich auch mal wieder direkt durchsetzen konnte, Weber ebenfalls und auch die Omi. Dafür haben vor allem der Claare und Lager etwas Dienst nach Vorschrift gemacht, war aber egal und das Sergey einen sehr guten Tag hatte, war fürs Torverhältnis auch nicht schlecht.

    Du pickst dir das einzige Sahnestückchen raus und leitest daraus einen Spielanspruch für Damgaard ab?

    Schau' dir die offizielle HBL-Statistik an. Damgaard hat in der Bundesliga die zweitschlechteste Wurfquote aller SCM-Spieler. Nur Portner ist minimal schlechter. Knapp 42 %. Das sind 20 % weniger als die anderen Rückraumspieler (inkl. Weber).

    Ihn zu bringen ist de facto wie Glücksspiel. Du weißt im Voraus nicht, ob er performt oder das Spiel wegwirft. Und das kann sich der SCM nicht leisten.

    Wenn Obo sich die Sahnestückchen rauspickt, dann pickst du dir aus einem stark verzerrten Blickwinkel nur den Bodensatz raus.

    Diese Statistik ist aus dem Zusammenhang gerissen und stellt nicht das dar, was hier die Leute umtreibt.

    Minimale Einsatzzeiten, entweder wenn gar nix mehr ging oder es egal war.

    Wenn er fit war und nennenswerte Einsatzzeiten hatte, war er in aller Regel von den Quoten her nicht schlechter als Weber oder Zehnder.

    Man kann ihn diese Saison eigentlich mit gar keinem vergleichen. Das wäre einfach nicht fair.

    Ich kann mich erinnern, dass dir Gisli auch schon öfters nicht gefallen hat. Es stellt sich also die Frage nach einer Alternative oder sie stellt sich nicht, wenn es keine Alternative gibt. Das kann der Arzt und/oder der Trainer festlegen. Dazu wissen wir aber eben leider nicht genug, weil es nicht kommuniziert wird.

    Wie wird das eigentlich hier im Forum, wenn Mika komplett weg ist? Oder anders gefragt: Wer wird der neue Mika?

    Hier werden nach jedem Spiel die gleichen Diskussionen geführt, ohne dass sich an der Situation irgendwas ändert. Der Stachel muss bei einigen sehr, sehr tief sitzen.

    Auf welcher Basis wünscht man sich mehr Einsatzzeit für Damgaard? Wenn man nicht gerade in der Halle ist und die Spieler beim Warmmachen beobachten kann, dann beruht doch die gesamte Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Spielers auf maximal ein paar Minuten Spielzeit in der Woche. Das ist im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu der Zeit, die der Trainer mit den Spielern verbringt.

    Und ja, wir reden von der Gegenwart. Die Leistungen der Vergangenheit sind schön für die Galerie und für die Erinnerung, helfen aber im Hier und Heute nicht weiter.

    Natürlich kann man die menschliche Komponente hervorheben. Aber auch da muss man einsehen, dass wir hier vom Profibereich reden und nicht von der Hobbymannschaft aus der Nachbarschaft, die das nur macht, um sich mal zu bewegen. Wenn die Situation für Damgaard selbst so schlecht wäre, hätte er sicher alle Möglichkeiten gehabt, sich schon längst bei einem anderen Verein zu beweisen.

    Ich weiß nicht wie das andere sehen, aber wenn ich die Emotionen mal rausnehme, dann ist Damgaard doch nur ein Name, der für das stand, (muss man ja mittlerweile sagen), was uns aktuell öfter mal abgeht. Verfahrene Spiele oder die im Angriff klemmende Säge etwas zu lockern, indem man einen Spieler bringt, der die Abwehr vor andere Probleme stellt.

    Dieser Spieler könnte auch Müller, Meier, Schulze oder Weber heißen. Wenn es aber keinen gibt, fehlt etwas und dann muss Gisli 3x mehr in die Abwehr rennen bis es 7er gibt.

    Vielleicht hat ja auch Damgaard oft Zipperlein, was Einsätze verhindert oder auf das absolute Minimum beschränkt, weiß man nicht, sagt ja selten jemand was dazu. Für mich steht Damgaard als Synonym für eine Komponente im Angriff, die uns oft fehlt, weil die Alternative Weber sie auch meistens nicht liefern kann. Nicht mehr und nicht weniger.

    Nächste Saison kann das teilweise sicher auch Jonsson übernehmen, (Claar macht es ja teilweise auch) aber eigentlich bräuchten wir 2 Jonssons.

    Mir geht es also vordergründig nicht um die Person Damgaard, sondern um fehlende Torgefahr aus der Distanz und über den Durchbruch, den er im Idealfall, wenn er also fit ist, auch besser hinkriegt als Weber. Zusammengefasst, einfache Tore ohne großen körperlichen Abnutzungskampf. Wenn er aus objektiven Gründen, Alter, Fitness das nicht mehr hinbekommt, dann gehört er auch nicht aufs Feld.

    Wenn er fit ist und die anderen kriegen es aber auch gerade nicht hin, wäre er einen Versuch wert. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ob das erfolgversprechend ist muss der Trainer entscheiden, auch klar.

    Emotionen an und Blick zurück. Damgaard hat lange Zeit eine Art Alleinunterhalter im Angriff gespielt und er war Teil des zarten Beginns des Magdeburger Rammelhandballs. Damals machte Bezjak oft den Rammbock und versuchte Damgaard dann einzusetzen.

    War auch nicht immer schön anzusehen. Wie auch immer, Damgaard hat mit diversen Toren, oft mit dem letzten Wurf, (unvergessen gegen Kiel mit dem Schlusspfiff) uns über lange Zeit den Arsch gerettet, war immer vereinstreu und loyal und deshalb gebührt ihm högschder Respekt und Anerkennung. Ergo sollte der Verein alles tun, um ihm einen würdigen Ausklang seiner Zeit und einen würdigen Abschied zu bereiten, nicht mehr und nicht weniger.

    Mal was anderes, Kretzsche hat im Podcast was interessantes gesagt:

    Flensburg ist zum ENDE des Spiels nicht mit dem 6:0 Angriff des ThSV klargekommen. So habe ich das auch gesehen. Tatsächlich war bis zur 45. Minute alles in Butter, dann ging es bergab.

    Das hat mich an das Statement von Frank Carstens nach der Niederlage von Wetzlar nach dem Spiel erinnert. Er meinte, um gegen das ungewöhnliche Spiel von Kaufmann zu bestehen, muss man über lange Zeit eine gewisse Anzahl von Wiederholungen machen, nur dann gehen die Abläufe in Fleisch und Blut über. Denn sonst passiert dir in der Crunchtime - wenn die Kräfte und damit die Konzentration schwindet - folgendes: Du machst das, was Du über 45-50 Minuten gut gemacht hast, wieder plötzlich falsch. Weil die Automatisierung greift und Dein Körper nur noch im Notprogramm läuft.

    Das fand ich tatsächlich sehr passend und war bei der SGFH richtig gut zu sehen. Die letzten 10 Minuten liefen die Spieler nur noch im Notprogramm und hatten plötzlich den Faden verloren. Mit den eingespielten und in jedem Zustand abrufbaren Routinen hätte man sogar Kiel oder Magdeburg auf Distanz halten können, aber Eisenach zu spielen kostet am Ende weit mehr geistige Konzentration.

    Welche Schlussfolgerungen zieht man daraus? Ist Flensburg nicht richtig fit? Zollt man in solchen Spielen dem anstrengenden Europacupalltag Tribut? Fragen über Fragen...

    Ein bißchen gibt's wohl auch sowas wie Lieblings-oder Angstgegner. Der SCM tut sich traditionell gegen Leipzig, Hannover oder Erlangen, auch Melsungen, selbst früher schwer, Kiel neuerdings nach langem Gegenteil, aber gegen Eisenach, wo viele echt würgen, ging es uns leicht von der Hand.

    Dazu ist mir aber zuletzt aufgefallen, daß Saugstrup zu beginn der 2. HZ nicht gespielt hat und dann die letzten 15 min gespielt hat. Das hilft sowohl in der Abwehr als auch durch seine Sperren vorn.

    Ja, das ist dann aber auch eher das Minimum an Belastungssteuerung. Hat er mal nur 50 statt 58 min gespielt.

    Dazu hat mir neulich ein ehemaliger SCM Profi erzählt, daß er der festen Überzeugung ist, daß das Absicht ist. Vor allem gegen Mannschaften die in der zweiten Reihe nicht mehr so gut besetzt sind. Die Abwehr kostet nämlich mehr "Körner" als das Angriffsspiel. Du musst ständig auf Achse sein und bist am reagieren während die Mannschaft im Angriff das Tempo und die Position des Angriffs mehr oder weniger bestimmt. Das macht nicht nur der SCM so.

    Er hat mir sinngemäß gesagt, daß darum viele Spiele bis zur 40./45. Minute recht knapp sind und sich dann meist in Richtung der Favoritenmannschaft drehen. Die unterlegene Mannschaft lässt dann nach und das in Abwehr und Angriff. Die Torwürfe werden etwas langsamer und unplazierter (die TW Quoten gehen hoch) und die Favoriten können oft noch 1 oder 2 Spieler bringen die davor Pause hatten.

    Ergibt durchaus alles auch Sinn, aber gerade der untere Teil dürfte nicht so recht auf unsere Situation passen.

    Sully und Zehnder verletzt und Weber, Damgaard irgendwas. Das sind schon 4 Rechtshänder, die im Rückraum keine Rolle spielen.

    Dann wird bei uns das Gegenteil draus, dass sich nämlich in der Hoffnung auf den Pfiff die letzten Mohikaner, vom Nahkampf schwer gezeichnet, mit dem Mute der Verzweiflung ein letztes und allerletztes Mal in die gegnerische Abwehr stürzen.

    Theorie und Praxis haben oft nicht so viel miteinander zu tun.

    Es gibt eine Statistik zu den Wurfquoten der Rückraumspieler in dieser Saison, ich glaube im Kiel - Thread. Sämtliche Magdeburger Rückraumakteure stehen vor dem ersten Kieler. Und die drei direkten Begegnungen? Haben wir allesamt versemmelt. Soviel dazu. Wir waren auch gefühlt noch nie so oft im Zeitspiel wie diese Saison. Ich kann deiner und der Argumentation von hlp durchaus folgen. Wie gesagt, in der vergangenen, überaus erfolgreichen Saison gab es zum Schluss hin auch genug Gemurmel, warum der Coach in der Offensive lieber auf einen sichtlich halbfitten Gisli setzte und nicht auf jemand anderes. Es gibt während des Spiels auch niemanden, mit dem er annähernd soviel diskutiert, mal drauf achten.

    In gewisser Weise beißt sich ja die Katze in den Schwanz und wir drehen uns im Kreis. Das Würfe von 5-6 m eine bessere Quote bringen als Würfe von 8-10 m ist mir auch völlig klar, aber unser Spiel ist eben wie Tiki Taka unter Pep mit Fernschuss- und Kopfballverbot.

    Es wird bei uns auf Stilmittel verzichtet, die andere mit einbringen. Ich will doch gar nicht zurück zum Rückraumgekeule, aber es wäre m.M.n. besser zur Not diese Karte noch aus dem Ärmel ziehen zu können. Berlin spielt momentan am ehesten diese Kombi aus allem und Kiel geht etwas dahin, mit Skipagotou. Wenn wir verlieren, dann verlieren wir in der Regel auch das TW-Duell.

    Gegen Kiel kriegen wir auch keine 12 Siebener, entweder weil Piet Bum Bum und der smarte Peke wirklich besser verteidigen oder die Schiris eben gegen Kiel sich nicht trauen 12 Siebener zu geben. Und selbst wenn wir alle Siebener kriegen, die nur irgendwie gehen, muss sich einer im Schnitt 3x in die Abwehr bohren bis er sich durchgebohrt hat und der erlösende Pfiff kommt.

    Mir kann keiner erzählen, dass das nicht mehr auf die Knochen geht als ab und zu mal aus der Distanz zu werfen. Ich finde das auch ein Stück weit grenzwertig, rein aus Sicht einer Verantwortung für das Wohlbefinden der Spieler heraus, diese immer wieder gegen Abwehrbollwerke anrennen zu lassen.

    Ich habe da Bilder von Kriegsfilmen im Kopf, wo der zu erstürmende Hügel mit Gefallenen übersät ist und der Nachrückende dem Sterbenden noch seine Knarre entreißt und sich mit entblößter Heldenbrust wieder in den feindlichen Kugelhagel wirft.

    Ist natürlich martialisch übertrieben, aber dazu kommt auch noch, dass die Revolution der Zwerge eben jetzt auch keine mehr ist.

    Auch wenn sich an uns orientiert wird, ist es immer noch auch eine Frage der Zeit bis sich immer mehr Mannschaften auf uns eingestellt haben und/oder die Schiris beim lustigen gegen die Wand rennen nicht mehr so in unserem Sinne mitspielen.

    Du kannst es aber auch nicht aus der Betrachtung rauslassen. Ich hatte mich Mitte der 2. Hälfte ebenso gefragt, warum Mika gegen die sehr tiefstehenden Leipziger nicht versucht wurde. Andererseits (und das weißt du eben erst hinterher) hat vor allem Gisli gefühlte 100 Siebenmeter gezogen und der Matze hat sie alle (-1) verwandelt.

    Felix muss durchknüppeln, weil es fast keine Entlastung für ihn in der Defensive gibt. Da RR wieder voll besetzt ist, wird hier der Tim aus dem Harz sicher öfter auftauchen und bald wohl auch der Capitano.

    Nein, das mache ich auch nicht, aber ich nehme deshalb nicht alles einfach so hin, wenn ich es nicht verstehe.

    Der Club fährt nun mal leider seine 0-Informationspolitik und schießt lieber seine Gute-Laune-Raketen ins Fanlager oder gibt nur banalen Kram raus, Reichweitenweltmeister und so`n Zeug.

    Ist eben so.

    Tim Harzer hätte auch in einigen vergangenen Spielen schon öfter auftauchen können und mal angenommen, Ossi würde diese Saison noch wiederkommen, dann geht Antonio sofort auf Kurzarbeit 0, obwohl er monatelang seine Sache überwiegend gut gemacht hat.

    Wenn das dann einer wie ich kritisiert, weil ich dafür einfach keinen vernünftigen Grund sehe, kommt garantiert wieder ein Benno-Vollversteher um die Ecke und sagt, der Antonio hat eben nur Vertrag für ein Jahr und er wusste auf was er sich einlässt, ist eben Profisport etc. pp. Namen sind da austauschbar, könnte man auch Persson für nehmen.

    Es ist eben für mich oft nicht erkennbar, ob es nach Leistung und um Belastungssteuerung geht und das stört mich eben.

    Mikas Einsatzzeiten nahmen seit Webers Verpflichtung doch deutlich ab. So ich mich recht erinnere hatte hlp damals, als die Verpflichtung von Weber bekannt wurde, sich dahingehend geäußert, dass Weber und Damgaard für ihn ok wären, aber Weber für Damgaard nicht. Seit dem wurde Mika aber sichtbar in die 2. Reihe zurückgesetzt. Weber kam in die Startsieben, Damgaard auf die Bank. Und dies setzte sich dann immer weiter in die Richtung fort, dass Mika immer weniger Spielzeit bekam. In der letzten Saison hatte Mika nach ner Verletzungspause auf die Frage, wann er wieder spielen könne, gesagt, dass er schon seit längerem wieder fit ist und der Trainer entscheidet, wann er spielt. Im Grunde kam Mika doch seit dem nur auf die Platte, wenn Weber verletzt war oder als letzter verzweifelter Versuch, wenn der Matchplan nicht aufging und das Spiel an sich verloren war. Dann sollte Damgaard richten, was die anderen vorher nicht geschafft hatten. Zum Lohn bekam er hier im Forum auch noch Kritik ab, wenn dann mal ein paar Würfe nicht im Kasten einschlugen oder unvorbereitet (für manche) abgefeuert wurden. Dass da aber teilsweise schon die Pässe aufgebraucht bzw. der Arm der Schiris oben war, wird dann auch noch bei der Bewertung negiert. Weber ist kein 1:1 Spieler und das, was er in Wetzlar und in Leipzig konnte, zeigt er hier nicht. Mit Damgaard auf der Bank hat der SCM einfach Qualität verschenkt.

    Kann sein, dass ich das so oder so ähnlich gesagt habe. Ich weiß aber auf jeden Fall noch, was ich gedacht habe und das war, dass ich auf die Heimholung des verlorenen Sohnes lieber verzichtet und Witzke verpflichtet hätte.

    Es kann aber sein, dass ich mir das wegen der allgemeinen Weber-Euphorie verkniffen habe.

    Das ist ein schwieriges Thema, da 9 Titel (wenn ich mich nicht verzählt habe) + Rückkehr in die europäische Elite in seiner aktuellen Amtszeit eine glasklare Sprache sprechen. Weiter wird es in dieser Saison keine Situation geben, in der Benno auf den gesamten Kader zugreifen konnte oder kann. Dann wissen wir auch nicht, welcher der Spieler wirklich wie fit in ein Pflichtspiel geht. Frisch aus einer Verletzung zu kommen bedeutet nie automatisch 100% in allen Werten.

    Ich bin gespannt auf das Saisonfinale und auf das, was wir dann erreicht haben werden. Selten gestaltete sich eine Saison komplizierter als diese und trotzdem sind wir noch immer gut dabei.

    Die scheinbar nicht endende Diskussion um das Leipzig - Spiel könnte ich isoliert betrachtet noch etwas nachvollziehen. Im Gesamtkontext mit den Punktverlusten von gleich 3 Konkurrenten und unserer immer noch angespannten Personalsituation sowie unserem "Dauerproblem" mit den Leipzigern auswärts wird`s dann allerdings schwierig.

    Das mit den Titeln ist für mich aber auch eine Art Totschlagsargument, getreu dem Motto, "Die Partei hat immer Recht"!

    Die Titel und die Gesamtentwicklung sind das eine, bestimmte kleine Ungereimtheiten das andere.

    Das mit der Verletztenproblematik ist auch so ein Ding, wo es bei mir schwierig wird, weil auch in Spielen mit größter Personalnot und Möglichkeiten der Schonung einzelne Schlüsselspieler durchspielen mussten. Ein Felix Claar kommt aus einer langen Verletzung und knüppelt seitdem wieder durch, obwohl man es ja eigentlich etwas ruhiger angehen sollte und trotzdem haben wir Spiele bei, wo immer noch 1-3 Spieler 0 oder nur wenige Minuten Einsatzzeit bekommen.

    Was ist denn Crunchtime in der Wiederholung?

    Das ist nur noch Time ohne Crunch. Kippe zur Livezeit des Spiels eine Tüte Kartoffelchips in eine Schüssel, die lässt du 2 Tage offen stehen, dann kippst du dir noch eine Pulle Bier ins Glas, stellst das daneben und dann guckste mit 60er Puls das Spiel relive und spülst dabei die Chips mit dem Bier runter.

    Das einzuschätzen sollte man nur sich anmaßen, wenn man Einblick in Trainungs- und Verletzungsstände hat.

    Wie in diesem Fall (Leipzig), wurde ja auch irgendwann von einem User hier (mag jetzt nicht nachschauen, wer), irgendwann die Frage nach Mika gestellt und unterschwellig wieder der Vorwurf, warum er nicht eingesetzt wird, gebracht. Das relativiert sich mit dieser Mitteilung.

    Jedenfalls erscheint mir Mika diese Saison wesentlich entspannter und mit sich und der Umwelt im Reinen, als in der Letzten. Selbst wenn er nicht spielt.

    Das war auch in Leipzig zu sehen, mit welcher ehrlichen Freude er nach Schlusspfiff mitfeierte.

    Und ja, ich habe die 34 auf meinem Shirt und würde mich riesig freuen, wenn er spätestens im letzten Spiel noch ein paar Buden macht!

    Es ist wirklich schön und es wäre ihm zu gönnen, dass seine Zeit hier entspannt ausklingt, aber mal unabhängig von den Wünschen der Mika-Fans und evtl. Vorwürfen an den Trainer, (die übrigens sicher abklingen würden, wenn es mehr Infos für die Fans gäbe, so das sie nicht ins spekulieren kommen müssten) ist es aber immer noch Tatsache, dass uns die Komponente an Torgefahr fehlt, die von 2 Spielern kommen müsste und das sind Weber und Damgaard und dann ist es auch erst mal scheißegal wer warum nicht spielt. Fakt ist nur, dass wir 2 Spieler beschäftigen, die eigentlich für eine bestimmte Komponente Handball stehen und das diese Komponente im Spiel der Mannschaft aber faktisch so gut wie keine Rolle spielt.

    Sie sind aber da und werden bezahlt und es gibt Spiele, Leipzig war gerade so eins, da fehlen einfach auch mal einfache Tore, weil auch Claar mal einen schlechten Tag hat z. B. Aktuell findet auch RA nicht statt, obwohl wir davon sogar 3 haben und das heißt, dass unterm Strich einfach zu viel auf zu wenigen Schultern liegt. Das finde ich einfach schade. Im Sinne des Vereins und der Mannschaft und nicht für oder gegen einen einzelnen aus Gründen einer persönlichen Heldenverehrung oder persönlicher Abneigung.

    hlp

    Puh, weiß ich nicht.

    Vielleicht sind auch die, die mit der Technik unzufrieden waren, einfach längst weg.

    Dass man offentlich kaum noch Werbung verkauft kriegt und entgegen der Ansagen Preise erhöht hat, spricht nicht für gute Zahlen.

    Sehe ich anders. Wenn bei Dyn nicht völlige Phantasten am Werk sind, dann können die auch einschätzen, dass man mit Handball und dem anderen Sport nicht Abo-Zahlen wie Netflix generiert bekommt und zur Werbung wissen wir doch auch gar nicht wie viel Werbung Dyn überhaupt haben will.

    Du unterstellst, dass sich Dyn verkalkuliert hat, weißt es aber eigentlich nicht. Auch nicht wie weit Springer das finanzielle Sprungtuch ist und sicher noch so einiges.

    Die Preise sind für die Bestandskunden auch nicht wirklich gestiegen und wenn diese Hin-und-wieder-mal-Gucker oder die zwischendurch-Ab- und wieder Anmelder mehr bezahlen müssen, finde ich das nur recht und billig.